We need to talk about Kevin

We need to talk about Kevin (2011)

Darsteller: Tilda Swinton, Ezra Miller, John C. Reilly, Jasper Newell, Rock Duer
Regie: Lynne Ramsay
Drehbuch: Lynne Ramsay, Rory Kinnear
Länge: ca. 112 min
FSK: ab 16
Veröffentlichung: 08.11.2012 (DVD+BD)
Verleih/Vertrieb: Euro Video
Land: Großbritannien, USA
Sonstiges: Kino Kontrovers / Fantasy Filmfest Nights 2012
Unsere Wertung
10.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
6 votes
6.0
Um es gleich vorweg zu sagen, bei WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN handelt es sich nicht um einen Horrorfilm!
Da er jedoch zu schockieren weiß und ebenso Gänsehaut erzeugt, sind wir trotzdem der Meinung, dass dieser Film hier genau richtig ist! Mehr zum Thema könnt ihr hier Lesen.

WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches von der Autorin Lionel Shriver und erzählt von dem Schicksal einer Mutter.

Von dem Bad in dem roten Tomatenmeer in Buñol zu roten Farbbomben an der eigenen Hausfassade. Eva war einmal eine berühmte Abenteurerin, die überall auf der Welt zu Hause war. Heute ist sie Außenseiterin und wird von ihrer Nachbarschaft gemieden und diskriminiert. Um zu erklären wie es dazu kam geht der Film 15 Jahre bis zur Geburt ihres Sohnes Kevin zurück, die ihr bisher gut verlaufenes Leben grundlegend veränderte.

Die Beziehung der beiden gestaltet sich von Anfang an schwierig und wird auch mit den Jahren nicht besser. Bis Kevin durch ein schreckliches Ereignis im Jugendgefängnis landet und Eva vor dem Scherbenhaufen ihres Lebens steht.

Um was für ein Ereignis es sich handelt wird erst zum Ende des Films völlig klar und wird in zahlreichen Rückschauen aufgearbeitet. Die zeitliche Unterscheidung ist gut gelöst, sodass man als Zuschauer jederzeit folgen kann. Vertieft wird das Ganze durch das großartig intensive Schauspiel der Hauptdarsteller. Die drei Kevin-Darsteller Rock Duer, Jasper Newell und Ezra Miller (AFTERSCHOOL) schaffen es, den Zuschauer in Unwohlsein zu versetzen und Tilda Swinton (THE BEACH, CONSTANTINE) sehen wir hier wohl in der Rolle ihres Lebens. Nicht nur diese Tatsache macht den Film so erschreckend realitätsnah, sondern auch die ungeschönten und aussagekräftigen Szenenbilder.

Wieweit ist die Beziehung zu den Eltern ausschlaggebend für unseren Charakter? Dies ist wohl die Kernfrage der Geschichte, die hier völlig unvoreingenommen von Vorurteilen agiert und uns keine klare Antwort vorkaut!

WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN ist keine leichte Kost und mag mit seinem brisanten Thema verstören. Er tut es aber auf eine beeindruckende Art und Weise, die nachträglich im Gedächtnis bleibt.

Ist Evas Beziehung zu Kevin an den Ereignissen schuld? Führte fehlende Liebe in Kevins Leben zu seiner Entwicklung? Oder ist es möglich, dass er einfach „böse“ auf die Welt kam? Und wie bedingungslos ist Mutterliebe wirklich und was zeichnet sie aus?

Das sind alles Fragen, die in Gesprächen über Kevin aufkommen und sprechen wird man über Kevin auf jeden Fall!

 


We need to talk about Kevin (2011), 6.0 out of 10 based on 6 ratings

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Geschrieben von May | 17 Okt 2012 | Reviews (Filme)

5 Kommentare

  1. Johnny
    17 Okt 2012, 7:23 pm

    Aus dieser Rezession werde ich einfach nicht schlau.

  2. May
    17 Okt 2012, 7:36 pm

    Was ist deine Frage dazu Johnny? :)

  3. Pierre
    28 Okt 2012, 6:12 pm

    DAS BUCH IST UM LÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄNGEN BESSER !!!

    Man sollte es zudem vorher gelesen haben, um einige Dinge besser zu verstehen.

  4. Frogman
    10 Nov 2012, 12:26 am

    oder den Film einfach nicht anschauen….ich glaub das wäre noch am besten

  5. Lisalii
    09 Mai 2013, 2:05 pm

    Fand den Film etwas langwierig, aber trotzdem ziemlich gut gelungen.. Ich bereue es nur, vorher nicht das Buch gelesen zu haben. Ich denke, ich werde dies noch nachholen !

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