Let me in.

Let Me In (2011)

Darsteller: Kodi Smith-McPhee, Chloë Grace Moretz, Richard Jenkins
Regie: Matt Reeves
Drehbuch: Matt Reeves
Länge: ca. 116 min
FSK: ab 16
Veröffentlichung: 15.12.11 (Kino)
Verleih/Vertrieb: Universal
Land: USA
Unsere Wertung
8.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
10 votes
7.5

Es gibt Filme, die stechen aus der Masse heraus und ist solch einer sogar nicht in den USA entstanden, erwägen es die Amerikaner gern, eben diese speziellen Filme neu zu verfilmen. Ob das sehr sinnvoll ist, da kann man sich streiten. Normalerweise werden Remakes gedreht, wenn das Original schon einige Jahre auf dem Buckel hat, doch gibt es manche, die eine Ausnahme sind. So wurde schon nach nur einigen Jahren, nachdem SO FINSTER DIE NACHT erschienen ist, bekannt gegeben, dass dieser Film vom Regisseur Matt Reeves einen Remake bekommt. Er heißt LET ME IN und erscheint am 15. Dezember in den deutschen Kinos.

Nun muss man erwähnen, dass die Thematik von LET ME IN sich nur gering von der von SO FINSTER DIE NACHT unterscheidet. Es handelt sich hierbei um Owen (Kodi Smith-McPhee), einem zwölfjährigen Jungen aus Los Alamos, New Mexico, der in der Schule häufig gemobbt wird. Als er schließlich seine neue Nachbarin kennenlernt, hat er endlich einen Freund gefunden, jedoch verstärken sich seine Gefühle und er verliebt sich in das Mädchen namens Abby (Chloë Grace Moretz). Allerdings häufen sich seit der Ankunft des Mädchens seltsame Morde und sie selbst taucht nur nachts auf. Während Abby Owen Selbstvertrauen zuspricht und verlangt, sich gegen seine Peiniger zu währen, nimmt ein Polizist die Ermittlungen in diesem seltsamen Fall auf.

LET ME IN setzt besonders auf den Vampir-Faktor und zeigt diesen brutaler als das Original, was die Folge hat, dass wesentlich mehr Blut, so wie Verletzungen zu sehen sind. Die Szenen, in denen das der Fall ist, werden dabei mit einer eindrucksvollen Musik, genauso wie passenden Geräuschen begleitet.
Die Charaktere kommen überzeugend rüber und zeigen großes schauspielerisches Talent. Die Geschichte wird einem sehr Nahe gelegt, sodass man mit den einzelnen Personen mitfühlen kann.

Leider gibt es nicht viel Neues in dem Film. Wer also hofft, LET ME IN würde andere Wege einschlagen, der wird enttäuscht sein. Einige Besonderheiten gibt es schon, es werden z.B. bestimmte Inhalte nur grenzwertig angeschnitten, andere mehr behandelt, doch bleibt am Ende die Geschichte zu SO FINSTER DIE NACHT sehr ähnlich.

LET ME IN ist ein Guter Remake. Zwar ist er dem Vorgänger ähnlich, gibt aber mehr Brutalität. Teilweise ist die Spannung auch höher und intensiver, jedoch ist SO FINSTER DIE NACHT sinnlicher und gefühlsvoller. Welcher der beiden Filme nun besser ist, das ist wohl eine Frage der Persönlichkeit des Betrachters. Empfehlenswert ist der Remake auf jeden Fall, der Kinobesuch wird sich bestimmt lohnen.

Let Me In (2011), 7.5 out of 10 based on 10 ratings

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Geschrieben von Evan | 13 Dez 2011 | Reviews (Filme)

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