the cave

The Cave (2005)

: Cole Hauser (Jack McAllister), Eddie Cibrian (Tyler McAllister), Morris Chestnut (Top Buchanan), Lena Headey (Dr. Kathryn Jennings), Piper Perabo (Charlie), Rick Ravanello (Briggs), Daniel Dae Kim (Alex Kim), Kieran Darcy-Smith (Strode), u.a.
: Bruce Hunt
: Michael Steinberg, Tegan West
: 93 Min.
: 12
: 2005
: Constantin Film Verleih
: USA
: Musik: Reinhold Heil
Unsere Wertung
6.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
9 votes
3.6

The Cave (2005)

the caveMitten in den rumänischen Karpaten wird der Eingang zu einem bisher unerforschten Höhlensystem freigelegt und der leitende Forscher Nicolai (Marcel Iures – INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR) beauftragt eine Gruppe von Höhlenforschern/Höhlentauchern rund um Jack McAllister (Cole HauserPITCH BLACK) um diese Höhlen zu erforschen. Viele Jahre zuvor hatte eine Militäreinheit jenen Eingang betreten und die Kirche, die darüber stand, zum Einsturz gebracht. Sie wurden verschüttet. Ihr Schicksal ist unklar.
Jack McAllister, sein Bruder Tyler (Eddie Cibrian – INVASION) und die Crew (u.a.: Rick Ravanello, Morris Chestnut, Piper Perabo) sind äußerst erfolgreich in ihrem Beruf und gehen mit Begeisterung an die Arbeit. Nach dem ersten Schock nach der Begegnung mit einem der Höhlenbewohner, einer gigantischen, weißen Ratte wird eines der Crewmitglieder unter Wasser angegriffen. Dabei kommt es zu einem Erdrutsch und das Team ist von der Außenwelt abgeschnitten. Sie können kaum mit Hilfe rechnen, es bleibt nur der Weg weiter in das Labyrinth der Höhlen. Doch so alleine, wie sie zuerst dachten, sind sie nicht und sie werden zu Gejagten.

 

Um gleich auf das erste zu kommen, das einem beim Lesen dieser Inhaltsangabe kommen kann: Ja, das klingt verdammt vertraut. Und tatsächlich ist THE CAVE in seinem Grundkern von seinem Pendat THE DESCENT, ebenfalls aus dem Jahr 2005, gar nicht so weit entfernt. Wer da zuerst die Idee hatte, darüber lässt sich wohl streiten. Mischt man das ganze mit SANCTUM, mag man eine Mischung erhalten, die ein bisschen wie THE CAVE ist. Tatsächlich aber fehlt es THE CAVE an den klaustrophobischen Bildern, die so typisch für THE DESCENT sind, schafft es aber mit seinem gigantisch tollen Unterwasseraufnahmen und den atemberaubend schönen Höhlen eine ganz andere Atmosphäre zu schaffen.

 

the cave4Obwohl das Cast zu glatt, zu Hollywood-mäßig ist – denn welche Gruppe besteht aus Menschen, die direkt vom Cover von GQ entsprungen sein könnten, stört das nicht weiter. Wenn schon eine Gruppe von Terminatorfrauen (THE DESCENT) in ein Höhlensystem geschickt wird, macht diese Modelcrew auch keinen Unterschied mehr.
Der Großteil des Filmes spielt in Dunkelheit oder einem dämmrigen Halbdunkeln. Dabei bleiben die Unterwasseraufnahmen aber Gott sei Dank immer so klar, dass man dem Verlauf der Geschichte folgen kann. Die Monster, die schnell zur Hauptgefahr werden (Tatsächlich wird die Problematik von fehlender Nahrung oder der begrenzten Anzahl an Sauerstoffflaschen nie erwähnt. Eine von vielen Logikfehlern.), lassen lange darauf warten sich in ihrer gesamten “Schönheit” zu zeigen. Hier eine Klaue, da ein paar Reißzähne; es erinnert fast ein bisschen an das “Alien” aus dem gleichnamigen Film. Nur ganz so bedrohlich wie angesprochenes will es nie wirken. Trotzdem ist es tödlich, kann es nicht nur die engsten Tunnel kriechen, sondern auch schwimmen und fliegen.

 

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Ich bin kein großer Fan von THE DESCENT und hätte THE CAVE deswegen pauschal gerne besser bewertet, hat er mich doch mehr gefesselt als jener. Liegt der Gruselfaktor meiner Ansicht nach bei THE DESCENT in seinem klaustrophobischen Schrecken und seiner realen, beklemmenden Atmosphäre, haben wir es bei THE CAVE mit einem klassischen Monster-Trashfilm zu tun, der jedoch nur knapp über der Grenze zum B-Movie liegt. Und obwohl er es nie schafft eine große Sympathie für seine Protagonisten aufzubauen, habe ich ordentlich mitgefiebert. Ein Film, der Spaß macht.

Deswegen bekommt THE CAVE von  mir 6 Punkte.

 

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Random Facts: THE CAVE ist  der erste und bisher leider einzige Film von Regisseur Bruce Hunt, der bis dato nur als Assistant Director gearbeitet hatte. Gedreht wurde der Film hauptsächlich tatsächlich in Rumänien, das über über 12.000 registrierte Höhlen vorweisen kann. Die Unterwasseraufnahmen wurden allerdings nicht in einer solchen Höhle aufgenommen, sondern in einem eigenen Tank, der 750.000 Gallonen Wasser umfasst.

 

 

The Cave (2005), 3.6 out of 10 based on 9 ratings

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Geschrieben von Rinn Gomory | Reviews (Filme)

1 Kommentar

  1. Colemarie
    01 Feb 2014, 1:22 pm

    Ich glaub das sind 6 Mitleidspunkte, anders kann ich mir das nicht erklären.
    Merkwürdige Szenenübergänge, eine vollkommen eingeworfene und unschlüssige Story die einem schon mit der Anfangsszene irritiert, da diese nicht wirklich nachvollziehbar ist oder einen guten Übergang zur nächsten Szene schafft.
    Da wo man mehr erwatet oder zumindest einen schlüssigen Zusammenhang sucht, wird man enttäuscht, da helfen auch die bekannten Gesichter nicht mehr aus.
    Zudem wirkt es so, als wolle man mit einer schnellen Handlung versuchen diese merkbaren Lücken zu übertünchen.
    Wenn ihr nix anderes zum gucken findet, schaut ihn euch an ansonsten würde ich eher davon abraten.

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