Necronos-Tower of Doom (2010)

: Manoush,Mario Zimmerschnitt,Tanja Karius,Thomas Kercmar,Timo Fuchs,Thomas Sender
: Marc Rohnstock
: Marc Rohnstock
: ca. 112 min
: 16
: 15.11.2011
: Laser Paradise
: Deutschland
Unsere Wertung
5.0
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6.0

Necronos-Tower of Doom (2010)

Wenn man an Gore und Splatter aus Deutschland denkt, fällt einem vorerst bestimmt nur Olaf Ittenbach ein. Doch das soll sich ändern. Der Film von Marc Rohnstock (Infernal Films), ist ein Independent-Film wie für Gorehounds geschaffen. Und auch wenn die Verfasserin von diesem Review “Gore” nicht unbedingt als ihren bevorzugten Bereich im Horror nennen würde, so war sie beeindruckt (und angeekelt) von den Effekten. Und genau das gehört doch zu einem Film dieser Gattung.

Der Film beginnt mit einem schriftlichen Text über einen Hexer aus dem Mittelalter. Dieser hat seine Opfer in grausamen Ritualen dem Teufel persönlich geopfert. Außerdem musste er eine jungfräuliche Hexe finden und dem Teufel ihr Blut bringen. Im Gegenzug sollte er mächtige Kräfte und Unsterblichkeit bekommen. Doch soweit kam er nicht, denn der König hat seine Armee beauftragt, den Hexer zu töten. Die Männer überwältigten den Hexer und brachten ihn um. Und nun fängt der Film an. Denn der Hexer kehrt zurück aus dem Reich der Toten. Nun spielt der Film in der heutigen Zeit. Die junge Lucy und auch ihre Schwester werden immer wieder von Alpträumen geplagt und irgendwann gerät Lucy in die Fänge des Hexers, der immer noch auf der Suche nach einer jungfräulichen Hexe ist und zusammen mit seinem Helfer Goran gleich mehrere Opfer in seinem Folterkeller gefangen hält. Diese sollen zu einer Armee von Untoten werden.

Die Dialoge kommen teilweise sehr gestellt rüber, aber man muss auch ein wenig Nachsicht haben, so haben sich die Rohnstock’s für die Darsteller in ihrem Infernal-Team und Bekanntenkreis bedient. In der Rolle der (nicht jungfräulichen) bösen Hexe kann man Manoush (AVANTGARDE) sehen, die mit ihrer Performance heraus sticht. Der Teufel wird ganz typisch mit zwei Hörnern dargestellt und spricht mit einer durch Technik verstellten Stimme. An Blut und nackter Haut wird nicht gespart. Gut gemacht ist auch eine Pfahl-Szene, bei der ein Opfer buchstäblich aufgespießt wird. Als Waffe wird mal die Axt ausgeholt oder auch eine Kettensäge benutzt.

Wer Gedärme, viel Blut und offene Köpfe nicht sehen kann, der sollte die Finger von dem Film lassen. Aber für die Splatter- und Goregemeinde ist dieser Film ein guter Tipp aus den heimischen Gefilden. Die Untoten sind auf dem Weg!

NECRONOS hat jüngst eine FSK 16 Freigabe erhalten und wird mit 112 Minuten auf den Markt kommen.

Necronos-Tower of Doom (2010), 6.0 out of 10 based on 1 rating

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Geschrieben von Cat | Reviews (Filme)

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