Catherine Florent

Evil Words

Evil Words (2003)

Patrick Senécal wird gerne als der kanadische Stephen King bezeichnet. Da verwundert es, dass der Mann, der seit 1994 bereits 10 Bücher veröffentlicht hat, keines davon auf den deutschen Markt werfen konnte. Dass dies nicht an mangelnder Qualität liegen muss, beweist das Beispiel Jack Ketchum, der auch über 25 Jahre benötigte, um hierzulande einen Fuss in die Tür zu bekommen. Ketchums Förderer? Stephen King. So mag man hoffen, dass Senécal auch bei uns eines Tages gelesen wird; die bisherigen Verfilmungen seiner Romane lassen jedenfalls gutes erhoffen. EVIL WORDS ist die dritte Verfilmung des Autors (chronologisch gesehen die erste) und während (der ebenfalls von Regisseur Éric Tessier inszenierte) 5110 ELM’S STREET ein Porträt einer skurrilen Familie lieferte und 7 DAYS durch realistische Härte glänzte, steht...