51 (2)

51 (2011)

: Bruce Boxleitner, Rachel Miner, Jason London
: Jason Connery
: 87 min
: ab 16
: 25.11.11 (DVD+BD Verkauf)
: Universum / Senator
: USA
Unsere Wertung
4.0
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3.0

51 (2011)

Die Achtziger. Im deutschen Fernsehen laufen US-Serien wie EIN COLT FÜR ALLE FÄLLE, EIN TRIO MIT VIER FÄUSTEN und AGENTIN MIT HERZ und Sean Connerys Sohn Jason ist als Robin Hood in der gleichnamigen TV-Reihe zu sehen. Anscheinend hat er außerdem genügend Zeit Horrorfilme zu schauen,
Etwa 25 Jahre später versucht sich Jason als Regisseur und liefert nun mit 51 sein drittes Werk ab.

Die sagenumwobene Area 51 wird für vier Journalisten geöffnet. Denen möchte man beweisen, dass dort zwar an allerlei Hightech gebastelt wird, aber keine Aliens und Ufos zu finden sind.
Dummerweise bricht gerade an dem Tag der Begehung einer der versteckten Außerirdischen aus und die Vertuschung der Wahrheit ist das geringste Problem des Militärs.

Jason Connerys Einflüsse sind offensichtlich. Man fühlt sich bei 51 um einige Jahrzehnte  zurückversetzt. Nicht nur weil Bruce Boxleitner (AGENTIN MIT HERZ) eine der Hauptrollen spielt, sondern auch weil  die Machart des Films und seine gesamte Optik schwer nach 80ern aussehen. Das reicht von typischen Kameraeinstellungen, über handgemachte Effekte bis hin zu eindeutigen Referenzen an die Großtaten der damaligen Zeit.

Größter Einfluss ist dabei James Camerons ALIENS. Zwei der Außerirdischen hier erinnern an die ALIENS-Königin, die Motion-Tracker kommen zum Einsatz und abgehängte Decken sind willkommene Verstecke.
Aber auch eine von Carpenters DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT entliehene Szene und ein anpassungsfähiges Alien finden sich hier ein.
Eine dritte, freundlichere Außerirdischengattung ist eine Mischung der klassischen grauen Männchen und Yoda.
Immerhin, durch die verschiedenen Wesen ist für Abwechslung gesorgt, was in jedem Fall als Plus zu werten ist, doch hatten Cameron oder John Carpenter schon zur damaligen Zeit ein deutlich höheres Budget. Geld, das hier eindeutig fehlt.

51 muss mit einer TV-Optik leben, die kaum Atmosphäre aufkommen lässt. Die Explosionen wirken schwach auf der Brust und wer noch die coolen Sounds in den Ohren hatte, die die Gewehre in ALIENS rotzten, wird die müden ausgespuckten Schüsschen in 51 nur belächeln.
Das heißt aber nicht, dass hier alles schlecht wäre, denn wenn man nicht zu viel erwartet, sind die Splatterelemente ebenso passabel wie Story, Schauspieler und Dialoge. Das hat man schon schlechter gesehen.

So ist 51, wenn man es als Verbeugung vor seinen Vorbildern sieht, ein unterhaltsames Billigwerk, das man nicht gesehen haben muss, das aber als außerirdischer Beitrag in der Reihe der After Dark Originals durchaus Sinn macht.

51 (2011), 3.0 out of 10 based on 2 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

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