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Classic-Review: Leprechaun (1993)

: Warwick Davis, Jennifer Aniston, Ken Olandt, Mark Holton, Robert Hy Gorman, Shay Duffin, John Sanderford
: Mark Jones
: Mark Jones
: 92 Min.
: 16
: 1993
: Splendid Film/WVG
: USA
Unsere Wertung
6.0
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6.0

Classic-Review: Leprechaun (1993)

leprechaun rainbowDer Farmer Dan O’Brady (Shay Duffin) hat einen Leprechaun gefangen und gemäß einer alten Legende all sein Gold bekommen. Ehe O’Brady und seine Frau jedoch das Gold verjubeln können, taucht der Leprechaun wieder auf, um sein Gold wieder zubekommen. Im Kampf mit dem Leprechaun erleidet O’Brady einen Schlaganfall, kann den widerlichen Gnom jedoch mit Hilfe eines vierblättrigen Kleeblattes in Kiste verbannen. 10 Jahre später: JD (John Sanderford) und seine Tochter Tori (Jennifer Aniston) kaufen das alte O’Brady-Haus und renovieren es mit Hilfe von Nathan, Ozzy und Alex (Ken Olandt, Mark Holton und Robert Hy Gorman). Hierbei befreit der etwas zurückgebliebene Ozzy unwissend den Leprechaun, der sich nun gleich wieder auf die Suche nach seinem Gold macht und dabei über Leichen geht. Auch die 4 jungen Leute werden nicht vom ihm verschont. Als Nathan und Ozzy verletzt werden, gibt Tori dem Leprechaun das Gold (welches Alex und Ozzy in einem Autowrack gefunden haben) zurück. Doch dummerweise hat Ozzy eine der Goldmünzen verschluckt und der Leprechaun gibt keine Ruhe, bis er auch das letzte Goldstück wieder zurück hat. Mit einem Tip vom alten O’Brady gelingt es Ihnen schließlich dem Leprechaun eine Falle zustellen…

 

Hier haben wir endlich mal wieder eine kleinen, witzigen Horror-Streifen in der Tradition von CHUCKY. Allerdings verbreitet hier nicht eine Spielzeugpuppe Terror und Schrecken, sondern ein kleiner widerlicher, irischer Gnom, auch Leprechaun genannt. Dargestellt wird der Leprechaun von Warwick Davis, bekannt aus dem Fantasy-Spektakel “Willow” und “Harry Potter“, der sich hier mal so richtig fies austoben darf. Mittlerweile gibt es bereits 5 Fortsetzungen von LEPRECHAUN, wobei man allerdings den ersten Teil (wie so oft) als besten bezeichnen muss.

 

leprechaunDie Story ist einfach gestrickt und wie in vielen Teenie-Horror-Streifen auch nicht besonders logisch (Tori und die anderen haben 3 oder 4 mal die Gelegenheit aus dem Haus zu verschwinden, nutzen sie aber nicht! Warum???) aufgebaut, aber egal. Viele witzige Einfälle und Sprüche trösten über dieses Manko hinweg. (Zitat Tori: “Ich werde jetzt zu dieser Tür hinausgehen und nie mehr wieder kommen!” Darauf hin verlässt sie das Haus, Nathan und Ozzy schauen sich nur schulterzuckend an. Ganze 20 Sek. später hat Tori ihre Meinung wieder geändert:” Es ist ganz schön dunkel da draußen!”). Auch der Schuhputz-Fimmel des Gnoms sorgt immer wieder für Lacher.

 

Die Gore-Effekte sind zwar selten jedoch recht ansprechend in Szene gesetzt. Am besten gefällt mir hier die “Augentausch”-Szene. Insgesamt sollte man jedoch nicht zuviel Blut und FX von LEPRECHAUN erwarten, da er nun mal ein Mainstream-Streifen ist.

 

Die Synchro ist ganz gut gelungen, der DD 5.1 Mix geht auch in Ordnung. Mein Tipp: Steht Euch den Film mal im englischen O-Ton an. Die Stimme des Leprechaun ist hier noch viel fieser!!!

 

Fazit:  Wer CHUCKY mag, wird auch von LEPRECHAUN nicht enttäuscht sein. Die-Hard-Horrorfans können diesen Film jedoch getrost verpassen.

 

Review by Tabernakel-Wächter

 

 

 

Übrigens: 2012 gaben Lionsgate und WWE eine Neuauflage des Kultklassikers bekannt, das erste mal ohne Warwick Davis, sondern mit dem Wrestler Dylan Mark Postl als fiesen Kobold. Der Filmstart ist für August 2014 angesetzt.

 

Classic-Review: Leprechaun (1993), 6.0 out of 10 based on 1 rating

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Geschrieben von Rinn Gomory | Classic - Reviews, Reviews (Filme)

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