2009

triangle

Review: Triangle (2009)

Der 2009 gedrehte TRIANGLE ist nicht mehr brandneu, lief auch schon im TV, aber wenn es euch ähnlich geht, wie dem Verfasser dieser Zeilen, habt ihr den Film zu lange verpasst und solltet das ändern. Was aber sagt man, ohne zu viel zu sagen? Ohne zu spoilern, vielleicht nur das: Melissa George, die als Scream Queen noch unterbewertet ist, obwohl sie in Filmen wie AMITYVILLY HORROR, 30 DAYS OF NIGHT oder A LONELY PLACE TO DIE zu sehen war, spielt die Hauptrolle. Christopher Smith, der nach dem noch blassen CREEP bei SEVERANCE und BLACK DEATH Regie führte, war auch für TRIANGLE in der Verantwortung. Inhaltlich begleiten wir eine Gruppe von Freunden bei einem Segeltrip. Als ein ungewöhnlich plötzliches Unwetter das Boot zum Kentern bringt,...
Geschrieben von Mick | 31 Jan 2012 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
sensored

Review: Sensored (2009)

Es gibt Filme, bei denen alles klar ist. Jagt z.B. ein maskierter Killer paarungslustige Teenager durchs die Nacht, haben wir es mit einem Slasher zu tun. Und dann gibt es Filme wie SENSORED, die gar nicht so recht einzuordnen sind und auch kaum in einem Satz beschrieben werden können. Im Zentrum der Handlung steht Kinderbuchautor Wade Mixon, ein eher biederer Geselle, der alleine ein hübsches Haus bewohnt und den Annäherungsversuchen seiner Nachbarin zu widerstehen versucht. Aber Wade hat auch eine dunkle Seite, wie seine Folteropfer im Keller überdeutlich zu spüren bekommen. Auch wenn ich hier das Wort Folter fiel, auch wenn auf dem Cover Vergleiche zu SAW (und SCHWEIGEN DER LÄMMER) bemüht werden, wird die Enttäuschung groß sein, wenn man auf Torture Porn setzt,...
Geschrieben von Mick | 15 Dez 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
manson girl cover

Review: Manson Girl (2009)

MANSON GIRL nimmt uns auf eine Zeitreise in die späten 60er / frühen 70er Jahre mit. Hippies, der Vietnamkrieg, die Mondlandung, Woodstock und die Charles Manson-Morde trugen sich zu dieser Zeit zu und natürlich greift die Handlung vor allem letzteres auf, auch wenn man den Namen des Kultführers im Film nie vollständig in den Mund nimmt und den Drahtzieher jener Morde nur als „Charlie“ bezeichnet. Lediglich der deutsche Filmtitel (im Original: LESLIE, MY NAME IS EVIL) gibt einen Hinweis. Das verwundert zwar und wirft die Frage auf, ob man rechtliche Schritte des Psychopathen fürchtet, spielt für die Qualität des Filmes aber keine größere Rolle. Inhaltlich mischt MANSON GIRL die wahren Ereignisse um Manson mit einer Geschichte, die zwei Personen in den Mittelpunkt stellt, die...
Geschrieben von Mick | 01 Nov 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Grotesque

Review: Grotesque (2009)

Es gibt nicht viele Filme auf die das umstrittene Subgenre Torture Porn so sehr zutrifft wie auf den japanischen GROTESQUE (Originaltitel Gurotesuku) aus dem Jahre 2009. Sowohl im Bezug auf Torture, zu deutsch Folter, und auch Porn. Dies ist vermutlich auch ein Grund, warum er bisher noch nicht in Deutschland erschienen ist. Beworben wird er im Ausland als japanische Version von HOSTEL. Der Ort des Geschehens könnte tatsächlich eine der Folterkammern und der Täter einer der Mitglieder des Elite Hunting Clubs aus HOSTEL sein.
Geschrieben von May | 17 Okt 2011 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Exam Cover

Review: Exam (2009)

Das nenne ich mal eine gelungene PR-Aktion von Eurovideo: Als eines Tages ein neutraler Briefumschlag in meinem Briefkasten steckt, ist darin ein einzelnes Blatt Papier zu finden in dem auf der Vorderseite in großen roten Lettern das Wort EXAM steht. Auf der Rückseite findet man nur den Satz: „Wie weit würdest du gehen um deinen Traumjob zu bekommen“. Ich bin neugierig geworden und dank Google finde ich schnell ein paar Hinweise, die mich aber nur noch neugieriger auf einen offenbar interessanten Film machen. Glücklicherweise finde ich am nächsten an gleicher Stelle die DVD von EXAM. Gelungen ist diese Aktion auch deswegen, weil die Charaktere im Film ebenfalls vor einem nackten Stück Papier sitzen. Eingeladen zu einem Einstellungstest sollen acht Kandidaten in 80 min die...
Geschrieben von Mick | 03 Okt 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
GIALLO Cover

Review: GIALLO (2009)

GIALLO darf an dieser Stelle durchaus als Wortspiel verstanden werden, denn das Wort bedeutet auf Italienisch nicht nur „Gelb“, der Farbe, der hier eine besondere Rolle zukommt, sondern steht auch für ein Filmgenre, das vor allem in den 60ern und 70ern seine Hochzeit hatte und unter anderem von Regisseur Mario Bava groß gemacht wurde. Ein anderer bekannter Name, der in diesem Zusammenhang immer wieder fällt, ist der von Dario Argento…und Argento führte hier Regie. In Turin entführt ein Taxifahrer junge Frauen, hält sie eine Weile gefangen und tötet sie dann auf brutale Weise. Als die jüngere Schwester von Linda ebenfalls in die Gewalt des Psychopathen gerät, wendet die sich an den ungewöhnlich agierenden Inspektor Avolfi. Doch die Zeit wird knapp…
Geschrieben von Mick | 18 Sep 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Human Centipede (2)

Review: The Human Centipede (First Sequence) (2009)

Es gibt zwei Filme, über die man im letzten Jahr ausgiebig diskutierte. Der eine ist natürlich A SERBIAN FILM, der aufgrund seines ausufernden Cocktails an Sex und Gewalt auf sich aufmerksam machte. Der andere ist THE HUMAN CENTIPEDE, dessen Handlung auf den ersten Blick eigentlich viel zu absurd wirkt… Denn dort plant ein Chirurg drei Menschen aneinander zu nähen, und zwar Mund an Anus, um so einen „menschlichen Tausendfüßler“ zu erschaffen. Zwei amerikanische Touristinnen klingeln dummerweise an der Tür dieses deutschen Arztes, nachdem ihr Auto einen Platten hatte. Schnell bemerken die beiden, dass mit dem Mann etwas nicht stimmt, doch da ist die Haustüre bereits verschlossen und die Drogen, die er ihnen verabreicht, beginnen zu wirken.
Geschrieben von Mick | 02 Sep 2011 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Review AFTER.LIFE

Review: After.Life (2009)

„Ich sehe tote Menschen“ Das Zitat aus THE SIXTH SENSE gehört wohl zu den bekanntesten der letzten Jahre und bringt zudem gut auf den Punkt worum es in M. Night Shyamalans Überraschungserfolg geht. AFTER.LIFE geht in eine ähnliche Richtung, ist dabei aber weit mehr als eine simple Kopie. Nach einem Streit mit ihrem Freund Paul fährt die junge Lehrerin Anna wutentbrannt davon und hat einen Autounfall. Als sie wieder erwacht findet sie sich in einer Leichenhalle wieder. Vor ihr steht der Bestatter Eliot Deacon, der behauptet, dass Anna tot ist, sich in einer Zwischenwelt aufhält und bald bestattet wird. Nur aufgrund einer speziellen Gabe sei es ihm möglich sich mit ihr zu unterhalten. Doch stimmt das? Während Anna sich allmählich in ihr Schicksal fügt,...
Geschrieben von Mick | 07 Aug 2011 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Review STOLEN LIVES

Review: Stolen Lives (2009)

Horror-Puristen aufgepasst: Ihr braucht an dieser Stelle nicht weiterlesen und vor allem solltet ihr euch STOLEN LIVES nicht ansehen. Zwar suggeriert die DVD durch Aufmachung, FSK „ab 16“-Aufkleber und Inhaltsangabe, dass der Film Richtung Horror oder zumindest gen Serienmörder-Thriller gehen könnte, das ist aber eigentlich nicht der Fall, STOLEN LIVES ist stattdessen ein Krimidrama, das aber – wenn man nicht mit falschen Erwartungen herangeht – dennoch gefallen kann. Der Sohn des Polizisten Tom Adkins ist seit 8 Jahren verschwunden, als plötzlich eine Leiche gefunden wird. Schnell ist klar, dass es sich ebenfalls um einen Jungen handelt, der aber bereits seit 50 Jahren tot ist. Unfähig den Fall seines eigenen Kindes zu lösen oder auch nur seelisch zu verarbeiten, versucht Tom herauszufinden wer die Leiche...
Geschrieben von Mick | 26 Jul 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Review EINGEMAUERT

Review: Eingemauert (2009)

Hauptdarstellerin Mischa Barton wurde hierzulande durch die Teen-Serie O.C. CALIFORNIA bekannt. Daher liegt der Verdacht nahe, dass auch EINGEMAUERT sich einem jugendlichen Publikum zuwendet und womöglich ein Slasher nach altbekanntem Muster (Einsame Hütte, Sex, Machetenmorde) ist. Um eine einsame Hütte geht es zwar gewissermaßen schon und wie so oft muss früh klargestellt werden, dass Handyempfang abseits der Bevölkerung kritisch ist, ansonsten versucht EINGEMAUERT aber auch ein paar neue Pfade zu beschreiten. Sam ist eine Jung-Ingenieurin, die für das Abrissunternehmen ihres Vaters arbeitet. Ihr erster Job bringt sie zu einem einsamen Hochhaus mitten im Nirgendwo. Obwohl dort vor Jahren 16 Menschen getötet und eingemauert wurden, darunter der große Architekt Malestrazza, leben noch immer Menschen in dem Gebäude. Nun soll das eigenwillige Haus doch abgerissen werden,...
Geschrieben von Mick | 23 Jul 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Review SWEET KARMA

Review: Sweet Karma (2009)

Das Thema Menschenhandel wurde in den letzten Jahren in Filmen wie SHUTTLE, 96 HOURS oder AND SOON THE DARKNESS diverse Male angekratzt. SWEET KARMA bemüht sich, einen umfangreicheren Blick auf die Machenschaften der Hintermänner und das Leben der Opfer zu werfen. Zentrale Figur ist dabei die stumme Russin Karma, die ihre Schwester rächen will. Die reiste vermeintlich als Putzfrau nach Kanada ein, was sich aber als Falle von Menschenhändlern herausstelle, die sie zur Prostitution zwangen, bevor sie spurlos verschwand. Karma lässt sich selbst anwerben, setzt sich aber schnell ab und macht den Verbrechern das Leben schwer.
Geschrieben von Mick | 21 Jul 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Review DESTINATION DEATH

Review: Destination Death (2009)

Eine Gruppe Teenager macht eine Rundreise durch Marokko. Eine von ihnen ist die begeisterte Fotografin Clarissa. Als ihr moderner Apparat abhandenkommt, kauft sie auf einem Bazar eine alte Sofortbildkamera. Doch das Gerät erweist sich als tödlich: jeder der damit fotografiert wird, stirbt kurze Zeit später. Der deutsche Filmtitel (im Original einfach SMILE) verrät wohin die Reise gehen soll. Man will sich mit FINAL DESTINATION messen und vergleicht den Film auf der DVD-Hülle zudem mit FREITAG, DER 13. Während in DESTINATION DEATH und FINAL DESTINATION ein (im weiteren Sinne) Fluch die Opfer vorbestimmt, sind gewisse Parallelen gegeben, einen typischer Slasher wie die Jason-Filme haben wir hier aber nicht vorliegen.
Geschrieben von Mick | 21 Jun 2011 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Review THE HOLE

Review: The Hole (2009)

Wes Craven ist zurück, John Landis ist zurück, John Carpenter ist zurück und mit THE HOLE meldet sich auch Joe Dante (GREMLINS, THE HOWLING) zurück. In Dantes Filmen war früher relativ viel Humor zu finden, während sich die Handlung gerne mit den dunklen Abenteuern befasst, die sich in amerikanischen Vororten und Kleinstädten erleben lassen, und das sind auch exakt die Bausteine für THE HOLE. Nachdem die geschiedene Mutter Susan mit Teenagersohn Dale und dem jüngeren Lucas in ein neues Haus zieht, entdecken die beiden zusammen mit Nachbarin Julie eine Falltür im Boden des Kellers. Da verschlossene Türen Neugierde wecken, sind die zahlreichen Vorhängeschlösser schnell geknackt und ein scheinbar bodenloses dunkles Loch ist freigelegt.
Geschrieben von Mick | 11 Jun 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Review DON'T LOOK UP

Review: Don’t Look Up (2009)

In alten Zeiten schloss eine rumänische Zigeunerin einen Pakt mit dem Teufel um den richtigen Mann zu heiraten. Das aus dieser Ehe entstandene Kind Matya trug das Zeichen des Teufels und wurde von den Dorfbewohnern verbrannt. 1928 wurde hierüber in Rumänien ein Film gedreht, der jedoch samt allen Schauspielern und Crew verschwand bevor er gezeigt wurde. Nun planen in der Gegenwart ein medial begabter Regisseur und sein Team an den Ort des Geschehens zurückzukehren, um einen neuen Film über die Geschichte zu drehen.
Geschrieben von Mick | 04 Jun 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Review MACABRE

Review: Macabre (2009)

Wer sich mit Fans von Underground-Filmen unterhält, wird bemerken, dass Indonesien und Singapur keineswegs weiße Flecken auf der Landkarte des Horrorfilms sind und mit Filmen wie KUNTILANAK, THE FORBIDDEN DOOR oder NAIL DEMON in der jüngeren Vergangenheit einige nette Achtungserfolge erzielen konnten, die aber eben etwas unter dem Radar der breiten Masse fliegen. MACABRE kommt (räumlich gesehen) aus der gleichen Ecke und hatte 2009 bereits einen Gastauftritt auf dem Fantasy Film Fest, wo er sich einen positiven Ruf erarbeiten konnte.
Geschrieben von Mick | 11 Mai 2011 | Reviews (Filme) | 7 Kommentare
Review SPURLOS - DIE ENTFÜHRUNG DER ALICE CREED

Review: Spurlos – Die Entführung der Alice Creed (2009)

Immer wieder schön zu sehen, dass es auch mit wenig geht. 80% des Films spielen in einer Zweizimmerwohnung und nur drei Schauspieler tragen zur ENTFÜHRUNG DER ALICE CREED bei. Eine von ihnen ist die Figur der Alice Creed selbst, die anderen beiden ihre Kidnapper. Die Handlung setzt mit den Vorbereitungen dieser Entführung an. Eine Wohnung wird hergerichtet, man beachtet Schallschutz, sichert Fenster und Türen, denkt auch an das zugehörige Fahrzeug und verräterische Spuren…kurzum, man hat es mit Profis zu tun und kurze Zeit später ist Millionärstochter Alice auch schon in der Gewalt der Entführer und liegt gefesselt und geknebelt im Bett des Apartments. So weit, so gut, alles läuft nach Plan und die Verbrecher scheinen kein Risiko einzugehen. Alice bleibt die ganze Zeit über...
Geschrieben von Mick | 04 Mai 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Review DETOUR

Review: Detour (2009)

DETOUR ist ein ungewöhnlicher Film, denn er gehört zu den wenigen Vertretern, die zuerst auf DVD und Blu Ray (Verleih 4.4.; Verkauf 12.04.) erscheinen und erst später (19.5.) ins Kino kommen. Ob sich diese Vorgehensweise in Zukunft durchsetzen wird, darf bezweifelt werden, einen Versuch ist es aber wohl wert. DETOUR kommt aus Norwegen und schickt uns in die skandinavischen Wälder, wo Lina und Martin im Grenzgebiet zu Schweden eine Abkürzung nehmen, um den eingekauften Alkohol nicht verzollen zu müssen. Eine Straßensperre aufgrund eines Unfalls führt zu einer Umleitung und damit noch tiefer ins Niemandsland. Einige mehr als seltsame Ereignisse, wie rostige Nägel auf der Straße und eine verstörte Ausreißerin, lassen die
Geschrieben von Mick | 08 Apr 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Review FRAGMENT

Review: Fragment (2009)

Fotoapparaten und Kameras kommt seit ihrer Existenz eine Beachtung zu, die über das Erstellen von (bewegten) Bildern hinausgeht. Die Aborigines glaubten, dass jedes Bild ein Teil ihrer Seele stehle. In Stephen Kings Kurzgeschichte „Zeitraffer“ zeigt eine Kamera einen bösartigen Hund, der mit jedem Foto näher kommt. In ² ist eine Tür nur per Nachtbildkamera zu sehen. Auch in FRAGMENT spielt die Kamera des Kriegs-Fotografen Lloyd eine ungewöhnliche Rolle. Lloyd wurde bei einem Einsatz im Irak von einem mit Uran angereicherten Splitter am Kopf getroffen. Entfernen lässt sich dieses Fragment in seinem Kopf nicht, wird aber unausweichlich zum Tode führen, wie ihm sein Arzt in der Heimat erklärt.
Geschrieben von Mick | 27 Mrz 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Review The Loved Ones

Review: The Loved Ones (2009)

Seit CARRIE wissen wir, dass man mit der Wahl der Partnerin zum Schulball vorsichtig sein sollte und manche Mädchen ihren Außenseiterstatus nicht verkraften. Das gilt auch für Lola, die zwar über keinerlei übernatürliche Fähigkeiten verfügt, dafür aber schon eine schlichte Absage ihres Angebeteten als Anlass für blutige Rache nimmt. Dabei ist Brent (Xavier Samuel) kein übler Kerl, doch was Lola will bekommt sie und so wird er zum perversesten Dinner seit TEXAS CHAINSAW MASSACRE geladen. Statt mit seiner Freundin Musik und Tanz zu genießen, findet Brent sich an einen Stuhl gefesselt im Haus von Lolas Familie wieder, wo eine entstellte Variante des Balls stattfindet. Zusammen mit ihrem Vater quält sie den jungen Mann. Ihr Plan ist nicht ihn zu töten, ihn aber auch nie...
Geschrieben von Mick | 04 Mrz 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
Review Hunger

Review: Hunger (2009)

HUNGER. Der Name ist an dieser Stelle tatsächlich Programm. Der Film befasst sich mit Hunger, 30 Tage langem Hunger. Natürlich will sich niemand freiwillig dieser Null-Diät aussetzen und der Film beginnt mit 5 einander unbekannten Protagonisten, die sich in einem höhlenartigen dunklen Raum wiederfinden, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Die Lage ist schnell sondiert: Wasser hat man reichlich, Essen jedoch nicht und zusammen mit einem Skalpell erhalten die Gefangenen die Nachricht, dass ein normaler Mensch etwa 30 Tage ohne Nahrung auskommen kann, womit auch sie wissen, was sie erwartet. Weitere Kommunikation findet zwischen dem „Versuchsleiter“ und den unfreiwilligen Teilnehmern nicht statt, allerdings überwacht der Mann jeden Schritt der Gefangenen per Kamera.
Geschrieben von Mick | 02 Mrz 2011 | Reviews (Filme) | 15 Kommentare

News: Night of the Sinner (2009)

Der neue Film NIGHT OF THE SINNER des italienischen Schauspielers und Regisseurs Alessandro Perrella handelt von der Bibliothekarin Rebecca (Ivana Miño), die von einem geheimnisvollen Prinzen (Robert Englund) beauftragt wird, dessen Bibliothek zu evaluieren. Dabei stößt sie auf ein mysteriöses Tagebuch, das ein furchtbares Geheimnis birgt und sie mit dem Wesen des absoluten Bösen konfrontiert.
Geschrieben von Autor | 28 Feb 2011 | News | Keine Kommentare
Review Beautiful

Review: Beautiful (2009)

Dass wir nicht wissen was in unserer Nachbarschaft vor sich geht und es manchmal auch gar nicht wissen wollen, belegen nicht nur Medienberichte von Missbrauchsfällen und Inzestfamilien immer wieder. Andererseits macht sich ein Anwohner, der nicht freundlich genug grüßt und um 11 Uhr noch die Rollläden unten hat, mehr als verdächtig. Mit dem Schein und Sein einer vermeintlich hübschen Wohngegend beschäftigt sich auch BEAUTIFUL. Im Mittelpunkt steht der 14-jährige Daniel, der als Außenseiter mit seiner Kamera durch die Nachbarschaft streicht und unter anderem die etwas ältere attraktive Suzy fotografiert. Suzy weiß ihre Reize zu nutzen und sie lässt den schüchternen Jungen in ihr Leben, nicht jedoch ohne ihn in ihre Dienste zu stellen. Er soll die Nachbarschaft auskundschaften. Vor allem Hausnummer 46, von der...
Geschrieben von Mick | 28 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare

Review: Fear Island (2009)

Vieles an FEAR ISLAND schreit nach einem Vergleich mit der TV-Serie HARPER’S ISLAND. Das Wort „Island“ im Titel ist da noch vernachlässigbar, doch beide Filme wurden vor der Küste British Columbias gedreht und die Inseln sehen sich somit nicht nur landschaftlich ähnlich, sondern werden auch ähnlich dargestellt. Einsam, nicht allzu groß, aber mit etwas Infrastruktur um die Protagonisten von Ort zu Ort zu jagen. Die Darsteller sind jung und sehen gut aus und irgendwann ist das Boot für die Rückfahrt weg.
Geschrieben von Mick | 17 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: A Perfect Getaway (2009)

Dieser Film ist eine Frechheit! Ungeachtet einer beachtlichen Naturkulisse, guten Schauspielern (Milla Jovovich, Steve Zahn), anständigen Dialogen und einer bis zum Ende hin spannenden Geschichte ist es eine Frechheit, wie man als Zuschauer an der Nase herum geführt wird. Aber der Reihe nach: Cliff und Cydney sind auf Hochzeitsreise auf Hawaii. Als sie eine längere Wanderung zu einem Strand unternehmen begegnen sie zwei weiteren Paaren. Den unsympathischen Kale und Cleo, sowie den ebenfalls etwas undurchsichtigen Nick und Gina. Als die Nachricht die Runde macht, dass auf einer Nachbarinsel eine Frau und ein Mann getötet wurden, werden Cliff und Cydney misstrauisch. Was wissen sie wirklich über ihre Reisebegleiter?
Geschrieben von Mick | 07 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Das schwarze Herz (2009)

Terry hat es nicht leicht als alleinerziehender Vater. Seine zehnjährige Tochter leidet an einer seltenen Krankheit, seine Frau hat ihn verlassen und er selbst steht auf der Warteliste für ein Spenderherz, doch irgendetwas scheint mit dem neuen Organ nicht zu stimmen, denn wann immer Terry bestimmten Personen zu nahe kommt, rast sein Puls und er verspürt den unwiderstehlichen Drang zu töten.
Geschrieben von Autor | 06 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Neighbor (2009)

Wie sieht ein Psychopath aus? Die Horrorfilme der letzten Jahrzehnte boten uns viele Varianten an. Egal, ob ein schüchterner Motelbesitzer (PSYCHO), ein wortloser Maskenmann (HALLOWEEN u.v.a.), ein zynisches Brandopfer (NIGHTMARE) oder eine hilfsbereite ältere Dame (Misery)…das Grauen hat viele Gesichter und die unbekannte Frau, die in hier ihr Unwesen treibt ist sicher eines der attraktiveren. Hauptdarstellerin America Olivo hatte bereits diverse Auftritte in Herrenmagazinen und ist in NEIGHBOR ein wahrer Sonnenschein, die auch die gute Laune nicht verliert, wenn sie einer anderen Frau mit einer Handsäge das Gesicht malträtiert.
Geschrieben von Mick | 28 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Dark Legends (2009)

Derek und sein jüngerer Bruder Tobey sind neu in der Stadt. Als ein paar Klassenkameraden Tobey dazu überreden auf dem Heimweg von der Schule eine Abkürzung zu nehmen, die jeder Einheimische meidet, stößt der Junge auf einen ausgeweideten Hund und wird von einem alten Mann bedroht. Als er Derek von dem Vorfall erzählt, forscht dieser nach und erfährt, dass der seltsame Mann seit Jahrzenten gefürchtet ist und mit dem Verschwinden von einigen Menschen in Zusammenhang gebracht wurde. Zusammen mit Football-Captain Taylor, der seinen Hund vermisst, will er mehr herausfinden…
Geschrieben von Mick | 27 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare

Review: Die Tür (2009)

Endlich wieder einmal begeben sich deutsche Filmemacher in ungewohnte Gefilde. Keine Otto Walkes – Komödie, keine Till Schweiger – Lovestory, aber auch kein Underground à la Olaf Ittenbach. DIE TÜR ist ein Mystery-Drama, das auf dem Roman DIE DAMALSTÜR von Akif Pirinçci beruht und mit einer interessanten Story daherkommt. Während sich der Maler David (Mads Mikkelsen) mit seiner Nachbarin vergnügt, ertrinkt seine Tochter im heimischen Pool. 5 Jahre später: Aufgrund der Ereignisse ist Davids ohnehin schon angeschlagene Ehe mit Maja (Jessica Schwarz) zerstört. Er ist Alkoholiker und hat keine Perspektive mehr. Da findet er zufällig eine Tür, die ihn geradewegs an den Tag in die Vergangenheit befördert, an dem seine Tochter starb.
Geschrieben von Mick | 23 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Heartless (2009)

Nach SOMEONE’S KNOCKING AT THE DOOR ist HEARTLESS bereits der zweite Film im Jahr 2011, der beim Betrachter ein Stirnrunzeln, ein Grübeln oder einen fragenden Blick aufwerfen dürfte. Keine Angst, wir werden euch dieses Jahr auch weiterhin leichter verdauliche Kost vorsetzen, bis dahin sollte man HEARTLESS aber eine Chance geben. Jamie leidet unter dem großen herzförmigen Feuermal in seinem Gesicht. Daher streift der junge Fotograph meist mit übers Gesicht gezogener Kapuze durch die hässlichen Ecken Londons. Als eine gefährliche Gang ihr Unwesen treibt, entdeckt Jamie, dass es sich dabei nicht um Menschen handelt. Dann werden auch er und seine Mutter attackiert und Jamie erhält ein Angebot von einem mysteriösen Unbekannten.
Geschrieben von Mick | 06 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Blood River (2007)

Dem Südwesten der USA kommt in Filmen immer wieder eine mystische Rolle zu. Tatsächlich ist die Kombination aus Wüste, Hitze und Einsamkeit gleichermaßen schön und bedrohlich. Trotz der ewigen Weiten dient diese Kulisse BLOOD RIVER als Hintergrund für ein Kammerspiel, das gerade einmal drei Schauspieler benötigt. Das frisch verheiratete Paar Summer (Tess Panzer) und Clark (Ian Duncan) hat einen Autounfall in diesem kargen Landstrich. Obwohl beide nicht ernsthaft verletzt werden, ist mit schneller Hilfe nicht zu rechnen, die Sonne brennt und Summer ist zudem schwanger. Zu Fuß machen sich die beiden auf zur nächsten Stadt. Dort angekommen stellt sich heraus, dass es sich um eine Geisterstadt handelt. Kein Telefon, kein fließendes Wasser, doch dafür kommt kurze Zeit später ein Mann namens Joseph (Andrew Howard)...
Geschrieben von Mick | 27 Dez 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: 5150 Elm’s Street (2009)

Die Romanvorlage für 5150 ELM’S WAY stammt von Patrick Senecal, dem Mann der auch für den kürzlich hier vorgestellten 7 DAYS Buch und Drehbuch verfasste. Beide Filme erschienen in der „Störkanal“-Reihe, spielen im französischen Teil Kanadas und tragen die immer deutlicher werdende Handschrift des Autors. Wie in 7 DAYS spielt auch hier zunehmender Wahn und Wahnsinn eine Rolle und wieder wird ein Mann in einem dunklen Raum gefangen gehalten.
Geschrieben von Mick | 25 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Splice (2010)

Dass man als Mensch nicht in die Natur eingreifen sollte lehrten uns schon Geschichten wie Frankenstein, Jurassic Park oder die Schönheits-OPs von Michael Jackson. In Filmen gehen solche Experimente grundsätzlich schief, weil alles andere langweilig wäre, doch gibt es einerseits platte Monster, die sich anderthalb Stunden lang über die Leinwand morden und andererseits intelligente Stories, wie die von Splice.
Geschrieben von Mick | 30 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Evil 2 (2009)

Griechische Horrorfilme sind nicht unbedingt weit verbreitet und so dürften auch nur die wenigsten Menschen den Film „Evil – To Kako“ von Regisseur Yorgos Noussias kennen, der 2005 mit einem Minibudget gedreht wurde. Evil 2 ist das Sequel und während der Regisseur der gleiche blieb, hat man den Geldhahn etwas weiter aufgedreht. Einen trashigen Charme hat man sich aber durchaus erhalten, egal ob das nun gewollt oder nicht besser gekonnt ist.
Geschrieben von Mick | 28 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Paintball (2009)

Ausnahmen bestätigen die Regel: Nachdem ich letzte Woche einen Lobgesang auf spanische Horrorfilme angestimmt habe, zeigt „Paintball“, dass man auch auf der iberischen Halbinsel nicht nur Volltreffer landet. Aber der Reihe nach: Bei „Paintball“ ist der Name Programm und startet mit einer einander unbekannten Gruppe Menschen, die im Wald zu einem ausgiebigem Paintball-Spiel abgesetzt werden. Doch dort wird von einem Unbekannten nicht nur mit scharfer Munition geschossen, sondern auch allerlei andere Fallen zum Einsatz gebracht, die die Anzahl der Teilnehmer schnell auf überschaubare Größe schrumpfen lassen.
Geschrieben von Mick | 20 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: Infestation (2009)

Wem lästige Käfer, Mücken und Fliegen im Herbst und Winter fehlen, bekommt mit Infestation eine Vollbedienung. Es ist jedoch dringend zu empfehlen Insektenspray und Fliegenklatschen gegen automatische Feuerwaffen einzutauschen. Cooper ist ein mittelmäßiger Typ in einem mittelmäßigen Job in einer mittelmäßigen Stadt. Gerade will ihn seine Chefin feuern, als ein schriller, alles lähmender Ton erklingt und er sich -offenbar Tage später- in einer Art Kokon eingesponnen wiederfindet. Kaum gelingt es ihm sich zu befreien, wird er auch schon von einem Riesenkäfer angegriffen. Cooper muss feststellen, dass eine gewaltige Armee von Insekten beinahe alle Menschen eingesponnen hat. Ihm gelingt es einige Mitstreiter zu befreien und zusammen wollen sie den Bunker seines Vaters erreichen.
Geschrieben von Mick | 13 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
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Review: Perkins’ 14 (2009)

Dwayne Hopper ist Sheriff der kleinen Stadt Stone Cove. Seit sein Sohn Kyle zusammen mit 13 anderen Kindern vor 10 Jahren spurlos verschwand ist sein Leben nicht mehr das Gleiche. Als er in einer Nachtschicht auf dem Polizeirevier den Apotheker Ronald Perkins in einer Zelle findet, wächst in Hopper langsam der Verdacht, dass Perkins der Entführer der Kinder sein könnte. Als der Sheriff einen Kollegen in Perkins Haus schickt, findet der tatsächlich ein Verlies in dem die Kinder über Jahre hinweg gefangen gehalten und zu unmenschlichen Experimenten missbraucht wurden. Doch die Kinder sind mittlerweile zu brutalen Bestien geworden und als die Käfige geöffnet werden, erwartet die Stadt ein Blutbad. Der Film beginnt ruhig, stellt die Charaktere in Ruhe vor und gibt ihnen etwas mehr...
Geschrieben von Mick | 06 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
SCHOCK LABYRINTH 3D

Review: Schock Labyrinth 3D (2009)

>Es gibt bestimmte Markenzeichen, die viele japanische Horrorfilme mit sich bringen. Geister und Mädchen mit Haaren vorm Gesicht, dazu kommen Schockmomente, Suspense und verstörende Bilder oder Geräusche. Schock Labyrinth wartet mit den meisten dieser Merkmale auf, tut dies aber -man ist zeitbewußt- in 3D. Fünf Kinder schleichen sich in ein Geisterhaus in einem Vergnügungspark. Doch das Mädchen Yuki kommt nicht wieder heraus. 10 Jahre lang bleibt sie verschollen und steht eines Abends durchnässt vor der Tür der blinden Rin, die damals selbst mit im Geisterhaus war. Auch die anderen Freunde sind in der Nähe, haben aber ihre Zweifel, dass die Frau die tot geglaubte Yuki sein soll. Als Yuki nach einem Sturz bewusstlos wird, wollen sie die anderen in ein Krankenhaus bringen, aber die...
Geschrieben von Mick | 04 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
The Road

Review: The Road (2009)

Als wir für „The Road“ Infomaterial bei der zuständigen PR-Agentur anforderten, erklärte uns die verantwortliche Dame, dass wir bitte den Film NICHT als Horrorfilm bezeichnen möchten, es handele sich hierbei um ein Drama. Ich muss jedoch zumindest teilweise widersprechen. Sicher, The Road ist nicht als Horrorfilm gedacht und wer bei ein paar Bier mit Freunden einen Film sehen will, sollte sich dazu nicht The Road ansehen. Andererseits werden Menschen, die bei dem Wort „Drama“ an „Erin Brockovich“ oder „Brokeback Mountain“ denken, womöglich auch enttäuscht sein. Zwischenmenschliche Beziehungen spielen durchaus eine wichtige Rolle, aber „The Road“ ist auch ein Film, der Angst macht und dessen düstere und trostlose Atmosphäre in die Knochen kriecht wie ein kalter Wind und daher Horror-Fans ansprechen sollte.
Geschrieben von Mick | 02 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 8 Kommentare
Ghost Machine

Review: Ghost Machine (2009)

Stammlesern gehe ich mit meinem ständigen Gemecker über schwache CGI-Effekte sicher schon auf die Nerven, aber tatsächlich sehe ich lieber die Schnüre von altmodischen Marionetten als die Pixel einer schlechten Computeranimation. Nun kommt mit „Ghost Machine“ ein Film daher, der mit offensichtlichen Computereffekten überhaupt nicht geizig umgeht und dennoch gibt es nichts zu schimpfen, denn der Großteil der Handlung spielt in einem Computerspiel. Die Technik, um die es in Ghost Machine geht wurde eigentlich für das Militär entwickelt und zu Beginn sehen wir eine Gruppe Soldaten, die in einer virtuellen Landschaft hantieren, die erfahrene Gamer an Spiele wie z.B. Call of Duty erinnern dürfte. Der Unterschied ist, dass die Spieler komplett von der Außenwelt getrennt sind und zwar keinen Schaden erleiden können, aber alle...
Geschrieben von Mick | 22 Okt 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Harpers Island

Review: Harper’s Island (2009)

Harper’s Island ist eine Serie aus dem Jahr 2009. Wer, wie ich, die TV-Ausstrahlung verpasst hat, hat nun ab dem 14. Oktober die Chance per DVD an der Mörderjagd teilzunehmen. Eine der zentralen Figuren der Serie ist Abby, die zum ersten Mal seit 6 Jahren nach Harper’s Island zurückkehrt, wo ihre Mutter von dem Wahnsinnigen John Wakefield ermordet wurde. Anlass ist die Hochzeit ihres Kinderfreunds Henry, der Millionärstochter Trish heiraten will. Doch wieder ist ein Mörder auf der Insel und es dauert nicht lange bis sich die Anzahl der Gäste verringert. Man kann in diesem Fall wohl getrost sagen, dass Harper’s Island auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen will und dies überraschend gut gelingt. Krimi, Thriller, Komödie, Drama und Horror…die Serie bietet für jeden Geschmack...
Geschrieben von Mick | 30 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 5 Kommentare
Train

Review: Train (2008)

„Krank wie Saw, Hart wie Hostel, Blutig wie Rec“ verspricht das Cover von Train vollmundig. Wer sich mit den Großen vergleicht, muss sich auch gefallen lassen, dass der Zuschauer das Gleiche macht. Saw, Hostel und Rec würde ich im Durchschnitt mit mehr als 8 Sternen bewerten und es sei vorweggenommen, dass sich Train an diese Messlatte die Zähne ausbeißt. Aber schauen wir uns mal an, wie krank, hart und blutig der Film ist: Krank wie Saw – Zunächst mal hat Train nicht viel mit den abgefahrenen Ideen und Überraschungen von Saw gemein, sondern ist ein recht straight erzählter Streifen, in dem einige junge Menschen auf den falschen Zug nehmen, in dem Organhändler ihr Unwesen treiben.
Geschrieben von Mick | 20 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
Ich weiß mal wieder, was du letzten Sommer getan hast

Review: Ich weiß mal wieder, was du letzten Sommer getan hast (2009)

Nein, mit dem bekannten 90er-Jahre Slasher hat dieser australische Streifen nichts gemein, außer dass es auch hier um Rache für ein ungesühntes Verbrechen geht.  Dafür beinhaltet der Originaltitel “I know how many runs you scored last summer” eine Anspielung auf den australischen Nationalsport Cricket. Das macht durchaus Sinn, denn diesem kommt eine zentrale Rolle zu. 20 Jahre ist es her, dass ein junger Cricketspieler von seinen Teamkameraden brutal verprügelt wurde. Nun sinnt er auf Rache und schlachtet sich durch die Reihen seiner ehemaligen Mitspieler. Das tut er nicht irgendwie, sondern zweckentfremdet dafür allerlei Sportutensilien. Schon in der Eingangsszene bekommt ein Opfer ein Wicket (das sind die 3 Hölzer, die beim Cricket im Boden stecken) in den Mund gerammt und wer glaubt, dass ein Tiefschutz...
Geschrieben von Mick | 17 Sep 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
fall 39

Review: Fall 39 (2009)

Renée Zellweger dürfte dem breiten Publikum vor allem aus den „Bridget Jones“-Filmen oder Unterwegs nach Cold Mountain bekannt sein, also Streifen, die dem Horrorgenre denkbar weit entfernt sind. Wühlt man sich aber durch Frau Zellwegers Vergangenheit, stellt man fest, dass sie 1995 bereits in Texas Chainsaw Massacre: Next Generation mitgespielt hat. Inzwischen hat die Dame einiges dazugelernt und eine Oscar-Preisträgerin an Bord zu haben, kann kaum schaden. In Fall 39 spielt sie die Sozialarbeiterin Emily, die sich dem Fall der kleinen Lillith (Jodelle Ferland) annehmen soll. Deren Eltern stehen im Verdacht sie zu misshandeln. Tatsächlich kann Emily das Mädchen in letzter Sekunde davor bewahren von Vater und Mutter ermordet zu werden und nimmt sie bei sich auf.
Geschrieben von Mick | 06 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Das Bildnis des Dorian Gray

Review: Das Bildnis des Dorian Gray (2009)

Der Roman von Oscar Wilde, der Grundlage für diesen Film ist, wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht. Inzwischen gibt es Opern, Theater-, Ballett- und Musicalaufführungen, sowie etwa ein Dutzend Verfilmungen, die sich alle dieses Klassikers angenommen haben. Vier dieser Verfilmungen erschienen alleine in den letzten 10 Jahren, die Frage ob bzw. warum man eine weitere Version benötigt, steht also im Raum. Da es müßig wäre, alle Filme miteinander zu vergleichen und die literarische Vorlage – wie so oft – kaum überboten werden kann, soll hier nur die aktuelle Verfilmung für sich genommen betrachtet werden.
Geschrieben von Mick | 01 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
dread

Review: Dread (2009)

Dread heißt soviel wie Angst oder Furcht und das ist es worum es bei diesem auf einer Kurzgeschichte von Clive Barker beruhenden Film geht. Ein nicht unübliches Thema in einem Horrorfilm, doch hier erhalten wie einen Einblick in die verschiedenen Ängste diverser Menschen, die im Rahmen einer Dokumentation vor laufender Kamera berichten. Initiator des Projekts ist der eigenwillige Quaid, der den Filmstudenten Stephen und Cutterin Cheryl zur Mitarbeit überredet. Während Stephen und Cheryl die Dokumentation nur als Job betrachten, ist Quaid von dem Thema Angst fasziniert und scheint die Fürchte der Beteiligten als Selbsthilfe zur Bewältigung seiner eigenen Vergangenheit zu nutzen. Die Freiwilligen, die vor der Kamera über ihre manchmal banalen Ängste sprechen, sind ihm jedoch nicht genug. Er möchte tiefere Einblicke in die...
Geschrieben von Mick | 29 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Motel: The first Cut

Review: Motel: The First Cut (2009)

Hallo an alle, leider hat man die letzten Tage wenig von uns gehört, aber hier sind wir wieder. Heute gibt es ein Review eines Prequels, genauer gesagt um “Motel: The First Cut”, dieser erzählt die Vorgeschichte des Films “Motel”. Der Film erschien im Jahr 2009 als eine DVD-Produktion. Zum Inhalt: Im Voraus sei gesagt, dass ich zunächst annahm, dass es im Prinzip fast derselbe Film wie Motel sein würde, aber ich wurde angenehm überrascht, denn der Film beschäftigt sich sowohl mit den ersten Opfern, als auch damit, wie die Inhaber erst auf die Idee kamen, in dem Motel Leute zu foltern & zu ermorden. Also es beginnt ähnlich wie in Motel, ein junges verheiratetes Paar sucht für die Nacht (oder nur für ein paar...
Geschrieben von Autor | 21 Aug 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Motel

Review: Motel (2007)

Liebe Leser, Liebe Leserinnen, ein neues Review findet seinen Weg auf diese Seite, es handelt sich um den Film “Motel”, ein Horrorthriller aus dem Jahre 2007. Regie wurde von Nimród Antal geführt, unsere beiden Hauptdarsteller David & Amy Fox werden von Luke Wilson und Kate Beckinsale gespielt. Zur Handlung: Das kurz vor der Scheidung stehende Eherpaar David und Amy Fox hat in einer recht verlassenen Gegend eine Autopanne, sie beschließen die Nacht in einem in der Nähe befindlichen Motel zu verbringen. Man ist nicht sonderlich begeistert, da das Motel sich in einem recht heruntergekommenen Zustand befindet. Plötzlich kommen heftige und störende Klopfgeräusche aus dem Nebenzimmer, doch das ist nur die Einleitung des Schreckens, der den beiden in der Nacht noch widerfahren wird….
Geschrieben von Autor | 16 Aug 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Sorority Row

Review: Sorority Row – Schön bis in den Tod (2009)

Es ist nicht unbedingt zu empfehlen „Sorority  Row“ aus dem Jahr 2009 kurz nach „Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon“ zu schauen, denn dann fällt einem nur noch mehr auf, wie schablonenhaft das Slasher-Genre häufig arbeitet. Im Fall von „Sorority Row“ wird kaum ein Klischee ausgelassen, was zuweilen für unfreiwillige Komik sorgt. So ist bereits mit der Eingangsszene geklärt, wer das Final Girl sein wird, ohne dass uns die Protagonisten weiter vorgestellt wurden. Diese Szene spielt auf einer Pyjama-Party in einem Studentenverbindungshaus und zeigt uns junge, meist hübsche Menschen, die ausgelassen feiern. Im Rahmen dieser Party erlauben sich einige Studentinnen einen makabren Scherz mit Megans Freund Garett, indem sie ihren Tod vortäuschen und vorgeben die Leiche verschwinden zu lassen. Als die Damen...
Geschrieben von Mick | 16 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Versus: Halloween II (1981 vs. 2009)

Mit Halloween II brachte Rob Zombie 2009 nicht nur ein Remake, sondern ein Remake eines Sequels in die Kinos, was durchaus ungewöhnlich ist. Gleichzeitig stellt diese Veröffentlichung den zehnten Halloween-Film dar, wenngleich die Figur des Michael Myers in Teil 3 aussetzen musste. Das Original wurde bereits 1981 veröffentlicht und war in Deutschland lange Zeit beschlagnahmt. Von der Crew des ersten Teils, waren viele Mitglieder wieder beteiligt, aber John Carpenter fungierte hier nur noch als Produzent. Regie führte Rick Rosenthal, der 2002 auch für Halloween: Resurrection verantwortlich war.
Geschrieben von Mick | 10 Aug 2010 | Versus (Horrorfilme) | 3 Kommentare

VERSUS: Doghouse vs. Lesbian Vampire Killers

Nein, diesmal geht es nicht um eine Neuverfilmung, aber um zwei Filme, die einerseits gravierende Parallelen aufweisen, andererseits doch grundverschieden sind. Da wäre einmal die englische Horrorkomödie Doghouse aus dem Jahr 2009, in der ein Typ mit soeben gescheiterter Beziehung aufs Land fährt und dort auf eine Reihe gefährlicher Frauen trifft. Und dann wäre da die englische Horrorkomödie Lesbian Vampire Killers aus dem Jahr 2009, in der….richtig, auch der Rest ist identisch.
Geschrieben von Mick | 08 Jul 2010 | Versus (Horrorfilme) | 1 Kommentar
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