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The Resident (2011)

: Hilary Swank, Christopher Lee, Jeffrey Dean Morgan
: Antti Jokinen
: Antti Jokinen, Robert Orr
: ca. 88 min
: ab 16
: 10.02.11 (DVD und Blu Ray)
: Constantin
: USA
Unsere Wertung
5.0
VN:F [1.9.22_1171]
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The Resident (2011)

Was Hilary Swank als nächstes macht, ist stets unvorhersehbar.
Seit einem Karrierestart in Serien wie BEVERLY HILLS 90210 konnte sie bereits zweimal den „Oscar“ gewinnen und versucht sich immer wieder in neuen Bereichen. Egal ob Drama (BOYS DON’T CRY), Action (THE CORE), Mystery (THE GIFT) oder Romanze (P.S. ICH LIEBE DICH), Frau Swank ist überall anzutreffen.

THE RESIDENT ist ein Thriller geworden, in dem sie die Ärztin Juliet spielt, die nach der Trennung von ihrem Freund eine neue Wohnung sucht. Als sie in Brooklyn ein preiswertes Appartement findet und sich mit ihrem Vermieter Max eine Romanze anbahnt, scheint alles in Ordnung. Doch jemand beobachtet Juliet in ihrer Wohnung.

THE RESIDENT enthält die Voyeur-Elemente von PSYCHO, erinnert aber vor allem an Filme wie EINE VERHÄNGNISVOLLE AFFÄRE, die das Thema Stalker und Unerwiderte Liebe aufgreifen.

Etwas verwunderlich ist, dass zunächst geheimnisvoll getan wird, man aber bereits zur Mitte des Films recht detailliert über Hintergründe aufgeklärt wird. Weitere Überraschungen darf man dann auch kaum noch erwarten, dafür aber ein weitestgehend körperbetontes Katz- und Maus-Spiel.

Der Finne Antti Jokinen führte hier Regie und trat als Co-Autor auf. Während der Film in stimmigen Bildern daherkommt und auch in allen anderen Belangen die Handschrift einer professionellen Produktion trägt, bleibt die Story dünn und auch nicht immer nachvollziehbar, was vor allem die Vorgehensweise des Psychopathen betrifft.
Neues gibt es wenig im Film zu entdecken und wer mit ähnlichen Werken vertraut ist, weiß bald, dass das Thema Handyempfang nicht zufällig erwähnt wird und auch die Waffe für den Showdown lässt sich früh erahnen.

An der schauspielerischen Front gibt es natürlich keine Verluste zu vermelden. Ein Oscar ist diesmal für Hilary Swank sicher nicht zu holen, doch sie spielt ihre Rolle solide und ohne Anstrengung.
Auf eher ungewohntes Terrain begibt sie sich in verschiedenen (Halb-)Nacktszenen, die sich aber ins Thema Voyeurismus einfügen und auch den Zuschauer zum Spanner werden lassen.
Ebenfalls in einer kleinen Rolle zu sehen ist Urgestein Christopher Lee. Das ist durchaus passend, denn THE RESIDENT ist einer der ersten Filme, die von den wiedereröffneten Hammer-Studios produziert wurden, die Lee in den 50ern und 60ern zum Star machten.

Fazit: Ein routinierter Film, der niemandem weh tut, aber auch niemanden vom Hocker hauen wird.

[xrr rating=5/10]

 

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

1 Kommentar

  1. Marcel
    23 Feb 2011, 4:48 pm

    Habe mir den Film gestern angesehen und muss sagen das ich ganz schön überrascht war, dass er mir so gut gefallen hat. Er war zwar nicht sonderlich spannend oder brutal aber durch die inszenierung der Thematik und die gute schauspielerische Leistung ein durchaus sehenswerter Film.

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