Cold Prey 3

Cold Prey 3 – The Beginning (2010)

: Ida Marie Bakkerud, Kim S. Falck-Jørgensen, Pål Stokka, Julie Rusti, Sturla Rui, Arthur Berning, Endre Hellestveit, Nils Johnson
: Mikkel Brænne Sandemose
: Lars Gudmestad, Peder Fuglerud
: ca. 95 min
: ab 18
: 04.10.11 (DVD)
: Ascot Elite
: Norwegen
Unsere Wertung
7.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
6 votes
5.5

Cold Prey 3 – The Beginning (2010)

Nach dem Sequel folgt gewöhnlich das Prequel. Das ist ein typisches Verfahren bei Trilogien, so auch bei den norwegischen COLD PREY (Fritt Vilt) Filmen.
Nach dem erfolgreichen ersten und zweiten Teil, erschien dieses Jahr der Dritte unter dem Titel COLD PREY 3 – THE BEGINNING. Wo Eins und Zwei noch auf den selben Drehbuchautor Thomas Moldestad setzten, macht man hier nicht nur wieder einem neuen Regisseur für ein Debüt Platz, sondern lies auch das Drehbuch von gleich zwei neuen Autoren schreiben.
Zuständig sind für diesen Film: Mikkel Brænne Sandemose für die Regie und Peder Fuglerug und Lars Gudmestad für das Drehbuch.

Die Handlung spielt sich dieses mal nicht im tiefen Winter ab und zeigt uns die Norwegische Landschaft noch ohne dicke Schneedecke. Dies bringt jedoch keinen neuen Schwung in die Sache sondern nimmt ihm die aus den ersten Beiden bekannte Atmosphäre. Thema sind trotzdem wieder eine Gruppe junger Menschen, die sich auf den Weg zu einem alten Hotel machen, wo einst ein Junge und kurz darauf auch seine Eltern verschwanden und welches uns schon aus dem ersten Teil bekannt ist. Wir erfahren mehr über den Verbleib des Jungen und seine Geschichte, die doch irgendwie stark an Michael Meyers aus HALLOWEEN erinnert.

Die sechs Freunde Hedda (Ida Marie Bakkerud), Anders (Kim S. Falck-Jørgensen), Magne (Pål Stokka), Siri (Julie Rusti), Knut (Sturla Rui) und Simen (Arthur Berning) schlagen ein Lager an einem nahe gelegenen See auf. Als sich zwei von ihnen nachts von der Gruppe entfernen, landen sie in einer ausgehobenen Bärenfalle. Schnell stellen sie fest, das der Jäger nicht nur auf Bären, sondern auch auf Menschen Jagd macht. Auf der Flucht durch den Wald und auf der Suche nach Hilfe geraten sie jedoch an den Falschen.

COLD PREY 3 ist wie die Vorherigen ein typischer Slasherfilm, kommt jedoch leider nicht ganz an das Niveau der anderen heran. Wir vermissen den Schnee, die Spitzhake und die Atmosphäre die COLD PREY ausgemacht haben. Ohne den Titel und das wirklich gut an der ersten Teil anknüpfende Ende erinnert nicht viel daran das wir hier einen weiteren COLD PREY Teil vor uns haben.

Als eigenständiger Film ist er trotzdem ganz nett anzuschauen, wenn man Backwood/Slasher mag und noch nicht die Schnauze voll davon hat. Die Szenerie im Wald wirkt zwar sehr trist und wenig kreativ, trotzdem hält sich der Spannungsbogen über dem Film. Man ist als Zuschauer mit mehr beschäftigt als einfach nur zu erraten, hinter welchem Baum der Killer dieses mal hervor springt. Zudem bringt die zuerst noch unklare Rolle eines Dritten und die Aufklärungsarbeit eines Polizisten interessante Aspekte mit in die Geschichte. Die Schauspieler sind alle wieder recht unbekannt, machen aber auch dieses mal keinen schlechten Job. Verschenkte Zeit ist der Film jedenfalls nicht.

Cold Prey 3 - The Beginning (2010), 5.5 out of 10 based on 6 ratings

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Geschrieben von May | Reviews (Filme)

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