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Prowl (2010)

: Ruta Gedmintas, Joshua Bowman, Perdita Weeks
: Patrik Syversen
: ca. 81 min
: ab 16
: 04.11.2011
: Senator
: USA
: After Dark Films
Unsere Wertung
5.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
5 votes
5.6

Prowl (2010)

Vampire sind gebildete osteuropäische Herren mit jahrhundertelanger Tradition…
…oder androgyn wirkende Jünglinge mit Gewissen
…oder schlichtweg Bestien mit Blutdurst.
In PROWL lernen wir die dritte Gattung kennen.

Amber lebt in einer kleinen Stadt in der Mitte der USA. Sie plant ihr tristes Leben hinter sich zu lassen und nach Chicago zu ziehen, doch die anvisierte Wohnung kann sie nur bekommen, wenn sie dort schnellstens auftaucht. Kurzerhand schnappt sie sich eine handvoll Freunde für einen Roadtrip in die „Windy City“…aber das Auto bleibt bereits am Ortsausgang liegen. Glücklicherweise hält bald ein LKW-Fahrer an, der sich bereit erklärt, die Gruppe mitzunehmen.
Doch er hat nicht vor nach Chicago zu fahren.Autopannen haben in Horrorfilmen mehr Leute das Leben gekostet als Tempoüberschreitungen, Glatteis oder besoffene Verkehrsteilnehmer im echten Leben. PROWL ist keine Ausnahme. Wenn sich die Tür des Trucks hinter den Freunden schließt, kann man sich bereits denken, dass nicht alle an einem Stück in die Heimat zurückkehren werden; und als ihr Fahrer einen außerplanmäßigen Stopp in einer Lagerhalle voller Vampire macht bemerken das auch die Protagonisten.

Hier ist die Welt noch in Ordnung

Außer ein paar Visionen, die Amber eingangs plagen, lässt es PROWL in den ersten 25 Minuten friedlich angehen. Man versucht die Personen etwas vorzustellen, was sich aber nicht deutlich von ähnlichen Filmen abhebt. Nach etwa 80 Minuten ist auch schon wieder Schluss, aber dafür bietet die Zeit dazwischen eine ordentliche Portion Horroraction. Viele Schnörkel werden dabei nicht geboten, für die Helden ist schlichtes Überleben angesagt.
Das ist in einer dunklen Halle gegen eine Überzahl an physisch überlegener Blutsauger gar nicht einfach und so bleiben bald nur noch wenige Menschen übrig.

...hier nicht mehr

Die einzige echte Überraschung stellt sich dabei zum Finale ein, womit einerseits einige Fehlstellen in der Logik gefüllt werden, andererseits aber auch neue Fragen entstehen und das Ende nicht nur als offen, sondern auch unbefriedigend empfunden wird. An dieser Stelle hätte man sicher mehr aus dem Film herausholen können und womöglich wäre das auch an anderen Passagen möglich gewesen. So ist PROWL, ähnlich wie der After Dark Originals – Kollege HUSK, ein routinierter Horrorstreifen, der leidlich unterhält, aber schnell wieder vergessen geht.

Prowl (2010), 5.6 out of 10 based on 5 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

1 Kommentar

  1. Colemarie
    28 Jan 2012, 2:30 pm

    mein Rat: guckt den nicht ^^

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