detention

Detention (2010)

: David Carradine, Billy Aaron Brown, Thomas Calabro
: James D.R. Hickox
: James D.R. Hickox, Stephen Johnston
: ca. 94 min
: ab 16
: 17.03.11 (DVD)
: KNM Home Entertainment GmbH
: USA
Unsere Wertung
3.5
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
0 votes
0.0

Detention (2010)

Was passieren würde, wenn man A NIGHTMARE ON ELM STREET mit BREAKFAST CLUB kreuzte, versucht uns DETENTION zu zeigen. Zudem wird damit geworben, dass dies der letzte Film des unrühmlich aus dem Leben geschiedenen David Carradine sei.

1976 kam Gabriel bei einem Streich ums Leben. Damals waren einige Teenager in den Keller der Schule eingebrochen und sperrten den Jungen in einen Verbrennungsofen. Was als schlechter Scherz gedacht war, endete tödlich, als just in diesem Moment ein Blitz einschlug, der den Ofen in Gang setzte.
Viele Jahre später werden einige Jugendliche zum Nachsitzen in der Schule verdonnert und müssen dort alleine zurückbleiben, während alle anderen zum „großen Spiel“ fahren. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, geht in dem Gebäude der Geist des toten Jungen um, der nun auf Rache sinnt.

Vergleicht man DETENTION mit den oben genannten Referenzwerken, schneidet er in beiden Fällen schlechter ab. Zwar möchte man BREAKFAST CLUB – like auf ein paar Eigenheiten der Jugendlichen eingehen, doch die Charaktere bleiben oberflächlich, bzw. werden nur klischeebeladen umrissen. Für Horror – Fans dürfte aber schlimmer sein, dass die an Freddy Krüger erinnernde Rache – Story nicht zu überzeugen weiß. Zu beliebig wirken die Aktionen des Geistes, der mal als dunkler Schemen auftritt, mal als unsichtbare Macht mit Türen knallt oder gleich komplett in die Lebenden fährt.

Die Aktionen der Teenager sind jedoch noch weit weniger nachvollziehbar. So wird bei der ersten Gespenster – Sichtung beschlossen aus dem Klassenraum zu fliehen (was ob eines Geheimganges auch gelingt), doch dann trennt man sich und plötzlich hat es keiner mehr eilig aus dem Gebäude zu kommen.

Die Effekte werden von CGI dominiert, was wieder einmal schade ist, da die Qualität nicht gut genug ist, um zu verbergen, dass am Rechner gewerkelt wurde.

Trotz aller Kritikpunkte – und dazu zählt auch, dass der angepriesene David Carradine nur in einer kleinen Rolle zu sehen ist – hätte DETENTION sicher schlechter ausfallen können. Die Schauspieler und Dialoge sind keine Offenbarung, fallen aber auch nicht unter das Niveau vieler anderer Slasher – Filme.
Der Film schafft es zwar trotz permanenten Unwetters nicht eine intensive Atmosphäre aufzubauen, statt echtem Schrecken bleibt aber zumindest mäßiger Grusel auf TV-Level.

 

Ähnliche Beiträge:

Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

Schreibe ein Kommentar