Sorority Row

Sorority Row – Schön bis in den Tod (2009)

Darsteller: Briana Evigan, Leah Pipes, Rumer Willis
Regie: Stewart Hendler
Drehbuch: Josh Stolberg, Pete Goldfinger
Länge: ca. 96 min
FSK: ab 18
Veröffentlichung: 18.11.2010 (DVD+BD)
Verleih/Vertrieb: Concorde
Land: USA
Unsere Wertung
4.0
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Es ist nicht unbedingt zu empfehlen „Sorority  Row“ aus dem Jahr 2009 kurz nach „Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon“ zu schauen, denn dann fällt einem nur noch mehr auf, wie schablonenhaft das Slasher-Genre häufig arbeitet.
Im Fall von „Sorority Row“ wird kaum ein Klischee ausgelassen, was zuweilen für unfreiwillige Komik sorgt. So ist bereits mit der Eingangsszene geklärt, wer das Final Girl sein wird, ohne dass uns die Protagonisten weiter vorgestellt wurden.

Diese Szene spielt auf einer Pyjama-Party in einem Studentenverbindungshaus und zeigt uns junge, meist hübsche Menschen, die ausgelassen feiern. Im Rahmen dieser Party erlauben sich einige Studentinnen einen makabren Scherz mit Megans Freund Garett, indem sie ihren Tod vortäuschen und vorgeben die Leiche verschwinden zu lassen. Als die Damen angeblich ihre Freundin zerstückeln  wollen, macht Garett ernst und tötet seine Freundin versehentlich mit einem Radkreuz. Zunächst lässt sich die Angelegenheit vertuschen, doch nach 8 Monaten beginnt jemand, die an der Tat beteiligten umzubringen…

Klingt ein wenig wie „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“? Richtig. Da “Sorority Row” aber ein Remake des älteren Streifens „The House on Sorority Row“ ist, kann es gut sein, dass sich “Ich weiß…“-Autor Kevin Williamson selbst hat beeinflussen lassen.

So oder so bietet „Sorority Row“ zu wenig Neues. Die Opfer enden mehr oder weniger originell kopfüber in einem Essensaufzugsschacht oder inmitten einer Schaumparty, aber alleine damit kann der Film wenig überzeugen.

Besonders einfallslos ist der Killer, dessen schwarzer Umhang an „Scream“ erinnert, während seine Waffe ein umgebautes Wagenkreuz ist. Macheten, alle Sorten Messer, Kettensägen…all das macht mir mehr Angst als ein Wagenkreuz. Überraschend gestaltet sich hingegen die Auflösung, wer der Mörder ist. Allerdings nur, weil die Erklärung dazu so weit an den Haaren herbeigezogen ist, dass man von alleine nicht darauf kommt.

Apropos: Warum der deutsche Untertitel „Schön bis in den Tod“ lautet, lässt sich auch nicht erklären. Zwar sind die Studentinnen allesamt nett anzusehen und die Optik ist insgesamt auf Hochglanz getrimmt, zur Handlung trägt das allerdings nichts bei.

Die meisten Darsteller/-innen kann man für gewöhnlich eher im TV als im Kino sehen. Unter anderem taucht neben Carrie Fisher (Star Wars), die in einer kleinen Rolle als Verbindungsmutter zu sehen ist, die Tochter von Bruce Willis im Film auf.

Fazit: Mainstream-Horror von der Stange, dessen Botschaft wohl mal wieder sein soll, es auf der nächsten Party nicht zu sehr krachen zu lassen.

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Geschrieben von Mick | 16 Aug 2010 | Reviews (Filme)

1 Kommentar

  1. Tobs
    25 Aug 2010, 1:20 am

    ist ein typisch amerikanischer “Horrorfilm” für mich, nur bildhübsche 08/15 Teenies, aber nicht gute Schauspieler und immer Teeniegruppen bei Parties wo einer nach dem annern dran glauben muss.,,

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