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THE APPARITION – DUNKLE ERSCHEINUNG (2012)

: Ashley Greene, Tom Felton, Sebastian Stan
: Todd Lincoln
: Todd Lincoln
: ca 83 min
: ab 16
: 13.12.2012
: USA
Unsere Wertung
3.0
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6.0

THE APPARITION – DUNKLE ERSCHEINUNG (2012)

the_apparition_coverInspiriert durch die Aufzeichnung einer Geisterbeschwörung aus den 70ern wollen 4 Studenten diese mit neuem, besseren Equipment wiederholen. Ausgerüstet mit viel Schnickschnack an Technik wollen sie erneut den Geist von “Charles Reamer” mit purer Gedankenkraft beschwören. Das Experiment von Ben (Sebastian Stan, CAPITAIN AMERICA), seiner Freundin Lydia, Patrick (Tom Felton, HARRY POTTER) und Greg gelingt teilweise. Sie öffnen eine Pforte, aber dennoch geht etwas schief. Lydia wird verschlungen, in eine andere Welt gezogen.

Ben hat das alles lange hinter sich gelassen. Er flieht mit seiner neuen Freundin Kelly (Ashley Greene, TWILIGHT) aus der hektischen Großstadt in ein abgelegenes Häuschen. Gleich nach dem Einzug ereignen sich mysteriöse Dinge. Pflanzen gehen auf der Stelle ein, der Hund des Nachbarn stirbt, es gibt auffällige Schimmelflecken und in der Küche findet Ben ein seltsames Gebilde. Als Kelly dann herausfindet dass Ben nicht ganz unschuldig ist an dem Gespuke und es immer schlimmer wird, kontaktieren sie Patrick. Mit seiner Hilfe wollen sie alles wieder rückgängig machen, das Böse zurück schicken, die Pforte schließen. Doch das Unbekannte scheint sich von ihrer Angst zu nähren und immer stärker zu werden.

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Mit THE APPARITION feiert Todd Lincoln sein Spielfilmdebüt als Regisseur und Drehbuchautor. Mit einem Budged von nur 17 000 Dollar wurde in Kalifornien und Babelsberg gedreht. Wenn man weiß, dass der Film von den Dark Castle Entertainment Studios (3 GEISTER, GOTHIKA, ORPHAN, …) produziert wurde hat man gewisse Erwartungen, die dann aber leider nicht erfüllt werden.

Man denkt das es sich hier um eine abgedroschene Story handelt… und ja… man hat alles schon einmal gesehen. Vielleicht wurden die Effekte in vergangenen Filmen nicht so gut umgesetzt wie hier, aber dafür waren sie Teil einer Geschichte. Schnell verliert man den Zusammenhang der Ereignisse. Klar, so ein paar Gegenstände die sich wie von Geisterhand bewegen und Türen die plötzlich offen sind kann man schon einbauen, aber leider reicht das nicht um eine gewisse Atmosphäre zu erzeugen und den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Im Trailer wird die Message rüber gebracht, “Wenn du daran glaubst, stirbst du”. Eigentlich eine gute Vorlage um einen Horrorfilm darauf aufzubauen. Diese wurde aber nicht genutzt oder wie es vielmehr scheint im nachhinein erfunden.

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Gleich am Anfang geht es zur Sache, man ist direkt mitten im Geschehen. Dem Zuschauer bleibt keine Zeit sich auf die Geschichte einzulassen. Statt eines Spannungsaufbaus steigern sich nur die Effekte. Leider können diese aber keinen ganzen Film tragen oder gar die Handlung ersetzen. Hier bleibt nur zu sagen, weniger ist manchmal mehr. Meist herrscht eine Poltergeist-Stimmung aber auch japanischer Horror kriecht durch den Film, quasi direkt von THE GRUDGE entsprungen.

Alles in allem kann man sich THE APPARITION anschauen, am besten an einem Abend an dem man nicht zu viel Handlung, jedoch ein paar nette Schocker erwartet. Aber Vorsicht, wenn du daran glaubst, gibt es vielleicht sogar eine Fortsetzung.

THE APPARITION – Trailer

THE APPARITION - DUNKLE ERSCHEINUNG (2012), 6.0 out of 10 based on 5 ratings

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Geschrieben von madda | Reviews (Filme)

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