Review: The Resident (2011)

Was Hilary Swank als nächstes macht, ist stets unvorhersehbar. Seit einem Karrierestart in Serien wie BEVERLY HILLS 90210 konnte sie bereits zweimal den „Oscar“ gewinnen und versucht sich immer wieder in neuen Bereichen. Egal ob Drama (BOYS DON’T CRY), Action (THE CORE), Mystery (THE GIFT) oder Romanze (P.S. ICH LIEBE DICH), Frau Swank ist überall anzutreffen. THE RESIDENT ist ein Thriller geworden, in dem sie die Ärztin Juliet spielt, die nach der Trennung von ihrem Freund eine neue Wohnung sucht. Als sie in Brooklyn ein preiswertes Appartement findet und sich mit ihrem Vermieter Max eine Romanze anbahnt, scheint alles in Ordnung. Doch jemand beobachtet Juliet in ihrer Wohnung. THE RESIDENT enthält die Voyeur-Elemente von PSYCHO, erinnert aber vor allem an Filme wie EINE VERHÄNGNISVOLLE...
Geschrieben von Mick | 09 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare

Review: A Perfect Getaway (2009)

Dieser Film ist eine Frechheit! Ungeachtet einer beachtlichen Naturkulisse, guten Schauspielern (Milla Jovovich, Steve Zahn), anständigen Dialogen und einer bis zum Ende hin spannenden Geschichte ist es eine Frechheit, wie man als Zuschauer an der Nase herum geführt wird. Aber der Reihe nach: Cliff und Cydney sind auf Hochzeitsreise auf Hawaii. Als sie eine längere Wanderung zu einem Strand unternehmen begegnen sie zwei weiteren Paaren. Den unsympathischen Kale und Cleo, sowie den ebenfalls etwas undurchsichtigen Nick und Gina. Als die Nachricht die Runde macht, dass auf einer Nachbarinsel eine Frau und ein Mann getötet wurden, werden Cliff und Cydney misstrauisch. Was wissen sie wirklich über ihre Reisebegleiter? ACHTUNG ES FOLGEN JEDE MENGE SPOILER!!! Man rätselt mit den beiden Hauptdarstellern, die sich immer wieder Gedanken...
Geschrieben von Mick | 07 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Das schwarze Herz (2009)

Terry hat es nicht leicht als alleinerziehender Vater. Seine zehnjährige Tochter leidet an einer seltenen Krankheit, seine Frau hat ihn verlassen und er selbst steht auf der Warteliste für ein Spenderherz, doch irgendetwas scheint mit dem neuen Organ nicht zu stimmen, denn wann immer Terry bestimmten Personen zu nahe kommt, rast sein Puls und er verspürt den unwiderstehlichen Drang zu töten.
Geschrieben von Autor | 06 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Plus/Minus- Es (1990)

Inhalt Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Bill, Mike, Ben, Beverly, Stan, Richie und Eddie, die ein dunkles Geheimnis aus ihrer Vergangenheit verbindet. Eines Tages erhalten sie die Nachricht, dass ES zurückgekehrt ist und sie sich wegen eines 20 Jahre alten Schwurs wieder vereinen müssen, um das Böse zu bekämpfen. Damals hat ein Dämon mit einer Clownsmaske Kinder getötet, unter anderem auch Bills Bruder. Die Kinder haben sich gegen das Monster zusammengetan und es zurück in den Untergrund gejagt, im Glauben es vernichtet zu haben, doch das Böse stirbt nicht so schnell. Im Gegenteil: alle 20 Jahre erwacht es um zu fressen. Alex’ Meinung: Ein Buch von Horror-Spezialist Stephen King so zu verfilmen, dass die Fangemeinde den Film annimmt, ist an sich schon nahezu unmöglich....
Geschrieben von Autor | 05 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare

Review: The Horseman (2008)

Bei THE HORSEMAN handelt es sich nicht um den beinahe gleichnamigen Film HORSEMEN mit Dennis Quaid von 2009, sondern um einen australischen Rachethriller aus dem Jahr davor. Der Film begleitet Christian, einen Vater, dessen Tochter vor kurzem ums Leben kam. Als ihm ein Pornovideo zugespielt wird, auf dem die junge Frau zu sehen ist, während sie offensichtlich unter Drogen steht, will er nicht nur alle Kopien des Videos aus dem Verkehr ziehen, sondern auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Auf seinem Weg durchs Land nimmt er die junge Anhalterin Alice mit, zu der eine Freundschaft aufbaut. Passenderweise ist Christian Schädlingsbekämpfer von Beruf, doch wenn er im Film seinen Arbeits-Overall überzieht sind es menschliche Schädlinge, die er zur Strecke bringen will. Als ihm das Sextape...
Geschrieben von Mick | 05 Feb 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: DEAD END (2003)

Frank und Laura sind am Weihnachtsabend mit ihren Kindern Richard und Marion, sowie dessen Freund Brad auf dem Weg zu ihren Eltern zum gemeinsamen Festessen. Sie verlassen den Highway um eine vermeintliche Abkürzung zu nehmen, doch wie man schon richtig vermutet, werden sie nun ihr Ziel niemals erreichen. Kurze Zeit später entgehen die fünf nur knapp einem Unfall, da Frank am Steuer in einen Sekundenschlaf verfallen ist. Kaum vom ersten Schrecken erholt, entdecken sie am Straßenrand eine Frau, komplett in weiß gekleidet, die orientierungslos mit ihrem Baby umherirrt. Die Familie entschließt sich der Frau zu helfen und mit ihr in einer kurz zuvor passierten Waldhütte nach Hilfe zu suchen. Marian überlässt ihr ein Platz im Wagen, um das letzte Stück zu Fuß zurück zu...
Geschrieben von Autor | 02 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 7 Kommentare
madness

Review: Madness (2010)

Mit MADNESS verhält es sich, wie mit den Fehlersuchbildern, die man manchmal aus Zeitschriften kennt: links ist das Original, rechts ein fast identisches Bild mit 10 kleinen Fehlern. In der Welt des Backwood-Films gibt es relativ viele Bilder auf der rechten Seite, bei MADNESS hat man sich jedoch besondere Mühe gegeben. Jenna und Tara sind auf dem Weg zu einem Cheerleading-Wettbewerb nach Minneapolis. An einer Tankstelle lernen sie Oliver und Chad kennen, die eine Wagenpanne haben. Die vier fahren zusammen weiter, doch schon kurz darauf werden sie von einem anderen Wagen belästigt und landen im Graben. Ein vermeintlicher Helfer lädt die Unfallopfer ein, aber der Bursche führt böses im Schilde. Es ist schon verwunderlich, dass MADNESS in den USA spielen soll, aber Menschen, Landschaft...
Geschrieben von Mick | 02 Feb 2011 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare

Review: Djinn – Dämonen der Wüste (2010)

Ein DJINN ist in unseren Breitengraden meist als Flaschengeist bekannt, bezeichnet in der arabischen Mythologie aber auch andere Arten von Geistern und Dämonen. Jene Wesen sind es auch, die in diesem Film einem Trupp französischer Soldaten Probleme bereiten. Man schreibt das Jahr 1960: Nachdem in der algerischen Wüste ein Flugzeug abgestürzt ist, werden die Männer mit dem Auftrag dorthin geschickt nach dem Rechten zu sehen, vor allem aber einen Koffer mit heiklem Inhalt zu bergen. Das Wrack ist schnell gefunden und alle Besatzungsmitglieder tot, doch bevor die Soldaten sich auf den Heimweg machen können, werden sie von algerischen Widerständlern angegriffen. Die Überlebenden können im Schutze eines Sandsturms entkommen und fliehen in ein labyrinthartiges Dorf in dem nur Frauen, Kinder und Alte leben. Doch etwas...
Geschrieben von Mick | 30 Jan 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: Dead Set (2008)

"Was wäre, wenn während einer Big-Brother-Live-Übertragung die Zombieseuche ausbricht und die Menschen im Container erfahren es als Letzte?"
Geschrieben von Autor | 29 Jan 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: Neighbor (2009)

Wie sieht ein Psychopath aus? Die Horrorfilme der letzten Jahrzehnte boten uns viele Varianten an. Egal, ob ein schüchterner Motelbesitzer (PSYCHO), ein wortloser Maskenmann (HALLOWEEN u.v.a.), ein zynisches Brandopfer (NIGHTMARE) oder eine hilfsbereite ältere Dame (Misery)…das Grauen hat viele Gesichter und die unbekannte Frau, die in hier ihr Unwesen treibt ist sicher eines der attraktiveren. Hauptdarstellerin America Olivo hatte bereits diverse Auftritte in Herrenmagazinen und ist in NEIGHBOR ein wahrer Sonnenschein, die auch die gute Laune nicht verliert, wenn sie einer anderen Frau mit einer Handsäge das Gesicht malträtiert. Man erfährt nicht viel von der jungen Frau, die plötzlich in der Nachbarschaft auftaucht und verschiedene Leute kaltblütig und äußerst brutal ermordet, nicht einmal den Namen. Leider geizt der Film nicht nur mit Informationen zu...
Geschrieben von Mick | 28 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Dark Legends (2009)

Derek und sein jüngerer Bruder Tobey sind neu in der Stadt. Als ein paar Klassenkameraden Tobey dazu überreden auf dem Heimweg von der Schule eine Abkürzung zu nehmen, die jeder Einheimische meidet, stößt der Junge auf einen ausgeweideten Hund und wird von einem alten Mann bedroht. Als er Derek von dem Vorfall erzählt, forscht dieser nach und erfährt, dass der seltsame Mann seit Jahrzenten gefürchtet ist und mit dem Verschwinden von einigen Menschen in Zusammenhang gebracht wurde. Zusammen mit Football-Captain Taylor, der seinen Hund vermisst, will er mehr herausfinden… DARK LEGENDS heißt im Original THE SHORTCUT und auch wenn es nicht wirklich nachvollziehbar ist, warum man einen englischen Titel gegen einen anderen englischen Titel tauscht, macht der Film zunächst keine schlechte Figur. Während einerseits...
Geschrieben von Mick | 27 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare

Review: Porn Horror Movie (2008)

Das ist doch mal ein vielversprechender Titel! Alle, die in der Videothek gerne die „Ab 18“ Abteilung aufsuchen, könnten mit diesem Film ihren Drang nach Sex und Grusel gleichermaßen stillen und somit das 2-in-1-Paket genießen. Die Handlung führt uns dann auch zum Drehort eines Pornos, eine abgelegene Hütte im Wald. Wie es sich aber für einen Horrorfilm gehört, gibt es keinen Handyempfang und ein Schneesturm ist in Anmarsch. Während sich Darsteller und Crew ans Werk machen, fährt eine extraterrestrische Macht in Porno-Legende Ron Jeremy und bei der nächsten Szene macht sich sein bestes Stück selbständig und begattet und/oder tötet nun alles, was sich nicht retten kann. Ist PORN HORROR MOVIE ein Horrorfilm? Gerade noch so…der Film folgt den Gesetzen des Slasherfilms, auch wenn der...
Geschrieben von Mick | 26 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare

Review: SUCK (2010)

Vor einigen Tagen lag der Film SUCK, der ab 24. September über die Ladentheke geht, in meinem Postkasten. Gestern bin ich dazu gekommen, mir ihn anzuschauen und jetzt möchte ich ihn bewerten. Suck ist eine Horrorkomödie und erzählt von einer jungen Rockband, die sich ironischer Weise “The Winners” nennt. Sie tourt durch die Staaten und versucht mit eher minderem Erfolg, groß rauszukommen. Die Gage für die Auftritte reicht der jungen Truppe aber grade mal für das nötigste. Einen Abend geht das einzige weibliche Mitglied, Jennifer, mit ihren Bekanntschaften, ohne den Rest der Band, feiern. Sie kommt verändert und ungewöhnlich aussehend zurück. Wie man schnell erfährt, ist sie in dieser Nacht ein Vampir geworden. Mit dieser Verwandlung kommt auch der Erfolg der Band. Nach und...
Geschrieben von Horrorpilot | 25 Jan 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Planet Terror

Review: Planet Terror (2007)

Ich möchte euch einen Film vorstellen, der mir persönlich besonders am Herzen liegt. Eine Militäreinheit, die ein Gas, welches Menschen in Zombies verwandelt, als Droge konsumiert, eine einbeinige Stripperin mit dem Namen Cherry Darling, die eigentlich Stand-up Comedian werden will, ihr Bein verliert und es durch ein Maschinengewehr ersetzt und eine Anästhesieärztin die mit ihrem Sohn und ihrer Geliebten vor ihrem psychopatischen Mann fliehen will. Sie alle bilden den eigentlichen Kern des Filmes den Robert Rodriguez in Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino im Rahmen des Double Features Grindhouse drehte. Am Anfang des Werkes tritt giftiges Gas aus einer Militärstation aus, welches wie eine starke Droge wirkt, deren Nebenwirkung nicht nur ist, dass der Körper sich nach einiger Zeit gleichzeitig aufbläht, schmilzt und zerfällt, wenn man...
Geschrieben von Autor | 24 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 8 Kommentare

Review: Die Tür (2009)

Endlich wieder einmal begeben sich deutsche Filmemacher in ungewohnte Gefilde. Keine Otto Walkes – Komödie, keine Till Schweiger – Lovestory, aber auch kein Underground à la Olaf Ittenbach. DIE TÜR ist ein Mystery-Drama, das auf dem Roman DIE DAMALSTÜR von Akif Pirinçci beruht und mit einer interessanten Story daherkommt. Während sich der Maler David (Mads Mikkelsen) mit seiner Nachbarin vergnügt, ertrinkt seine Tochter im heimischen Pool. 5 Jahre später: Aufgrund der Ereignisse ist Davids ohnehin schon angeschlagene Ehe mit Maja (Jessica Schwarz) zerstört. Er ist Alkoholiker und hat keine Perspektive mehr. Da findet er zufällig eine Tür, die ihn geradewegs an den Tag in die Vergangenheit befördert, an dem seine Tochter starb. David gelingt es sie zu retten, doch als er seinem jüngeren Selbst...
Geschrieben von Mick | 23 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
hatchet

Review: Hatchet (2006)

Bevor Hatchet im März in die zweite Runde geht, nutzen wir zunächst noch rasch die Chance, um das Original aus 2006 vorzustellen. Hauptfigur ist Ben, der versucht über eine verlorene Liebe hinwegzukommen, indem er mit ein paar Kumpels Mardi Gras in New Orleans feiert. Schnell der Partylaune überdrüssig, geht er nachts mit anderen Touristen auf eine Boots-Gruseltour. Als der laienhafte Führer das Boot auf einen Fels lenkt, sitzen die neun Menschen in den Sümpfen fest. Doch der Geist des entstellten Rednecks Victor Crowley sorgt schnell dafür, dass sich die Reihen lichten. Regisseur/Drehbuchautor Adam Green landete mit FROZEN 2010 einen Hit. HATCHET hingegen wirkt noch recht unförmig. Auch wenn der Film durchaus nicht uninteressant ist, sind auch Längen nicht zu verleugnen. Neues bietet der Streifen...
Geschrieben von Mick | 19 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 5 Kommentare

Review: The Open Door (2008)

Der Film zeigt zu Beginn eine Familie, die gemeinsam zu Tisch sitzt. Die Stimmung wird von Angst bestimmt. Dann hebt der Vater eine Waffe und erschießt die Familie. Scheinbar bemerkt er erst jetzt, was er getan hat und richtet voller Entsetzen den Revolver gegen sich selbst. Gleich darauf erfährt man, dass sich ähnliche Vorfälle in den letzten Vollmondnächten häuften. Eine Erklärung, wie es zu den Gewalttaten kommt, liefert die Geschichte von Angelica. Als der Teenager die wichtigste Party des Jahres verpasst, weil ihre Eltern sie mit Hausarrest bestrafen und zudem Grund zur Sorge hat, dass ihr Freund sie betrügt, ruft sie in einer Radiosendung des Piratensenders THE OPEN DOOR an. Passenderweise wird nur in Vollmondnächten gesendet und Angelica wird gestattet eine Reihe von Wünschen...
Geschrieben von Mick | 13 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: P2 – Schreie im Parkhaus (2007)

Endlose Überstunden, ein Wagen der nicht anspringt, kein Empfang und ein psychopatischer Tiefgaragenwächter. Das ist das Schicksal der hübschen Angela an Heiligabend. Als ihr Auto den Geist aufgibt und sie auch ihr Handy nicht zum Telefonieren benutzen kann, bittet sie den vermeintlich netten Thomas um Hilfe, der sie kurzerhand betäubt. An einem liebevoll gedecktem Weihnachtstisch wacht Angela wenig später wieder auf, angekettet. Thomas will sie nicht gehen lassen und es scheint kein Entkommen aus dem riesigen Parkhaus zu geben. Fans von umfangreicher Handlung und/oder einem hohen Ekelfaktor werden an P2 – Schreie im Parkhaus sicher weniger Gefallen finden. Menschen die sich dem Film mit hohen Erwartungen widmen, könnten durchaus enttäuscht werden, denn Spannung kommt im Film nicht auf, da das Ende des Films zu vorhersehbar ist....
Geschrieben von Autor | 11 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare

Review: Centurion (2010)

Obacht! CENTURION ist kein Horrorfilm. Wenn der Regisseur aber Neil Marshall (THE DESCENT, DOG SOLDIERS) heißt und das Blut in großen Kübeln vergossen wird, ist das für uns Grund genug einen Blick auf das Werk zu werfen. Streng genommen ist CENTURION ein Historienfilm, der sich dem Schicksal der neunten römischen Legion annimmt, die im zweiten Jahrhundert nach Christus in Großbritannien verschwand, ohne dass es auch nur einen Hinweis auf den Verbleib gegeben hätte. Inwiefern Marshall sich an Fakten hält, mögen andere entscheiden, fest steht, dass er sich Platz für seine eigene Erklärung des Verschwindens  einräumt. Als ein Grenzfort der Römer von den einheimischen Widerstandskämpfern der Pikten angegriffen wird, überlebt nur Quintus Dias (Michael Fassbender). Dieser schließt sich der besagten neunten Legion an, die auf...
Geschrieben von Mick | 09 Jan 2011 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: Heartless (2009)

Nach SOMEONE’S KNOCKING AT THE DOOR ist HEARTLESS bereits der zweite Film im Jahr 2011, der beim Betrachter ein Stirnrunzeln, ein Grübeln oder einen fragenden Blick aufwerfen dürfte. Keine Angst, wir werden euch dieses Jahr auch weiterhin leichter verdauliche Kost vorsetzen, bis dahin sollte man HEARTLESS aber eine Chance geben. Jamie leidet unter dem großen herzförmigen Feuermal in seinem Gesicht. Daher streift der junge Fotograph meist mit übers Gesicht gezogener Kapuze durch die hässlichen Ecken Londons. Als eine gefährliche Gang ihr Unwesen treibt, entdeckt Jamie, dass es sich dabei nicht um Menschen handelt. Dann werden auch er und seine Mutter attackiert und Jamie erhält ein Angebot von einem mysteriösen Unbekannten. Mehr von der Handlung preis zu geben wäre genau so schwer, wie falsch, denn...
Geschrieben von Mick | 06 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Someons’s knocking at the door (2009)

Eins kann jetzt schon verraten werden: Der Titel hält was er verspricht. Es klopft tatsächlich jemand an die Tür und als ein Student, der sich gerade eine experimentelle Droge in den Arm gejagt hat, diese Tür öffnet, steht davor eine nackte Frau. Die Dame lässt sich nicht bitten und macht klar, warum sie hier ist. Doch plötzlich kommt alles anders… Sex, Drugs and (etwas) Rock & Roll ist es worum es in SOMEONE’S KNOCKING AT THE DOOR geht. Dass man den Studenten am nächsten Tag tot auffindet, ist dabei zunächst nicht stimmig, dass der Arme aber von einem gigantischen Penis zu Tode vergewaltigt wurde, ist aber genauso absurd wie passend. In der Folge nimmt sich die Polizei der Sache an und erfährt, dass eine...
Geschrieben von Mick | 05 Jan 2011 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Road Train (2010)

Road Trains sind jene riesigen LKWs, die einem in Australien begegnen können. Dort spielt auch der gleichnamige Film und dieser beginnt vielversprechend. Die Aufnahmen der australischen Wildnis sind erstklassig und während man sich noch fragt, welche angedeuteten Spannungen zwischen den vier Protagonisten Marcus, Craig, Liz und Nina herrschen, taucht auch schon der bedrohliche Road Train am Horizont auf und kurz darauf folgt ein derber Unfall, als der Truck das Auto der jungen Leute abdrängt. Man mag sich wundern, dass die beiden Paare den Crash bis auf einen Knochenbruch gut überstehen, das ist aber nur ein erster Wehmutstropfen. Weniger logisch ist, dass sich die vier zu dem LKW aufmachen, der in einiger Entfernung angehalten hat. Dieser ist überraschenderweise zunächst verlassen, doch als der Fahrer wild...
Geschrieben von Mick | 31 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare

Review: The New Daughter (2010)

Kevin Costner spielt in The New Daughter einen Vater, der mit seinen beiden Kindern Sam und Louisa (Ivana Baquero aus Pans Labyrinth) in ein Haus aufs Land zieht. Als seine Tochter eine indianische Begräbnisstätte nahe dem Haus findet, ist sie davon fasziniert und besucht diese immer wieder. Bald verändert sich das Mädchen. Kevin Costner ist natürlich ein großer Name und so kann der Zuschauer davon ausgehen, dass er keine minderwertige Produktion vorgesetzt bekommt. Costner ist aber auch jemand, der in seiner langen Karriere kaum Erfahrungen im Horror-Genre vorweisen kann (der Mystery-Thriller „Im Zeichen der Libelle“ ist diesbezüglich vielleicht noch am ehesten zu erwähnen) und man muss befürchten, dass die hohe Gage des Superstars dafür sorgt, dass man die Härte eines Horrorfilms einer kommerzielleren Ausrichtung...
Geschrieben von Mick | 30 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare

Review: Blood River (2007)

Dem Südwesten der USA kommt in Filmen immer wieder eine mystische Rolle zu. Tatsächlich ist die Kombination aus Wüste, Hitze und Einsamkeit gleichermaßen schön und bedrohlich. Trotz der ewigen Weiten dient diese Kulisse BLOOD RIVER als Hintergrund für ein Kammerspiel, das gerade einmal drei Schauspieler benötigt. Das frisch verheiratete Paar Summer (Tess Panzer) und Clark (Ian Duncan) hat einen Autounfall in diesem kargen Landstrich. Obwohl beide nicht ernsthaft verletzt werden, ist mit schneller Hilfe nicht zu rechnen, die Sonne brennt und Summer ist zudem schwanger. Zu Fuß machen sich die beiden auf zur nächsten Stadt. Dort angekommen stellt sich heraus, dass es sich um eine Geisterstadt handelt. Kein Telefon, kein fließendes Wasser, doch dafür kommt kurze Zeit später ein Mann namens Joseph (Andrew Howard)...
Geschrieben von Mick | 27 Dez 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare

Review: Dark Island (2010)

Eine Insel vor der Küste Kanadas. Als man eines Tages den Kontakt zu den dortigen Forschern verliert, wird eine Gruppe von Soldaten und Wissenschaftlern losgeschickt um nach dem Rechten zu sehen. Schon kurz nach Ankunft entdecken die Protagonisten am Strand aufgespießte Vögel, die von einer öligen Flüssigkeit umgeben sind. Dass auf dem Eiland etwas aus dem Ruder lief, steht aber spätestens fest, als man einen überlebenden Mitarbeiter findet, der sich aber vor den Augen der Rettungsmannschaft in ein schwarzes Rauchmonster verwandelt. Ich weiß, was ihr jetzt denkt…und ihr habt recht: Ein schwarzes Rauchmonster spielte in der TV-Serie LOST eine größere Rolle, wie natürlich auch eine Insel, auf der sich eigenartige Dinge zutrugen. Während man bei LOST sechs Staffeln lang an der Nase herum geführt...
Geschrieben von Mick | 26 Dez 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
5150

Review: 5150 Elm’s Street (2009)

Die Romanvorlage für 5150 ELM’S WAY stammt von Patrick Senecal, dem Mann der auch für den kürzlich hier vorgestellten 7 DAYS Buch und Drehbuch verfasste. Beide Filme erschienen in der „Störkanal“-Reihe, spielen im französischen Teil Kanadas und tragen die immer deutlicher werdende Handschrift des Autors. Wie in 7 DAYS spielt auch hier zunehmender Wahn und Wahnsinn eine Rolle und wieder wird ein Mann in einem dunklen Raum gefangen gehalten. Aber der Reihe nach: Als Filmstudent Yannick nach einem Fahrradunfall in einer verschlafenen Nachbarschaft einen der Anwohner um Hilfe bittet, entdeckt er in dessen Haus einen verletzten Mann. Ehe Yannick versteht was los ist, wird er selbst überwältigt und eingesperrt. Auch nun ist für Yannick und Zuschauer immer noch lange nicht klar, welche Motive Jaques...
Geschrieben von Mick | 25 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar

Review: Shelter (2009)

SHELTER stammt aus der Feder von Michael Cooney. Den Namen muss man nicht kennen, wohl aber IDENTITÄT, dessen Drehbuch ebenfalls von ihm geschrieben wurde. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die erste Szene an den starken Vorgänger angelehnt ist. Generell spielt Psychologie wieder eine große Rolle, allerdings ist der Plot in SHELTER anders angelegt, als es in IDENTITÄT der Fall war. Cara Harding (Juliane Moore) ist Psychologin, doch an gespaltene Persönlichkeiten glaubt sie nicht. Als sie auf einen Patienten trifft, der jedoch genau diese Symptome aufweist, gerät ihre Einstellung ins Wanken. Der junge Mann der – je nach anzutreffender Persönlichkeit – Adam oder David heißt ist farbenblind und Rollstuhlfahrer…oder auch nicht. Cara geht Davids/Adams Vergangenheit auf den Grund und erfährt woher die...
Geschrieben von Mick | 21 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
Burning Bright

Review: Burning Bright (2010)

Ein einsames, verbarrikadiertes Haus, ein Sturm, eine Studentin und ihr autistischer Bruder…und ein hungriger Tiger. Das sind die wichtigsten Zutaten für BURNING BRIGHT. Um etwas deutlicher zu werden: Während eines Unwetters sind die Geschwister Kelly und Tom im Haus ihres Stiefvaters eingeschlossen. Fenster und Türen sind vernagelt und während draußen der Hurrikan tobt, schleicht drinnen ein wilder Tiger umher. Obwohl der Rahmenhandlung, die zu diesem recht ungewöhnlichen Zusammentreffen der Ereignisse führt, recht viel Raum eingeräumt wird, ist sie weitestgehend zu vernachlässigen, was zum einen daran liegt, dass dort einiges konstruiert wirkt, zum anderen ist die Stärke des Films der Tiger und nicht irgendwelche familiären Verhältnisse. Das Katz- und Maus-Spiel zwischen Kelly und dem Tiger bietet einige starke Momente, man muss aber auch sagen, dass...
Geschrieben von Mick | 19 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Mirrors 2

Review: Mirrors 2 (2010)

Zwei Jahre nachdem Kiefer Sutherland glaubte alle Spiegel im Mayflower-Einkaufszentrum zerstört zu haben, sind die Spiegel zurück, Sutherland und Regisseur Alexandre Aja jedoch nicht. Obwohl es für keinen der beiden die beste Arbeit ihrer Karriere war, handelte es sich bei Mirrors um einen soliden Horrorfilm, der sich nicht verstecken musste. Nick Stahl (Terminator 3, Sin City) übernahm die Hauptrolle in MIRRORS 2. Seine Figur des Max  Matheson ist das Pendant zu Sutherland in Teil 1: Nach einigen persönlichen Problemen übernimmt er den Nachtwächter-Job in einem neu errichteten Mayflower. Man erfährt, dass ein alter Spiegel aus dem zerstörten Gebäude des Originals gerettet werden konnte und nun einen Ehrenplatz in der neuen Mall erhält. Bald sterben eine Reihe Menschen aus der Belegschaft einen ungewöhnlichen und unnatürlichen...
Geschrieben von Mick | 10 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 8 Kommentare
7 Days

Review: 7 Days (2010)

Wie muss es sich anfühlen, wenn ein Vater die missbrauchte Leiche seiner Tochter findet? Was würde man in seiner Situation tun, wenn man den Mörder in die Finger bekäme? Dies sind nur zwei Fragen, denen sich 7 DAYS annimmt. Über allem steht das Thema Selbstjustiz, dass  von verschiedenen Seiten durchleuchtet wird und dabei dem Zuschauer einiges abverlangt. Bruno Hamel ist erfolgreicher Chirurg. Als seine 8jährige Tochter Jasmine eines Tages nicht von der Schule nach Hause kommt, wird aus der Furcht, sie könne einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein, schnell bittere Gewissheit. Obwohl der Mörder Anthony Lemaire rasch von der Polizei gefasst ist, sinnt Bruno auf Rache. 7 Tage lang will er ihn foltern und dann töten. Während Folter gerade in den letzten Jahren vermehrt...
Geschrieben von Mick | 08 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 7 Kommentare
The-Dead-Outside-2008

Review: The Dead Outside (2008)

Nach SHAUN OF THE DEAD und 28 DAYS LATER liegt die Messlatte für britische Zombiefilme natürlich hoch. Mit THE DEAD OUTSIDE schicken die Schotten nun einen Film ins Rennen, der zunächst mal mit einem gelungenen Cover daherkommt, dass Andeutungen macht, aber wenig Konkretes verspricht. Ähnliches ließe sich auch über die Handlung sagen, die düster, aber ruhig beginnt und zunächst wenig Aufschluss gibt. Ein Mann fährt durch ein ländliches Gebiet in Schottland, bis ihm das Benzin ausgeht und er für die Nacht Zuflucht in einem scheinbar verlassenen Farmhaus findet. Zwischendurch erfährt man, dass der Ausbruch einer Krankheit vor 6 Monaten war, aber wenig mehr. Geweckt wird er von einem Teenager namens April, die in dem Haus lebt und ihn zunächst davon jagen will, letztlich aber...
Geschrieben von Mick | 04 Dez 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Hierro

Review: Hierro – Insel der Angst (2009)

Die junge Mutter Maria reist mit ihrem Sohn Diego auf der Fähre zur Insel Hierro. Als sie kurz einschläft, verschwindet das Kind. Wurde Diego Opfer eines Verbrechens oder stürzte er von Bord? Als nach einem halben Jahr eine Kinderleiche gefunden wird, reist Maria zur Identifizierung erneut zur Insel. Doch das tote Kind ist nicht Diego. Sie bleibt noch einige Tage auf Hierro und findet Hinweise auf den Verbleib ihres Sohnes… Hierro ist keine fiktive Insel, sondern die kleinste der Kanaren. Das dortige Fremdenverkehrsamt dürfte über den vorliegenden Film wenig begeistert sein, denn Regisseur Gabe Ibánez zeigt die Insel von ihrer kältesten Seite und lockt damit sicher keine Touristen an. Die kühle Optik lässt eher auf Skandinavien als einen Ort bei Afrika schließen. Dazu wirkt...
Geschrieben von Mick | 01 Dez 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Cover

Review: Splice (2010)

Dass man als Mensch nicht in die Natur eingreifen sollte lehrten uns schon Geschichten wie Frankenstein, Jurassic Park oder die Schönheits-OPs von Michael Jackson. In Filmen gehen solche Experimente grundsätzlich schief, weil alles andere langweilig wäre, doch gibt es einerseits platte Monster, die sich anderthalb Stunden lang über die Leinwand morden und andererseits intelligente Stories, wie die von Splice. Das Forscherpaar Clive und Elsa verbindet die Gene von verschiedenen Tieren zu Hybrid-Wesen. Aber damit nicht genug: Während Clive Bedenken hat, treibt die Neugier Elsa dazu menschliche Gene einfließen zu lassen. Das daraus entstandene Produkt ziehen die beiden auf und stellen fest, dass nicht alles ist, wie es den Schein hat. Splice wirkt trotz des fiktiven Geschöpfs nicht konstruiert, sondern lebt von der „Was wäre...
Geschrieben von Mick | 30 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
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Review: Evil 2 (2009)

Griechische Horrorfilme sind nicht unbedingt weit verbreitet und so dürften auch nur die wenigsten Menschen den Film „Evil – To Kako“ von Regisseur Yorgos Noussias kennen, der 2005 mit einem Minibudget gedreht wurde. Evil 2 ist das Sequel und während der Regisseur der gleiche blieb, hat man den Geldhahn etwas weiter aufgedreht. Einen trashigen Charme hat man sich aber durchaus erhalten, egal ob das nun gewollt oder nicht besser gekonnt ist. Inhaltlich begleitet der Film eine Reihe Menschen durch ein von Zombies verseuchtes Athen. Da man die Seuche eindämmen will, planen die Verantwortlichen ein komplettes Bombardement der Stadt, dem unsere Helden per Schiff entkommen wollen. Dabei hat man es neben Untoten noch mit anderen Überlebenden zu tun, die als Heckenschützen auf alles schießen, was...
Geschrieben von Mick | 28 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
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Review: The Crow (1994)

Wenn es so etwas wie einen vergessenen Kultfilm gibt, ist es „The Crow“. Der Film entstand 1994 und konnte -nicht zuletzt wegen des tragischen Todes von Brandon Lee- schnell eine Fangemeinde anziehen. Mainstream war The Crow trotz Fanartikel wie Postern und Kalendern jedoch nie, was an der Brutalität, vor allem aber der Düsternis liegen könnte. In den letzten Jahren wurde es ruhig um den Film. und auch ich habe ihn lange Zeit etwas aus den Augen verloren. So stand die Befürchtung im Raum, das The Crow heute nicht mehr zeitgemäß und kaum noch zu ertragen ist. Ein Jahr nachdem Eric Draven (Brandon Lee) und seine Verlobte Shelley von einer Gang brutal ermordet wurden, kehrt Eric noch einmal ins Reich der Lebenden zurück. Er ist...
Geschrieben von Mick | 25 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
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Review: Paintball (2009)

Ausnahmen bestätigen die Regel: Nachdem ich letzte Woche einen Lobgesang auf spanische Horrorfilme angestimmt habe, zeigt „Paintball“, dass man auch auf der iberischen Halbinsel nicht nur Volltreffer landet. Aber der Reihe nach: Bei „Paintball“ ist der Name Programm und startet mit einer einander unbekannten Gruppe Menschen, die im Wald zu einem ausgiebigem Paintball-Spiel abgesetzt werden. Doch dort wird von einem Unbekannten nicht nur mit scharfer Munition geschossen, sondern auch allerlei andere Fallen zum Einsatz gebracht, die die Anzahl der Teilnehmer schnell auf überschaubare Größe schrumpfen lassen. Der Film bietet viel Action und die Truppe gerät früh unter Beschuss, wobei die Kamera professionell wacklig an Ego-Shooter erinnert. Paintball-Kämpfe bieten aber nur dann Nervenkitzel, wenn man selbst beteiligt ist, so dass eine Verschärfung der Spielregeln durchaus...
Geschrieben von Mick | 20 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
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Review: Buried (2010)

Was braucht es um einen Film zu drehen? Bretter, Nägel, einige Schaufeln Sand, ein paar Lichtquellen, ein Handy und einen einzigen Schauspieler. Fertig! Dieser eine Schauspieler ist Ryan Reynolds in der Rolle von LKW-Fahrer Paul Conroy, der sich nach einem Angriff auf seinen Hilfsgüter-Konvoy durch den Irak in einem Sarg unter der Erde wiederfindet. Es gibt keinen Ausweg und die einzige Möglichkeit mit der Außenwelt zu kommunizieren besteht in einem Handy, das ihm die Entführer hinterließen. Die gesamte Handlung spielt in diesem Sarg und alle anderen Menschen außer Paul sind (mit Ausnahme eines kurzen Handyvideos) gesichtslose Stimmen am Telefon. Es ist kaum zu glauben, dass Regisseur Rodrigo Cortés und Drehbuchautor Chris Sparling denken, mit diesen mageren Zutaten einen Film über 90 Minuten füllen zu...
Geschrieben von Mick | 14 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 10 Kommentare
red mist

Review: Red Mist (2008)

Red Mist spielt ein gefährliches Spiel, dass darin besteht, dem Zuschauer eine viertel Stunde lang mit allen Mitteln klar zu machen, dass man besser mal wieder ein Brettspiel spielt, ein Buch liest oder einfach schlafen geht. Hat man dieses Tief überstanden zeigt einem der Film, dass ein vorzeitiges Abschalten ein Fehler gewesen wäre. Kenneth ist ein Außenseiter. Nach einer traumatischen Kindheit arbeitet er als eine Art Hausmeister im Krankenhaus. Er wäre gerne wie die Gruppe angehender Ärzte, die er dort ebenfalls beschäftigt ist, doch die verspotten ihn nur. Als Kenneth einen von ihnen beim Diebstahl von Medikamenten filmt, nehmen ihn die Studenten zum Schein in ihrer Mitte auf, doch noch am selben Abend geschieht ein Unglück und Kenneth liegt im Koma… Eine Optik, die...
Geschrieben von Mick | 14 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
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Review: Infestation (2009)

Wem lästige Käfer, Mücken und Fliegen im Herbst und Winter fehlen, bekommt mit Infestation eine Vollbedienung. Es ist jedoch dringend zu empfehlen Insektenspray und Fliegenklatschen gegen automatische Feuerwaffen einzutauschen. Cooper ist ein mittelmäßiger Typ in einem mittelmäßigen Job in einer mittelmäßigen Stadt. Gerade will ihn seine Chefin feuern, als ein schriller, alles lähmender Ton erklingt und er sich -offenbar Tage später- in einer Art Kokon eingesponnen wiederfindet. Kaum gelingt es ihm sich zu befreien, wird er auch schon von einem Riesenkäfer angegriffen. Cooper muss feststellen, dass eine gewaltige Armee von Insekten beinahe alle Menschen eingesponnen hat. Ihm gelingt es einige Mitstreiter zu befreien und zusammen wollen sie den Bunker seines Vaters erreichen. Zu Infestation muss nicht viel mehr gesagt werden. Der Film ist eine...
Geschrieben von Mick | 13 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Machete

Review: Machete (2010)

Endlich ist es soweit, der langersehnte Film “Machete” ist nun endlich in den Kinos (bzw. schon seit einigen Tagen ) und ein Review des Films ist ab heute hier zu finden. Der Inhalt des Films: Zu Beginn des Films sieht man Machete (Danny Trejo) samt Kollegen (auf den nicht weiter eingangen wird) Richtung Einsatzort unterwegs: Ziel ist Drogenbaron Torrez (Steven Seagal). Nach einem etwas blutigem Gemetzel merkt man dann schließlich, dass alles nicht so funktionert wie erhofft. Um nichts weiter zu spoilen, werde ich hier nicht weiter drauf eingehen. Ein Szenewechsel folgt. Machete befindet sich nun in Texas auf der Suche nach Arbeit bis er eines Tages schließlich von Michael Booth (Jeff Fahey) den Auftrag erhält, Senator McLaughlin (Robert De Niro) zu töten. Mit...
Geschrieben von Autor | 10 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
Van Diemen's Land

Review: Van Diemen’s Land (2009)

Kannibalismus ist noch immer eines der wenigen Themen, dass uns aufhorchen lässt. Vermutlich weil es so unglaublich, selten und natürlich für die allermeisten Menschen derart ausgeschlossen ist, dass man keinen Gedanken daran verschwendet. So sind die realen Fälle von Kannibalismus in den letzten Jahrzehnten dünn gesät und auf wenige Fälle von Menschen beschränkt, die entweder damit einen Trieb befriedigen (wie z.B. Jeffrey Dahmer oder der Kannibale von Rothenburg) oder sich in einer Notlage befinden in der Menschenfleisch die einzige Nahrungsquelle ist. Bekanntes Beispiel ist das Schicksal der Rugby-Mannschaft, die mit dem Flugzeug in den Anden abstürzte und die sterblichen Überreste der toten Kameraden aufaß (die Geschichte wurde mit dem Titel „Überleben“ verfilmt. Auch Van Diemen’s Land beruht auf einer wahren Begebenheit, die wenngleich sie...
Geschrieben von Mick | 10 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Junkyard Dog

Review: Junkyard Dog (2010)

Es ist zu lesen, dass Junkyard Dog auf einer wahren Begebenheit beruht. So wird auf der DVD-Hülle auch fleißig mit den Fällen von Natascha Kampusch und der Fritzl-Familie verglichen, und die Parallelen liegen auf der Hand. Dass diese Verbrechen schrecklich sind und zudem ungewöhnlich genug um eine filmische Aufarbeitung zu rechtfertigen steht außer Frage, doch sollte man dies auch mit dem nötigen Sachverstand tun. Im besten Falle hätte „Junkyard Dog“ ein psychologischer Thriller werden können, der einerseits die Qualen des Opfers zeigt, andererseits die Beweggründe des Täters aufweist. Im schlimmsten Falle hätte „Junkyard Dog“ das werden können, was tatsächlich auf DVD zu sehen ist. Auf dem Weg zu einer College-Party bleibt Audra mit dem Auto liegen. Der zu Hilfe eilende Abschleppdienst entpuppt sich als...
Geschrieben von Mick | 09 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Das Deutsche Kettensgenmassaker

Review: Das deutsche Kettensägenmassaker (1990)

Christoph Schlingensiefs Film beschäftigt mit der Zeit nach dem Berliner Mauerfall und der Wiedervereinigung. So ist folgendes auf der DVD zu lesen: „Seit Öffnung der Grenzen am 9. November 1989 haben Hunderttausende DDR-Bürger ihre alte Heimat verlassen. Viele von ihnen leben heute unerkannt unter uns. 4% kamen niemals an.“ Es macht durchaus Sinn, dass man diesen Film 20 Jahre nach der Wiedervereinigung und kurz nach dem Tod des Regisseurs neu auflegt, doch muss man sagen, dass die Relevanz heutzutage kaum noch messbar ist. Wie der Name andeutet war Tobe Hoopers „Texas Chainsaw Massacre“ ein Einfluss. Hooper spielte in seinem legendären Film auf den Vietnamkrieg an, in den man junge ahnungslose Menschen schickte, die dann verstümmelt oder tot zurückkehrten. Die Idee greift Schlingensief in seinem...
Geschrieben von Mick | 08 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Wasting Away

Review: Wasting Away (2007)

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie sich ein Zombie fühlt? Wie er seine Umgebung und sich selbst wahrnimmt? Was ihn antreibt? Diesen menschheitsbewegenden Fragen geht dieser Film nach. Dass Mike seinen Freunden Tim, Cindy und Vanessa Bier-Softeis anbietet ist schon ekelhaft genug, dass darin aber auch ein vom Militär entwickelter Stoff enthalten ist, der sie in Zombies verwandelt ist Zuviel des Guten. Die einzigen, die von ihrer eigenen Verwandlung nichts mitbekommen sind die vier selbst. Stattdessen wundern sie sich über die anderen Menschen, die sich plötzlich viel zu schnell bewegen und ihnen feindselig gegenübertreten. Der Umstand, dass die Neu-Zombies fortan schmerzfrei sind, lässt sich für sie nur so deuten: Sie sind Supersoldaten. Wasting Away wählt einen neuen Ansatz in einem Genre, das in...
Geschrieben von Mick | 07 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
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Review: Perkins’ 14 (2009)

Dwayne Hopper ist Sheriff der kleinen Stadt Stone Cove. Seit sein Sohn Kyle zusammen mit 13 anderen Kindern vor 10 Jahren spurlos verschwand ist sein Leben nicht mehr das Gleiche. Als er in einer Nachtschicht auf dem Polizeirevier den Apotheker Ronald Perkins in einer Zelle findet, wächst in Hopper langsam der Verdacht, dass Perkins der Entführer der Kinder sein könnte. Als der Sheriff einen Kollegen in Perkins Haus schickt, findet der tatsächlich ein Verlies in dem die Kinder über Jahre hinweg gefangen gehalten und zu unmenschlichen Experimenten missbraucht wurden. Doch die Kinder sind mittlerweile zu brutalen Bestien geworden und als die Käfige geöffnet werden, erwartet die Stadt ein Blutbad. Der Film beginnt ruhig, stellt die Charaktere in Ruhe vor und gibt ihnen etwas mehr...
Geschrieben von Mick | 06 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Big Tits Zombies

Review: Big Tits Zombies (2010)

Ein Film wie ein verkaterter Morgen: Man weiß, dass der Abend wild und unvergesslich gut war, hat aber trotzdem Gedächtnislücken, ein blaues Auge und einen pelzigen Geschmack im Mund. In „Big Tits Zombies“ geht es um fünf Stripperinnen, die mehr oder weniger aus Langeweile das Tor zur Hölle aufstoßen und die Toten zurückholen, die es sogleich wieder zu töten gilt. Das muss als Inhaltsangabe reichen, denn Inhalt ist für diesen Film nebensächlich. Nach einem furiosen Start, in dem eine Kettensäge und ein Samuraischwert zum Einsatz kommen, nimmt „Big Tits Zombies“ das Tempo raus und präsentiert uns die fünf Grazien, die in einem  Stripclub in der japanischen Provinz zusammentreffen und sich dort die Zeit vertreiben. Dem Zuschauer werden dabei immer wieder laszive, aber zunächst zurückhaltende...
Geschrieben von Mick | 05 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
SCHOCK LABYRINTH 3D

Review: Schock Labyrinth 3D (2009)

>Es gibt bestimmte Markenzeichen, die viele japanische Horrorfilme mit sich bringen. Geister und Mädchen mit Haaren vorm Gesicht, dazu kommen Schockmomente, Suspense und verstörende Bilder oder Geräusche. Schock Labyrinth wartet mit den meisten dieser Merkmale auf, tut dies aber -man ist zeitbewußt- in 3D. Fünf Kinder schleichen sich in ein Geisterhaus in einem Vergnügungspark. Doch das Mädchen Yuki kommt nicht wieder heraus. 10 Jahre lang bleibt sie verschollen und steht eines Abends durchnässt vor der Tür der blinden Rin, die damals selbst mit im Geisterhaus war. Auch die anderen Freunde sind in der Nähe, haben aber ihre Zweifel, dass die Frau die tot geglaubte Yuki sein soll. Als Yuki nach einem Sturz bewusstlos wird, wollen sie die anderen in ein Krankenhaus bringen, aber die...
Geschrieben von Mick | 04 Nov 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
The Road

Review: The Road (2009)

Als wir für „The Road“ Infomaterial bei der zuständigen PR-Agentur anforderten, erklärte uns die verantwortliche Dame, dass wir bitte den Film NICHT als Horrorfilm bezeichnen möchten, es handele sich hierbei um ein Drama. Ich muss jedoch zumindest teilweise widersprechen. Sicher, The Road ist nicht als Horrorfilm gedacht und wer bei ein paar Bier mit Freunden einen Film sehen will, sollte sich dazu nicht The Road ansehen. Andererseits werden Menschen, die bei dem Wort „Drama“ an „Erin Brockovich“ oder „Brokeback Mountain“ denken, womöglich auch enttäuscht sein. Zwischenmenschliche Beziehungen spielen durchaus eine wichtige Rolle, aber „The Road“ ist auch ein Film, der Angst macht und dessen düstere und trostlose Atmosphäre in die Knochen kriecht wie ein kalter Wind und daher Horror-Fans ansprechen sollte. Viggo Mortensen spielt...
Geschrieben von Mick | 02 Nov 2010 | Reviews (Filme) | 8 Kommentare
bad biology

Review: Bad Biology (2008)

Dieser Film stellt von Anfang an klar, wohin die Reise geht: Eine junge Frau namens Jennifer erzählt von ihrer unstillbaren Sexgier, die mit einer anatomischen Störung zusammenhängt: Statt einer Klitoris verfügt die Dame gleich über sieben (Anm. des Verfassers: Kann mir einer sagen, was die Mehrzahl von Klitoris ist???). Für den Zuschauer bedeutet das  jede Menge Sex und Mutationen. Ein Fall für Frank Henenlotter, der durch Trash-Stücke wie Basket Case und Frankenhooker bekannt wurde und nun nach ca. 15 Jahren für Bad Biology auf den Regiestuhl zurückkehrte. Inhaltlich folgen wir Jennifer die sich durch allerlei Szenen vögelt und dabei schon mal derart in Wallung gerät, dass sie im Eifer des Gefechts den Schädel des Sexpartners auf dem Boden zertrümmert. Ihr Gegenstück ist Batz, der...
Geschrieben von Mick | 31 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
30 Days of Night

Review: 30 Days Of Night: Dark Days (2010)

Ein Jahr ist vergangen, seit eine Gruppe von Vampiren ein beschauliches Dörfchen in Alaska während der dreißigtägigen Dunkelheit heimsuchten und fast alle Einwohner töteten. Seitdem zieht Stella Oleson, eine der wenigen Überlebenden umher und versucht mit Vorträgen andere Menschen davon zu überzeugen, dass Vampire existieren, wofür sie vielerorts nur Hohn und Spott erntet. Doch eines Tages wird sie von einer kleinen Gruppe angesprochen, die ähnliches erlebt haben und nun zusammen Vampir-Königin Lilith zur Strecke bringen wollen. Ein Jahr ist im Film vergangen und in der Realität sind es noch einige mehr. Genügend Zeit für Veränderungen. Josh Hartnett, ist natürlich nicht mehr in Teil 2 vertreten, aber auch die Rolle der Stella Oleson, die in 30 Days Of Night von Melissa George gespielt wurde, ist...
Geschrieben von Mick | 27 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
Der verbotene Schlüssel

Review: Der verbotene Schlüssel (2005)

Es gibt verschiedene Wege einen Horrorfilm zu kreieren: entweder mit einer Menge Blut, Gewalt und Kadavern oder einer intelligenten Story und guten Schauspielern. „Der verbotene Schlüssel“ geht letzteren Weg und weiß damit zu überzeugen. Die Hospiz-Krankenschwester Caroline (Kate Hudson) ist von ihrer Arbeit desillusioniert und möchte sich intensiver um ihre Patienten kümmern. Sie nimmt eine Stelle in den Sümpfen von Louisiana an, wo Ben Deveraux (John Hurt) nach einem Schlaganfall an den Rollstuhl gefesselt und fast vollkommen unfähig zur Kommunikation ist. Seine Frau Violet scheint von Carolines Anwesenheit wenig begeistert und das Haus weist Eigenheiten, wie fehlende Spiegel auf, die Caroline zunächst nur mäßig verwundern, doch als sie feststellt, dass Ben ihr etwas sagen will und seine eigene Frau fürchtet, wächst ihre Neugier. Ist...
Geschrieben von Mick | 25 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
Ghost Machine

Review: Ghost Machine (2009)

Stammlesern gehe ich mit meinem ständigen Gemecker über schwache CGI-Effekte sicher schon auf die Nerven, aber tatsächlich sehe ich lieber die Schnüre von altmodischen Marionetten als die Pixel einer schlechten Computeranimation. Nun kommt mit „Ghost Machine“ ein Film daher, der mit offensichtlichen Computereffekten überhaupt nicht geizig umgeht und dennoch gibt es nichts zu schimpfen, denn der Großteil der Handlung spielt in einem Computerspiel. Die Technik, um die es in Ghost Machine geht wurde eigentlich für das Militär entwickelt und zu Beginn sehen wir eine Gruppe Soldaten, die in einer virtuellen Landschaft hantieren, die erfahrene Gamer an Spiele wie z.B. Call of Duty erinnern dürfte. Der Unterschied ist, dass die Spieler komplett von der Außenwelt getrennt sind und zwar keinen Schaden erleiden können, aber alle...
Geschrieben von Mick | 22 Okt 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
lake placid

Review: Lake Placid 3 (2010)

Es gab eine Zeit, in der Computer-Effekte eine Menge Geld kosteten und somit den Big Budget – Produktionen wie seinerzeit z.B. Jurassic Park vorbehalten waren. Heutzutage nutzen auch Filmemacher mit kleinem Geldbeutel die Methode und machen leider zu oft aus der Tugend eine Not. Auch 20 Jahre nach Jurassic Park brauchen Spielbergs Dinosaurier den Vergleich mit den animierten Krokodilen aus Lake Placid 3 nicht zu scheuen. Die Echsen wirken schlichtweg unecht (vor allem in Verbindung mit Wasser) und warum man sogar Kunstblut animiert, anstatt wenigstens echten Ketchup zu verspritzen, werde ich wohl nie verstehen. Die Handlung setzt auf altbewährtes, aber wer will in einem dritten Teil schon Innovationen sehen? Letztlich wurde im Krokodil-/Alligator-Sektor wohl ohnehin schon das meiste gesagt und so besteht die größte...
Geschrieben von Mick | 20 Okt 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
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Review: Dead Silence (2007)

Mit Regisseur James Wan und Autor Leigh Whannell hat man zwei Namen an Bord, die schon für SAW verantwortlich waren und damit bekanntermaßen für Aufsehen sorgten. Wer aber ähnlichen Stoff wie im großen Vorbild erwartet, sieht sich getäuscht, denn Dead Silence verknüpft stattdessen Elemente des klassischen Horrorfilms mit modernen Schockmomenten. Der Film beginnt mit einem unerwarteten Postpaket, das an Jamie und seine Frau Lisa geliefert wird. Im Paket ist eine Bauchrednerpuppe, die schnell ein böses Eigenleben entwickelt und Lisa ermordet. Jamie findet heraus, dass die Puppe einer Frau namens Mary Shaw gehörte, die in seiner Heimatstadt als Bauchrednerin und Puppenbauerin lebte und – nachdem sie des Mordes verdächtigt wurde – von einigen Dorfbewohnern  gelyncht wurde, wobei man ihr die Zunge herausriss. Doch Shaw kehrte...
Geschrieben von Mick | 18 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
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Review: Dark Ride (2006)

Na also, es geht doch: Auch mit überschaubaren finanziellen Mitteln, No-name-Schauspielern und bekannten Horror-Elementen lässt sich anständiger Film erzeugen. Ein „Dark Ride“ bezeichnet ein Fahrgeschäft auf dem Jahrmarkt oder einem Vergnügungspark, in dem man durch einen geschlossenen, dunklen Raum fährt. Die bekannteste Variante ist natürlich die Geisterbahn. Da bei Geisterbahnen meist die Kartenverkäufer das Schlimmste sind, während die drolligen Pappmache-Figuren im Inneren in der Regel nur mitleidiges Grinsen auslösen, war eine gewisse Skepsis im Vorfeld sicher angebracht, aber Dark Ride weiß die üblichen Marionetten und Puppen zu nutzen und mit der „echten“ Gefahr in Form eines Psychokillers zu kombinieren. 20 Jahre ist es her, dass dieser Mörder erstmals sein Unwesen in jener Geisterbahn trieb. Seitdem sitzt er in einer Irrenanstalt und wer sich jetzt...
Geschrieben von Mick | 17 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Piranha 3D

Review: Piranha 3D (2010)

2 Tage nach Kino-Start gibt es für euch nun das neue Review zu “Piranha 3D”, ein neuer Tierhorrorfilm in, wie der Name schon sagt, 3D und aus dem Jahre 2010. Die Regie wurde von Alexandre Aja geführt. Zum Inhalt: Durch ein Erdbeben unter Wasser kamen prähistorische Piranhas (und davon nicht zu wenige) an die Oberfläche des Lake Victoria, leider genau zu der Zeit des Spring Breaks…naja, schlecht für uns, gut für die kleinen blutgierigen Viecher. Das Ergebnis lässt nicht lange auf sich warten, nachdem die erste Leiche brutal verstümmelt vorgefunden wird. Diese war leider nur die Vorspeise…. Meine Meinung: Ich hatte schon lange keinen guten Tierhorror mehr gesehen und hier wurden meine Erwartungen endlich erfüllt. Fans des Genres dürften hier keinesfalls enttäuscht werden: Viel...
Geschrieben von Autor | 16 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 5 Kommentare
Scar 3D

Review: Scar 3D (2007)

Obwohl Scar erst jetzt in die Kinos kommt wurde er bereits 2007 gedreht und wirbt sogar damit der erste HD 3D – Film zu sein. Grund für das verspätete Release ist vermutlich die Tatsache, dass zumindest hierzulande zum Entstehungszeitpunkt wenige Kinos mit der nötigen Technik ausgestattet waren und zudem einem recht derben Film eher skeptisch gegenüberstanden. Hauptperson des Films ist Joan Burrows, die vor 16 Jahren dem sadistischen Psychopathen Bishop entkommen konnte, der seinen Opfern die Wahl ließ, selbst zu Tode gefoltert zu werden oder das Leben eines Mitgefangenen zu opfern. Joan, die eine Narbe im Gesicht zurückbehielt, kehrt in die Stadt zurück in der sich seinerzeit die Ereignisse zutrugen, um ihre Nichte Olympia zu besuchen und wieder beginnt eine Mordserie. Da Bishop tot...
Geschrieben von Mick | 14 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
jasper park

Review: Jasper Park (2008)

Sehr geehrte Community, heute stelle ich euch den Film “Jasper Park – Ausflug in den Tod” vor, ein Backwood-Slasher, der ein wenig an “Wrong Turn” und Severance” erinnert, aber leider nicht viel neues bringt. Die Regie wurde von Marty Weiss geführt. Der Inhalt: Eine Firma, bestehend aus Videogame-Designer, plant einen Betriebsausflug ins Grüne zum Paintballspiel. Gesagt, getan, man erkundigt sich an einer Tankstelle nach dem Weg (wie in vielen anderen Filmen dieser Art wird man auf die falsche Fährte geführt) und weiter geht die Fahrt. Nach der Ankunft baut man sein Basislager auf und bereitet sich auf die innerbetriebliche “Schlacht” vor. Leider muss die Gruppe feststellen, dass sie nicht die einzigen sind und noch eine ganz andere Gruppe mitschlachtet… Meine Meinung: Jasper Park bringt...
Geschrieben von Autor | 11 Okt 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Night of the living dead

Review: Night of the living Dead (1968)

Sehr geehrte Community, heute erwartet euch der Zombieklassiker schlechthin: Es geht um “The Night of the living Dead”, der erste (in schwarz-weiß gedrehte) Film der sechsteiligen Filmreihe von George A. Romero. Er gilt unter Zombiefans als Meilenstein. Der Film stammt aus dem Jahre 1968 und ich persönlich schaue ihn mir immer noch gerne an. Das Drehbuch kommt von George Romero und er übernahm auch die Regie. Zum Inhalt: Der Film beginnt damit, dass die Geschwister Barbara und Johnny das Grab ihres Vaters besuchen, als plötzlich ein seltsamer Mann auf sie zutaumelt. Nach einer kleinen Auseinandersetzung mit Johnny fällt dieser auf den Boden und stößt sich den Kopf an, der “Mann” hat nun Barbara im Visier. Nachdem die Idee mit dem Auto zu fliehen nicht...
Geschrieben von Autor | 30 Sep 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Harpers Island

Review: Harper’s Island (2009)

Harper’s Island ist eine Serie aus dem Jahr 2009. Wer, wie ich, die TV-Ausstrahlung verpasst hat, hat nun ab dem 14. Oktober die Chance per DVD an der Mörderjagd teilzunehmen. Eine der zentralen Figuren der Serie ist Abby, die zum ersten Mal seit 6 Jahren nach Harper’s Island zurückkehrt, wo ihre Mutter von dem Wahnsinnigen John Wakefield ermordet wurde. Anlass ist die Hochzeit ihres Kinderfreunds Henry, der Millionärstochter Trish heiraten will. Doch wieder ist ein Mörder auf der Insel und es dauert nicht lange bis sich die Anzahl der Gäste verringert. Man kann in diesem Fall wohl getrost sagen, dass Harper’s Island auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen will und dies überraschend gut gelingt. Krimi, Thriller, Komödie, Drama und Horror…die Serie bietet für jeden Geschmack...
Geschrieben von Mick | 30 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 5 Kommentare
Tales from the Darkside

Review: Tales from the Darkside – Geschichten aus der Schattenwelt (1990)

Liebe Leser, liebe Leserinnen, heute kommt mal zur Abwechslung ein Horrorfilm aus dem Jahre 1990, es handelt sich um “Tales from the Darkside – Geschichten aus der Schattenwelt”. Davon gibt es auch eine Serie, aber ich werde mich hier auf den Film beziehen. George A. Romero hatte übrigens hier auch seine Finger im Spiel und eine der Kurzgeschichten beruht auf einem Werk von Stephen King. Zum Inhalt: Die Hauptgeschichte ist simpel: Der kleine Timmy wird von einer Frau in einem Käfig gefangen gehalten und gemästet, um später in den Ofen geschoben zu werden. Ja, ich weiß, das klingt relativ albern , aber um nicht als Hauptgericht zu enden bzw. es hinauszuzögern, erzählt Timmy der Frau 3 Horrorgeschichten aus einem alten Buch: Die 1. Geschichte:...
Geschrieben von Autor | 28 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Driftwood

Review: Driftwood (2007)

„Schade, hätte ein guter Film werden können“, ist der Satz, den ich von verschiedenen Menschen gehört habe, wenn es um „Driftwood“ geht. Tatsächlich ist dem wenig hinzuzufügen. Der junge David Forrester (Rocky Ullman) wird von seinen Eltern in eine Anstalt gesteckt, die eine Mischung aus Internat, Bootcamp und Jugendgefängnis ist, da sie glauben, dass er sich nach dem Tod seines Bruders selbst etwas antun könnte. David muss nicht nur mit dem Alltag in dieser Institution namens Driftwood klarkommen, sondern begegnet auch dem Geist eines ehemaligen Insassen. Es stellt sich heraus, dass Driftwood, der Leiter Captain Kennedy (Diamond Dallas Page) und Davids Mitgefangene ein dunkles Geheimnis teilen. So weit so gut. Zwar sind derartige Geschichten nicht revolutionär neu, aber das ist das Leben im Gefängnis...
Geschrieben von Mick | 28 Sep 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
black death

Review: Black Death (2010)

Black Death, der schwarze Tod, ist die Umschreibung für die Pest, die Mitte des 14. Jahrhunderts halb Europa dahinraffte. In dieser Zeit setzt auch die Handlung an: Ganz England leidet unter der Seuche, nur ein kleines Dorf scheint verschont zu bleiben. Für die Kirche ist schnell klar, dass dies nur auf Teufelswerk zurückzuführen sein kann und so schickt man den kreuzzugserprobten Ulric und seine wenig feinfühligen Männer los, um sich der Sache anzunehmen. Begleitet wird die Gruppe von Mönchsnovize Osmond, der seine Geliebte suchen will. Die Reise ist gefährlich und Pest und Wegelagerer zollen ihren Tribut bevor die Männer auch nur das  harmlose, verschlafene Dorf erreichen. Spätestens jetzt ist dem Zuschauer klar, dass diese Zeit keineswegs so lustig war,  wie neuzeitliche Mittelaltermärkte und romantische...
Geschrieben von Mick | 23 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Pigs

Review: Pigs – Slaughter Farm (2008)

Ein Blick auf das Cover verrät alles: In diesem Film bekommen wir es mit mutierten Schweinen zu tun, genauer gesagt, Menschen mit Schweinekopf. Ich will ehrlich sein: Mich hat das beängstigt. Nicht, weil ich Menschen mit Schweinekopf per se beängstigend finde (ich komme vom Land), sondern weil ich mich fragte, wie man daraus einen vernünftigen Horrorfilm machen will. Oft liegt es an unserer Erwartungshaltung, ob wir einen Film gut oder schlecht finden. Ich habe mir also vorgenommen möglichst wenig zu erwarten, nicht an George Orwells „Farm der Tiere“ zu denken und mich über jede positive Überraschung zu freuen. Das gelingt zunächst auch: Man sieht wie ein Mann auf einer einsamen Landstraße über sein liegen gebliebenes Auto und sein Handy ohne Empfang schimpft und trotz...
Geschrieben von Mick | 22 Sep 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Train

Review: Train (2008)

„Krank wie Saw, Hart wie Hostel, Blutig wie Rec“ verspricht das Cover von Train vollmundig. Wer sich mit den Großen vergleicht, muss sich auch gefallen lassen, dass der Zuschauer das Gleiche macht. Saw, Hostel und Rec würde ich im Durchschnitt mit mehr als 8 Sternen bewerten und es sei vorweggenommen, dass sich Train an diese Messlatte die Zähne ausbeißt. Aber schauen wir uns mal an, wie krank, hart und blutig der Film ist: Krank wie Saw – Zunächst mal hat Train nicht viel mit den abgefahrenen Ideen und Überraschungen von Saw gemein, sondern ist ein recht straight erzählter Streifen, in dem einige junge Menschen auf den falschen Zug nehmen, in dem Organhändler ihr Unwesen treiben. Hart wie Hostel – Hostel ist ohne jeden Zweifel...
Geschrieben von Mick | 20 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
Headhunter

Review: Headhunter – The Assessment Weekend

Hallo an alle Leser und Leserinnen, ein weiteres Review ist ab heute auf unserer Seite zu finden, es handelt sich um “Headhunter – The Assessment Weekend”, ein neuer Survivalhorrorfilm, der erstaunliche Ähnlichkeit zu “Severance – Ein blutiger Betriebsausflug” aufweist. Die Regie übernahm Sebastian Panneck, der Film erhielt keine Jugendfreigabe. Zum Inhalt: Im Großen und Ganzen geht es um 6 Personen, welche ein Survivalwochenende hinter sich bringen müssen, um einen Job zu bekommen, bei dem leider nur eine Stelle vergeben wird. Man begibt sich also nach dem “Auswahlverfahren” tief in die Wälder und findet  ein zerstörtes Camp hervor, Nahrungsmittel sind rar und die Motivation am Boden, bald wird den Anwesenden jedoch klar, dass mangelnde Lebensmittel ihr geringstes Problem sind….denn dem Anschein nach läuft alles entgegen...
Geschrieben von Autor | 19 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Ich weiß mal wieder, was du letzten Sommer getan hast

Review: Ich weiß mal wieder, was du letzten Sommer getan hast (2009)

Nein, mit dem bekannten 90er-Jahre Slasher hat dieser australische Streifen nichts gemein, außer dass es auch hier um Rache für ein ungesühntes Verbrechen geht.  Dafür beinhaltet der Originaltitel “I know how many runs you scored last summer” eine Anspielung auf den australischen Nationalsport Cricket. Das macht durchaus Sinn, denn diesem kommt eine zentrale Rolle zu. 20 Jahre ist es her, dass ein junger Cricketspieler von seinen Teamkameraden brutal verprügelt wurde. Nun sinnt er auf Rache und schlachtet sich durch die Reihen seiner ehemaligen Mitspieler. Das tut er nicht irgendwie, sondern zweckentfremdet dafür allerlei Sportutensilien. Schon in der Eingangsszene bekommt ein Opfer ein Wicket (das sind die 3 Hölzer, die beim Cricket im Boden stecken) in den Mund gerammt und wer glaubt, dass ein Tiefschutz...
Geschrieben von Mick | 17 Sep 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Frozen

Review: Frozen (2010)

Regisseur Adam Green (nicht zu verwechseln mit dem Musiker oder anderen prominenten Menschen mit dem gleichen Namen) war in diesem Jahr mit gleich zwei Horrorfilmen auf dem Fantasy Film Fest vertreten. Der erste war die Fortsetzung von Hatchet, der andere ist Frozen. Frozen ist einer jener Filme, die auf einer einzigen Idee beruhen, auf der die komplette Handlung aufbaut. Die Idee ist in diesem Fall: Was wäre, wenn ein paar Menschen in einem Skilift vergessen werden? Das erinnert Horror-Fans an „Open Water“, wo man ein Paar bei einem Tauchausflug vergaß, aber trotzdem verfügt Frozen  über genügend eigene Stärken, um sich nicht verstecken zu müssen. Das Schöne an solchen Filmen ist, dass sich jeder mit der Situation identifizieren und bereits jetzt fragen kann: Was würde...
Geschrieben von Mick | 14 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
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Review: The Horribly Slow Murderer with the Incredibly Inefficient Weapon (2008)

Sprechen wir über einen weiteren Film des Fantasy Film Fests 2010…obwohl…schaut ihn euch einfach selbst an! Dieser Pseudo-Trailer des angeblich 9 Stunden langen Films, dürfte wohl die längste “Vorschau” aller Zeiten sein. Selbstverständlich muss hier die volle Punktzahl vergeben werden
Geschrieben von Mick | 13 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 9 Kommentare
rammbock

Review: Rammbock (2010)

Kaum zu glauben, dass 1922 mit „Nosferatu“ einer der ersten Horrorfilme aus Deutschland kam, denn seitdem ist es vergleichsweise still um den heimischen Gruselfilm geworden und bei den meisten Eigengewächsen handelt es sich heutzutage um Komödien. Mit „Rammbock“ will nun mal wieder ein deutscher Horrorfilm ins Geschehen eingreifen und in die Fußstapfen von anderen europäischen Streifen wie „“ oder „28 days later“ treten. Dass ein Zombie-Film mit Unterstützung des ZDF produziert wurde, mögen Zyniker lustig finden, doch es gibt sicher schlechtere Wege, mit denen die als Renter-Sender verschrieenen Mainzer GEZ-Gebühren unters Volk bringen können. Im Film reist der Österreicher Michael nach Berlin um seine Ex-Freundin zu sehen, stößt in ihrer Wohnung aber nur auf einen äußerst wütenden Heizungsmonteur. Zusammen mit dessen Azubi kann sich...
Geschrieben von Mick | 06 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
fall 39

Review: Fall 39 (2009)

Renée Zellweger dürfte dem breiten Publikum vor allem aus den „Bridget Jones“-Filmen oder Unterwegs nach Cold Mountain bekannt sein, also Streifen, die dem Horrorgenre denkbar weit entfernt sind. Wühlt man sich aber durch Frau Zellwegers Vergangenheit, stellt man fest, dass sie 1995 bereits in Texas Chainsaw Massacre: Next Generation mitgespielt hat. Inzwischen hat die Dame einiges dazugelernt und eine Oscar-Preisträgerin an Bord zu haben, kann kaum schaden. In Fall 39 spielt sie die Sozialarbeiterin Emily, die sich dem Fall der kleinen Lillith (Jodelle Ferland) annehmen soll. Deren Eltern stehen im Verdacht sie zu misshandeln. Tatsächlich kann Emily das Mädchen in letzter Sekunde davor bewahren von Vater und Mutter ermordet zu werden und nimmt sie bei sich auf. Böse Kinder sind nichts Neues. Wo in...
Geschrieben von Mick | 06 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Tucker and Dale vs. Evil

Review: Tucker & Dale vs. Evil (2010)

Wenn man viel von einem Film erwartet, ist die Chance auf eine Enttäuschung entsprechend groß. Nachdem ich frühzeitig den Trailer von Tucker & Dale vs. Evil zu sehen bekam und hellauf begeistert war, konnte es also nur noch bergab gehen. Um es vorweg zu nehmen: Dieser Film hält alles was der Trailer verspricht. Zwar werden, wie in fast jeder Komödie, einige der besseren Gags bereits im Trailer verwendet, das mindert den Spaß am eigentlichen Film aber nur unmerklich. Die Story: Eine Gruppe College-Kids, wie man sie aus jedem Backwood-Slasher kennt, macht Ferien in West Virginia, der Heimat aller Hillbillies. Solche sind auch Tucker und Dale: unrasierte Typen in speckigen Shirts mit rostigen Pickup-Trucks, die den ganzen Tag jagen oder angeln. Obwohl die beiden nichts...
Geschrieben von Mick | 02 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 7 Kommentare
Das Bildnis des Dorian Gray

Review: Das Bildnis des Dorian Gray (2009)

Der Roman von Oscar Wilde, der Grundlage für diesen Film ist, wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts veröffentlicht. Inzwischen gibt es Opern, Theater-, Ballett- und Musicalaufführungen, sowie etwa ein Dutzend Verfilmungen, die sich alle dieses Klassikers angenommen haben. Vier dieser Verfilmungen erschienen alleine in den letzten 10 Jahren, die Frage ob bzw. warum man eine weitere Version benötigt, steht also im Raum. Da es müßig wäre, alle Filme miteinander zu vergleichen und die literarische Vorlage – wie so oft – kaum überboten werden kann, soll hier nur die aktuelle Verfilmung für sich genommen betrachtet werden. Die Handlung: Der junge Dorian Gray kommt nach London  wo er einige Herren der besseren Gesellschaft kennenlernt, allen voran Lord Henry Wotton. Während Wotton den jungen Mann um seine...
Geschrieben von Mick | 01 Sep 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Special Dead

Review: Special Dead (2006)

Eines vorweg: dieser Film ist meines Wissens in Deutschland bislang nicht erhältlich. Lediglich ein Hinweis eines Bekannten aus den USA machte mich auf Special Dead aufmerksam Nachdem ich mir die erste halbe Stunde des Werkes anschaute, war ich kurz davor dem Amerikaner  die Freundschaft zu kündigen, habe mich aber weitergequält und mit sinkenden Erwartungen stieg letztlich auch der Spaß. Der Inhalt ist schnell erzählt: „Camp Special Dude“, ein Sommercamp für geistig und körperlich Behinderte wird von Zombies angegriffen. Wer wie ich den Fehler macht, Qualität zu erwarten, wird unweigerlich enttäuscht werden. Special Dead als Indie- oder Low Budget-Film zu umschreiben wäre geschmeichelt. Der Film ist schlichtweg Trash. Das Gute ist, dass sich offenbar alle Mitwirkenden über diesen Umstand im Klaren waren, denn anders kann...
Geschrieben von Mick | 30 Aug 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
dread

Review: Dread (2009)

Dread heißt soviel wie Angst oder Furcht und das ist es worum es bei diesem auf einer Kurzgeschichte von Clive Barker beruhenden Film geht. Ein nicht unübliches Thema in einem Horrorfilm, doch hier erhalten wie einen Einblick in die verschiedenen Ängste diverser Menschen, die im Rahmen einer Dokumentation vor laufender Kamera berichten. Initiator des Projekts ist der eigenwillige Quaid, der den Filmstudenten Stephen und Cutterin Cheryl zur Mitarbeit überredet. Während Stephen und Cheryl die Dokumentation nur als Job betrachten, ist Quaid von dem Thema Angst fasziniert und scheint die Fürchte der Beteiligten als Selbsthilfe zur Bewältigung seiner eigenen Vergangenheit zu nutzen. Die Freiwilligen, die vor der Kamera über ihre manchmal banalen Ängste sprechen, sind ihm jedoch nicht genug. Er möchte tiefere Einblicke in die...
Geschrieben von Mick | 29 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Freitag der 13. 2009

Review: Freitag, der 13. (2009)

Hallo liebe Community, heute befasse ich mich mit der “Neuinterpretation” von Freitag dem 13., Jason Voorhees lässt grüßen . Der Film ist kein direktes Remake, da der Inhalt nicht komplett mit dem Original übereinstimmt, jedoch sind viele Überschneidungen vorhanden. Die Regie übernahm Markus Nispel (ebenfalls Regisseur von Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre) und die Rolle des Jason ging an Derek Mears. Zum Inhalt: Der Film startet damit, dass die Mutter von Jason Voorhees erzählt, sie hätte einen Großteil von Teens umgebracht (Siehe Freitag der 13. das Original, das Ende) und wird dann, wie Kenner wissen, enthauptet. Jason beobachtet dies, aber lässt sich in seinen jungen Jahren noch nicht blicken. Es folgt ein Szenenumsprung. Als nächstes sieht man eine Gruppe von 5 Jugendlichen auf dem...
Geschrieben von Autor | 28 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 4 Kommentare
High Tension

Review: High Tension (2004)

Ein trüber Herbstnachmittag vor etwa vier Jahren, eine Film- und Plattenbörse in einer mittelgroßen Stadt irgendwo in Deutschland. Ich glaube schon alles gefunden zu haben, wonach ich suchte, als ich einem DVD-Händler zuhöre, der einem anderen Kunden einen Film empfiehlt und ihm sogar anbietet, ihm sein Geld zurückzuerstatten, wenn er den Film nicht mag. Wer soweit geht, muss wissen was er sagt und ich werde neugierig. Der angepriesene Film nennt sich Haute Tension bzw. High Tension und stammt aus Frankreich. Zu Frankreich fallen mir zu diesem Zeitpunkt einige Jean Reno – Thriller und ansonsten alte Streifen mit Louis de Funes oder Jean-Paul Belmondo ein, aber keine Horrorfilme. Ich kaufe mir den Film und der alte Verkäufer (der mich im Nachhinein etwas an den Mörder...
Geschrieben von Mick | 24 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 11 Kommentare
Legion

Review: Legion (2010)

So ziemlich jeder dürfte Terminator gesehen haben und vielleicht hat sich der ein oder andere schon einmal gefragt, ob es Zufall ist, dass die Initialen  des künftigen Erlösers John Connor die gleichen sind, wie die von Jesus Christus. Wer es weniger subtil mag, ist bei Legion gut aufgehoben. Der Film ist eine Mischung aus Terminator, Verschanzungsfilmen wie Assault on Precinct 13 (Das Ende) oder Night/Dawn of the Dead und dem Kindergottesdienst. Der größte Teil der Handlung spielt in der kalifornischen Wüste in einem Diner namens „Paradise Falls“, es ist Weihnachten und es wird ein Kind geboren das um jeden Preis geschützt werden muss. Diese Aufgabe übernimmt ein gefallener Engel, während Gott, der den Glauben an die Menschheit verloren hat, statt einer weiteren Sintflut diesmal...
Geschrieben von Mick | 22 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 7 Kommentare
Motel: The first Cut

Review: Motel: The First Cut (2009)

Hallo an alle, leider hat man die letzten Tage wenig von uns gehört, aber hier sind wir wieder. Heute gibt es ein Review eines Prequels, genauer gesagt um “Motel: The First Cut”, dieser erzählt die Vorgeschichte des Films “Motel”. Der Film erschien im Jahr 2009 als eine DVD-Produktion. Zum Inhalt: Im Voraus sei gesagt, dass ich zunächst annahm, dass es im Prinzip fast derselbe Film wie Motel sein würde, aber ich wurde angenehm überrascht, denn der Film beschäftigt sich sowohl mit den ersten Opfern, als auch damit, wie die Inhaber erst auf die Idee kamen, in dem Motel Leute zu foltern & zu ermorden. Also es beginnt ähnlich wie in Motel, ein junges verheiratetes Paar sucht für die Nacht (oder nur für ein paar...
Geschrieben von Autor | 21 Aug 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Motel

Review: Motel (2007)

Liebe Leser, Liebe Leserinnen, ein neues Review findet seinen Weg auf diese Seite, es handelt sich um den Film “Motel”, ein Horrorthriller aus dem Jahre 2007. Regie wurde von Nimród Antal geführt, unsere beiden Hauptdarsteller David & Amy Fox werden von Luke Wilson und Kate Beckinsale gespielt. Zur Handlung: Das kurz vor der Scheidung stehende Eherpaar David und Amy Fox hat in einer recht verlassenen Gegend eine Autopanne, sie beschließen die Nacht in einem in der Nähe befindlichen Motel zu verbringen. Man ist nicht sonderlich begeistert, da das Motel sich in einem recht heruntergekommenen Zustand befindet. Plötzlich kommen heftige und störende Klopfgeräusche aus dem Nebenzimmer, doch das ist nur die Einleitung des Schreckens, der den beiden in der Nacht noch widerfahren wird…. Meine Meinung:...
Geschrieben von Autor | 16 Aug 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Sorority Row

Review: Sorority Row – Schön bis in den Tod (2009)

Es ist nicht unbedingt zu empfehlen „Sorority  Row“ aus dem Jahr 2009 kurz nach „Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon“ zu schauen, denn dann fällt einem nur noch mehr auf, wie schablonenhaft das Slasher-Genre häufig arbeitet. Im Fall von „Sorority Row“ wird kaum ein Klischee ausgelassen, was zuweilen für unfreiwillige Komik sorgt. So ist bereits mit der Eingangsszene geklärt, wer das Final Girl sein wird, ohne dass uns die Protagonisten weiter vorgestellt wurden. Diese Szene spielt auf einer Pyjama-Party in einem Studentenverbindungshaus und zeigt uns junge, meist hübsche Menschen, die ausgelassen feiern. Im Rahmen dieser Party erlauben sich einige Studentinnen einen makabren Scherz mit Megans Freund Garett, indem sie ihren Tod vortäuschen und vorgeben die Leiche verschwinden zu lassen. Als die Damen...
Geschrieben von Mick | 16 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Behind the Mask

Review: Behind the Mask: The rise of Leslie Vernon (2006)

Behind the Mask: The Rise of Leslie Vernon ist einer jener Horrorfilme, die sich leicht übersehen lassen. Kein großes Budget, kaum bekannte Namen, ein Titel der nicht wirklich ins Ohr geht und dazu eine Story, die mit einer kurzen Inhaltsangabe schwer wiederzugeben ist. Dennoch ist hier nichts wie es zu sein scheint und Behind the Mask ist durchaus sehenswert. Die ungewöhnliche Prämisse: den Ort Haddonfield und den Crystal Lake gibt es wirklich und die Morde auf der Elm Street sind tatsächlich geschehen. Wer jetzt erstmal nervös auf der Landkarte suchen muss, sollte zunächst seine Bildungslücke schließen, denn der Film ist von Fans für Fans gemacht und der 08/15 – Zuschauer dürfte einiges von dem Gezeigten nicht verstehen, während Genre-Fans voll auf ihre Kosten kommen....
Geschrieben von Mick | 14 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
The Final - Nächste Stunde: Rache!

Review: The Final – Nächste Stunde: Rache (2010)

Hallo Leute, heute gibts wieder ein neues Review, diesmal zu “The Final – Nächste Stunde: Rache”. Vom Genre her wird er im Bereich Thriller, Horror eingeordnet. Die Regie übernahm Joey Stewart, das Drehbuch stammt von Jason Kabolati, welcher auch Produzent ist. Die Handlung ist schnell erklärt: 5 Schüler, leider Außenseiter, wurden an ihrer Schule jahrelang gemobbt und gedemütigt, doch damit soll jetzt Schluss sein. Man entschließt sich zurückzuschlagen. In einem kleinen Seehaus, relativ abgelegen, planen die 5 also eine Kostümparty, eingeladen werden jene Peiniger, die für ihr jahrelanges Leid verantwortlich sind. Nachdem man Schlafmittel in den Punsch gemischt hat, geht es dann ins Traumland über, doch das böse Erwachen lässt nicht lange auf sich warten. Aneinander angekettet wacht man auf und findet sich in...
Geschrieben von Autor | 12 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
Event Horizon

Review: Event Horizon – Am Rande des Universums (1997)

Sehr geehrte Leserinnen und Leser, heute gibts wieder ein neues Review, diesmal zu “Event Horizon – Am Rande des Universums” ein Sciene-Fiction-Horrorfilm aus dem Jahre 1997. Die Regie wurde hier von Paul W. S. Anderson geführt. Die Hauptdarsteller sind Laurence Fishburne und Sam Neill. Zur Handlung: Im Jahre 2040 bricht das Raumschiff “Event Horizon” auf, um die Grenzen des Sonnensystems zu erforschen. Hierzu verfügt das Schiff über einen speziellen Antrieb, der es ermöglicht, ein künstliches schwarzes Loch zu erzeugen und es dem Schiff so möglich macht innerhalb kürzester Zeit mit Lichtgeschwindigkeit an weitentfernte Ziele zu gelangen. Jedoch verschwindet das Schiff auf unbekannte Weise. 7 Jahre später, sprich 2047, wird die Event Horizon in der Nähe des Planeten Neptun entdeckt. Das Bergungsraumschiff “Lewis & Clark”...
Geschrieben von Autor | 10 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
Frontier(s)

Review: Frontier(s) – Kennst du deine Schmerzgrenze? (2007)

“Frontiers” ist ein französischer Horrorfilm (Backwood-Slasher) aus dem Jahre 2007, Regie führte hier Xavier Gens. Zum Inhalt: In Frankreich, in den Banlieues von Paris, kommt es zu Aufständen und Unruhen, nachdem eine Wahl zwischen einem konservativen und einem rechtextremen Kandidaten einen ungewünschten Ausgang nimmt. Die perfekte Gelegenheit für unsere kleine Gruppe, bestehend aus Sami, seiner Schwester Yasmin, deren Exfreund Alex und dann noch Tom und Farid, einen Banküberfall zu tätigen. Mit ihrer Beute flüchten sie nun vor dem Gesetz aufs Land hinaus. Dass sie in die Gewalt einer kannibalistischen Familie von Nazis gelangt, konnte natürlich keiner ahnen, werden sie sich aus dieser Situation retten können? Meine Meinung: Zugegeben ist es mir relativ schwer gefallen, meine Meinung zu bilden, da der Film viele Schwächen aufweist,...
Geschrieben von Autor | 06 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 10 Kommentare
Der Nebel

Review: Der Nebel (Review)

Hallo liebe Leser, nachdem ich nun den Film “Der Nebel” gesehen hab, entschloss ich mich kurzerhand ein Review zu schreiben. Der Film gehört in die Kategorie Monsterhorror, entstand 2007, basiert auf “Im Morgengrauen” von Stephen King (Die Verfilmung) und Regie führte hier Frank Darabont. Die Hauptrolle ging an Thomas Jane, der hier David Drayton spielt. Zum Inhalt: In der Kleinstadt Castle Rock, Maine kommt es zu einem ungewöhnlichen Ereignis: Ein mysteriöser Nebel nimmt die gesamte Kleinstadt ein. Eine größere Gruppe von Menschen verbarrikadiert sich in einem nahegelegenen Supermarkt, darunter auch David Drayton (Thomas Jane), zusammen mit seinem Sohn Billy. Es wird behauptet, dass sich “Dinge” bzw. Kreaturen oder aber auch Monster in dem Nebel befinden sollen. Natürlich glaubt keiner von den Anwesenden daran, bis...
Geschrieben von Autor | 01 Aug 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
Daybreakers_poster

Review: Daybreakers (Review)

Hier sind wir mal wieder, diesmal jedoch mit einem Review von “Daybreakers”,  ein Sciene-Fiction Horrorfilm aus dem Jahre 2009. Während er in diversen Ländern in die Kinos kam, erschien er in Deutschland am 16 Juli 2010 direkt auf DVD. Das Drehbuch wurde von Michael & Peter Spierig geschrieben, welche auch Regie führten. Um kurz auf die Handlung einzugehen: Im Jahre 2019 wurde durch eine Krankheit bzw. Seuche der Großteil der Weltbevölkerung zu Vampiren. Diese benötigen Blut um zu überleben, daher muss der Rest der Menschheit nun ums Überleben kämpfen.  Da die Weltbevölkerung kurz vor dem Aussterben steht,  werden die überlebenden Menschen nun gejagt und ihres Blutes beraubt. Ein Vampir und Forscher mit Namen Edward Dalton (Ethan Hawke) weigert sich jedoch, Menschenblut zu trinken und...
Geschrieben von Autor | 30 Jul 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
WrongTurn 3

Review: Wrong Turn 3 – Left for Dead (2009)

Kaum ein anderes Sub-Genre des Horrors wird einfältiger beackert als das des Backwood-Slashers. Wie viele fallenstellende, mutierte Hinterwäldler, die menschliche Ersatzteile in Gurkengläsern lagern auf der Leinwand ihr Unwesen treiben ist nicht zu glauben. Trotzdem gibt es natürlich qualitative Unterschiede und der erste Wrong Turn – Film zählte sicher zu den besseren Vertretern. Teil 2 war schwach, aber was hier geboten wird ist schlichtweg eine Katastrophe. Zu Beginn des Films sieht man zwei Paare in Kanus durch die Wildnis paddeln und fühlt sich für den Bruchteil einer Sekunde an „Deliverance“ (Beim Sterben ist jeder der Erste), den Großvater aller Backwood – Filme, erinnert. Doch schon die nächsten Minuten zeigen, wohin die Richtung geht. Sämtliche Klischees werden bedient: Erst wird eine Kräuterzigarette geraucht, dann macht...
Geschrieben von Mick | 29 Jul 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Burrowers

Review: The Burrowers (2008)

THE BURROWERS aus dem Jahr 2008 ist ein Genre-Mix aus Western und Horrorfilm. Dass man Western mit anderen Filmtypen kreuzt, ist nicht gar so selten, aber Horrorfilme – insbesondere gute Horrorfilme – sind aus diesen Mixturen bislang selten entstanden. Irgendwo scheint es vielleicht auch unpassend grasende Büffelherden, Pioniergeist und Duelle in der Wüstensonne mit Zombies und Vampiren zu kreuzen (auch wenn 1966 ein Film mit dem vielversprechenden Namen „Billy the Kid vs. Dracula“ erschien). Andererseits ging es zur damaligen Zeit offensichtlich durchaus blutig zu und man sollte denken, dass eigenwillige Indianerriten und –götter den einen oder anderen Drehbuchautor zu ein paar grusligen Gedanken inspiriert hätten. Den Machern von THE BURROWERS ist es tatsächlich gelungen die verschiedenen Stile zu vermischen, ohne dass der Zuschauer die...
Geschrieben von Mick | 21 Jul 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
die horde

Review: Die Horde (2009)

Pünktlich zum DVD-Start gibt es heute ein Review zu „Die Horde“. Aufgrund meiner Erfahrung mit französischen Horrorfilmen, aber auch wegen des ansprechenden Trailers hatte ich mir recht viel von Die Horde (im Original: La horde) erhofft. Zu viel? Nun, der Streifen verfügt über die übliche Kälte und Härte, die man von Filmen unserer Nachbarn kennt, aber leider auch über Längen. Zu Beginn folgen wir einer vierköpfigen Gruppe von Polizisten, die den Mord an einem Kollegen rächen wollen und sich zur Selbstjustiz in ein heruntergekommenes Hochhaus begibt, wo man die Täter richten will. Schnell wird klar, dass die Kollegen sich selbst nicht völlig einig sind und so verwundert es kaum, dass die Gangster schnell wieder Oberhand gewinnen. Doch dann kommen die Zombies und plötzlich heißt...
Geschrieben von Mick | 01 Jul 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare
Meine teuflischen Nachbarn

Review: Meine teuflischen Nachbarn (1989)

Nein, dieser Film ist kein richtiger Horrorfilm. Weder wird man an irgendeiner Stelle vor Schreck aufspringen, noch ist mit Blutfontänen zu rechnen. Ich habe es mir daher zweimal überlegt, ob ein Review hier überhaupt Sinn macht, aber zum einen hat Meine teuflischen Nachbarn doch immerhin eine FSK16-Freigabe (über die man heutzutage geteilter Meinung sein kann) und zum anderen ist der Streifen derart voll mit Anspielungen auf andere (Horror-) Filme, dass Horrorfans ihre Freude daran haben sollten. Gedreht wurde Meine teuflischen Nachbarn bereits 1989, ist also alles andere als taufrisch und dürfte vielen Lesern auch schon bekannt sein, wird aber zu häufig unterbewertet. Das Alter fällt in den meisten Situationen dadurch positiv auf, dass man wert auf Details legte, wie man es auch aus anderen...
Geschrieben von Mick | 27 Jun 2010 | Reviews (Filme) | 2 Kommentare
High Lane

Review: High Lane (Vertige) (2009)

Wem kommt das bekannt vor? -Ein Ausflug mit Extremsport, -mit Freunden in der Wildnis, -ein Anführer, der beschließt, dass mehr Nervenkitzel notwendig ist, -eine Frau mit Trauma, -Konflikte innerhalb der Gruppe, -ein abgeschnittener Rückweg, -eine tödliche Bedrohung Nein, ich rede nicht vom großartigen The Descent, aber der schien Hauptvorbild für High Lane gewesen zu sein. Natürlich wurde nicht alles kopiert und man klettert diesmal nicht in eine Höhle hinab, sondern die Berge des kroatischen Balkans hinauf und somit wird aus der Platzangst Höhenangst, aber dagegen ist nichts zu sagen, da die Bergsteigeszenen nicht nur spannend sind, sondern auch optisch ein Highlight bieten. Auf dem Cover der DVD ist der Spruch „Wie Cliffhanger – nur realistischer“ zu finden und zunächst kann man das so stehen...
Geschrieben von Mick | 23 Jun 2010 | Reviews (Filme) | 3 Kommentare
REC 2

Review: [Rec]² (2009)

Der erste -Film gehörte für mich in die Kategorie „überraschend“ weil ich ihn mehr oder weniger zufällig sah, nichts darüber gehört hatte und somit auch keine Erwartungen hatte. Meine Überraschung war durchweg positiv und ich kann dem Review des Kollegen nur zustimmen, der hier 10 von 10 Sterne vergab. Angefangen bei der subjektiven Kamera, den Infizierten (man mag sie Zombies nennen, im Laufe des zweiten Films findet sich eine Bezeichnung, die treffender ist, aber das soll hier noch nicht verraten werden), bis hin zum unerwarteten und vor allem klaustrophobischen Ende.Wer all das mochte, bekommt mit ² mehr und die Quadratzahl ist  hier wörtlich zu nehmen, denn die Fortsetzung agiert nicht mir einer einzelnen Kamera sondern einem halben Dutzend und auch fast alle anderen Elemente...
Geschrieben von Mick | 17 Jun 2010 | Reviews (Filme) | 8 Kommentare
carriers cover

Review: Carriers (2009)

Bevor ich zu Carriers etwas schreibe, sollten wir uns darüber unterhalten, ob es sich hierbei überhaupt um einen Horrorfilm handelt. Einiges spricht dagegen:  Da wären zum einen die mainstreamtauglichen Schauspieler Chris Pine (Star Trek) und Piper Perabo (Coyote Ugly), außerdem gibt es keinen echten Gegner, außer einem todbringenden, aber unsichtbaren Virus und das Hauptaugenmerk des Films ist auf zwischenmenschliche Fragen gerichtet. Wir folgen vier Menschen, die im Auto auf dem Weg durch Amerika zu einem bestimmten Strand am pazifischen Ozean sind. Dies ist gewissermaßen der der letzte Strohhalm, der Wunsch in ein altes Leben zurückzukehren, das nie mehr sein kann, wie es einmal war, denn längst ist die gewohnte Zivilisation zusammengebrochen. Die meisten Menschen sind tot und unter den Überlebenden herrscht Misstrauen und Gewalt....
Geschrieben von Mick | 11 Jun 2010 | Reviews (Filme) | 5 Kommentare
Survival of the Dead

Review: Survival of the Dead (2009)

Ich weiß nicht, warum ich mir nach dem enttäuschenden Diary of the Dead nochmal die Mühe gemacht habe diesen Streifen anzuschauen. Die Hoffnung stirbt wohl tatsächlich zuletzt. Nun hat diese Hoffnung aber doch das Zeitliche gesegnet, während George A. Romeros Zombies weiterhin umherwandeln. Auch wenn der Regisseur von der subjektiven Kamera des Vorgängers zur traditionellen Kameraführung zurückgekehrt ist, darf man Survival… wohl als direkten Nachfolger von Diary… sehen, nicht zuletzt, weil die gleiche Gruppe Nationalgardisten, die die Helden in Diary… überfallen hat, nunmehr eine tragende Rolle spielt. So weit, so lustig. Damit erschöpfen sich aber auch die guten Einfälle. Was Survival bietet, sind natürlich 1000 neue Wege, einen Zombie zu töten; viele dieser Wege wirken konstruiert, nur wenige originell. Erstmals sehen wir auch einen...
Geschrieben von Mick | 29 Mai 2010 | Reviews (Filme) | Keine Kommentare
Pontypool Cover

Review: Pontypool (2008)

Der vollständige deutsche Titel von Pontypool lautet „Pontypool – Radio Zombie“ und ist nicht weniger dämlich als viele andere deutsche Untertitel, die versuchen dem eigentlichen Filmtitel eine vollständige Inhaltsangabe mitzugeben. Im Falle von Pontypool lässt man aber geschickterweise gleich ganz die Finger von der deutschen Version und schaut sich den Film im Originalton auf englisch an…ach ja, ein paar Brocken französisch können auch nicht schaden. Alles beginnt als Radio-Moderator Grant Mazzy auf dem Weg zur Arbeit auf eine scheinbar verwirrte Frau stößt, die auf unverständliche Weise mit ihm spricht und dann verschwindet. Später in der Radiostation: Außer Mazzy befinden sich im Studio Produzentin Sidney Briar und Assistentin Laurel-Ann und während Laurel-Ann ein Fan Mazzys ist, gibt es zwischen ihm und der Produzentin einige Spannungen....
Geschrieben von Mick | 25 Mai 2010 | Reviews (Filme) | 6 Kommentare

Review: Versus: The Fog (1980 gegen 2005)

Ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt die erste The Fog – Verfilmung völlig neutral zu betrachten, weil dies einer der ersten Horrorfilme war, die ich je gesehen habe und mir als Kind einige schlaflose Nächte bereitet hat. Als ich viele Jahre später von einem Remake erfuhr, stellte ich mir zwar die Frage, ob dies nötig ist, wollte dem Film aber eine faire Chance geben, zumal John Carpenter, der im Original von 1980 Regie führte, auch 2005 wieder mit an Bord war, wenn auch nur als Produzent. Inhaltlich gleichen sich die beiden Filme weitestgehend. Die Kleinstadt Antonio Bay bereitet sich auf eine Jubiläumsfeier vor, doch die Gründungsväter, die die Stadt im 19. Jahrhundert erbauten haben ein Schiff mit Leprakranken, die sich in der...
Geschrieben von Mick | 18 Mai 2010 | Reviews (Filme), Versus (Horrorfilme) | 4 Kommentare
Diary cover

Review: Diary of the Dead (2007)

Eines vorweg: Ich mag Zombies. Die Idee was mit der Menschheit nach einem Zombieausbruch geschehen könnte, ist nach wie vor ein interessantes Gedankenspiel und mit “Dawn of the dead“, “28 days later”, “Shaun of the dead” und “REC” erschienen in den letzten Jahren einige gute bis hochwertige Streifen, die dem Thema auch im neuen Jahrtausend noch neue Aspekte hinzufügen konnten. Losgetreten hat das Thema aber George A. Romero, der bereits 1968 „Nacht der lebenden Toten“ (Night of the living dead) drehte und bis heute fast ausschließlich für seine Zombiefilme bekannt ist. Man durfte also gespannt sein, ob der Urvater des Genres nochmal nachlegen kann und ich muss leider sagen, dass ihm das meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Obwohl in dem Film einerseits moderne...
Geschrieben von Mick | 14 Mai 2010 | Reviews (Filme) | 1 Kommentar
dead-snow-cover

Review: Dead Snow (Død snø)

Inzwischen scheint es so, als könne jedes Land bessere Horrorfilme hervorbringen als die Filmnation USA. Egal ob die japanischen Ring-Filme, die Spanier mit , die Franzosen mit High Tension oder Martyrs oder die Briten mit Descent oder Shaun of the Dead. Mit Filmen wie Cold Prey und Dead Snow verschwindet nun auch Norwegen als weißer Fleck auf der Horrorlandkarte. Der ganz große Wurf ist der Film nicht geworden, aber vermutlich war der Anspruch auch eher eine Verbeugung vorden Klassikern wie Brain Dead, Tanz der Teufel etc, die im Film teils namentlich, teils durch Anspielungen Erwähnung finden. Dieser Umstand macht Dead Snow sympathisch und kurzweilig, da schnell klar ist, dass er sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Die Idee z.B. seine Helden in eine entlegene...
Geschrieben von Horrorpilot | 08 Mai 2010 | Reviews (Filme) | 7 Kommentare
Martyrs

Review: Martyrs (2008)

Martyrs ist kein schöner Film. Martyrs macht keinen Spaß, ist nicht gerecht, unbequem und spielt mit den Erwartungen der Zuschauer. Dennoch -oder deswegen- ist Martyrs mehr Horrorfilm als vieles was sonst diesen Stempel aufgedrückt bekommt. Die Handlung beginnt damit, dass ein Mädchen aus einer kargen Lagerhalle flieht. Sie ist verletzt und wurde, wie man schnell erfährt, schwerstens misshandelt. Die Täter bleiben verschwunden und auch die Hintergründe vorerst im Dunkel. Das verängstigte Kind, Lucie, lebt fortan im Waisenhaus, wo sie sich mit Anna, einer anderen Waisen, anfreundet. 15 Jahre später: Eine scheinbar normale Familie wird von der nun erwachsenen Lucie in ihrem Haus getötet. Sie glaubt in ihnen die Täter ihrer Kindheit zu erkennen. Anschließend bittet sie Anna um Hilfe, die zwar über diese Tat...
Geschrieben von Mick | 08 Mai 2010 | Reviews (Filme) | 35 Kommentare
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