A Serbian Film

Es gibt Filme, denen ein Ruf vorauseilt und A SERBIAN FILM gehört definitiv dazu. Das Werk wird seit Monaten kontrovers diskutiert und ich muss gestehen, dass ich nicht mit einer Veröffentlichung in Deutschland gerechnet hätte.

Die Geschichte handelt von Milos, einem Pornostar im Ruhestand. Milos gehörte zu den Besten, einer der immer kann. Eigentlich ist er inzwischen verheiratet, hat einen Sohn und ist mit der Branche fertig, aber als Regisseur Vukmir ihm eine große Menge Geld für einen letzten Film bietet, kann Milos nicht nein sagen. Doch der Profi rechnet mit Sex, nicht mit der Gewalt, die ihn erwartet.

Der Film thematisiert Snuff, Nekrophilie und Kinderpornographie, naturgemäß keine leichte Kost bzw. Bereiche, die keine zweite Meinung dulden.
Die Frage ist aber ob A SERBIAN FILM eine Botschaft hat, Kunst ist oder puren Voyeurismus bedient.
Dazu kann nun offenbar jeder selbst eine Meinung bilden, denn der Film soll am 30.06.11 auf DVD erscheinen, wenn auch um 13 (!) Minuten gekürzt.

 

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Geschrieben von Mick | News

5 Kommentare

  1. Sheri Moon
    17 Mai 2011, 7:34 pm

    Hab über den Film gelesen..fand zum Kotzen was ich gelesen habe!!!Der kommt also echt hier raus.Der provoziert schon, und das ist kein Horror mehr,das ist wiederlich…Da kann ich über den Tausenfüssler Film nur Lachen. Der ist zwar Grotesk,sonst nix…aber das?Wer ihn gesehen hat,bitte ne Meldung machen!

  2. Alex1979
    19 Mai 2011, 9:55 pm

    Kann mich Sheri da nur rückhaltlos anschließen: ein neugeborenes Baby zu vergewaltigen hat nichts mit dem Genre “Horror” zu tun, das ist einfach pervers!

    So einen Rotz schau ich mir gar nich erst an!

  3. Sheri Moon
    19 Mai 2011, 10:24 pm

    Ich denke (und hoffe) das diese Szene geschnitten ist (glaub das wurde eh nicht dargestellt). 13Minuten ist schon heftig, wenn man bedenkt was 2Minuten bei manchen Filmen ausmachen.

  4. Mr. Driftwood
    26 Mai 2011, 3:53 pm

    kuckt euch den film an und werdet traumatisiert..! ich hab mich da schon vor längerer zeit auf serbisch mit englishen untertiteln durchgekämpft (also ungeschnitten).. ich muss aber sagen das der film rein technisch wirklich top ist, obwohl ich ihn nie wieder sehen will war er doch ein faszinierendes spektakel das man auf jeden fall nicht mehr vergisst..

  5. sheep
    27 Mai 2011, 6:54 pm

    Keine Frage, der Film ist Krank, aber lässt auch mehr Interpretationen zu, als der Film imstande ist zu zeigen. Wenn man bedenkt, aus welchem Land dieses Machwerk kommt und dort die Jahrzente lange Unterdrückung nicht ausser Acht lässt, wundert einen so garnichts mehr. Als ich den Ekel-und perversionsfaktor ausblendete blieb zumindest, neben eines riesigen Steines im Magen, auch aus meiner Sicht betrachtet, ein ziemlich Gesellschaftskritischer Film übrig, der meinen Interpretationen großen Spielraum ließ. Unter anderem sehe ich auch unsere Gesellschaft, in der Splatter und Gore Mainstream geworden und hardcore Pornos für jedermann jeden alters zugänglich geworden sind und die Massen sich an immer mehr ins Detail gezeigter Gewalt erquicken.Und Voyeurismus kann in all seiner gesehenen Grausamkeit, mit Sicherheitsabstand, zum Fernseher befriedigt werden. Leugnen können das zumindest die (inkl. mir) sich diesen Film angesehen haben nicht mehr.

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