boris karloff

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Frankenstein (1931)

Frankenstein, für viele DER Horrorfilm schlechthin. Ich werde, nennt mich blasphemisch, diesen Mythos einmal beleuchten und dementsprechend zerpflücken und ich kann schon jetzt verraten, wer hier eine Huldigung oder Sichtungsempfehlung wittert, wird wohl enttäuscht werden.   Die Story behandelt die Versuche eines jungen Wissenschaftlers, der es sich zum Ziel setzt, Schöpfer zu spielen. Er will mit seinen eigenen Händen Leichenteilen zusammen gesetzten Körper mitsamt dem Hirn eines (irren) Menschen zu einem lebendigen Organismus zusammen setzen, ein abartiges Puzzlespiel. Diese Thematik ist in meinen Augen zeitlos und war wohl damals schon eine revolutionäre Idee. Ein Mann der Wissenschaft, der die meiste Zeit, wie er selbst sagt, am eigenen Verstand zweifelt und den schmalen Grat zwischen Klarheit und Wahnsinn beschreitet. Der in einem dunklen, einsamen Turm...