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THE PURGE (2013)

: Ethan Hawke, Lena Headey, Max Burkholder, Adelaide Kane, Edwin Hodge, Tony Oller, Rhys Wakefield
: James DeMonaco
: James DeMonaco
: 85
: 16
: 13. 06. 2013
: Universal Pictures
: USA
: Blum House Productions, Platnium Dunes
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Ab Donnerstag im Kino: The Purge

: Ethan Hawke, Lena Headey, Max Burkholder, Adelaide Kane, Edwin Hodge, Rhys Wakefield
: James DeMonaco
: James DeMonaco
: 85 min
: 18
: USA, Frankreich, Belgien
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THE PURGE (2013)

Regie und Drehbuch sind von James DeMonac, einem bekannten Fernseh-Regisseur, der in THE PURGE zum zweiten Mal Regie führt.

Dieser mit Spannung erwartete Film spielt im Jahre 2022. Die Eingangsszene wird typisch melodisch schön zum Kontrast der Gewaltszenen eingeleitet. Die letzten Purge Nächte werden gezeigt. Einmal im Jahr in der Nacht vom 21 bis 22. März werden ab 7 Uhr abends für 12 Stunden alle Rettungskräfte inklusive Polizei lahmgelegt. Alle Verbrechen einschließlich Mord sind erlaubt. Das soll den Leuten helfen, ihre inneren „Bestien“ herauszulassen, die nun mal in jedem Menschen schlummern. Und es scheint zu funktionieren, die Arbeitslosigkeit liegt bei 1%, die Verbrechensrate ist unglaublich niedrig und die Wirtschaft rosig.

 

the-purge

 

Hauptprotagonist James Sandin (Ethan Hawke “Sinister”) verkauft Sicherheitssysteme, ist wohlhabend, lebt mit seiner Frau Mary (Lena Headey “Game of Thrones”) und zwei Kindern ein perfektes Vorstadtleben und kann sich Schutz leisten. Doch was ist mit den vielen, die sich keinen Schutz leisten können? Im Film kündigt ein Fernsehsprecher bereits an, was gleich darauf passiert. Die Purge Nacht scheint eine Reduzierung der Armen und Heimatlosen zu fördern und prompt lässt der Sohnemann auch schon einen verletzten Obdachlosen (Edwin Hodge “Red Dawn”) auf der Flucht vor seinen Peinigern ins Haus.

(Mal abgesehen davon, wer lässt denn zu, dass der eigene Sohn den Sicherheitscode kennt?!)

Dann klopfen ein paar maskierte Wohlhabende, die ein wenig an „THE STRANGERS“ erinnern, an die Tür, fordern die Herausgabe des Obdachlosen oder der Familie blüht dasselbe Schicksal. Dummerweise ist auch das Sicherheitssystem nicht so sicher wie erhofft. Mehr kann ich hier nicht verraten ohne zu spoilern.

 

The Purge Rewiew (1)

 

Ethan Hawke spielt seine Rolle des perfekten Vorstadthausmanns, der sich seiner Umwelt angepasst hat. Seine Frau ist gewollt schweigsam und undurchsichtig. Die Kinder sind zweigeteilt in die typische Teenager-Tochter und dem moralischen, etwas schrägen Sohn. Leider wird die Familie viel zu wenig eingeführt und man fühlt nicht so recht mit ihnen. Der höfliche Herr (Rhys Wakefield) an der Haustür ist daher eher mein Favorit. Ich frage mich wie die Rolle mit nicht abgelegter Maske gewirkt hätte.

Düster wird der Film dann gleich nach dem Kappen des Stroms, wodurch die Familie in die Ecke gedrängt wird. Ab da verändern sich die Gemüter der Familienmitglieder, vor allem das des Hausmannes, dem sein perfektes Leben auseinander zu brechen droht. Hier hätte die Spannung besser aufgebaut werden können, wenn der Film den Zuschauer nicht immer durch Musik oder Soundeffekte auf die jeweilige Situation vorbereiten würde. Die fast schon zu erahnenden Reaktionen findet man in den falschen Masken der Leute, die sie in der Purgenacht abzulegen scheinen. Leider etwas zu voraussehbar.

Auch wirkt der Film streckenweise unrealistisch. Direkte Schüsse in Kopfnähe machen erst mal taub und wie kann man jemanden in seinem eigenem Haus verlieren und nicht innerhalb von ein paar Minuten wiederfinden?

 

The_Purge__3_

 

Moralische und praktische Ansichten einer solchen Nacht werden hier gezeigt, wobei es mir persönlich lieber gewesen wäre, die Hintergründe der Umsetzung und Vorteile der Purge Nacht etwas mehr hervorzuheben. Immerhin soll es vor dieser eingeführten Nacht ja schlimmer gewesen sein. Statt in der Grauzone bleibt der Film eher auf der konventionellen-moralischen Seite.

Schlussendlich ist „THE PURGE“ eine gute Idee mit viel Potenzial, die aber mit etwas mehr Spiellänge (nur 85 min) etwas tiefgreifender hätte umgesetzt werden können. Vielleicht ist das im zweiten Teil ja mehr der Fall, erfahrungsgemäß aber eher nicht.

 

THE PURGE (2013), 6.1 out of 10 based on 15 ratings

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Geschrieben von Autor | Reviews (Filme)

4 Kommentare

  1. Wütse
    15 Jul 2013, 9:45 pm

    Gutes Review, teile die Kritik.
    Meiner Meinung nach nicht lohnenswert anzuschauen, dafür einfach nicht rund genug.

  2. Johnny
    18 Jul 2013, 12:43 pm

    weiter so!

  3. Horrorprofi
    31 Jul 2013, 9:47 pm

    Dieser Film ist nicht sehenswert!

  4. edgar
    05 Nov 2013, 4:14 pm

    Interessant wie unterschiedlich die Meinungen zu diesem Film sind. Vor allem hier, im Horror-Genre, schneidet er so schlecht ab.
    Ich persönlich fand ihn in Ordnung und bin gespannt auf den 2. Teil, der ja kommen soll.

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