Motel: The first Cut

Motel: The First Cut (2009)

: Trevor Wright, Agnes Bruckner, David Moscow
: Eric Bross
: Mark L. Smith
: ca. 82 min
: ab 18
: 08.01.2009 (DVD)
: Sony Pictures
: USA
Unsere Wertung
6.0
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Motel: The First Cut (2009)

Hallo an alle,

leider hat man die letzten Tage wenig von uns gehört, aber hier sind wir wieder.

Heute gibt es ein Review eines Prequels, genauer gesagt um “Motel: The First Cut”, dieser erzählt die Vorgeschichte des Films “Motel”. Der Film erschien im Jahr 2009 als eine DVD-Produktion.

Zum Inhalt:

Im Voraus sei gesagt, dass ich zunächst annahm, dass es im Prinzip fast derselbe Film wie Motel sein würde, aber ich wurde angenehm überrascht, denn der Film beschäftigt sich sowohl mit den ersten Opfern, als auch damit, wie die Inhaber erst auf die Idee kamen, in dem Motel Leute zu foltern & zu ermorden.

Also es beginnt ähnlich wie in Motel, ein junges verheiratetes Paar sucht für die Nacht (oder nur für ein paar Stunden ;)) ein ruhiges Plätzchen zum “Entspannen und ausruhen”. Da kommt unser Motel ins Spiel… Man mietet sich also ein Zimmer, der Strom fällt aus, die Spannung steigt, alles deutet darauf hin, dass das Paar gleich das Zeitliche segnet…das sollte man doch denken, oder? Falsch! Tatsächlich fährt es kurz danach weg, ich hab erstmal doof geguckt, war aber angenehm überrascht, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Aber dann kommt unser Mr. Smith ins Spiel und die Folge? Richtig, Kamera läuft und Action…

Meine Meinung:

Wie schon oben genannt war ich angenehm überrascht, da man sich mit der Geschichte des Motels beschäftigt und so begreift, was im eigentlichen Film “Motel” eigentlich passierte. Tatsächlich unterhält der Film sehr gut, driftet nach einer gewissen Zeit aber leider zu einem “Backwood-Slasher ab, wie sie schon 100 mal erschienen sind, sprich: Frau, ein Wald, Killer, unglaublicher Weise (!) auch ein Haus, wo man Hilfe sucht….naja, da begann es dann ein wenig eintönig zu werden. Auch scheint dieser “Männer sterben alle und Frau metzelt dann alle Bösen nieder” – Stil irgendwie in Mode gekommen zu sein, mag sein, dass es dem ein oder anderem gefällt, aber da man dann theoretisch weiß, dass das weibliche Geschlecht nicht abkratzt, ist das Ende quasi gespoilt, so wusste ich leider schon weit vorher, wie das Ende aussehen wird.

Zudem hatte ich gehofft, dass die Killer, die in “Motel” zugange sind, auch in diesem Film vorkommen und zur Vorgeschichte beitragen (Ähnlichkeit ist definitiv vorhanden), das stimmt aber nur teils. Schade, denn das hätte dem Film noch die fehlende Würze gegeben.

Was die Charaktere angelangt, diese haben mir den Film doch sehr sehenswert gemacht. Irgendwie war ich eher auf der Seite der Bösen, vielleicht, weil man hier mehr auf diese eingeht. Trotzdem sind diverse unlogische Handlungen und Handlungsfehler vorhanden, siehe hier:  Die sogenannten Killer benehmen sich viel zu häufig wie totale Anfänger (ich weiß, sind sie ja eigentlich auch). In Bezug darauf hatte ich häufiger den Gedanken, dass man sich mehr Sorgen um die Täter als um die Opfer machen muss, war das Sinn der Sache? Zudem konnte ich dem Film nicht abkaufen, wie ein paar normale Motelangestellte von jetzt auf gleich ohne Gewissensbisse Menschen umbringen können (eine gewisse kriminelle Vorgeschichte ist schon vorhanden, naja….).

Wie im vorherigen Teil zielt der Film nicht auf Splatter ab, sondern behält so ziemlich denselben Stil wie “Motel”, sprich schleichender Horror, die Menge an Blut ist jedoch deutlich gestiegen.

Soviel eigentlich zu meiner Kritik, insgesamt hat mir der Film aber gefallen, denn die Grundidee ist simpel, aber gelungen und meine Kritik stuft den Film nicht so dermaßen runter, wie es sich vielleicht anhört, aber die perfekte Vorgeschichte ist es nicht, das Potenzial ist aber definitiv vorhanden gewesen. Storymäßig wird an “Motel” erst am Ende des Films angeknüpft.

Fazit:

Im Prinzip dasselbe wie bei Motel :>. Wer den gesehen hat, sollte sich den Film nicht entgehen lassen. Leider kann man den Film später als “Backwood-Slasher” abstempeln, was ihn ein wenig mittelmäßig erscheinen lässt, dennoch war er recht unterhaltsam.

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Geschrieben von Autor | Reviews (Filme)

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