monster brawl

Monster Brawl (2011)

Darsteller: Dave Foley, Art Hindle, Jimmy Hart
Regie: Jesse T. Cook
Drehbuch: Jesse T. Cook
Länge: 86 min
FSK: ab 18
Veröffentlichung: 27.04.2012 (DVD+BD)
Verleih/Vertrieb: Splendid
Land: Kanada
Sonstiges: der Erstauflage liegen 8 Monster-Sammelkarten bei
Unsere Wertung
7.0
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1 vote
7.0

Man stelle sich vor, die bekanntesten Horrorfilm – Monster würden gegeneinander kämpfen. Die Idee ist grundsätzlich nicht ganz neu, denn schon King Kong zog gegen Godzilla in die Schlacht und neben Trash – Bombardements wie MEGA SHARK VS. GIANT OCTOPUS dürfte sich noch jeder an ALIENS VS. PREDATOR erinnern.
Mit MONSTER BRAWL begegnen sich die Kreaturen der Nacht aber erstmals auf neutralem Boden in einem organisierten Match und unter Einhaltung gewisser Regeln.

Es treten gegeneinander an: eine Hexe gegen einen Zyklopen, eine Vampirin gegen eine Mumie, Frankensteins Monster gegen einen Zombie und ein Werwolf gegen das Ding aus dem Sumpf.
Alle mit eigenem Kampf-Logo, manche mit Manager oder Kampfnamen (Witchbitch).
Eine Idee, die so dämlich ist, MUSS einfach Spaß machen und der steht bei MONSTER BRAWL klar im Vordergrund. Egal, ob es die markigen Sprüche der Kämpfer vor dem Fight sind (im Falle der Mumie mit Hieroglyphen „untertitelt“, die einleitenden Filmchen zu jedem Protagonisten oder die zahlreichen der Wrestling-Szene entliehenen Gastauftritte, wie Managerlegende Jimmy Hart, samt Megaphon oder Ringrichter Herb Dean, die sich beide selbst spielen und teilweise nicht in einem Stück das Ende des Films erleben dürfen.

Überhaupt kommen Freunde brachialer Showkämpfe auf ihre Kosten, den auch hinter den Monstern verstecken sich Wrestler und dementsprechend erinnern die Fights in jeder Hinsicht an WWE-Kämpfe…mit Ausnahme der scharfkantigen Gegenstände und übernatürlichen Kräfte, die dazu führen, dass jeder Kampf durch Tod des Gegners entscheiden wird.
Eine zusammenhängende Handlung sucht man indes vergebens; jede Begegnung kann für sich betrachtet werden und erlaubt dem Zuschauer auch mal an den Kühlschrank zu gehen um sich noch ein Bier zu holen, ohne was zu verpassen. Davon sollte man oft und reichlich Gebrauch machen, denn objektiv betrachtet gibt es wahrlich bessere Filme. Die Kämpfe nutzen sich doch relativ rasch ab und Masken und Effekte fallen alleine durch einen kritischen Blick auseinander.

Da der Film nicht vorgibt mehr zu sein als kurzweiliger blutiger Klamauk, passt ein stofftierartiger Werwolf oder ein nuschelnder Zyklop eigentlich ganz gut ins Programm, man mag sich aber fragen, was hier mit mehr Budget drin gewesen wäre.

Wer glaubt, dass Wrestling-Kämpfe echt sind, hält auch MONSTER BRAWL für ein cineastisches Meisterwerk. Das ist der Streifen sicher nicht, aber wenn zur nächsten Halloween-Party der Fernseher läuft, ist er unbedingt zu empfehlen, da man als Zuschauer durch den Episoden-Charakter fast jederzeit ein- und aussteigen kann.
Unterm Strich ein billiger, aber nichtsdestotrotz liebevoller Film.

Monster Brawl (2011), 7.0 out of 10 based on 1 rating

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Geschrieben von Mick | 12 Mai 2012 | Reviews (Filme)

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