needle  horrorpilot

Needle (2010)

: Jane Badler, Michael Dorman, Tahyna Tozz
: John V. Soto
: John V. Soto, Anthony Egan
: ca. 94 min
: ab 18
: 24.03.11 (Verleih DVD) 14.04.11 (Verkauf DVD)
: KNM
: Australien
Unsere Wertung
4.5
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
1 vote
1.0

Needle (2010)

NEEDLE entstand in Australien und da die Filmindustrie Down Under nie zu unterschätzen ist, durfte man gespannt sein, welche Geheimnisse die todbringende Box, die im Mittelpunkt der Handlung steht, wohl bereit hält.

Diese schmuckvolle Kiste ist es, was Ben von seinem Vater erbt, der bereits vor einigen Jahren starb.
Da er nicht so recht weiß, was er damit anfangen soll, zeigt er das antike Stück einer Professorin und bekommt bald ein Angebot eines Interessenten, der ihm 500.000$ dafür bietet.
Kaum geht die Box in seinen Besitz über, steht plötzlich auch Bens Bruder Marcus in der Tür, zu dem er jahrelang keinen Kontakt hatte. Zunächst ist Ben nicht begeistert, doch als plötzlich sein Erbstück gestohlen wird und alle Freunde, denen er das Kistchen zeigte, nacheinander auf blutige Weise aus dem Leben scheiden, gehen die Brüder der Sache auf den Grund.

Ohne zu viel verraten zu wollen, ist NEEDLE eine Variation des Voodoo-Mythos.  Kleine Wachspüppchen werden durch die Box mit den gewünschten Opfern verbunden und können anschließend nach Wunsch gequält werden.
Während dies den Protagonisten zunächst nicht bewusst ist, wird gegenüber des Zuschauers kein Geheimnis aus der Macht der Kiste gemacht, offen bleibt jedoch die Frage, wer sich die übernatürlichen Eigenschaften zu Nutze macht. Und warum.

Leider ist an dieser Stelle das Ergebnis austauschbar. Sowohl Täter als auch Motiv wirken konstruiert und hätten die Macher in letzter Sekunde eine andere Wahl getroffen, wäre es wohl ebenso sehr (oder wenig) einleuchtend.
Fraglich sind auch die Zufälle, dass Marcus gerade dann wieder auftaucht, als Ben die Kiste in Empfang nimmt und ausgerechnet einen neuen Job als Tatort-Fotograf bei der Spurensicherung antritt, was ihn natürlich mitten ins Geschehen katapultiert.

Die Figuren erhalten gerade so viel Tiefe wie es nötig ist. Immerhin versucht man mit einem lesbischen Pärchen und der sich anbahnenden Romanze zwischen Ben und Mary etwas Abwechslung zu erzeugen, ohne dass dies die Handlung wirklich vorantreibt.

Recht ansehnlich sind die Splatter-Einlagen ausgefallen, die bei jedem Einsatz der Box zu sehen sind. Die Morde verlaufen zwar alle nach gleichem Muster, werden Anhänger kreativer Tötungen also nur bedingt zufrieden stellen, sind tricktechnisch aber nicht zu bemängeln.

Unterm Strich bleibt NEEDLE ohne nennenswerte Höhepunkte oder überraschende Wendungen. In einem Jahr wird niemand mehr über den Film sprechen und sich nur wenige auch nur an ihn erinnern, für einen gemütlichen Videoabend kann man aber schlechtere Werke wählen.

Needle (2010), 1.0 out of 10 based on 1 rating

Ähnliche Beiträge:

Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

2 Kommentare

  1. NiGhTmArE JuLiScHa
    21 Mai 2011, 11:54 am

    Der Film Muss Echt Sehr Gut Sein … Der Trailer Verspricht Schon Sehr Viel 😀 … 5 Sterne …

  2. Colemarie
    30 Jan 2012, 12:41 pm

    Also der Film ist wirklich nicht gut. Die recht nette Idee wird von den schlechten Protagonistenund der recht faden Handlung zerrissen…mussman nicht gesehen haben

Schreibe ein Kommentar