Die Meute

Gefangen. Gemästet. Geschlachtet.
Mit diesen Worten wirbt der französische Film DIE MEUTE, der am 5.Mai Uncut in den Verleih kommt.
Die junge Charlotte (Émilie Dequenne, PAKT DER WÖLFE) fährt durch die französische Einöde.
An einem Imbiss wird sie von einer Biker Gang belästigt, so kommt es ihr sehr gelegen, dass der Anhalter Max (Benjamin Biolayeine) eine Mitfahrgelegenheit braucht.
Irgendwann machen sie eine Pause in der Bar „La Spack“. Als Max sein Geschäft verrichten will, taucht er nicht mehr auf.Kurz darauf trifft Charlotte auf Sheriff Chinaski (Philippe Nahon, HIGH TENSION), der Nachforschungen wegen Max’ Verschwinden anstellen will.
Doch Charlotte macht sich selbst auf die Suche, und bricht in die Bar ein. Keine gute Idee, denn sie wird niedergeschlagen. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, findet sie sich in einem Käfig wieder…..

Das Regiedebüt von Franck Richard ist kein typischer Torture Porn. Er selbst sagt, er möchte das Horrorgenre zu seinen Wurzeln zurückführen. Mit dem Französischem Genreliebling MARTYRS wird er sicher nicht mithalten können, aber eine Chance hat er verdient.

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Geschrieben von Cat | News

6 Kommentare

  1. Sheep
    06 Mai 2011, 9:53 pm

    Also, wenn das die Wurzeln des Horrorgenres sind…gute Nacht!
    Mein Eindruck von diesem Film ist, die Schei*e stinkt zum Himmel. “La Spack” trifft es auch ganz gut. Ein Haufen degenerierter Spacken und strickender, schwuler Biker machen den Film gewollt/ungewollt lustig. Ich bin kein Mensch der Filmszenen überspringt, aber bei dem nonsens juckte es mir nach 30 minuten gewaltig in den Fingern. Und der Satz “Ey, Leute was wirft die den Kopf hier rein?” hat meinen Finger entgültig in Bewegung gesetzt, um auf Close zu drücken. Ich war noch nie Fan des französischen Horrors, mal abgesehen von HT, den ich allerdings nur geschnitten gesehen habe und daher eher einem Thriller ähnelt. Martyrs hingegen, hat mich hoffen lassen, dass Franzen-Horror nicht nur blanker Horror bleibt. Der Mist hier, hat´s doch glatt in 50 min. geschafft. diese wieder schrumpfen zu lassen.

  2. Alex1979
    06 Mai 2011, 11:38 pm

    Fand ihn auch recht rotzig und konstruiert. Die Wurzeln sind dann wohl vielmehr die Tatsache, dass in diesem ganzen Backwood-Szenario Dämonen mitmischen, die ja leider recht plakativ und passiv bleiben, fast schon dümmlich, wie ein nach Wasser suchender Regenwurm.

    Interessanter Rotz, aber dennoch … Rotz!

  3. anna
    08 Mai 2011, 10:21 am

    :D:D:D:D das war aber so ein RICHTIGER ROTZ…dämlichster film aller zeiten!!!

  4. Alex1979
    08 Mai 2011, 3:59 pm

    Der dämlichste Film aller Zeiten ist mMn “Krieg der Welten 2 – Die nächste Angriffswelle”. Dagegen is DIE MEUTE fast gut, aber das hat gar nischt zu sagen 🙂 KdW2 ist sowas wie eine Pupillenvergewaltigung, wohingegen DIE MEUTE einfach inkonsequent und scheinbar herzlos heruntergespult wurde. Aber die Alte war schon cool, ähnlich charismatisch wie Hannibal Lecter, was den Film allerdings nich retten konnte 🙂

  5. sheep
    08 Mai 2011, 7:22 pm

    Lieber Alex1979,
    Icke knutsch dir glei Hannibal Lecter mäßig.
    Das fräulein Spack mit dem Lector vergleichen zu wollen und auch nur, wenn es sich dabei um Charisma handelt, grenzt an Literarischer blasphemie.Ums mit Worten des alten Polizisten aus dem Film zu sagen “Du fickst wohl auch dicke”!? (Späßle ;). Ich liebe Rollen oder Charaktere die mit Kaltblütigkeit und Intellekt gepaart sind. Die Olle ist Kaltblütig, aber zweiteres fehlte eindeutig, um bei mir sympathie Punkte zu sammeln. Ja, irgendwie hatte sie was und zwar´n Kettenhemd;)

  6. Alex1979
    09 Mai 2011, 12:03 am

    Ich geb ja zu, dass der Vergleich hinkt, aber sie hatte was Einnehmendes und war ohne Zweifel einer der wenigen Highlights des Films. Wer die gecastet hat, versteht seinen Job. Wenn das alle anderen Beteiligten von sich behaupten könnten, wäre der Film erheblich (!) besser geworden! Die war cool 🙂 Der Rest war Rotz!

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