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Macabre (2009)

: Ario Bayu, Shareefa Daanish, Julie Estelle
: The Mo Brothers
: The Mo Brothers
: 90 min
: FSK 18
: 15.04.11 (DVD+BD)
: I-On New Media
: Indonesien
Unsere Wertung
6.0
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User Score:
1 vote
6.0

Macabre (2009)

Wer sich mit Fans von Underground-Filmen unterhält, wird bemerken, dass Indonesien und Singapur keineswegs weiße Flecken auf der Landkarte des Horrorfilms sind und mit Filmen wie KUNTILANAK, THE FORBIDDEN DOOR oder NAIL DEMON in der jüngeren Vergangenheit einige nette Achtungserfolge erzielen konnten, die aber eben etwas unter dem Radar der breiten Masse fliegen.

MACABRE kommt (räumlich gesehen) aus der gleichen Ecke und hatte 2009 bereits einen Gastauftritt auf dem Fantasy Film Fest, wo er sich einen positiven Ruf erarbeiten konnte.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Eine Gruppe junger Menschen nimmt eine Anhalterin mit, die vorgibt überfallen worden zu sein. Die Frau wird nach Hause gebracht, ihre Familie bedankt sich mit einem Abendessen und würde die Retter gerne länger da behalten…am liebsten für immer: Die Gastgeber sind Kannibalen, die sich durch diesen Akt Unsterblichkeit erhoffen.

MACABRE nimmt sich seine Zeit, bis er Fahrt aufnimmt, ist dann aber nur noch schwer zu bremsen. Während wir zunächst in gewohnter Manier die 6 Protagonisten kennenlernen, dann dem trägen Abendessen beiwohnen (und die Familie etwas zu freundlich finden), steht mit Beginn der zweiten Filmhälfte „Blutbad“ auf dem Programm. Natürlich sind dann Details wie kleinere Konflikte untereinander ohnehin belanglos, wenn es ums nackte Überleben geht.

Auch wenn der Film andere Ansätze wählt, lassen sich einige Parallelen zum französischen INSIDE nicht verleugnen.
Dies sind teilweise allgemeine Faktoren wie der Goregehalt oder der Schauplatz, der sich weitestgehend auf das Haus der Familie beschränkt. Dass die Polizei zur Hilfe kommt und einen Mann in Handschellen mit ins Haus bringt, der eigentlich mit unserem Fall nichts zu tun hat, wird ebenfalls in beiden Filmen untergebracht und auch in MACABRE gibt es eine schwangere Frau, deren Kind für die Mörder interessant ist, wenngleich das Neugeborene hier nicht das zentrale Thema ist.

Zudem trägt MACABRE dicker auf, was bedeutet, dass wir es auf beiden Seiten mit mehr Personen zu tun haben und der Bodycount entsprechend höher ist.
Das Sterben ist anständig in Szene gesetzt, sieht brutal und blutig aus, aber gestorben wurde auch schon in anderen Filmen und Innovationen sind rar.

Fazit: Trotz einiger Schwächen kein übler Film, der vor allem in der Splattergemeinde Anklang finden wird.

 

Macabre (2009), 6.0 out of 10 based on 1 rating

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

7 Kommentare

  1. Alex1979
    11 Mai 2011, 4:13 pm

    Motorsägengeraspel. Yummy 🙂

  2. Sheri Moon
    11 Mai 2011, 5:25 pm

    Der andere Film der genannt wird, Nail Demon…witziger Name…vielleicht ein Dämon mit langen Nägeln:) Macabre sieht gut aus!

  3. Alex1979
    11 Mai 2011, 6:42 pm

    Könnte allerdings auch ein Dämon sein, der alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, … also … weißt schon 🙂

  4. Maxx
    12 Mai 2011, 12:17 pm

    Zu welcher Version wurde denn das Review geschrieben?? Uncut oder FSK 18?
    Weil soweit ich weiss ist letztere um einige Minuten gekürzt!

  5. Mick
    12 Mai 2011, 12:51 pm

    @Maxx: Dazu gabs von der Firma keine Angaben, aufgrund der umfangreichen Gewaltdarstellung gehe ich aber von Uncut aus. Leider konnte ich bislang nicht herausfinden wieviel am Ende fehlen wird, sonst hätte ich dazu noch was geschrieben.

  6. NiGhTmArE JuLiScHa
    21 Mai 2011, 11:35 am

    Das Ende Vom Trailer Ist Der Hammer … Den Film Muss Ich Unbedingt Mal Sehen 😀

  7. Ratte
    11 Jul 2011, 7:58 pm

    Also die Schauspieler sind jah mal totaler Rotz.
    Dazu noch die Logikfehler.
    Und von der Story, muss ich nicht anfangen oder?
    Einzig gute daran ist die Darstellung der Gewalt.

    Den Film mit Inside zu vergleichen, ist sicher nicht verkehrt.
    Doch Inside ist um Längen besser.

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