the dread

The Dread (2007)

: Sally Pressman, Ellen Sandweiss, Ryan Welsh
: Michael Spence
: Casey Conlon, Michael Spence
: ca. 94 min
: ab 16
: 18.02.2011 (DVD+BD)
: Infopictures
: USA
Unsere Wertung
2.0
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1 vote
1.0

The Dread (2007)

Zunächst einmal sollte man THE DREAD nicht mit Clive Barker’s DREAD verwechseln.
Während letzterer nicht perfekt ist, ist THE DREAD leider nicht einmal besonders gut.

Die Handlung setzt an, als der 8jährige Alex seine Eltern tötet.
Während die Polizei von einem anderen Mörder ausgeht, wird der fortan katatonische Alex in einer psychiatrischen Anstalt Briarcliff untergebracht. Seine 4jährige Schwester Teri wird zur Adoption freigegeben und erfährt erst am Sterbebett ihrer Adoptivmutter, dass sie einen Bruder hat.
Nach einigen Recherchen macht sie sich gemeinsam mit ihrem Freund auf nach Briarcliff um Alex zu besuchen.
Dort plant man gerade den Umzug, denn die Anstalt soll in Kürze geschlossen werden und nur noch wenige Patienten und eine Notbesetzung an Personal sind im Gebäude. Doch geht auch ein Wesen um, das die übrigen Menschen dezimiert.

THE DREAD entstand für etwa 150.000$, was in der Welt des Films natürlich ein Schnäppchen ist, dennoch fragt man sich wofür das Geld denn ausgegeben wurde. Als Drehort reichen ein altes Krankenhaus oder Gefängnis und ein paar Privatwohnungen. Die Effekte beschränken sich auf recht viel Kunstnebel, ein Monster, das ohne Übertreibung kaum echter aussieht als ein beliebiger Gast auf einer Halloween-Party und namenlose Schauspieler, deren Job auch ein paar Freunde des Regisseurs hätten übernehmen können.
Als Ausnahme ist Ellen Sandweiss zu nennen, die sicherlich kein großer Name ist, aber Genrefans als Cheryl von TANZ DER TEUFEL bekannt sein könnte.
Zwar lassen sich trotzdem aufgrund des kleinen Budgets einige Unzulänglichkeiten rechtfertigen, mehr Spaß hat man als Zuschauer dadurch aber auch nicht.

Mit welcher Art Film man es zu tun hat, kann vielleicht am besten folgende Szene aufzeigen:
Ein jugendliches Pärchen will in die Anstalt einbrechen. Warum, weiß man nicht so recht, aber scheinbar hat es nicht noch 14 Tage Zeit, bis das Gebäude leer steht. Sie zeigt gerne und oft ihre Brüste und man bahnt sich den Weg zum Dachboden. Dort gibt es zwar nichts zu sehen, aber sie ist denkbar begeistert, während er ein ängstliches Weichei mimt.
Wie leicht sie zu beeindrucken ist, zeigt sich als sie eine in Gesichtshöhe aus der Wand stehende Gewindestange sieht. Zitat: „Hier könnte ein Mädchen freche Ideen kriegen?“  Welche? Eine Mutter aufs Gewinde zu drehen?
Natürlich will sie nur wieder die Brüste zeigen und muss nach kurzem Gefummel mit dem Leben zahlen.

Lange Zeit bleibt unklar, in welcher Verbindung Alex zu dem Monster steht, dass durch die Flure des Sanatoriums streicht, doch irgendwann wird dies auch bedeutungslos. Auch andere Aspekte werden angedeutet, ohne je eine Erklärung zu liefern.
Welche Rolle spielt das Videospiel?  Warum kehrt das Monster nach 15 Jahren zurück?
Leider lässt sich kaum etwas Positives über THE DREAD sagen. Am ehesten wäre wohl jener sarkastische Polizist zu nennen, der irgendwann auf der Bühne erscheint, aber das reicht natürlich nicht, um auch nur eine der zahlreichen Schwächen zu kaschieren.

The Dread (2007), 1.0 out of 10 based on 1 rating

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

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