House at the End of the Street

House At The End Of The Street (2012)

: Jennifer Lawrence, Max Thieriot, Elisabeth Shue
: Mark Tonderai
: Jonathan Mostow, David Loucka
: ca. 101 min
: ab 16
: 17.01.2013 (Kino)
: Universum Film
: USA, Kanada
Unsere Wertung
7.0
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User Score:
9 votes
7.0

House At The End Of The Street (2012)

Es gibt wohl wenig Leute, die bisher noch nichts von HOUSE AT THE END OF THE STREET gehört, gelesen oder gesehen haben, denn an Werbung wurde bei diesem Film nicht gespart. Genauso wie an Bildmaterial in den zahllosen Trailern. Da ist es wunderlich, dass noch nicht zuviel verraten wurde und den Film in Wirklichkeit eine ganz andere Richtung einschlägt als angenommen.

Die Geschichte klingt erstmal alt bekannt. Mutter und Tochter ziehen in ein Haus in einer anderen Stadt. Doch das Leben im neuen Heim wird nicht wie erhofft einfacher, sondern sehr unangenehm. Gleich nebenan hat sich die Tragödie eines familiären Doppelmordes ereignet und die Nachbarschaft erleichtert einem diese Tatsache auch nicht. Als Elissa sich dann mit dem einzigen überlebenden Familienmitglied Ryan einlässt, bringt es sie in größere Schwierigkeiten als ihre Mutter befürchtet hat…

House at the End of the Street

Gelockt wird hier mit Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence (DIE TRIBUTE VON PANEM) und Max Thieriot (MY SOUL TO TAKE), der auch in der kommenden Serie BATES MOTEL zu sehen sein wird. Das Schauspiel von Jennifer Lawrence wird den Lobeshymnen aus DIE TRIBUTE VON PANEM zwar nicht gerecht, erfüllt aber seinen Zweck. Ähnlich ist es auch bei der von ihr gespielten Rolle.

House at the End of the Street

An der Stange halten uns einige durchaus interessante Twists und eine wirklich gute Storyline die einige Überraschungen bereithält. Es handelt sich hier also mehr um einen Thriller als um einen Horrorfilm. Wer glaubt, hier wieder nur einen der diesjährigen Masse an enttäuschend langweiligen 08/15 Produktionen wie THE PACT, THE POSSESSION und THE APPARITION vor sich zu haben, dem sei gesagt, dass HOUSE AT THE END OF THE STREET durchaus einen Blick wert ist!

Fazit: Im Ganzen ist HOUSE AT THE END OF THE STREET ein gut funktionierender Thriller, mit einigen liebevoll gestalteten Szenen, der interessant anzusehen ist.


House At The End Of The Street (2012), 7.0 out of 10 based on 9 ratings

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Geschrieben von May | Reviews (Filme)

3 Kommentare

  1. Mugen
    14 Feb 2013, 6:16 am

    wie immer ein super review , allerdings finde ich es schade das solche filme im horror genré werben dürfen ^^ bzw. so tun als würden sie dazu gehören .
    wenn ich horrorfilm höre oder lese erwarte ich einen horrorfilm und keinen thriller !
    dafür kann jetzt niemand was außer der author -.- , aber naja 😀 .

    film = passabel , aber definitiv KEIN horror

  2. May
    14 Feb 2013, 11:03 am

    Erstmal vielen Dank für das Kompliment Mugen. Ich denke auch das viele Thriller (und auch dieser hier) sich als etwas falsches verkaufen. Vermutlich um in dem gewinnbringendsten Gewässer mit zu fischen. Wie auch im Review geschrieben, haben mich die Trailer auf etwas vollkommen anderes schließen lassen. Für uns als Autoren ist daher auch nicht immer ganz leicht im Vorfelde schon “richtige” Horrorfilme von Thrillern zu separieren. Zudem haben wir uns als Autoren entschlossen, die Zuordnung der Genres nicht ganz zu wichtig zu nehmen, da Horror immer etwas mit persönlichem Empfinden zutun hat und wenn wir es wirklich ganz genau nehmen würden, würden viel zu viele gute Filme einfach unter dem Radar verschwinden. Laut der Infos im Vorfeld hätte dieser Film ein Horrorfilm und damit perfekt für unsere Seite sein können, nun war er doch ein Thriller, macht aber nichts, denn passen tut er immernoch! Wir nehmen (besonders gerne alles Gute) mit, was uns grusel, thrill, Gänsehaut, Entsetzen bei mehr oder weniger blutigen Morden, Übelkeit, Pipi in der Hose oder Wut im Bauch beschert, ganz egal in wie weit man den Filmen ein Korsett anlegen kann. Und wer nur Horror und kein Thriller mag, weiß nun wenigstens Bescheid, dass House at the End of the Street nichts für ihn ist und damit erfüllt auch der Artikel über einen Thriller auf einer Horrorfilmseite seinen Zweck! 😉

  3. Max
    06 Mrz 2013, 7:15 pm

    Habe den Film gesehen und war sehr enttäuscht.
    Keine neuen Ideen, alles vorhersehbar.
    Ist in Ordnung wenn man mal bei nem Kumpelsabend im Hintergrund nen Film laufen lässt, aber mehr aucht nicht.
    Muss an dieser Stelle also dem Reviewer widersprechen, aber bekanntlich ist vieles Geschmackssache.

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