Road Train

Road Train (2010)

: Xavier Samuel, Bob Morley, Georginia Haig, Sophie Lowe
: Dean Francis
: Clive Hopkins
: ca. 86 min
: ab 16
: 21.01.2011
: Sony Pictures Home Entertainment
: Australien
Unsere Wertung
3.0
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User Score:
2 votes
1.0

Road Train (2010)

Road Trains sind jene riesigen LKWs, die einem in Australien begegnen können.
Dort spielt auch der gleichnamige Film und dieser beginnt vielversprechend. Die Aufnahmen der australischen Wildnis sind erstklassig und während man sich noch fragt, welche angedeuteten Spannungen zwischen den vier Protagonisten Marcus, Craig, Liz und Nina herrschen, taucht auch schon der bedrohliche Road Train am Horizont auf und kurz darauf folgt ein derber Unfall, als der Truck das Auto der jungen Leute abdrängt.

Man mag sich wundern, dass die beiden Paare den Crash bis auf einen Knochenbruch gut überstehen, das ist aber nur ein erster Wehmutstropfen.
Weniger logisch ist, dass sich die vier zu dem LKW aufmachen, der in einiger Entfernung angehalten hat. Dieser ist überraschenderweise zunächst verlassen, doch als der Fahrer wild um sich schießend zurückkehrt, klemmt sich Craig hinters Lenkrad und kapert den Truck.
Als alle vier einschlafen, kommt der LKW abseits der befestigten Straße gerade noch rechtzeitig vor einem Abgrund zum Stehen.

Nun gilt es das riesige Vehikel wieder auf die Straße zurückzubringen, Wasser zu finden und Marcus‘ Verletzung zu versorgen, doch der Road Train hat eigene Pläne.

Spätestens ab hier verliert sich der Streifen in immer weniger nachvollziehbaren Ereignissen. Obwohl sich der Zuschauer schnell denken kann, worauf alles hinausläuft, werden nun die persönlichen gruppeninternen Probleme breitgetreten, die zunehmend in Gewalt enden.
Gleichzeitig mischen sich mehr und mehr übernatürliche Elemente ein und ein offener Unterarmbruch scheint plötzlich vergessen.

Obwohl ein Großteil der Handlung im oder um den -zugegebenermaßen großen- LKW herum stattfindet, scheinen sich dort hunderte Verstecke zu befinden und die Helden könnten hier und da sogar eine Karte zu benötigen um nicht die Orientierung zu verlieren.

Während der hypnotisch-psychedelische Score anfangs die Bilder passend untermalt, nervt die Musik spätestens zur Mitte hin gewaltig und fühlt sich an wie eine Endlosschleife wüster Soundcollagen.

Fazit: Es gäbe noch verschiedene weitere Kritikpunkte, die aber alle auf das gleiche hinauslaufen: ROAD TRAIN sollte man sich nicht ansehen. Auch wenn der Film allzu deutliche Parallelen zu PS-Horror à la DUELL, JOYRIDE oder CHRISTINE vermeidet, kriegt er die scharfe Kurve zu einem gut erzählten Film nicht und baut nach einer guten viertel Stunde nur noch ab.

Road Train (2010), 1.0 out of 10 based on 2 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

2 Kommentare

  1. Sabrina
    04 Jan 2011, 8:13 pm

    Einfach nur schlecht.. einer der dümmsten filme die ich je gesehn hab :/

  2. horrorkeven
    24 Jan 2011, 10:23 am

    Dieser Film hätte wirklich gut sein können….. doch war sehr schlecht. Eine gute Anfang Basis ist vorhanden, aber die Handlung,Geschicht im Film ist sehr schlecht, und es fehlt hier und da um den Film wirklich richtig zu verstehen…

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