The Unborn CoverSeid gegrüsst Gorehounds und sonstige Horrorliebhaber..

Gerade eben hab ich mir endlich mal The Unborn von Regisseur David S. Goyer (Blade: Trinity) “gegönnt”.

Vorerst mal zur Geschichte:

Die junge Casey (Odette Yusman) wird von Alpträumen und Visionen, die einen unheimlichen kleinen Jungen beinhalten, verfolgt. Ihre Freundin Romy macht sie auf die Veränderung ihrer Augenfarben aufmerksam, was sich beim Augenarzt als eine Veränderung die nur bei Zwillingen auftritt herausstellt.

Casey stellt ihren Vater zur Rede, der ihr erzählt dass sie einen verstorbenen Zwillingsbruder hat der jedoch noch im Mutterleib verstarb. Daraufhin beginnt Casey mit Romy (Meagan Good) Nachforschungen anzustellen.

Im Nachlass ihrer verstorbenen Mutter findet Casey einen Zeitungsartikel und ein Foto auf dem derselbe Junge zu sehen ist, der sie verfolgt. Der Artikel bringt sie zu einer unheimlichen, alten Frau namens Sofi Kozma (Jane Alexander) die Licht ins Dunkel bringt und ihr offenbart, dass sie von einem Dibbuk (verbitterte Seele eines Verstorbenen) verfolgt wird und hilft ihr sich zu wehren. Sie schickt Casey zu Rabbi Sendak (Gary Oldman, Bram Stocker’s Dracula) der ihr helfen soll…

Meiner Meinung nach gestaltet es sich äusserst schwierig, über diesen Film zu schreiben, ohne gleich die da bisschen vorhandene Spannung zu versauen. Odette Yusman, muss man ihr lassen, ist wunderschön. Das wärs dann aber auch schon. Auch Gary Oldman hatte schon bessere Zeiten aber ihm sei verziehen da seine Rolle eher kurz gehalten ist. Visuell versucht sich der Regisseur düster zu halten, was aber nicht wirklich gelingt. Auch die “Schockmomente” schaffen es leider nicht Genrefans zum gruseln zu bringen. Bei einer Szene musste ich sogar laut lachen, obwohl sie eigentlich als erschreckend hätte gelten sollen. Und ja, da sich die visuellen Horrorelemente derart spärlich zeigen kann ich nicht mal auf diese eine Szene eingehen..schade schade! Der Schluss bringt endlich ein bisschen Action in die ganze Geschichte, doch ob sich die vorgehenden 70 Minuten reichen sei dahingestellt. Ansonsten bedient sich Goyer aller möglichen Klischees, da fragt man sich zwischendurch ob man Omen oder Halloween schaut, gemixt mit einer Prise Exorzist. Leider war mir schon nach der Aufklärung woher der Dibbuk kommt und was er will klar, worauf der Film hinzielt.

Mässig unterhaltsamer, klischeebehafteter Möchtegernschocker der vielleicht Scream-Fans (und halbwüchsige Jungs die gerne schöne Mädels in Unterhosen+Top beobachten) das Blut in den Adern gefrieren, den Rest aber eher nach der Hälfte des Films alle paar Minuten auf die Uhr schauen und auf Gnade hoffen lässt.

Bilder


Trailer

4 von 10 Punkten.

Rating: ★★★★☆☆☆☆☆☆ 

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