Scar 3D

Scar 3D (2007)

: Angela Bettis, Brittney Wilson, Tegan Moss
: Jed Weintrob
: Zack Ford
: ca. 73 min
: ab 18
: 07.04.2011 (DVD)
: Sony Pictures Home Entertainment
: USA
: 3D
Unsere Wertung
6.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
2 votes
8.5

Scar 3D (2007)

Obwohl Scar erst jetzt in die Kinos kommt wurde er bereits 2007 gedreht und wirbt sogar damit der erste HD 3D – Film zu sein. Grund für das verspätete Release ist vermutlich die Tatsache, dass zumindest hierzulande zum Entstehungszeitpunkt wenige Kinos mit der nötigen Technik ausgestattet waren und zudem einem recht derben Film eher skeptisch gegenüberstanden.

Hauptperson des Films ist Joan Burrows, die vor 16 Jahren dem sadistischen Psychopathen Bishop entkommen konnte, der seinen Opfern die Wahl ließ, selbst zu Tode gefoltert zu werden oder das Leben eines Mitgefangenen zu opfern.
Joan, die eine Narbe im Gesicht zurückbehielt, kehrt in die Stadt zurück in der sich seinerzeit die Ereignisse zutrugen, um ihre Nichte Olympia zu besuchen und wieder beginnt eine Mordserie. Da Bishop tot ist, gerät Joan selbst ins Visier der Polizei, doch als auch Olympia verschwindet, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder.

In Horrorfilmen ist es selten etwas Gutes, wenn Menschen nach langer Zeit in ihre Heimatstadt zurückkehren und Scar bildet dabei keine Ausnahme. Der Streifen beginnt relativ ruhig, entwickelt sich dann, vom altbewährten Slasher inklusive Mörderraterei hin zu einem ordentlichen Gemetzel. Während dem Zuschauer die ersten Morde nicht einmal gezeigt werden und nur die Leichen irgendwann wieder auftauchen, erfahren wir in Rückblicken nach und nach mehr von den Qualen, die Joan erleiden musste und erleben ein Ende, das Splatterfans mögen dürften.

Die Effekte sind nicht übel, aber an verschiedenen Stellen ist offensichtlich, dass das Budget eher in Kameratechnik, als z.B. in gute Maskenbildner investiert wurde. So sieht die Narbe von Joan Burrows – Darstellerin Angela Bettis doch sehr künstlich aus und auch an anderen Stellen versprechen Begriffe wie HD und 3D mehr Hochglanz als sie halten können.

Dass die Handlung auch keinen Preis für Originalität gewinnen kann, kann sich jeder
Splatter-Fan an allen drei verbleibenden Fingern abzählen, trotzdem ist es immer wieder interessant sich zu überlegen, wie weit man gehen würde, um sich zu retten. Wie viel Folter nimmt man auf sich, bevor man den Tod eines Freundes abnickt? Was würde man tun, wenn man nur dann eine Chance aufs Überleben hat, wenn man diesen verfluchten Handschellen entkommt?
Daher ist Scar durchaus unterhaltsam geraten und schafft es einige Klischees wie beispielsweise Teenager-Sex mit Todesfolge zu umgehen.

Abschließend sei noch gesagt, dass wir leider auf die 3D-Kino-Vorführungen verzichten mussten und sich dieses Review daher auf die „normale“ DVD bezieht, wodurch uns vermutlich ein Teil des „Spaßes“ verloren ging.

Scar 3D (2007), 8.5 out of 10 based on 2 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

5 Kommentare

  1. Rose
    20 Dez 2010, 8:07 pm

    ich finde den film total gut. genau mein geschmack!

  2. chris
    23 Jan 2011, 4:11 am

    und wieder ein weiterer beweiß, wie krank und pervers, sowohl produzenten, drehbuchautoren, als auch zuschauer sind. klarer fall von sinnlosem, unlogischem blutrausch. da fehlt der charm und phantasie, daher: die effekte sind teilweise gut, aber sonst alle daumen nach unten!!!

  3. anna
    19 Feb 2011, 12:34 am

    nein chris der film hat sowohl logik als auch sinn…100 gummipunkte für den film und -100 für dich chris 😉

  4. ZombieSnail
    24 Mrz 2011, 6:15 pm

    Ich fand den Film grottig. Wenn’s denn wenigstens ein sinnloser “Blutrausch” gewesen wäre, wie chris behauptet – aber nein, davon gibts keine Spur. Für einen anspruchsvollen Film ist Scar schlichtweg zu dämlich und unlogisch (kein Plan wie man sowohl Logik als auch Sinn darin sehen kann), für einen Slasher oder gar Splatter deutlich zu blutarm. Was bleibt, sind fast 80 Minuten Langeweile mit billigen Effekten, miesen Schauspielern und lahmer “Story”.
    Die 3D-Technik war darüber hinaus ebenfalls vollkommen überflüssig, die sich bietenden Möglichkeiten wurden nicht ein einziges Mal auch nur ansatzweise genutzt.

  5. NiGhTmArE JuLiScHa
    21 Mai 2011, 8:36 pm

    Echt Geiler Film Muss Ich Sagen 😀

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