Deadheads (4)

Deadheads (2011)

: Michael McKiddy, Ross Kidder, Markus Taylor
: Brett Pierce, Drew T. Pierce
: 91 min.
: 16
: 25.11.11 (DVD+BD)
: Splendid
: USA
Unsere Wertung
5.0
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1 vote
6.0

Deadheads (2011)

Als Mike in einem Waldstück zu sich kommt, hat er keine Idee was mit ihm passiert ist, aber eins ist klar: Sein „Leben“ ist nicht mehr was es einmal war, denn er ist tot, genauer gesagt ein Zombie.
Allerdings keiner dieser stöhnenden, torkelnden Monster, die auf Menschenfleisch gieren, sondern nach wie vor mit voll funktionstüchtigem Gehirn und somit Herr über Motorik und Sprache. Doch leider hat der körperliche Verfall eingesetzt.
Als Mike einen Ring findet, den er seit seinem Todestag vor 3 Jahren bei sich trägt, erinnert er sich, dass er damit seiner Freundin Ellie einen Heiratsantrag machen wollte…aber ist es dafür zu spät?

In der Folge erleben wir, wie Mike mit dem ebenfalls intelligenten Zombie Brent und dem gar nicht intelligenten Cheese durchs Land fahren um Ellie zu finden. Eine Mitfahrgelegenheit bietet der alte Kriegsveteran Cliff, der sich nicht an seinen seltsamen Beifahrern stört, doch auch einige Zombiejäger nehmen die Fährte auf.

Das Fantasy Filmfest nannte DEADHEADS „das Zombie-Highlight 2011“, was leider bedeutet, dass 2011 ein mittelprächtiges Zombie-Jahr war.
Es ist nicht so, dass der Film eine Katastrophe wäre, es ist auch nicht so, dass man sich langweilen würde oder nicht das ein oder andere Schmunzeln aufbringen kann, aber als Volltreffer kann man DEADHEADS auch nicht eben bezeichnen. Dafür drängen sich zu wenige starke Momente auf.

Wenn Mike immer wieder der Arm abfällt, kommt einem das bekannt vor und wurde zuletzt in DYLAN DOG auf ähnliche Weise bemüht. Auch wenn hier kein bewusster Ideenraub vorliegt, häufen sich die Elemente, die man aus anderen (und besseren) Filmen kennt. ZOMBIELAND funktioniert als Roadmovie besser, SHAUN OF THE DEAD als Lovestory, BRAINDEAD ist blutiger und das Dasein eines Zombies aus der Sicht der Untoten kennt man auch schon aus WASTING AWAY.
Auf Fragen der Logik soll gar nicht weiter eingegangen werden, immerhin reden wir über wandelnde Leichen, aber hier und da wirkt nicht alles ganz rund.

Die Figuren sind so, wie man es auch in einer Disney-Komödie erwarten würde: liebenswert, aber ohne Tiefgang. Mike als der naiv-verliebte Hauptcharakter; Brent als frecher Sidekick; Cheese, der nur da ist, um für ein paar Lacher zu sorgen. Die interessanteste Figur ist vielleicht Oldie Cliff, der aber überhaupt nicht in die Zombiewelt passen will und besser in einem „normalen“ Roadmovie aufgehoben wäre.

Fazit: Für einen unbeschwerten DVD-Abend macht man mit DEADHEADS nicht viel verkehrt, es reicht aber in den meisten Fällen die Disc zu leihen, statt sie gleich zu kaufen.

[xrr rating=5/10]

Deadheads (2011), 6.0 out of 10 based on 1 rating

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

1 Kommentar

  1. LoveHorror
    12 Jan 2012, 10:30 pm

    Cheese isch einfach so unglaublich putzig! 🙂

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