1559

The Theatre Bizarre (2011)

: Udo Kier, André Hennicke, Virginia Newcomb, Amanda Marquardt
: Tom Savini, Douglas Buck, Buddy Giovinazzo, David Gregory, Karim Hussain, Jeremy Kasten
: Clark Ashton Smith, Zach Chassler, Richard Stanley, Scarlett Amaris, Emiliano Ranzani, Buddy Giovinazzo, John Esposito, Douglas Buck, Karim Hussain, David Gregory (II)
: 114
: 18
: 28. September 2012
: MIG Filmgroup
: USA, Frankreich, Kanada
Unsere Wertung
9.0
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User Score:
8 votes
6.0

The Theatre Bizarre (2011)

1559Anlässlich zu der Info, dass es von diesem Film eine Fortsetzung geben wird, habe ich nochmal ein wenig über den ersten Teil, “The Theatre Bizarre” nachgedacht und mich dazu entschieden, ein Review zu schreiben. Ein Film, den die einen für totalen Mist halten und die anderen großartig finden. Doch zunächst erst einmal, worum es eigentlich geht.

Eine Junge Frau (Virginia Newcomb) wandert des Nachts durch die Straßen und kommt an einem sonderbaren Theater vorbei. Nicht zum ersten Mal. Doch dieses Mal eröffnet sich ihr die Möglichkeit, dieses auch zu betreten und sie tut dies. Drinnen angekommen nimmt sie als einziger Gast in einer der Sitzreihen Platz und es scheint tatsächlich so, als würde sie erwartet werden, denn eine äußert menschlich wirkende Puppe (Udo Kier) betritt die Bühne. Diese führt die junge Frau nun durch sechs – wie der Titel es bereits erahnen lässt – bizarre Geschichten, welche nicht nur sie selbst, sondern auch den Puppenmann auf der Bühne nach und nach verändern…

 

Wir haben hier folglich einen Episodenfilm, der durch eine grobe Rahmenhandlung zusammengehalten wird. Die Episoden selbst haben nichts miteinander zu tun. In diesem Punkt könnte man ihn mit aus dem letztes Jahr stammenden “V/H/S” vergleichen. Auch das Genre passt, es fließt auch Blut. Doch meiner Meinung nach sind dies die einzigen Bereiche, in denen diese beiden Filme verglichen werden können. “The Theatre Bizarre” ist aus filmkünstlerischer Sicht wesentlich anspruchsvoller, was womöglich auch daran liegen mag, dass er eben anders als “V/H/S” KEIN Found-Footage Film ist, welche im Bereich Bildsprache und dergleichen doch arg eingeschrenkt sind. Man kann einen Found-Footage Film einfach nicht so schön inszenieren, wie es beispielsweise bei “The Theatre Bizarre” geschehen ist.

Die Geschichten sind sehr abwechslungsreich. Teils sehr gewaltsam, teils greifen sie auch auf psychologischer Basis an, dann plötzlich eine, die mit so gut wie gar keiner Gewalt auskommt und trotzdem in diesen Film passt. Teils Fragen aufwerfend, teils gesellschaftskritisch und dann auch wieder nur schockend. Dieser Film bietet vieles, fast wie eine Reise durch verschiedene Facetten des Horror-Genres. Dadurch versteht sich fast von selbst, dass nicht Jeder jede Episode gut finden wird, was den Film dann aber auch wieder ausmacht.

Mich persönlich beeindruckte dieser schöne Film sehr und ich tat mich schwer damit, meine Lieblingsgeschichte bennenen zu können. Besser gesagt, ich tue mich noch immer schwer damit. Ich möchte hier jetzt bewusst nicht explizit auf die einzelnen Episoden eingehen, da ich der Meinung bin, dass der Film besser funktioniert, wenn man ihn das erste Mal so sieht, wie ich ihn gesehen habe, nämlich so unvorbereitet wie möglich.

Nun mögen sich einige wundern, warum das ein oder andere Mal das Wort “schön” innerhalb dieses Reviews gefallen ist. Einen blutigen Horrorstreifen würde man doch sonst kaum als schön bezeichnen, oder? Nun ja, eben da er diese Vielfalt bietet und in meinen Augen wirklich gut inszeniert worden ist, zu jeder Geschichte die passenden Bilder liefert und einfach gut erzählt ist, muss ich diesen Film zumindest in dieser Hinsicht als schön bezeichnen.

Zum Schluss muss ich sagen, zu viele Köche mögen den Brei verderben, doch haben viele Regiesseure “The Theatre Bizarre” definitiv nicht verdorben.

Das Schöne ist immer bizarr.” – Charles Baudelaire

The Theatre Bizarre (2011), 6.0 out of 10 based on 8 ratings

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Geschrieben von Autor | Reviews (Filme)

5 Kommentare

  1. trops
    15 Jun 2013, 9:05 pm

    echt 1 A der Film, frag mich warum ich den noch nicht kannte.

  2. WuRsTsaLaaT
    18 Jun 2013, 12:16 pm

    echt bizarr 😉

  3. Intralala
    18 Jun 2013, 11:55 pm

    Also ich hab jetzt die ersten 20 Minuten von dem Film gesehen und musste ausmachen…
    Ich weiß nicht, ob hier ein anderer Film bewertet wurde? Der Film den ich gesehen habe, war einfach nur grottig…die schauspielerische Leistung war miserabel

    dazu dann noch ein Horrorstreifen über irgendwelche Kröten, die von einer riesigen Kröte angeführt werden!? Bitte was!?

    schlechte Syncro, schlechte Schaulspielarbeit, wahnwitzige Geschöpfe…1/10 Punkten

  4. Wotan
    09 Aug 2013, 3:04 am

    Wie kann man diesen Film so gut bewerten? Ich habe mir die ersten 2 Folgen angesehen und dann ausgemacht. Selten habe ich sowas schlechtes und stinkend langweiliges gesehen. Das hat mir aber gezeigt, dass man hier nicht nach den Bewertungen gehen kann. Verschwendete Zeit !

  5. Ihateremakes
    09 Aug 2013, 12:05 pm

    Wotan, Alter, die werden hier davon ausgehen, dass die Leser so intelligent sind und sich noch eine eigene Meinung bilden können.
    Es handelt sich immer noch um ausschließlich SUBJEKTIVE Bewertungen.
    Wie du den Film dann findest, bleibt dir überlassen. Und ich glaube, dass es gut und gern noch Leute gibt, die den Film aufgrund des Reviews gesehen haben und für GUT befunden haben und happy waren, dass er ihnen empfohlen wurde.

    Bevor du also deinen ganzen HATE auspackst, erst mal Luft holen und nachdenken. Ist ja ätzend!

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