lake placid 4

Lake Placid 4 (2012)

: Robert Englund
: Don Michael Paul
: David Reed, Mairin Reed
: ca. 87 min
: ab 16
: 28.02.2012 (DVD+BD)
: Sony Pictures Home Entertainment
: USA
Unsere Wertung
3.5
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Lake Placid 4 (2012)

lake placid 4Eigentlich war schon der erste Teil der LAKE PLACID-Reihe kein Werk, das durch seine Einzigartigkeit aufgefallen wäre, bot aber durchaus soliden Krokohorror und ein paar hübsche Lacher. Ehe man sich versieht, sind 14 Jahre vergangen und wir sind bei Teil 4 angekommen.

Der titelgebende Schauplatz bleibt natürlich der gleiche, doch offenbar hat man am echsenverseuchten Lake Placid dazugelernt und sichert das Gewässer inzwischen mit einem gewaltigen Elektrozaun, der Menschen draußen und Krokodile drinnen halten soll. Als eine Gruppe Jäger in das Areal eindringt und dann kurz darauf ein Techniker das Gatter offen stehen lässt, verirrt sich auch ein ganzes Schwimm-Team an den See und für die Tiere ist das Büffet eröffnet.

Oft braucht es eine Reihe von unglücklichen Zufällen, die zu einer Katastrophe führen, dennoch wirkt die Herleitung der Ereignisse, die die Gruppe an den See bringen, reichlich an den Haaren herbeigezogen (u.a. ist ein Busfahrer involviert, der während der Fahrt Pornos auf dem Handy schaut und daher die falsche Abfahrt nimmt).
Aber gut, dies ist ein Horrorfilm und es wäre ja langweilig, wenn sich Mensch und Tier nur durch den Zaun hindurch angegafft hätten.
Stattdessen wird zunächst zunächst reichlich Action geboten. Die Krokodile reichen von winzig bis gewaltig, die Schwimmmannschaft zeigt erst mal viel nackte Haut und wird gepflegt verspeist.

Das geschieht durchaus blutig, aber letztlich doch unspektakulär, auch weil die computergenerierten Echsen nur wenig besser umgesetzt sind als im Vorgänger LAKE PLACID 3.
LAKE PLACID 4 wurde fürs TV produziert und natürlich insgesamt wenig prominent besetzt. Ein bekanntes Gesicht findet sich mit Robert „Freddy“ Englund aber doch. Der spielt hier einen der Jäger.

Man könnte an dieser Stelle noch manche logische, inhaltliche und handwerkliche Schwäche nennen, aber schließlich ist dies Teil 4, da hat wohl ohnehin niemand großes Kino erwartet. Immerhin sind die ersten 60-70 Minuten kurzweilig, bevor dem Streifen gegen Ende die Luft ausgeht.

Den kürzlich erschienenen MILLION DOLLAR CROCODILE schlägt man damit um Längen, mehr aber auch nicht und es bleibt zu hoffen, dass der Untertitel „THE FINAL CHAPTER“ ernst gemeint ist.

 

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

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