hunger

Hunger (2009)

: Lori Heuring, Linden Ashby, Joe Egender
: Steven Hentges
: L.D. Goffigan
: ca. 97 min
: ab 18
: I-On NewMedia
Unsere Wertung
5.5
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
6 votes
3.8

Hunger (2009)

HUNGER. Der Name ist an dieser Stelle tatsächlich Programm. Der Film befasst sich mit Hunger, 30 Tage langem Hunger. Natürlich will sich niemand freiwillig dieser Null-Diät aussetzen und der Film beginnt mit 5 einander unbekannten Protagonisten, die sich in einem höhlenartigen dunklen Raum wiederfinden, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Die Lage ist schnell sondiert: Wasser hat man reichlich, Essen jedoch nicht und zusammen mit einem Skalpell erhalten die Gefangenen die Nachricht, dass ein normaler Mensch etwa 30 Tage ohne Nahrung auskommen kann, womit auch sie wissen, was sie erwartet.
Weitere Kommunikation findet zwischen dem „Versuchsleiter“ und den unfreiwilligen Teilnehmern nicht statt, allerdings überwacht der Mann jeden Schritt der Gefangenen per Kamera.

Über die Hintergründe und Motive erfährt man wenig, aber gerade genug, um das morbide Experiment zu rechtfertigen. So war der Mann, der die 5 Menschen in ihre missliche Lage brachte, als Kind dazu gezwungen Kannibalismus anzuwenden. Die Gefangenen hingegen haben alle in der Vergangenheit eine Schuld auf sich geladen, was sie wohl in den Augen des Wissenschaftlers entbehrlich macht.

Das Setup erinnert natürlich etwas an SAW, man täte HUNGER aber Unrecht, würde man von einem reinen Rip-Off sprechen. Während in der Erfolgsreihe zahlreiche kreative Mechanismen und Fallen untergebracht waren, ist HUNGER roher. Die einzige Aufgabe besteht im Überleben und aus gerade dieser simplen Versuchsanordnung ergeben sich so viele Möglichkeiten, dass die Handlung reichlich Spannung ziehen kann.
Dummerweise macht der Film den Fehler, gerade dann, wenn er Zweifler überzeugen konnte, KEINEN Torture-Porn-Abklatsch, sondern einen harten psychologischen Thriller vor sich zu haben, einige unglaubwürdige Schritte.
Während Kannibalismus in der gegebenen Situation noch begreiflich ist, sind es plakative Sprüche wie: “Er war überraschend lecker”, von einem grinsenden Bösewicht nicht.
Sex, während man mit knurrendem Magen kämpft und neben Leichen und seinen eigenen Exkrementen wohnt, erscheint auch ungewöhnlich.

Ein anderer Film, der sich aufgrund der Kannibalen-Thematik zum Vergleich anbietet (und ebenfalls in der Störkanal-Reihe veröffentlicht wurde) ist VAN DIEMEN’S LAND. Auch dort kann man kaum glauben, was Hunger aus Menschen macht, dennoch wirkt jeder Moment glaubwürdig. Auch wenn HUNGER nicht vorgibt auf Tatsachen zu beruhen, will er ernst genommen werden und genau das gelingt nur bedingt.
Schon in der Einführungsphase werden drei der fünf Figuren in Gut und Böse eingeteilt, Überraschungen erwarten den Beobachter später nicht mehr. Neben diesen beiden Parteien gibt es noch die beiden Wechselwähler, die von unscheinbar in unberechenbar umschwenken.
Dazu kommen in der zweiten Filmhälfte eine Anzahl verstörender und brutaler Szenen, die zu bemüht versuchen zu schockieren.

Insgesamt wirkt vieles an HUNGER halbherzig und lässt die Liebe zum Detail vermissen. Exemplarisch dafür steht die Aussage in einem Interview, dass sich 2 der 5 Schauspieler wochenlang die Haare nicht wuschen um authentischer zu wirken. Das ist aller Ehren wert, man fragt sich jedoch, warum sich die anderen 3 diese Mühe nicht machten.
Während Hauptdarstellerin Lori Heuring für ihre Rolle 10 kg abgenommen hat, sieht Alex-Darsteller Julian Rojas auch nach 3 Wochen ohne Nahrung so aus, als wäre jeden Abend der Teller voll.
Weiße Shirts sind nach vielen Tagen noch blendend weiß und Fingernägel wachsen in mehreren Wochen nicht, sondern sind am Filmende noch überraschend sauber geschnitten. Da passt es dann auch ins Bild, dass die „Felsen“ im Verlies gefährlich nach Pappmaché aussehen.

HUNGER macht schlechte Laune. In diesem Fall, weil man hier leicht mehr hätte rausholen können.
Zwar sind gute Ansätze zu verbuchen und in der Summe ist der Streifen passabel, im Vergleich zu den sonst meist überdurchschnittlichen Filmen der Störkanal-Reihe fällt HUNGER aber ab.

Hunger (2009), 3.8 out of 10 based on 6 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

22 Kommentare

  1. HorrorKeven
    02 Mrz 2011, 9:06 pm

    Ein gelungener Film finde ich… die Ideen sind sehr gut! Zum einen wiso und weshalb der Mann dieses Projekt startet (ist zwar krank) aber naja… ausser der Schluss von dem Film war bisschen vorraussehbar…aber wie hätte man sich sonst retten können! Im großen und ganzen ist der Film nicht schlecht.

  2. KultCut
    04 Mrz 2011, 3:51 am

    ja muss ich zustimmen!ich find die idee des films aber echt gelungen,muss man erst ma drauf kommen.D

  3. Märy Cherry
    04 Mrz 2011, 1:09 pm

    Gute Idee aber ziemlich lahme Umsetzung und zeitweise einfach zach ^^ und das die beiden Frauen nach den 30 Tagen noch immer frische Haare hatten war einfach unrealistisch und in den ersten 20 Tagen hat nich einmal irgendwer erwähnt, dass er HUNGER hätte.. ja eher ein Flop, würd ich nicht weiter empfehlen ….

  4. anna
    07 Mrz 2011, 2:48 pm

    also ich würde den auch nicht weiter empfehlen…dafür das er nicht alt is, war die quali eher schlecht als recht, erinnert an low budget…

    ja und ich finde nicht das die idee toll oder gar NEU ist…schon mal was von dem film “the hole”(2001) gehört???

    aber beeindruckend war die sex-szene 😀 …es hat mich noch nie etwas SO SEHR angewiedert !!!

  5. Märy Cherry
    07 Mrz 2011, 6:40 pm

    naja the hole kannst damit aber nicht vergleichen, außer dass das szenario auch in nem abgeschotteten Raum war, gibt’s da eig. keine Parallelen gg und gegenseitig aufgfressen haben sa sich ja da auch nicht ^^ the hole war zwar auch nicht das gelbe vom ei aber schon um einiges besser als das hunger dings 😀

  6. anna
    08 Mrz 2011, 3:57 pm

    sicher gabs jetzt parallelel zu hole…in beiden filmen gabs nix zu essen, in beiden filmen haben die auf befreiung gewartet(zu nem bestimmten zeitpunkt), in beiden filmen haben die sich die köpfe eingeschlagen und sind depri geworden …..nur die darsteller waren bei the hole nicht so behindert:D

    aber ja the hole war 10 mal besser als hunger 😉

  7. Märy Cherry
    08 Mrz 2011, 9:44 pm

    ja aber der Hintergrund der Geschichte war ein komplett anderer, egal, meiner Meinung nach nicht zu vergleichen aber jeder darf ja natürlich seine eigene Meinung haben. Wie gesagt, trotzdem kein Meilenstein in der “Horrorfilm, Thrillerszene” ^^

  8. HorrorKeven
    09 Mrz 2011, 12:09 am

    Da sieht man was die jungs mögen, das scheut die mädchen ab 😉
    aber ganz klar kein Meilenstein in der Scene aber doch ein gelungener Film, ist aber nur meine kleine Meinung ^^
    Mit dem Film The Hole kommt man schon ein wenig in verbindung…ich habe in dem Film plötzlich auch mal an the Hole gedacht… Handlung ist aber ganz was anderes!

  9. anna
    10 Mrz 2011, 3:59 pm

    ehh und was genau meinste mit .. da sieht man was die jungs mögen, das scheut die mädchen ab…???

  10. HorrorKeven
    10 Mrz 2011, 9:45 pm

    das war nur ein scherz ^^ mir sprang nur ins auge dass 2 jungs den film gut beschreiben und 2 mädchen ihn schlecht kommentieren. 🙂

  11. anna
    10 Mrz 2011, 11:17 pm

    also ultra kacke is er nicht, aber ein zweites mal tu ich mir das nicht an ^^

  12. Bigtürkiin
    20 Apr 2011, 4:07 pm

    Ne Mann Geht Jaa Garniicht Deer Ist So LangweiiLiig…

  13. Nowhy
    21 Jun 2011, 4:21 am

    Also, ich schaue seitdem ich 15 bin so gut wie gar keinen Horror mehr. Jedenfalls Slasher-Horrer. Wenn mal was, dann eher ein japanischer, wo der Horror eher auf geistiger Ebene spielt (Audition fand ich zb. super). Grund: Irgendwann in meinem Leben habe ich mich für die Ästetik entschieden. Ich schaue nicht Filme die mich nicht inspirieren (können).

    Diesen Film hat mir jedoch ein Freund empfohlen und ich muss sagen, dieser Film gehört zu meinen TOP3 Filmen aus dem Jahr 2009. Vielleicht hat er auf mich gewirkt, weil ich nie irgend ein Review oder ein Rückschlag auf einer DVD lese, bevor ich einen Film schaue.

    Es ist wohl wie Musik… Man muss ein offenes Ohr haben, zuhören können und es so hinnehmen wie es ist.

    Weiss jemand von euch, was Hunger ist?

  14. Sheri Moon
    21 Jun 2011, 9:28 am

    Schlecht ist der Film nicht! Die Hauptdarstellerin (Blond) spielt Super.

  15. Colemarie
    28 Jan 2012, 3:13 pm

    Man kann ihn anschaun, interessante Idee ^^

  16. Joel
    27 Aug 2012, 7:11 pm

    HAMMER FILM !

  17. Kaputtnik
    25 Okt 2012, 1:39 pm

    Einige der hier vom Autor aufgeführten “Gründe” für einen Film der schlecht ist und schlechte Laune macht möchte ich hier einmal kurz kommentieren bzw. in ein reales Licht rücken. Es scheint nämlich so, das der Autor noch recht jung ist und noch recht unerfahren durch die Welt bewegt, oder schlicht und einfach Vorgänge in der Realität nicht wahrnimmt.

    Zitat: “Insgesamt wirkt vieles an HUNGER halbherzig und lässt die Liebe zum Detail vermissen. Exemplarisch dafür steht die Aussage in einem Interview, dass sich 2 der 5 Schauspieler wochenlang die Haare nicht wuschen um authentischer zu wirken. Das ist aller Ehren wert, man fragt sich jedoch, warum sich die anderen 3 diese Mühe nicht machten.”
    Antwort darauf: Kann man sich fragen, muss man aber nicht. Kann man als Schauspieler so handhaben, muss man aber nicht. Ist auch für den Film kaum relevant.

    Zitat: “Während Hauptdarstellerin Lori Heuring für ihre Rolle 10 kg abgenommen hat, sieht Alex-Darsteller Julian Rojas auch nach 3 Wochen ohne Nahrung so aus, als wäre jeden Abend der Teller voll.”
    Antwort darauf: Das ist der lächerlichste Punkt an der ganzen “Begründung”. Denn: Einem normalen durchschnittlichen Menschen, der 3 Wochen lang nichts zu sich nahm, erst recht nicht einem evtl. sogar etwas Korpulenterem, sieht man nach 3 Wochen Nahrungsentzug kaum, KAUM, etwas an. das wäre ja zu simpel dann abzunehmen. Ein wohlgenährter Mensch kann heutzutage locker 3-4 Wochen nichts essen, nur Flüssigkeit zu sich nehmen. Da wird höchstens den nahe stehendsten Menschen etwas auffallen. Bis man ausmergelt dauert es weit aus länger! Das weiß ich, aus Erfahrung! Diese Behauptung bzw. Begründung für einen “schlechten” Film ist daher ausgemachter Mumpitz und geprägt von Ahnungslosigkeit!

    Zitat: “… und Fingernägel wachsen in mehreren Wochen nicht, sondern sind am Filmende noch überraschend sauber geschnitten.”
    Antwort darauf: Dann probier das doch einfach mal lieber Autor. 3-4 Wochen. Und? Reichen die schon bis zum Boden, oder sind auch nur 2cm lang? Nein, nicht mal einen Zentimeter sind die lang. Daher ist das auch keine Begründung.

    Alles in allem ist es eher das lächerlich, das die Protagonisten schon nach dieser kurzen Zeit übereinander herfallen und sich auffressen. Heilfasten kann man locker 2-3 Wochen. Wie gesagt, nur mit Flüssigkeitszunahme. Da ist gerade mal die Entschlackungsphase des Körpers beendet.
    Aber so schau ich den Film ja gar nicht. Ich sehe das als Zeitraffer,. Okay man könnte es als (Logik-)Fehler bezeichnen, aber wenn man das außer acht lässt ist der Film kein schlechtes Psychogramm und macht deutlich, wie wenig Charakterstärke und Willenskraft einige unserer Mitmenschen im Ernstfall aufbringen, eine ganze Gemeinschaft unterwandern und gefährden. Letztendlich ja auch durch puren Egoismus.
    Der Film ist nicht was in die Geschichte eingehen wird, aber auch kein so schlechter Film wie es hier ein offensichtliches Wohlstandskind, dem scheinbar auch schon die Vorstellung ausreichen würde, um sich ein paar Nachbarn als Notration einzulagern, uns vermitteln möchte.

    Meine Kritik an der Kritik bzw. dem Fazit ist: Die Kritik macht schlechte Laune. Nicht mal gute Ansätze. Jeder andere Autor hätte dort wesentlich mehr und fundierter rausholen können/müssen.

  18. Mick
    27 Okt 2012, 4:53 pm

    Lieber Kritik-Kritiker,
    danke für das Kompliment, der Autor ist aber leider längst auf der falschen Seite der 30 angekommen. Trotzdem schafft er es aber auch im hohen Alter immer noch einen passablen Teil seiner Freizeit mit Outdooraktivitäten zu verbringen, auch solchen die eine Zeit lang den Verzicht auf Hygiene erfordern.

    Soviel zu deinen gekonnten Mutmaßungen, da muss man zu den einzelnen Punkten ja gar nichts mehr sagen.
    Wenn du wieder mal keine Ahnung hast, frag uns doch einfach, wir helfen dir immer gerne.

    Gruß
    der Autor

  19. Kaputtnik
    28 Okt 2012, 8:33 am

    Kann ich so nicht stehen lassen! 🙂
    Fakten bleiben Fakten. Wenn es so einfach wäre wie der Autor beschreibt dann bräuchte man einfach mal 3 Wochen keine Nahrung zu sich nehmen , außer Flüssigkeit, die ja im Film ausreichend vorhanden war im Nebenraum und schwupps, hätte kaum noch jemand ein Gewichtsproblem.
    An dieser Tatsache ändert auch das falsch vermutete Alter des Autors nichts. Ferner erscheint mir der Duktus eben eher der Feder eines Halbwüchsigen zu entspringen. Das mag dann eben andere Gründe haben, es ist nicht jeder zum Autor, Schreiben, Didakt geboren. 😀
    Fingernägel wachsen nachweislich, im Durchschnitt 1mm pro Woche. Bei manchen schnellr, bei manchen sogar weniger schnell. Das würde ca. 3mm im Fim ausmachen. Das stört Gitarristen an der linken Hand mehr, fällt ansonsten kaum auf.
    Ferner, wer sich im Film an der Wasserquelle (an Stelle von fester Nahrung) ersatzweise bedient hat, und das tut man in einer solchen Situation sicher verstärkt, der hat – oh Wunder – wenn auch sonst nichts am Leib, aber saubere Hände! Das kann jeder bestätigen der ab und an mal seine Hände in Wasser hält.

    Nach Outdooraktivitäten kann sich das vielleicht noch anhören. Das ist auch Spazierengehen mit Kastanien, Herbstblätter und Tannenzapfen sammel. Du (Mick) meintest vielleicht aber eher das was sich SURVIVAL nennt. Nun das kann ich beim Autor ganz sicher nicht erkennen!

    Ist nett das sich jemand schützend vor den Autor drängt – die aufgeführten Punkte die den Film schlecht machen sollen bleiben barer Unsinn. Meine gekonnten Mutmaßungen haben dagegen einen klaren Ursprung. Keine Ahnung ist hier schon fast ein feindseeliger Akt, denn meine Fakten stimmen. Möchte man natürliche Vorgänge trotzdem ins Gegenteil umkehren empfinde ich das als typisches Hausgebaren…., egal 😉
    Nun noch kurz zu meiner Intension und ausführlichen Beschreibung: Das rührt daher das dieser Artikel/Review nur der Auslöser und stellvertretend meine Meinung zu ähnlich in ausgegorenen Beschreibungen ist. Man ist es zwar einiges gewohnt aus dem Horrorbereich bzw. einem Genre in dem vor allem “Folterpornos” hoch im Kurs stehen, trotzdem kann man mehr Sorgfalt und weniger seiner persönlichen Scheinwelt einbringen.

    PS: Wo ich grade dabei bin: Auch der Aussage zu den, Zitat: “…zu den sonst meist überdurchschnittlichen Filmen der Störkanal-Reihe…” MEIST würde schon mal was über 50% bedeuten, also mehr als die Hälfte (mehr/meist). Das kann ich absolut nicht bestätigen. Im Gegenteil. Ich kenne die “meisten” (fast alle bis auf wenige Ausnahmen) und da ist viel Schrott dabei. Da zähle ich “Hunger” noch zu den intelligenteren aus der Reihe (wie z.B. “Civic Duty” oder “Savage”)

  20. Anna
    28 Okt 2012, 2:28 pm

    Ein Review ist doch die Meinung des Autors und nicht von allen, die den Film gesehen haben. Wie man sich darüber so aufregen kann, ist für mich unverständlich.

  21. Cordney
    02 Nov 2012, 12:23 am

    Gerade ein interessanter Bericht im ARD Nachtmagazin der zu dieser Diskussion passt: ein junger polnischer Mann hat sich einen Monat lang nur von 25cent am Tag ernährt und dabei 16 Kilo abgenommen.
    16 kg obwohl er immerhin etwas gegessen hat und das soll man nicht sehen?

  22. Curwa
    21 Mrz 2013, 9:08 pm

    Wie Heisse diese film welche seite ¿

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