The-Dead-Outside-2008

The Dead Outside (2008)

: Vivienne Harvey, Sandra Louise Douglas, Alton Milne
: Kerry Anne Mullaney
: Kris R. Bird, Kerry Anne Mullaney
: ca. 84 min
: ab 16
: 09.12.2010 (DVD+BD)
: MIG
: Großbritannien
Unsere Wertung
4.0
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The Dead Outside (2008)

Nach SHAUN OF THE DEAD und 28 DAYS LATER liegt die Messlatte für britische Zombiefilme natürlich hoch. Mit THE DEAD OUTSIDE schicken die Schotten nun einen Film ins Rennen, der zunächst mal mit einem gelungenen Cover daherkommt, dass Andeutungen macht, aber wenig Konkretes verspricht.

Ähnliches ließe sich auch über die Handlung sagen, die düster, aber ruhig beginnt und zunächst wenig Aufschluss gibt.
Ein Mann fährt durch ein ländliches Gebiet in Schottland, bis ihm das Benzin ausgeht und er für die Nacht Zuflucht in einem scheinbar verlassenen Farmhaus findet. Zwischendurch erfährt man, dass der Ausbruch einer Krankheit vor 6 Monaten war, aber wenig mehr.
Geweckt wird er von einem Teenager namens April, die in dem Haus lebt und ihn zunächst davon jagen will, letztlich aber bei sich bleiben lässt. Die beiden bemühen sich um einen gewissen Grad an Normalität, doch immer wieder kommen zombie-ähnliche Menschen zu der Farm.
Nach und nach erfährt man, dass eine Seuche die meisten Menschen getötet hat und die Überlebenden sich entweder mit einem Impfstoff schützen oder einer Geisteskrankheit zum Opfer fielen, die ansteckend, aber zunächst nicht unmittelbar zu erkennen ist. Nur April scheint immun.

Auch wenn mir bereits zweimal das Wort Zombie rausgerutscht ist, ist THE DEAD OUTSIDE nur bedingt dieser Schublade zuzuordnen. Im Vordergrund stehen die Menschen und deren Geschichten in der Zeit der Seuche, und auch hierzu erfährt der Zuschauer allmählich mehr, sei es durch Flashbacks oder Erzählungen.

Die Infizierten gleichen zwar den Zombies, die wir aus zahlreichen Streifen kennen, sind aber nicht tot und vollziehen auch keine sekundenschnelle Verwandlung in ein rasendes Monster, sondern bleiben ein ganzes Stück weit menschlich, wenn auch auf niedrigem Level.

Während die Handlung stets ernst bleibt, sind die Bilder trist und dunkel, was für Stimmung sorgt, aber teilweise dazu führt, dass man trotz des kleinen Personenkreises die Darsteller verwechselt. Das wird noch unterstützt durch eine wacklige Kamera, die auch in den vielen ruhigen Phasen permanent eine leichte Schlagseite hat.

Der Film verzichtet auf alle unnötigen Schnörkel, was ob des geringen Budgets zwar anders auch kaum möglich gewesen wäre, aber auch nicht unbedingt von Nachteil ist. Doch leider ist auch die Handlung zu dünn, um damit Spielfilmlänge zu füllen. Einige auflockernde Momente hätten Sinn gemacht, stattdessen läuft die Handlung zu gleichmäßig ab, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

6 Kommentare

  1. Thompsen
    15 Dez 2010, 11:51 pm

    Warum wurde mein Kommentar gelöscht? Weil ich den Film schei**e fand?

  2. Horrorpilot
    16 Dez 2010, 6:10 pm

    Weil du ausschließlich auf deine Webseite hingewiesen hast, ohne in deinem Kommentar auch nur Ansatzweise auf unser Review einzugehen (wie die Meinung auf deiner Webseite war, habe ich mir nichtmal angeguckt – mir ist es also egal, ob du ihn für gut oder schlecht empfindest). Wenn du Werbung machen willst, dann musst du sie buchen oder deine Seite in Webkataloge eintragen, aber nicht hier.

  3. Thompsen
    16 Dez 2010, 9:49 pm

    Hi,
    das ist dann wohl etwas falsch rüber gekommen. Ich wollte eigentlich nur auf die schlechte Vertonung im Film hinweisen, da mir dieser Punkt in der Kritik fehlt. Da diese dermaßen schlecht ist, sollte aber darauf hingewiesen werden. Ist aber nur meine Meinung 😉

  4. FerdinandDER3te
    28 Dez 2010, 12:48 am

    Der film ist nur schrott. Was soll das? Warum wird sowas gedreht?

  5. Alex1979
    21 Feb 2011, 2:55 pm

    “Der film ist nur schrott. Was soll das? Warum wird sowas gedreht?”

    Ja, da gibt es weitaus mehr Schrott als Perlen. Manche Filmemacher scheinen die Zuschauer für dumm genug zu halten alles zu konsumieren, solange a bissl Blut spritzt. Dass Horrorfilmfreunde durchaus qualitative Ansprüche an einen Film haben, hat noch nicht jeder mitbekommen. Oder es hapert (neben Talent) einfach am Budget, um für ein gutes Drehbuch und fähige Schauspieler zu sorgen.

  6. ZombieSnail
    25 Mrz 2011, 9:49 am

    Ein Film, der anspruchsvoll sein will, damit aber auf der ganzen Linie scheitert. Einfach nur sterbenslangweilig.

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