The Cabin In The Woods (horrorpilot.com)

The cabin in the woods (2011)

Darsteller: Kristen Connolly, Chris Hemsworth, Anna Hutchison
Regie: Drew Goddard
Drehbuch: Joss Whedon, Drew Goddard
Länge: ca. 95 min
FSK: ab 16
Veröffentlichung: 06.September 2012
Verleih/Vertrieb: Universum Film GmbH
Land: USA
Unsere Wertung
10.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
60 votes
7.3

Das wurde ja auch Zeit. THE CABIN IN THE WOODS spukt seit Jahren durch die Szene und immer wieder hieß es, der Film würde bald veröffentlicht werden, bevor der Release dann doch wieder verschoben wurde, was meist kein gutes Zeichen für die Qualität ist. Selbst auf einem der Filmposter war voller Selbstironie zu lesen: „If you make a kick-ass horror-movie…actually release it“
Nun ist es also so weit und ich weiß nicht, ob ich mehr erstaunt bin, den Film tatsächlich gesehen zu haben oder darüber, dass man uns ein Meisterwerk so lange vorenthalten hat.

Fünf Collegekids wollen Urlaub in einer einsamen Waldhütte machen. An der letzten Tankstelle ignorieren sie die Warnungen des kauzigen Hillbillys, auf die sie besser gehört hätten; denn was sie im Keller der alten Hütte finden, entfesselt das unsagbar Böse und was eigentlich ein Trip aus Alkohol, Sex und Drogen sein sollte, wird schnell zum Kampf ums nackte Überleben.

Klingt bekannt? Erinnert euch an unzählige andere Filme? OH JA, aber urteilt nicht zu schnell, denn immer wieder verlässt die Handlung die Kids und zeigt uns einige Wissenschaftler, die das Geschehen mit Kameras aus der Ferne beobachten und sogar steuern. Warum das geschieht, erfahren wir erst recht spät im Laufe der Handlung, doch wird schnell klar, dass wir es hier nicht mit dem üblichen 08/15-Filmchen zu tun haben.

Vielmehr steht THE CABIN IN THE WOODS in einer Reihe von Filmen wie SCREAM und BEHIND THE MASK: THE RISE OF LESLIE VERNON, die um die oft genutzten Klischees wissen und diese ganz bewusst hegen und pflegen, gleichzeitig aber auch etwas völlig neues bieten.
So darf man sich darauf freuen neben denkbar offensichtlichen Verweisen auf TANZ DER TEUFEL, auch an andere Filme und Subgenres erinnert zu werden. Hier etwas HELLRAISER und THE STRANGERS, dort etwas Lovecraft, Monsterfilm, japanischer Geisterhorror und natürlich ein Wassermann (!). THE CABIN IN THE WOODS hat alles, was das Herz begehrt.
Eigentlich kein Wunder, denn das Buch stammt von Joss Whedon und Drew Goddard (der auch Regie führte). Die beiden schrieben schon für BUFFY und ANGEL, wo bekanntermaßen neben Vampiren auch alle anderen Kreaturen der Nacht auftauchten. Den Herren ist die Liebe zum  Genre anzumerken.

Die Hauptfiguren sind selbstverständlich ebenfalls Prototypen des amerikanischen Horrorfilms. Eine Schlampe, ein schüchternes Mädchen, ein Draufgänger, ein Sportler und ein Kiffer. Seltsamerweise gewinnt man als Zuschauer dennoch von allen ein positives Bild, was in Filmen, die sich selbst weit ernster nehmen, gerne mal in die Hose geht.

Apropos Ernst: es ist völlig OK, bei dem Film laut zu lachen, „Yeehaw“ zu rufen oder ein Feuerwerk anzuzünden. Insbesondere dann, wenn die Handlung zu den Wissenschaftlern springt, die ihre Arbeit mit einer lakonischen Professionalität verrichten und dabei in gewisser Weise an uns Zuschauer erinnern, die sich stets nach mehr Blut, mehr Action, mehr Sex sehnen. Der Sprung von den Backwoods in die sterile Technikzentrale erscheint dabei ebenso wenig störend wie die Kombination aus Humor und knallharten Splatterszenen. Vor allem das Finale bringt uns einen Horror-Overkill, der sich gewaschen hat und zu guter Letzt taucht auch noch eine Ikone des Genres auf, die wohl jeder Fan kennt.

Das einzige Manko des Films mag übrigens sein, dass Grusel-Rookies mit den Anspielungen wenig anfangen können, aber selbst wenn dies nur ein ganz regulärer Collegekids-werden-in-einer-Waldhütte-geschlachtet-Streifen wäre, wäre er immer noch guter Durchschnitt. Für Horrorfans ist das Werk aber ein Muss.
Diesmal hat das Warten definitiv gelohnt und mein redaktionsinternes Gejammere, dass 2012 noch ein 10 Punkte-Film fehlt, hat sich hiermit offiziell erledigt.

 

The cabin in the woods (2011), 7.3 out of 10 based on 60 ratings

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Geschrieben von Mick | 25 Aug 2012 | Reviews (Filme)

25 Kommentare

  1. tgi
    31 Aug 2012, 6:05 pm

    Sehr guter Film! Ohne irgendwas über die Handlung zu wissen hatte ich anfangs keine großen Erwartungen. Sah für mich aus als würden die 5 in der nächsten Stunde von einem Serienkiller, oder degenerierten Waldmenschen zerfetzt werden. Blutig wars (was auch gut so ist). Ausschlaggebend fand ich aber diese “Wissenschaftlersache”, die ich in der Art eigentlich in keinem Horrorfilm gesehen hab. Und ja, laut lachen war auf jeden fall drin! :) Trotzdem konnte ich den Film ernst nehmen. Empfehlenswert!

  2. sdfkj
    07 Sep 2012, 8:36 pm

    was für ein schlechter film, kann überhaupt nicht verstehen warum dafür 10 sterne gibt?? story null, spannung null, schlechte schauspieler, einfach nur zeitverschwendung!

  3. Alex
    09 Sep 2012, 3:00 pm

    “story null, spannung null, schlechte schauspieler, einfach nur zeitverschwendung”

    Haben wir den selben Film gesehen? Jemals ein Faible für Horrorfilme gehabt? Und das war nicht die erste negative Kritik?

    Wenn die Antwort auf alle 3 Fragen “Ja” lautet, wundert mich nix mehr :D

    CABIN nimmt das Genre auf die Schippe, fast schon zu perfekt, um wahr zu sein und endlich mal was Neues, trotz der Klischeebegründungen. Mehr davon :D

  4. Alex
    09 Sep 2012, 3:00 pm

    “story null, spannung null, schlechte schauspieler, einfach nur zeitverschwendung”

    Haben wir den selben Film gesehen? Jemals ein Faible für Knutschefilme gehabt? Und das war nicht die erste negative Kritik?

    Wenn die Antwort auf alle 3 Fragen “Ja” lautet, wundert mich nix mehr :D

    CABIN nimmt das Genre auf die Schippe, fast schon zu perfekt, um wahr zu sein und endlich mal was Neues, trotz der Klischeebegründungen. Mehr davon :D

  5. Wirthi
    11 Sep 2012, 5:40 pm

    Die 10 Punkte sind mehr als verdient! Einer der besten Horrostreifen den ich die letzten Jahre gesehen habe!

  6. CapCola
    12 Sep 2012, 2:10 am

    10 Punkte finde ich fuer den Film zu hoch angesetzt!
    Vom Film hatte ich ehrlich gesagt mehr erwartet. Der Film war zum Lachen & hat alles vielleicht schoen auf die Schippe genommen, aber trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt & zu oft habe ich mich zu direkt an andere Filme erinnert gefuehlt.
    & das Ende, naja.. !

  7. Cordney
    12 Sep 2012, 2:20 pm

    An den Vorredner,
    wenn du dich zu oft an andere Filme erinnert gefühlt hast, ist das genau was “Cabin” wollte, schließlich sind die ganzen Monster aus anderen Filmen geliehen. Die Hütte sah ja nicht zufällig nach Tanz der Teufel aus.

  8. Alex
    23 Sep 2012, 3:55 am

    Bitte?
    Hört nich auf diese Kritker die nichtmal das Wort “Horror” Buchstabieren können.

    The Cabin in The Wood ist einer der besten Horrorfilme die ich jemals gesehen habe, er beginnt mit einem simplen Anfang, Teenes fahren in eine Hütte bla bla und natürlich gibts dann wieder SEX und Mord, jedoch habe ich mir nichtmal ansatzweise vorstellen können was in dem Film so passiert!!!!

    Story: Erste hälfte 5/10 Zweite Hälfte 10/10
    Schauspieler: Kriegt man sicher kaum bessere, 10/10.
    Qualität: 10/10 OHNE JEDE FRAGE!!!
    Fazit ein 10* Film.

    Und natürlich sehen die Monster auch 1A aus.

    Kann den Film jedem empfehlen.
    Und wer meint er findet ihn schlecht sollte mal aufhören unnütze Kritiken zu verfassen.

  9. hoppala
    28 Sep 2012, 10:40 pm

    Ich habe 3 Jahre gewartet um den Film zu sehen und habe es kaum erwarten können, da ich ein sehr großer Joss Whedon Fan bin :)

    Meine persönliche Meinung ist, der Film ist einfach genial und nicht billig ;), die Handlungsstränge und die Charaktere wurden in diesem Film sehr gut durchdacht, vor allem die Story.

    Die Macher des Filmes ( Joss Whedon, Drew Goddard) wollten der “Torture Porn”-Welle entgegenwirken, das bedeutet sie wollten endlich mal wieder einen guten Film in die Kinos bringen, der nicht wie Hostel, Saw oder Carpenter-Filme den sinnlosen Gewalt- Titten- Mainstream-Schwachsinn symbolisiert.
    Genau aus diesem Grund nimmt sich auch der Film selbstironisch auf die Schippe…

    Fazit:
    Wenn man Fan vom wirklichen Horrorgenre ist und damit meine ich NICHT Hostel &Co, sollte man sich unbedingt diesen Film ansehen.

  10. Cordney
    29 Sep 2012, 8:46 am

    An den Vorredner
    Was ist denn bitte “das wirkliche Horrorgenre”. Ich teile deine Meinung zu “Cabin in the woods”, aber deswegen sind andere Filme nicht weniger Horror, nur weil sie dir nicht gefallen.
    Und wann Carpenter Torture Porn gemacht hat, weiss ich auch nicht.

  11. JohnDoe
    21 Okt 2012, 10:48 am

    wie man diesen film so gut rezensieren kann, versteh ich nicht. Der Anfang, wenn auch gewollt, ist einfach so 0815 dass fans des gehobeneren horrors gleich an aids sterben. Und ernsthaft, das sind die schlechtesten lovecraft anspielungen die es gibt. Villeicht liegt es an mir, aber die logik und die ethik in diesem film, bleibt mir in den ohren stecken! Das Ende ist das einzige wo sie wieder einigermaßen die kurve kriegen, aber daraus hätte man viel mehr machen können. Und horror? naja We have to talk about Kevin hat mir mehr angst eingejagt.
    Spannung 0
    Story 1 (wegen lovecraft anspielungen und dem half life/resident evil look der unterirdischen einrichtung)
    Schauspieler 0
    Ende 1(weil ich einfach auf animationen stehe)
    Bild 8
    Ton 8
    hat mich enttäuscht.

  12. JohnDoe
    21 Okt 2012, 10:52 am

    ja und diese hellraiser anspielung das ist das derbste, dieser film hat mir allen respekt vor mythischen kreaturen genommen den ich je hatte! man kann den pinhead nicht einsperren, und der wassermann der zur hälfte aus dagon geklaut ist, das einzige vieh bei dem es mich geschaudert hat war die ballerina mit dem bandwurmgesicht, aber … ich schreib hier einfach nicht weiter ich krieg sonst unterzucker.

  13. JohnDoe
    21 Okt 2012, 10:58 am

    so ein letztes kommentar. horror overkill? hat der rezensent sich einen eimer geraucht und ausversehen breakcore visuals angeschaut oder 4chan besucht? the unborn oder omen haben manchmal echte horror overkills, kommt auch ganz auf die sichtweise drauf an, aber ich hab mich noch nichtmal so sehr gegruselt wie bei resident evil 3 als h.u.n.k. die büroräume stürmt. was nämlich genau das gleiche ist, nur 10 jahre älter, in schlechter rendergrafik auf der ps2 und es hat mir mehr angst eingejagt. das sollte alles über den schockfaktor dieses films sagen.
    die einzige stelle mit spannung war beim wahrheit oder pflicht spielen, aber daraus ham sie ja auch nichts gemacht…

    das ist nicht subtil, das ist nicht minimalistisch, das ist wie picasso.

    und leider leider habe ich das alles schon erwartet als ich usa gelesen habe.. das leben ist hart.

  14. Mick
    21 Okt 2012, 11:43 am

    Dass wir ausnahmslos alle Artikel unter Drogeneinfluss verfassen solltest du aber mittlerweile mitbekommen haben. Da kanns schon mal passieren, dass wir vor lauter Rauch die Tasten nicht mehr finden und versuch du mal 500 Wörter mit ner rostigen Nadel im Arm zu tippen.
    Teilweise sind wir so high, dass wir Filme reviewen, die es gar nicht gibt.
    Mir scheint aber, du würdest gut zu uns passen…

  15. Abracadaver
    28 Okt 2012, 8:59 am

    Wie ich es auch bei manchen Videospielen handhabe, habe ich vor dem Schauen des Filmes, keine einzige Rezenzion, keine Info und keine Bewertung gelesen um möglichst Vorurteilsfrei an Cabin In The Woods zu gehen.
    Der Anfang beginnt genauso 08/15 wie jeder andere Teenie-Slasher auch mit einer Gruppe Jugendlicher die unterschedlicher eigentlich nicht sein können um auch jedes Klischee abzudecken. Auch die Handlungsweisen der 5 Leute laufen ab, wie man sie kennt (Lasst uns zusammen bleiben …… nein, wir sollten uns lieber trennen). Interessant daran ist die Tatsache, das man im Laufe des Filmes erfährt, warum diese Menschen so reagieren und warum es unbedingt immer diese Stereotypen sein müssen, die zusammen ein Partywochenende in einem vergammelten Häuschen im Wald verbringen wollen.
    Ich war mehr als positiv überrascht, wenn auch Anfangs etwas verwirrt, da die meisten offenen Fragen erst gegen Ende des Filmes beantwortet werden.
    Meiner Meinung nach ist “The Cabin In The Woods” eine Inovation im angestaubten Genre der Teenie-Slasher, Backwoods und whatever, da mit den althergebrachten Klischees gespielt wird und man unweigerlich 1 und 1 zusammenzählt und die Story des Filmes warscheinlich unterbewusst in manch anderen Horrorfilm übertragen wird.
    Sehr angenehm fällt auch auf, das tatsächlich ein mal alle Charaktere, zumindest meiner Meinung nach, sehr symphatisch wirken. Im Normalfall sind ja immer ein paar Leute dabei, die einem so abgrundtief auf den Sack gehen, das man sie sofort sterben sehen will. Hier ist es nicht so und bangt wirklich mit und hofft das die Kids es lebend aus dem Wald schaffen, aber dies entspräche nun mal dem guten Ton eines Horrorfilmes.

    Die Aufnahmen sind sauber, die Schauspieler überraschend gut und auch an der Goreschraube wird im Laufe des Filmes ordentlich gedreht, bis es dann zum ultimaten Showdown kommt, der “das Leben verändert”.

    Jeder sollte mal einen Blick riskieren und sich “The Cabin In The Woods” anschauen. Es lohnt sich. Sogar meine Freundin ist heiss drauf, obwohl sie eher im Liebe-Herzschmerz-Happy-End Genre angesiedelt ist.

    Anschauen bevor die Welt untergeht ;)

  16. edrftg
    07 Dez 2012, 8:32 am

    Na ja, der Film bekommt von mir allerhöchstens 6 Punkte. 10 sind schamlos übertrieben. Es ist mir ein Rätsel wie sie Sigourney Weaver überreden konnten hier mitzuwirken.

    Zum 1 Mal Ausleihen? Ja
    Kaufen? Nein.

    Gruß

  17. Daniel
    01 Jan 2013, 2:42 pm

    Große Erwartungen gehabt und absolut enttäuscht worden.

    Was ist an diesem Film jetzt so außergewöhnlich? 0815-Horror, mehr nicht.

    Typisches Teenie Slasher Drama – ob da jetzt ‘ne Gruppe Wissenschaftlicher hintersteckt oder nicht – schwach, ganz schwach!

    Ich habe mir von diesem Film 2012 am meisten erhofft, er ist jedoch zu dem Film geworden, der mich das Jahr am meisten enttäuscht hat.

    Nach 51 Minuten abgeschaltet… 1/10 Sternen. Wie hier 10 Sterne gegeben werden können? Keine Ahnung! Da war der Reviewer wohl etwas zu subjektiv.

  18. Goregalore
    01 Jan 2013, 3:18 pm

    Lieber Daniel, du spricht über einen Film, den du nicht zu Ende gesehen hast., das sagt ja schon alles.

    Wenn du etwas von Filmen verstehen würdest, hättest du aber auch bis dahin schon erkannt, das der Film eben kein “Typisches Teenie Slasher Drama” ist, sondern ganz gezielt Klischés aufs Korn nimmt, die jedem der genügend “Typische Teenie Slasher Dramen” gesehen hat, zum Hals raushängen.

    Über Geschmack braucht man ja grundsätzlich nicht zu streiten, aber da der Film nicht nur bei horrorpilot, sondern weltweit so ziemlich jeder Horror Seite zu den besten des Jahres gezählt wird, könnte ja vielleicht doch was gutes dran sein.

  19. Monk
    01 Jan 2013, 3:26 pm

    Junge, schau den Film wenigstens zu Ende, bevor du dir ein Urteil erlaubst.

  20. Daniel
    01 Jan 2013, 3:53 pm

    Herr, ich rief die Geister und wurd’ sie nicht mehr los – es ist ja doch herrlich, wie die Meute von faszinierten Horror-Fans auf einen zustürmt und loslegt, wenn hier mal jemand eine halbwegs objektive Meinung abgibt. Genial! Der eine mit so dermaßen wenig Sarkasmus (Ironie-Modus an!), dass die Argumente vollends überzeugen (Ironie-Modus aus!), der andere dann ganz ohne Argumente, nur noch provokant.

    Nummer eins vorweg: Ich kann mir hier ein Urteil erlauben, wann ich möchte. Und wenn ich bei einem Film nach 51 Minuten sehe, dass er auf gut Deutsch “Sch….” ist, dann mach’ ich aus und sage, was ich davon halte.

    Manche von euch sind vielleicht heute erst gegen 14 Uhr aufgestanden und verbringen den Rest des Tages damit, sich offensichtlich miserable Filme doch noch bis zum Ende anzuschauen, weil sie denken, man könne sich sonst kein Urteil darüber erlauben; ich für meinen Teil habe jedoch noch deutlich Attraktiveres zu tun.

    Und jetzt kommt mal auf den Boden der Tatsachen zurück, Freunde. Dass der Film die ganzen Klischees auf den Arm nimmt, habe ich so mehr oder weniger auch noch mitbekommen. Meines Erachtens ist das jedoch einfach schwach umgesetzt.

    Vielleicht verstehen diesen Film einfach nur diejenigen, die sich jeden Tag einen nach dem anderen dieser mit Klischees vollgepappten Filme antun, so dass sie irgendwann etwas anderes brauchen als den “Standard Kram”, der für sie schon so etwas geworden ist, wie die Fensterscheibe, an der die Fliege klebt.

    Auf Deutsch: Das, was er möchte, erreicht der Film nicht und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

    Ich kann euch zwar verstehen, denn ein Bayern Fan würde Oliver Kahn nie im Leben im Geringsten angreifen, aber denkt doch mal darüber nach, ob euch Treue Wert ist, mit notdürftigen Argumenten, Filme zu retten bzw. gut zu reden. Das braucht nun dieser Film auch nicht noch.

    Und was interessiert mich, was irgendwelche “Horror Seiten” auf der Welt berichten? Wer dahinter sitzt, kann ich mir ganz einfach denken und lese ich jeden zweiten Tag auf der Panorama-Seite unserer Zeitung (den Rest denke man sich bitte).

    Mir hängen diese Filme einfach zum Hals ‘raus und für so etwas gibt es von mir auch keine Anerkennung. Basta.

  21. 3zehn
    01 Jan 2013, 4:11 pm

    ja…du bist ja sehr objektiv, wenn du nicht mal den schluss gesehen hast…melde dich einfach wieder, wenn du soweit bist

  22. Daniel
    01 Jan 2013, 4:28 pm

    Ich soll bei einem Film auf den Schluss warten? Nein Jungs, hab da noch anderes zu tun.

  23. Goregalore
    01 Jan 2013, 5:12 pm

    Das Jahr ist noch kein Tag alt und schon ist der Jodel des Jahres gefunden.
    Warum soll ich mit der Ernennung länger warten? ich habe besseres zu tun.

  24. Daniel
    01 Jan 2013, 6:53 pm

    Wenn die Argumente fehlen, wird es unsachlich. Wenn es unsachlich wird, geht bekanntlich der Klügere. Ich wünsch’ euch was!

  25. Der Auslacher
    02 Jan 2013, 12:27 am

    Lieber Daniel,

    ich habe mit Freude deinen schriftlichen Selbstmord verfolgt. Deine Argumente, deine Vergleiche – Balsam für die Seele!

    The Cabin In The Woods bietet sicherlich Stoff für Kontroversen, aber ihn als “Scheiße” zu beschimpfen ist ein schlechter Witz. Deine durchaus schwache Begründung, warum der Film denn so schlecht sei, beruft sich auf dein Unverständnis. Keine Frage, der Film behandelt die typischen Merkmale eines Horrorfilms und zieht sie grandios durch den Kakao. Hierbei wäre aber zu beachtet, dass er im Gegensatz zu seinen anderen Artgenossen nicht auf billige Lacher abzielt, sondern eher wie eine Parodie wirkt – Ja, gar satirische Züge sind zu finden.

    Du kannst dich also nicht auf den Film einlassen und hast kein Verständnis für diese Art von Humor. Nun, es soll auch Leute geben, die die Bildzeitung wahrlich für eine kritische Tageszeitung halten. Wenn dir irgendwann der lange Stock aus dem Hintern fallen sollte, guck dir den Film doch einfach nochmal an und genieß das Ende.

    Der Film hat seine Längen und besonders in der Mitte ist er etwas schwerfällig, aber hat man diesen Punkt überschritten, beginnt erst der Genuss. Selbst den schlechtesten Wein sollte man etwas an der frischen Luft lassen.

    Und bitte, such dir demnächst passendere Vergleiche und evtl einige Argumente die tatsächlich Bezug zu dem haben, was du uns sagen möchtest, dann machst du dich nicht komplett zum Affen.

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