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	<title>Gute Horrorfilme 2012 - Horrorfilm Reviews &#187; Versus (Horrorfilme)</title>
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		<title>VERSUS: Dracula (1897 vs. 1922 vs. 1931 vs. 1958 vs. 1992)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 00:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Classic - Reviews]]></category>
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		<description><![CDATA[In unserem heutigen VERSUS, vergleichen wir einige der wichtigsten Dracula-Filme, sparen aber auch  das Buch nicht aus, das natürlich der Ursprung aller Vampire war, wie wir sie heute kennen. Darin erzählt Stoker die Geschichte des jungen englischen Maklers Jonathan Harker, der ins entfernte Transsilvanien geschickt wird, um mit dem Grafen Dracula Geschäfte zu machen. Schnell merkt Harker, dass auf dem Schloss unheimliche Dinge vor sich gehen, doch er ist dort gefangen, während der untote Graf nach England reist. Dort hat er es auf Harkers Verlobte Mina abgesehen, die nicht das einzige Opfer des Vampirs bleiben soll. Stärkster Gegenspieler des Grafen ist Professor Abraham van Helsing, der von Minas Freunden herbeigerufen wird. Gemeinsam wollen sie Dracula ein für allemal töten, doch die Zeit ist knapp, denn Mina wurde bereits gebissen. Analysen über Stokers Roman füllen ganze Regale, daher soll an dieser Stelle nur so viel gesagt sein: Schon Harkers Anreise nach Transsilvanien, ein fremdartiges, raues Land stimmt auf die dunklen Ereignisse ein, die folgen. Tod und Verfall, aber auch eine unterschwellige Wollust sind wichtige Bestandteile des Buches und ziehen sich durch alle Aspekte der Handlung. Geschrieben wurde der Roman als Tagebuchform, teilweise auch in Briefform, wobei zwischen den Perspektiven  verschiedener Menschen hin- und her gewechselt wird. Die erste DRACULA-Verfilmung trug nicht einmal den Namen DRACULA. Der deutsche F.W. Murnau inszenierte 1922 NOSFERATU, eine von Stokers Witwe nicht autorisierte Adaption. Während die Handlung durchaus an das Buch erinnert, wurden Namen und Orte geändert, was der intensiven Atmosphäre, die der Film aufbaut, aber keinen Abbruch tut. Nosferatu entstand noch als Stummfilm und das Flackern der Bilder mit schwarzen Rändern mag heute nicht mehr zeitgemäß wirken, trägt aber zur unheilvollen Stimmung maßgebend bei. Während andere Verfilmungen Dracula zunächst als Menschen zeigen, trägt der Vampir (hier Graf Orlok, gespielt von Max Schreck) von Anfang an ein furchteinflößendes Äußeres, das nichts von dem charmanten Edelmann hat, als der er sich in den nächsten Verfilmungen geben wird. &#160; &#160; &#160; 1931 übernahm Bela Lugosi die Rolle des Grafen, zum ersten Mal mit Ton und erstmals offiziell. Vorlage war jedoch nur indirekt der Roman und vielmehr ein Theaterstück, das einige Jahre zuvor aufgeführt wurde, was womöglich auch erklärt, warum viele Schauspieler in ihren Rollen überagieren. Wie in den meisten Verfilmungen wurde die Handlung gekürzt und einige Personen anders eingesetzt als von Stoker angedacht. So reist z.B. in dieser Adaption Harker überhaupt nicht zu Dracula. Diese Rolle kommt Renfield zu, der in der Vorlage als Harkers Vorgänger und inzwischen wahnsinniger Diener des Vampirs auftritt. Insgesamt zeigt sich der Film weniger roh als NOSFERATU und der Graf gibt sich als eloquenter und gesitteter Adliger, der nur heimlich seine düstere Seite zeigt und sich ansonsten zur High Society Londons gesellt. Seine düstere Ausstrahlung zieht diese Version vor allem aus dem schwarz-weiß-Bild. Die Spezialeffekte, wie eine vor dem Fenster kreisende Fledermaus wirken hingegen zumindest aus heutiger Sicht veraltet. Bezeichnend auch, dass im ganzen Film kein Blut zu sehen ist. Obwohl der gebürtige Rumäne Lugosi in über 100 Filmen mitspielte, blieb es immer...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/index.jpg"><img class="size-full wp-image-5266 alignright" title="index" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/index.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>In unserem heutigen VERSUS, vergleichen wir einige der wichtigsten Dracula-Filme, sparen aber auch  das Buch nicht aus, das natürlich der Ursprung aller Vampire war, wie wir sie heute kennen.</p>
<p>Darin erzählt Stoker die Geschichte des jungen englischen Maklers Jonathan Harker, der ins entfernte Transsilvanien geschickt wird, um mit dem Grafen Dracula Geschäfte zu machen.<br />
Schnell merkt Harker, dass auf dem Schloss unheimliche Dinge vor sich gehen, doch er ist dort gefangen, während der untote Graf nach England reist.<br />
Dort hat er es auf Harkers Verlobte Mina abgesehen, die nicht das einzige Opfer des Vampirs bleiben soll.<br />
Stärkster Gegenspieler des Grafen ist Professor Abraham van Helsing, der von Minas Freunden herbeigerufen wird. Gemeinsam wollen sie Dracula ein für allemal töten, doch die Zeit ist knapp, denn Mina wurde bereits gebissen.<span id="more-5261"></span></p>
<p>Analysen über Stokers Roman füllen ganze Regale, daher soll an dieser Stelle nur so viel gesagt sein:<br />
Schon Harkers Anreise nach Transsilvanien, ein fremdartiges, raues Land stimmt auf die dunklen Ereignisse ein, die folgen. Tod und Verfall, aber auch eine unterschwellige Wollust sind wichtige Bestandteile des Buches und ziehen sich durch alle Aspekte der Handlung.<br />
Geschrieben wurde der Roman als Tagebuchform, teilweise auch in Briefform, wobei zwischen den Perspektiven  verschiedener Menschen hin- und her gewechselt wird.</p>
<div id="attachment_5276" class="wp-caption alignright" style="width: 249px"><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/nosferatu.jpg"><img class="size-full wp-image-5276   " title="nosferatu" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/nosferatu.jpg" alt="" width="239" height="340" /></a><p class="wp-caption-text">NOSFERATU (1922)</p></div>
<p style="text-align: left;">Die erste DRACULA-Verfilmung trug nicht einmal den Namen DRACULA. Der deutsche F.W. Murnau inszenierte 1922 NOSFERATU, eine von Stokers Witwe nicht autorisierte Adaption. Während die Handlung durchaus an das Buch erinnert, wurden Namen und Orte geändert, was der intensiven Atmosphäre, die der Film aufbaut, aber keinen Abbruch tut. Nosferatu entstand noch als Stummfilm und das Flackern der Bilder mit schwarzen Rändern mag heute nicht mehr zeitgemäß wirken, trägt aber zur unheilvollen Stimmung maßgebend bei.<br />
Während andere Verfilmungen Dracula zunächst als Menschen zeigen, trägt der Vampir (hier Graf Orlok, gespielt von Max Schreck) von Anfang an ein furchteinflößendes Äußeres, das nichts von dem charmanten Edelmann hat, als der er sich in den nächsten Verfilmungen geben wird.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<div id="attachment_5274" class="wp-caption alignleft" style="width: 232px"><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/dracula-lugosi.jpg"><img class="size-full wp-image-5274  " title="dracula lugosi" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/dracula-lugosi.jpg" alt="" width="222" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Bela Lugosi (1931)</p></div>
<p style="text-align: left;">1931 übernahm Bela Lugosi die Rolle des Grafen, zum ersten Mal mit Ton und erstmals offiziell.<br />
Vorlage war jedoch nur indirekt der Roman und vielmehr ein Theaterstück, das einige Jahre zuvor aufgeführt wurde, was womöglich auch erklärt, warum viele Schauspieler in ihren Rollen überagieren.<br />
Wie in den meisten Verfilmungen wurde die Handlung gekürzt und einige Personen anders eingesetzt als von Stoker angedacht. So reist z.B. in dieser Adaption Harker überhaupt nicht zu Dracula. Diese Rolle kommt Renfield zu, der in der Vorlage als Harkers Vorgänger und inzwischen wahnsinniger Diener des Vampirs auftritt. Insgesamt zeigt sich der Film weniger roh als NOSFERATU und der Graf gibt sich als eloquenter und gesitteter Adliger, der nur heimlich seine düstere Seite zeigt und sich ansonsten zur High Society Londons gesellt. Seine düstere Ausstrahlung zieht diese Version vor allem aus dem schwarz-weiß-Bild. Die Spezialeffekte, wie eine vor dem Fenster kreisende Fledermaus wirken hingegen zumindest aus heutiger Sicht veraltet. Bezeichnend auch, dass im ganzen Film kein Blut zu sehen ist.<br />
Obwohl der gebürtige Rumäne Lugosi in über 100 Filmen mitspielte, blieb es immer die Rolle des Blutsaugers, die man bis heute mit ihm verbindet.</p>
<div id="attachment_5273" class="wp-caption alignleft" style="width: 232px"><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/Dracula-lee.jpg"><img class="size-full wp-image-5273  " title="Dracula lee" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/Dracula-lee.jpg" alt="" width="222" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Christopher Lee (1958)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieses Schicksal teilt Lugosi mit Christopher Lee, der 1958 den Grafen im Auftrag der legendären Hammer-Studios zum ersten (aber nicht zum letzten) Mal spielte und für viele als der Dracula schlechthin gilt. Man muss aber festhalten, dass diese Version von allen hier vorgestellten die Schwächste ist. Lee war zur damaligen Zeit kein besonders guter Schauspieler und wieder wurden Charaktere beliebig durcheinander gewürfelt. Jonathan Harker stirbt gleich zu Beginn, Figuren wie Dr. Seward werden völlig vergessen und statt in London befindet man sich unweit des Schlosses.<br />
Außerdem trieft jede Szene vor bunten, satten Farben, die jegliche Atmosphäre stehlen. Lobenswert ist jedoch die schwere Musik, die jeden Auftritt Draculas ankündigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1992 nahm sich Francis Ford Coppola Stoker’s Roman an. Das Ergebnis ist beachtlich. Als wohl erste Verfilmung schaffte es der Ausnahmeregisseur den kompletten Stoff des Buches, samt aller Nebenfiguren,  unterzubringen und lieferte zudem noch eine glaubwürdige Vorgeschichte, die der realen Figur des Grafen ebenso gerecht wird, wie dem Vampir im Film. Das Werk ist bildgewaltig und setzt einerseits durch eigene Ideen Akzente, verneigt sich andererseits aber auch vor seinen Vorgängern. So ist z.B. die Szene, in der  Dracula senkrecht in seinem Sarg auffährt, eindeutig von NOSFERATU entliehen.<br />
Die Besetzung ist nicht nur prominent, sondern lieferte auch Höchstleistungen ab. Gary Oldman (Dracula) und Anthony Hopkins (Van Helsing) konnten in ihrem Leben in vielen Rollen glänzen, aber nie spielten Winona Ryder und Keanu Reeves besser als hier.<br />
Der im Buch nur angedeuteten Sexualität kommt unter Coppola mehr Beachtung zu. Nicht nur lernen wir Prof. Van Helsing kennen während er in einer Vorlesung Parallelen zwischen Zivilisation und „Syphilisation“ zieht, sondern erleben auch verschiedene sinnlich-erotische Vampirszenen.<br />
Auch ist zu erwähnen, dass Dracula keineswegs nur als Monster dargestellt wird; durch seine Vorgeschichte und Liebe zu Mina wird er vielmehr zur tragischen Figur, die von Stokers Darstellung abweicht.</p>
<div id="attachment_5275" class="wp-caption aligncenter" style="width: 472px"><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/dracula-oldman.jpg"><img class="size-full wp-image-5275  " title="dracula oldman" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/dracula-oldman.jpg" alt="" width="462" height="369" /></a><p class="wp-caption-text">Gary Oldman (1992)</p></div>
<p>Fazit:<br />
Von allen Verfilmungen ist BRAM STOKER’S DRACULA eindeutig die kompletteste, daran können auch einige wenige Längen im Mittelteil nichts ändern. Auch NOSFERATU ist nach all den Jahren noch für einige Schaudermomente gut.<br />
In jedem Fall sollte jeder der des Lesens mächtig ist, Bram Stokers Roman kennen. Das Buch hat bis heute nichts von seinem Schrecken und seiner Qualität verloren.</p>
<p>DRACULA (Roman) (1897)</p>
[xrr rating=10/10]
<p>&nbsp;</p>
<p>NOSFERATU (1922)</p>
[xrr rating=9/10]
<p>&nbsp;</p>
<p>DRACULA (1931)</p>
[xrr rating=8/10]
<p>&nbsp;</p>
<p>DRACULA (1958)</p>
[xrr rating=6.5/10]
<p>&nbsp;</p>
<p>BRAM STOKER’S DRACULA (1992)</p>
[xrr rating=9.5/10]
<p>&nbsp;</p>
<p>Nosferatu (1922) &#8211; kompletter Film (natürlich legal)<br />
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<p>Dracula (1931) &#8211; Trailer<br />
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<p>Dracula (1958) &#8211; Trailer<br />
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<p>Bram Stoker&#8217;s Dracula (1992) &#8211; Trailer<br />
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Xw2-ZMhxTUs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/v/Xw2-ZMhxTUs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versus: Halloween II (1981 vs. 2009)</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 11:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[1981]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[halloween]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Halloween II brachte Rob Zombie 2009 nicht nur ein Remake, sondern ein Remake eines Sequels in die Kinos, was durchaus ungewöhnlich ist. Gleichzeitig stellt diese Veröffentlichung den zehnten Halloween-Film dar, wenngleich die Figur des Michael Myers in Teil 3 aussetzen musste. Das Original wurde bereits 1981 veröffentlicht und war in Deutschland lange Zeit beschlagnahmt. Von der Crew des ersten Teils, waren viele Mitglieder wieder beteiligt, aber John Carpenter fungierte hier nur noch als Produzent. Regie führte Rick Rosenthal, der 2002 auch für Halloween: Resurrection verantwortlich war. Inhaltlich knüpfen beide sowohl Original als auch Neuverfilmung direkt an den ersten Teil an, entfernen sich nach einiger Zeit aber deutlich voneinander.(Achtung: diverse Spoiler) Bereits in der letzten Szene von Halloween (1978) deutet sich an, dass Michael Myers nicht tot ist und so beginnt Halloween II in der gleichen Nacht, wo ein verletzter Michael Myers weiterhin durch Haddonfield irrt und sich wieder auf die Jagd nach Jamie Lee Curtis alias Laurie Strode macht, während er selbst von Dr. Loomis und der Polizei verfolgt wird. Als ein ähnlich maskierter Mann bei einem Unfall stirbt, glaubt man Myers sei tot, doch der dringt in das Krankenhaus ein, in dem Laurie untergebracht ist. Hier greift auch Rob Zombie den Faden auf. Außer Laurie haben auch ihre Freundin Annie Brackett und Dr. Loomis überlebt. In den ersten Szenen sehen wir, wie die drei operiert werden, während man Michael Myers in einem Leichenwagen abtransportiert. Außerhalb Haddonfield hat das Auto einen Unfall und Myers, der nicht tot war, entkommt. Er kehrt auch im Remake ins Krankenhaus zurück und fast gelingt es ihm Laurie zu töten, als…diese aufwacht. Die etwa 20-minütige Traumsequenz kommt unerwartet und als Zuschauer fragt man sich unwillkürlich was das jetzt sollte. Die Lösung ist letztlich simpel. Rob Zombie fasst die Handlung des Originals im Eiltempo zusammen, will für den Rest des Films aber eigene Pfade einschlagen. Das tut er zunächst durch einen Zeitsprung: Drei Jahre sind vergangen und den Unfall des Leichenwagens gab es wohl tatsächlich, aber Myers Leiche wurde nie gefunden. Laurie wohnt inzwischen bei Annie Brackett und ihrem Vater dem Sheriff von Haddonfield. Sie und Annie scheinen einen Rollentausch vollzogen zu haben. Während Annie tiefe Narben im Gesicht zurückbehalten hat und eher zurückgezogen lebt, wirkt Laurie rebellisch und psychisch angeschlagen. Dr. Loomis hat unterdessen ein Buch über Michael Myers geschrieben und wurde dadurch zum Star. Wie nicht anders zu erwarten ist auch Michael Myers am Leben und zieht eine Blutspur hinter sich her, als er sich erneut auf den Weg nach Haddonfield macht. Rick Rosenthal zeigt uns wie schon John Carpenter vieles aus der Sicht von Michael Myers, Rob Zombie geht sogar noch einen Schritt weiter und gewährt uns gewissermaßen Einblick in das Gehirn des Mörders, der von Visionen heimgesucht wird, die seine Mutter und ihn selbst als Kind zeigen. Ich empfand diesen Einblick als überaus störend und unstimmig und war -auch wegen einiger anderer Schwächen- nach der Hälfte des Films kurz davor frühzeitig aufzugeben, bin aber froh es nicht getan zu haben. Eine...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.amazon.de/dp/B002YCEKJO/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1596 alignright" title="halloween2" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/08/halloween2-193x300.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>Mit Halloween II brachte Rob Zombie 2009 nicht nur ein Remake, sondern ein Remake eines Sequels in die Kinos, was durchaus ungewöhnlich ist. Gleichzeitig stellt diese Veröffentlichung den zehnten Halloween-Film dar, wenngleich die Figur des Michael Myers in Teil 3 aussetzen musste.</p>
<p>Das Original wurde bereits 1981 veröffentlicht und war in Deutschland lange Zeit beschlagnahmt. Von der Crew des ersten Teils, waren viele Mitglieder wieder beteiligt, aber John Carpenter fungierte hier nur noch als Produzent. Regie führte Rick Rosenthal, der 2002 auch für Halloween: Resurrection verantwortlich war.<span id="more-1592"></span></p>
<p>Inhaltlich knüpfen beide sowohl Original als auch Neuverfilmung direkt an den ersten Teil an, entfernen sich nach einiger Zeit aber deutlich voneinander.<!--more-->(Achtung: diverse Spoiler)<br />
Bereits in der letzten Szene von Halloween (1978) deutet sich an, dass Michael Myers nicht tot ist und so beginnt Halloween II in der gleichen Nacht, wo ein verletzter Michael Myers weiterhin durch Haddonfield irrt und sich wieder auf die Jagd nach Jamie Lee Curtis alias Laurie Strode macht, während er selbst von Dr. Loomis und der Polizei verfolgt wird. Als ein ähnlich maskierter Mann bei einem Unfall stirbt, glaubt man Myers sei tot, doch der dringt in das Krankenhaus ein, in dem Laurie untergebracht ist.</p>
<p>Hier greift auch Rob Zombie den Faden auf.<br />
Außer Laurie haben auch ihre Freundin Annie Brackett und Dr. Loomis überlebt. In den ersten Szenen sehen wir, wie die drei operiert werden, während man Michael Myers in einem Leichenwagen abtransportiert.<br />
Außerhalb Haddonfield hat das Auto einen Unfall und Myers, der nicht tot war, entkommt.<br />
Er kehrt auch im Remake ins Krankenhaus zurück und fast gelingt es ihm Laurie zu töten, als…diese aufwacht.</p>
<p>Die etwa 20-minütige Traumsequenz kommt unerwartet und als Zuschauer fragt man sich unwillkürlich was das jetzt sollte. Die Lösung ist letztlich simpel. Rob Zombie fasst die Handlung des Originals im Eiltempo zusammen, will für den Rest des Films aber eigene Pfade einschlagen.<br />
Das tut er zunächst durch einen Zeitsprung: Drei Jahre sind vergangen und den Unfall des Leichenwagens gab es wohl tatsächlich, aber Myers Leiche wurde nie gefunden.<br />
Laurie wohnt inzwischen bei Annie Brackett und ihrem Vater dem Sheriff von Haddonfield. Sie und Annie scheinen einen Rollentausch vollzogen zu haben. Während Annie tiefe Narben im Gesicht zurückbehalten hat und eher zurückgezogen lebt, wirkt Laurie rebellisch und psychisch angeschlagen.<br />
Dr. Loomis hat unterdessen ein Buch über Michael Myers geschrieben und wurde dadurch zum Star.<br />
Wie nicht anders zu erwarten ist auch Michael Myers am Leben und zieht eine Blutspur hinter sich her, als er sich erneut auf den Weg nach Haddonfield macht.</p>
<p>Rick Rosenthal zeigt uns wie schon John Carpenter vieles aus der Sicht von Michael Myers, Rob Zombie geht sogar noch einen Schritt weiter und gewährt uns gewissermaßen Einblick in das Gehirn des Mörders, der von Visionen heimgesucht wird, die seine Mutter und ihn selbst als Kind zeigen.<br />
Ich empfand diesen Einblick als überaus störend und unstimmig und war -auch wegen einiger anderer Schwächen- nach der Hälfte des Films kurz davor frühzeitig aufzugeben, bin aber froh es nicht getan zu haben. Eine dieser Schwächen ist die Darstellung des Dr. Loomis. Dass der Schauspieler Malcolm McDowell im Gegensatz zu Donald Pleasence in den Originalfilmen nicht optimal besetzt war, deutete sich schon in Teil 1 an. In Halloween 2 wird er als kaltherziger und arroganter Buchautor gezeigt, der nur an Gewinnmaximierung interessiert ist. Für den Zuschauer ist diese Wandlung nicht recht zu begreifen.<br />
Interessanter ist hingegen das Umfeld in dem Loomis gezeigt wird. Für viele Menschen ist der Mörder Michael Myers ein Star und Loomis wird als Autor zusammen mit Komikern in Latenight-Shows eingeladen und medial ausgeschlachtet. Bei einer Autogrammstunde wird er hingegen von einem wütenden Angehörigen eines Opfers fast getötet. Diese Gesellschaftskritik ist vielleicht etwas dick aufgetragen, letztlich aber nicht allzu weit hergeholt.<br />
Trotz der zu erwartenden Morde Myers, nimmt sich der Film recht viel Zeit um das heutige Leben der Überlebenden zu zeigen.<br />
Ein besonderer Trick gelingt ihm dabei mit der Figur der Annie Brackett. War sie in Teil 1 nur ein weiterer Teenager, der nach dem Sex (fast) getötet wurde, ist sie in Teil 2 „geläutert“. Die seelischen und körperlichen Narben trägt sie im Gegensatz zu Laurie mit Fassung. Sie scheint froh am Leben zu sein und wird dadurch zur Sympathieträgerin. Aber weder Rob Zombie noch Michael Myers sind fair und so wird auch sie ein Opfer des Killers. Ich empfand diese Szene intensiver als andere Morde, da sie dem Tod bereits von der Schippe gesprungen schien, auch wegen ihres trauernden Vaters, denn Trauer hat für gewöhnlich in Slasher-Filmen wenig Platz.<br />
Übrigens: Danielle Harris, die Annie Brackett verkörpert, hat bereits einige Halloween-Erfahrung. In Halloween 4 und 5 spielte sie Michaels Nichte.</p>
<p>Am Ende des Films sehen wir Michael Myers ohne Maske und erkennen eine kaum zu verleugnende Ähnlichkeit zu Regisseur Rob Zombie. Dass die Tagline des Films „Family is forever“ ist und Michaels Mutter wieder von Rob’s Frau Sherrie Moon Zombie gespielt wird, ist dabei nur allzu passend.</p>
<p>Rick Rosenthals Version von Halloween II ist ein weiterer Slasher-Film: brutaler als Teil eins, aber ohne die grandiose Atmosphäre des Regisseurs Carpenter. Zombies Film hingegen ist mehr als eine Kopie. Ich habe volles Verständnis, wenn jemandem der Film nicht zusagt, finde aber trotz aller negativen Punkte durchaus Gefallen an dem Werk und man muss Zombie zugestehen, dass  er versucht neue Elemente zu integrieren und in jedem Fall beiden Filmen seinen Stempel aufdrückte.</p>
<p>Halloween II (1981) [xrr rating=6/10]
<p>Halloween II (2009)  [xrr rating=7/10]
<table border="2" cellspacing="0" cellpadding="7">
<tbody>
<tr><strong> </strong></tr>
<tr>
<th colspan="3"> <strong><br />
</strong></p>
<h2><strong>Halloween II</strong></h2>
<p><strong> </strong></th>
<p><strong> </strong></tr>
<tr>
<th></th>
<th style="text-align: left;">Original</th>
<th style="text-align: left;">Remake</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>1981</td>
<td>2009</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>Rick Rosenthal</td>
<td>Rob Zombie</td>
</tr>
<tr>
<td>Drehbuch</td>
<td>John Carpenter,  Debra Hill</td>
<td>Rob Zombie</td>
</tr>
<tr>
<td>Produzent</td>
<td>Debra Hill</td>
<td>u.a. Malek Akkad</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 89</td>
<td>ca. 114 min  (Director&#8217;s Cut)</td>
</tr>
<tr>
<td>Budget</td>
<td>ca. 2,5 Mio $</td>
<td>ca. 15 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspielergebnis (USA)</td>
<td>ca. 7,6 Mio $</td>
<td>ca. 33 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>ab 18</td>
<td>ab 18</td>
</tr>
<tr>
<td>Bodycount</td>
<td>9</td>
<td>17</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Trailer Halloween II (1981)<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4M5rIr34E5w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/4M5rIr34E5w&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Trailer Halloween II (2009)<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5sb7CsyFkoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/5sb7CsyFkoc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versus: Halloween (1978 vs 2007)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/versus-halloween-1978-vs-2007/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[1978]]></category>
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		<category><![CDATA[michael myers]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
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		<description><![CDATA[Einen Film wie Halloween muss man eigentlich kaum noch jemandem vorstellen, denn John Carpenters Meisterwerk von 1978 gehört ins Repertoire eines jeden Horrorfans und war nicht nur Start einer ganzen Filmreihe, sondern lieferte auch die Vorlage für zahllose verwandte Filme. Bösewicht Michael Myers erreichte Kultstatus und Darstellerin Jamie Lee Curtis wurde zur Scream-Queen. Der hypnotische Score ist weltbekannt und muss seitdem im Fernsehen immer dann herhalten, wenn man zeigen will wie unheimlich etwas ist. Wenn man also versucht etwas zu verbessern, was auch über 30 Jahre nach der Entstehung als nahezu perfekt durchgeht, muss ein Augenblick der Skepsis erlaubt sein, auch dann wenn der Regisseur der Neuverfilmung Rob Zombie heißt, der -egal ob als Musiker oder als Regisseur- wiederholt seine Liebe zum Genre unter Beweis stellte. Die Handlung beider Filme ist natürlich ähnlich: Haddonfield, Illinois: In einer Halloweennacht ersticht der junge Michael Myers seine Schwester. Man steckt Michael in eine psychiatrische Anstalt, wo er von Dr. Loomis betreut wird. 15 Jahre später entkommt Myers und kehrt erneut an Halloween nach Haddonfield zurück. Während Loomis sich auf die Suche nach ihm macht, richtet Myers ein Blutbad an. Die größten Unterschiede liegen in der Handschrift, die jeder Regisseur seiner jeweiligen Version aufdrückt. Das Umfeld: Der Michael Myers aus John Carpenters Vorstellung entstammt einer scheinbar normalen Familie der Mittelschicht, bei Rob Zombie gehört er zum „White Trash“. In der Familie herrscht ein rauer Umgangston. Die Mutter ist Stripperin, der Stiefvater Alkoholiker. Michael selbst trägt lange ungepflegte Haare und ein Kiss-Shirt. Der Look: Carpenters Film entstand in den 70ern und das ist auch zu erkennen, ohne dass es altmodisch wirkt. Kühle Bilder, die zur herbstlichen Stimmung passen, untermalen die düstere Handlung. Rob Zombies Halloween entstand 2007 und dennoch wähnt man sich um 30 Jahre zurückversetzt. Egal ob man dem Kind Michael Myers über die Schulter schaut oder 15 Jahre später dem Erwachsenen, alles sieht nach 70ern aus, mit dem Unterschied, dass im Jetzt Handys benutzt werden. Da die Optik dennoch stimmig ist, kann man daran nicht viel aussetzen. Passend zum sozialen Umfeld der Familie Myers, wurde auch die Gesamtoptik angepasst: Zombies Schauplätze wirken stets so, als müsse man mal wieder putzen oder die Wände streichen. Spannung vs. Gewalt: John Carpenter setzt auf Spannung, viel Spannung. Wenngleich die Morde und die Leichen gezeigt werden, ist kaum Blut zu sehen und viele Details werden von der Dunkelheit verschluckt. Zombie übernimmt insbesondere nach Myers‘ Rückkehr nach Haddonfield viele Szenen aus dem Original, geht aber weitaus blutiger zur Sache. Auch die Anzahl der Leichen, die den Weg des Psychopathen pflastern ist weitaus höher, als es 1978 der Fall war: Während sich Michael in Carpenters Film zunächst darauf beschränkt seine Schwester zu ermorden, tötet er in der Neuauflage auch deren Freund, seinen Stiefvater und einen Mitschüler, bevor er in die Psychiatrie eingewiesen wird. Dieser Trend setzt sich auch nach seiner Flucht fort. Leider schießt das Remake dabei teilweise über das Ziel hinaus. Vor allem die Szene, die letztlich zum Ausbruch von Myers führt, macht wenig Sinn: Ein Aufseher und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.amazon.de/dp/B0012OVE3A/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1554 alignright" title="poster_halloween-poster" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/08/poster_halloween-poster-196x300.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>Einen Film wie Halloween muss man eigentlich kaum noch jemandem vorstellen, denn John Carpenters Meisterwerk von 1978 gehört ins Repertoire eines jeden Horrorfans und war nicht nur Start einer ganzen Filmreihe, sondern lieferte auch die Vorlage für zahllose verwandte Filme. Bösewicht Michael Myers erreichte Kultstatus und Darstellerin Jamie Lee Curtis wurde zur Scream-Queen. Der hypnotische Score ist weltbekannt und muss seitdem im Fernsehen immer dann herhalten, wenn man zeigen will wie unheimlich etwas ist.</p>
<p>Wenn man also versucht etwas zu verbessern, was auch über 30 Jahre nach der Entstehung als nahezu perfekt durchgeht, muss ein Augenblick der Skepsis erlaubt sein, auch dann wenn der Regisseur der Neuverfilmung Rob Zombie heißt, der -egal ob als Musiker oder als Regisseur- wiederholt seine Liebe zum Genre unter Beweis stellte.<span id="more-1547"></span></p>
<p>Die Handlung beider Filme ist natürlich ähnlich: Haddonfield, Illinois: In einer Halloweennacht ersticht der junge Michael Myers seine Schwester. Man steckt Michael in eine psychiatrische Anstalt, wo er von Dr. Loomis betreut wird. 15 Jahre später entkommt Myers und kehrt erneut an Halloween nach Haddonfield zurück. Während Loomis sich auf die Suche nach ihm macht, richtet Myers ein Blutbad an.<br />
Die größten Unterschiede liegen in der Handschrift, die jeder Regisseur seiner jeweiligen Version aufdrückt.</p>
<p>Das Umfeld: Der Michael Myers aus John Carpenters Vorstellung entstammt einer scheinbar normalen Familie der Mittelschicht, bei Rob Zombie gehört er zum „White Trash“. In der Familie herrscht ein rauer Umgangston. Die Mutter ist Stripperin, der Stiefvater Alkoholiker. Michael selbst trägt lange ungepflegte Haare und ein Kiss-Shirt.</p>
<p>Der Look: Carpenters Film entstand in den 70ern und das ist auch zu erkennen, ohne dass es altmodisch wirkt. Kühle Bilder, die zur herbstlichen Stimmung passen, untermalen die düstere Handlung. Rob Zombies Halloween entstand 2007 und dennoch wähnt man sich um 30 Jahre zurückversetzt. Egal ob man dem Kind Michael Myers über die Schulter schaut oder 15 Jahre später dem Erwachsenen, alles sieht nach 70ern aus, mit dem Unterschied, dass im Jetzt Handys benutzt werden. Da die Optik dennoch stimmig ist, kann man daran nicht viel aussetzen. Passend zum sozialen Umfeld der Familie Myers, wurde auch die Gesamtoptik angepasst: Zombies Schauplätze wirken stets so, als müsse man mal wieder putzen oder die Wände streichen.</p>
<p>Spannung vs. Gewalt: John Carpenter setzt auf Spannung, viel Spannung. Wenngleich die Morde und die Leichen gezeigt werden, ist kaum Blut zu sehen und viele Details werden von der Dunkelheit verschluckt. Zombie übernimmt insbesondere nach Myers‘ Rückkehr nach Haddonfield viele Szenen aus dem Original, geht aber weitaus blutiger zur Sache. Auch die Anzahl der Leichen, die den Weg des Psychopathen pflastern ist weitaus höher, als es 1978 der Fall war: Während sich Michael in Carpenters Film zunächst darauf beschränkt seine Schwester zu ermorden, tötet er in der Neuauflage auch deren Freund, seinen Stiefvater und einen Mitschüler, bevor er in die Psychiatrie eingewiesen wird. Dieser Trend setzt sich auch nach seiner Flucht fort. Leider schießt das Remake dabei teilweise über das Ziel hinaus. Vor allem die Szene, die letztlich zum Ausbruch von Myers führt, macht wenig Sinn: Ein Aufseher und dessen Freund vergewaltigen eine Mitinsassin in Myers Zelle, woraufhin Myers die beiden Männer tötet. (Anmerkung: Diese Szene ist nicht in allen Versionen des Films enthalten) Warum würden die beiden Kerle ihre Tat nicht einfach in der Zelle der Frau begehen, sondern dafür die Tür des hünenhaften Mörders aufsperren? Diese Szene dient nur dazu noch mehr Gewalt auf die Leinwand zu bringen und ist mehr als unnötig.</p>
<p>Die Hintergründe: Nach dem ersten Mord nimmt sich John Carpenter Zeit, die zukünftigen Opfer von Michael Myers genauer vorzustellen. Zombie tut dies nicht, dafür lernen wir das Kind Michael Myers vor und nach den ersten Morden besser kennen. Während Dr. Loomis Michael im Original kurzerhand als „böse“ klassifiziert, liefert uns das Remake einen tiefen Einblick in seinen Lebenslauf. Neben der schwierigen familiären Situation, erfährt man dass Michael als Kind Tiere quält und in der Schule auffällig wird. Seinen ersten Mord begeht er an einem Mitschüler, der ihn vorher ärgerte. Auch während der Zeit in der Psychiatrie, weicht man als Zuschauer nicht von Myers‘ Seite. Während Carpenter seinerzeit also dem Personenkreis der Opfer Platz einräumt, die normalerweise die Sympathieträger sind, ist sich Rob Zombie 30 Jahre später durchaus bewusst, welchen Status die Figur Michael Myers innehat und versucht seine Beweggründe offenzulegen. Auffällig ist, dass man Myers anfangs in der Tat besser versteht, weil seine ersten Opfer häufig unsympathisch erscheinen.</p>
<p>Musik: Carpenters bekannte Melodie wurde auch in der Neuverfilmung übernommen, was ob der musikalischen Qualitäten Rob Zombies verwunderlich ist.</p>
<p>Sex: Damals wie heute ist es ein Fehler Sex zu haben. Egal, ob es sich dabei um zwei Teenager handelt, die oben angesprochenen Vergewaltiger oder auch nur den LKW-Fahrer, der sich ein Pornoheft auf dem Klo anschaut, kurz darauf werden alle getötet. Nicht ganz schlüssig ist in diesem Zusammenhang, dass Michael Myers im Remake seine Mutter verschont, obwohl diese wenig prüde als Stripperin arbeitet. In beiden Filmen spielt Sex eine Rolle, wobei aber vor allem die Neuverfilmung darum bemüht ist, nackte Haut zu zeigen.</p>
<p>Fazit: Am Original gibt es kaum etwas auszusetzen, dieser Film ist einer DER Klassiker des Genres. Rob Zombie schätzte ich bislang als Musiker mehr denn als Regisseur. „House Of 1000 Corpses“ und „The Devil’s Rejects“ wirkten doch ein wenig unausgegoren. Zombies Version von Halloween weiß meist dann zu gefallen, wenn er sich von Carpenters Vorlage löst und eigene Wege geht, was er fast nur im ersten Teil tut. Nach Myers Rückkehr nach Haddonfield werden zu viele Szenen von Carpenter kopiert, wenngleich selbst dann stets Zombies eigener Stil durchschimmert.</p>
<p>Halloween (1978): 9,5 von 10 Sternen</p>
<p>Halloween (2007): 7 von 10 Sternen</p>
<p>Anmerkung: Ein VERSUS zu den beiden Halloween II – Verfilmungen folgt in der nächsten Woche.</p>
<table border="2" cellspacing="0" cellpadding="7">
<tbody>
<tr><strong> </strong></tr>
<tr>
<th colspan="3"> <strong>Halloween</strong></th>
<p><strong> </strong></tr>
<tr>
<th></th>
<th style="text-align: left;">Original</th>
<th style="text-align: left;">Remake</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>1978</td>
<td>2007</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>John Carpenter</td>
<td>Rob Zombie</td>
</tr>
<tr>
<td>Drehbuch</td>
<td>John Carpenter,  Debra Hill</td>
<td>Rob Zombie</td>
</tr>
<tr>
<td>Produzent</td>
<td>u.a. Moustapha Akkad,  Debra Hill</td>
<td>Malek Akkad*</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 88 bzw. 100 min  (TV-Fassung)</td>
<td>ca. 105 bzw. 116 min  (Director&#8217;s Cut)</td>
</tr>
<tr>
<td>Budget</td>
<td>ca. 320.000 $</td>
<td>ca. 15 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspielergebnis (USA)</td>
<td>ca. 47 Mio $</td>
<td>ca. 58 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>(heute) ab 16</td>
<td>ab 18</td>
</tr>
<tr>
<td>Bodycount</td>
<td>5</td>
<td>18**</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>*Malek ist der Sohn von Moustapha Akkad<br />
**variiert je nach Fassung</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vw6DcB0Pa48&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/vw6DcB0Pa48&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object> <object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4K3g_tQ8S2g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/4K3g_tQ8S2g&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versus: Das Grauen kommt um 10 (When a stranger calls 1979) vs. Unbekannter Anrufer (When a stranger calls 2006)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/versus-das-grauen-kommt-um-10-when-a-stranger-calls-1979-vs-unbekannter-anrufer-when-a-stranger-calls-2006/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/versus-das-grauen-kommt-um-10-when-a-stranger-calls-1979-vs-unbekannter-anrufer-when-a-stranger-calls-2006/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 09:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[babysitter]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[slasher]]></category>
		<category><![CDATA[versus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.horrorpilot.com/?p=1474</guid>
		<description><![CDATA[Meist übernehmen die Verantwortlichen bei einem Remake auch den Titel des Originalfilms. Dass dies hier zumindest in der deutschen Version anders gehandhabt wurde, könnte zum einen am allzu sehr nach 70ern klingenden deutschen Namen gelegen haben, zum anderen wohl am geringen Bekanntheitsgrad. Bekannter als die beiden Horrorfilme dürfte ohnehin die moderne Legende sein, auf der die Handlung basiert. Eine Babysitterin wird von einem Anrufer belästigt. Als sie die Polizei verständigt, kann durch eine Fangschaltung festgestellt werden, dass die Anrufe aus dem gleichen Haus kommen (siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Babysitter_and_the_Man_Upstairs) Dieser Mythos lieferte auch das Futter für einige andere Filme, wie z.B. die ersten 10 min. von „Scream“ und in „Düstere Legenden“ (Urban Legend) wird direkt darauf eingegangen. Mit dieser simplen, aber überzeugenden Grundidee im Rücken, kann man zunächst also nichts verkehrt machen und jeder, der sich als Kind schon einmal im eigenen Haus vor der Dunkelheit gefürchtet hat, dürfte nachvollziehen, wie es der Babysitterin Jill ergeht. Dementsprechend sind beide Filme weniger auf Brutalität, als auf Spannung und Schreckmomente ausgelegt, unterscheiden sich aber doch gewaltig. Im Remake von 2006 besteht die ganze Handlung aus dieser Legende, die ansonsten nur noch durch Details geschmückt wird. So gibt es eine Haushälterin, eine Katze, ein paar Vögel, eine Freundin, die einfach vorbeischaut, ein (Ex-)Freund, der anruft usw. Man bleibt als Zuschauer fast durchgängig bei Jill, die sich ein ums andere mal grundlos erschrecken lässt, bevor es im Finale zur Sache geht. Im Original aus dem Jahr 1979 deckt die Geschichte mit dem Eindringling im Haus nur höchstens ein Drittel ab. „Unbekannter Anrufer“ ist nicht unspannend, aber wenn zum zehnten Mal der Kühlschrank oder ein unachtsam aufgehängter Mantel die vermeintliche Bedrohung darstellen, wünscht man sich als Zuschauer, dass doch irgendwann etwas geschehen möge. Andererseits zieht der Film natürlich seine Stärke aus der Tatsache, dass man die Bedrohung nicht kennt, nicht einmal weiß, wie der Anrufer aussieht und was er im Schilde führt. Lediglich die ersten Minuten des Films, die in einer anderen Stadt spielen, suggerieren, dass von dem Mann ernsthafte Gefahr ausgeht. Stephen King hat sinngemäß einmal gesagt, dass uns in Horrorfilmen nur das fehlende Wissen was hinter einer Tür ist, angst machen kann, denn wenn man die Tür öffnet und das Monster stehen sieht, sieht man unweigerlich auch den Reißverschluss des Kostüms und sagt sich: „Damit kann ich umgehen“. Genau das passiert in Unbekannter Anrufer letztlich auch. Ein Eyecatcher ist das Haus des wohlhabenden Ehepaares in dem Jill ihren Job verrichtet. Ob ein Gruselfilm in einer hochmodernen Villa spielen darf oder in einem alten Herrenhaus besser aufgehoben wäre, ist sicher Geschmackssache. Gleiches gilt für die Optik der Darsteller, die wie so oft überdurchschnittlich gut aussehen, wohingegen der Böse böse wirkt. Zu loben ist aber die akustische Untermalung des Films. „Das Grauen kommt um 10“ hat zwei wirklich starke Szenen: zum einen die bereits erwähnte, in der Jill erfährt, dass der Anrufer bereits bei ihr im Haus ist. Die andere zum Ende des Films, als sie ihren neben sich im Bett liegenden Mann wecken will, aber feststellen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.amazon.de/dp/B000KRN10E/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1484 alignright" title="poster" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/07/poster-203x300.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>Meist übernehmen die Verantwortlichen bei einem Remake auch den Titel des Originalfilms. Dass dies hier zumindest in der deutschen Version anders gehandhabt wurde, könnte zum einen am allzu sehr nach 70ern klingenden deutschen Namen gelegen haben, zum anderen wohl am geringen Bekanntheitsgrad.<br />
Bekannter als die beiden Horrorfilme dürfte ohnehin die moderne Legende sein, auf der die Handlung basiert.</p>
<p>Eine Babysitterin wird von einem Anrufer belästigt. Als sie die Polizei verständigt, kann durch eine Fangschaltung festgestellt werden, dass die Anrufe aus dem gleichen Haus kommen (siehe auch: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Babysitter_and_the_Man_Upstairs">http://en.wikipedia.org/wiki/The_Babysitter_and_the_Man_Upstairs</a>)</p>
<p><span id="more-1474"></span>Dieser Mythos lieferte auch das Futter für einige andere Filme, wie z.B. die ersten 10 min. von „Scream“ und in „Düstere Legenden“ (Urban Legend) wird direkt darauf eingegangen.</p>
<p>Mit dieser simplen, aber überzeugenden Grundidee im Rücken, kann man zunächst also nichts verkehrt machen und jeder, der sich als Kind schon einmal im eigenen Haus vor der Dunkelheit gefürchtet hat, dürfte nachvollziehen, wie es der Babysitterin Jill ergeht.<br />
Dementsprechend sind beide Filme weniger auf Brutalität, als auf Spannung und Schreckmomente ausgelegt, unterscheiden sich aber doch gewaltig.</p>
<p>Im Remake von 2006 besteht die ganze Handlung aus dieser Legende, die ansonsten nur noch durch Details geschmückt wird. So gibt es eine Haushälterin, eine Katze, ein paar Vögel, eine Freundin, die einfach vorbeischaut, ein (Ex-)Freund, der anruft usw.<br />
Man bleibt als Zuschauer fast durchgängig bei Jill, die sich ein ums andere mal grundlos erschrecken lässt, bevor es im Finale zur Sache geht.<br />
Im Original aus dem Jahr 1979 deckt die Geschichte mit dem Eindringling im Haus nur höchstens ein Drittel ab.</p>
<p>„Unbekannter Anrufer“ ist nicht unspannend, aber wenn zum zehnten Mal der Kühlschrank oder ein unachtsam aufgehängter Mantel die vermeintliche Bedrohung darstellen, wünscht man sich als Zuschauer, dass doch irgendwann etwas geschehen möge. Andererseits zieht der Film natürlich seine Stärke aus der Tatsache, dass man die Bedrohung nicht kennt, nicht einmal weiß, wie der Anrufer aussieht und was er im Schilde führt. Lediglich die ersten Minuten des Films, die in einer anderen Stadt spielen, suggerieren, dass von dem Mann ernsthafte Gefahr ausgeht.<br />
Stephen King hat sinngemäß einmal gesagt, dass uns in Horrorfilmen nur das fehlende Wissen was hinter einer Tür ist, angst machen kann, denn wenn man die Tür öffnet und das Monster stehen sieht, sieht man unweigerlich auch den Reißverschluss des Kostüms und sagt sich: „Damit kann ich umgehen“. Genau das passiert in Unbekannter Anrufer letztlich  auch.<br />
Ein Eyecatcher ist das Haus des wohlhabenden Ehepaares in dem Jill ihren Job verrichtet. Ob ein Gruselfilm in einer hochmodernen Villa spielen darf oder in einem alten Herrenhaus besser aufgehoben wäre, ist sicher Geschmackssache. Gleiches gilt für die Optik der Darsteller, die wie so oft überdurchschnittlich gut aussehen, wohingegen der Böse böse wirkt.<br />
Zu loben ist aber die akustische Untermalung des Films.</p>
<p>„Das Grauen kommt um 10“ hat zwei wirklich starke Szenen: zum einen die bereits erwähnte, in der Jill erfährt, dass der Anrufer bereits bei ihr im Haus ist. Die andere zum Ende des Films, als sie ihren neben sich im Bett liegenden Mann wecken will, aber feststellen muss, dass es der Killer ist. Dazwischen nimmt sich der Film leider eine Auszeit, liefert Hintergründe und zeigt uns, was aus den Personen wurde, bevor diese 7 Jahre später wieder aufeinandertreffen.<br />
Die Charakterstudie des Mörders hätte für sich genommen interessant sein können, will aber nicht zu Anfang und Ende des Films passen und zieht sich reichlich in die Länge.<br />
Der oben angesprochene Reißverschluss des Monsters wird ganz aufgezogen und hinter der brutalen Bestie verbirgt sich ein armes Würstchen, das nicht dem Bild des Slashers entsprechen will.</p>
<p>Die Macher von „Unbekannter Anrufer“ haben das wohl ähnlich gesehen, sind in der guten Absicht sich auf die spannenden Momente zu konzentrieren etwas über das Ziel hinaus geschossen und haben zudem einen „familienfreundlichen“ Horrorfilm kreiert: Im Gegensatz zum Original überleben die Kinder, lediglich eine Haushälterin und die ohnehin ungeliebte Freundin von Jill werden geopfert.<br />
Wie der Mörder in dem alarmgesicherten Haus ein und aus gehen kann, bleibt ebenso ein Geheimnis, wie die Frage warum sich Jill zunächst mit einem Schürhaken bewaffnet, mit zunehmender Bedrohung aber lieber schutzlos durch das Haus streift.</p>
<p>Fazit: Beide Filme haben gute Ansätze, aber wo der eine zu viel Handlung unterbringt, ist es beim anderen zu wenig.</p>
<table border="2" cellspacing="0" cellpadding="7">
<tbody>
<tr><strong> </strong></tr>
<tr>
<th colspan="3"> <strong>When a stranger calls<br />
</strong></th>
<p><strong> </strong></tr>
<tr>
<th></th>
<th style="text-align: left;">Original</th>
<th style="text-align: left;">Remake</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>1979</td>
<td>2006</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>Fred walton</td>
<td>Simon West</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 90 min</td>
<td>ca. 87 min</td>
</tr>
<tr>
<td>Budget</td>
<td>ca. 740.000 $</td>
<td>ca. 15 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspielergebnis (USA)</td>
<td>ca. 21 Mio $</td>
<td>ca. 66,9 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>ab 16</td>
<td>ab 16</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Grauen kommt um 10:<br />
[xrr rating=6.5/10]
<p>Unbekannter Anrufer:<br />
[xrr rating=5.5/10]
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/h8ZTGxj9i0o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/h8ZTGxj9i0o&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/unzsokdVmMk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/unzsokdVmMk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Übrigens: Beide Filme können derzeit auf youtube kostenlos gesehen werden.</p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.horrorpilot.com/versus-das-grauen-kommt-um-10-when-a-stranger-calls-1979-vs-unbekannter-anrufer-when-a-stranger-calls-2006/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>VERSUS: Doghouse vs. Lesbian Vampire Killers</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/versus-doghouse-vs-lesbian-vampire-killers/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/versus-doghouse-vs-lesbian-vampire-killers/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 15:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[doghouse]]></category>
		<category><![CDATA[frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[lesbian vampire killers]]></category>
		<category><![CDATA[vampire]]></category>
		<category><![CDATA[versus]]></category>
		<category><![CDATA[Zombie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.horrorpilot.com/?p=1417</guid>
		<description><![CDATA[Nein, diesmal geht es nicht um eine Neuverfilmung, aber um zwei Filme, die einerseits gravierende Parallelen aufweisen, andererseits doch grundverschieden sind. Da wäre einmal die englische Horrorkomödie Doghouse aus dem Jahr 2009, in der ein Typ mit soeben gescheiterter Beziehung aufs Land fährt und dort auf eine Reihe gefährlicher Frauen trifft. Und dann wäre da die englische Horrorkomödie Lesbian Vampire Killers aus dem Jahr 2009, in der….richtig, auch der Rest ist identisch. Da beide Filme fast zeitgleich veröffentlicht wurden, ist nicht davon auszugehen, dass einer beim anderen Ideenklau betrieben hat und trotz der offensichtlichen Verwandtschaft, gehen die beiden Werke auch recht unterschiedlich an die Sache heran. Wie zu erahnen, handelt es sich bei LVK um einen Vampirfilm, die Frauen in Doghouse lassen sich am besten als kluge Zombies beschreiben, die durch einen Militärversuch das wurden was sie sind. Während man bei Doghouse gleich einen Kleinbus für die 7 Freunde chartert, macht sich der betrogene Jimmy aus LVK nur mit einem Kumpel auf den Weg in die Einsamkeit. Wenn man sich schlecht gelaunten Damen beider Filme genauer anschaut, erkennt man unschwer optische Unterschiede, die sich auch auf den jeweiligen Film übertragen lassen. Während die Damen aus Lesbian Vampire Killers trotz ihrer Vampirzähne ein Männertraum sind, möchte man den Ladies von Doghouse definitiv nicht zu nahe kommen. Doghouse kommt so bodenständig daher, wie ein englischer Pub, wirkt manchmal etwas ungewaschen und dürfte sich Shaun of the Dead als Vorbild genommen haben. Große Effekte sucht man vergebens. Die Stärke des Films ist vor allem der uralte, aber immer wieder interessante Kampf der Geschlechter, der hier natürlich wörtlich zu nehmen ist, sowie der typische englische Humor. Hier und da werden einige nette Splattereinlagen geboten und dass die Frauenzombies mit diversen Werkzeugen ans Schlachten gehen, wertet das Ganze auf, andererseits gibt es auch Männer in Röcken zu „bewundern“, was als Gag seit 30 Jahren nicht mehr zündet. Dass man schon beim Titel Lesbian Vampire Killers an ein anderes Filmgenre denkt, das Volljährigkeit verlangt, kommt nicht von ungefähr. Die ausschließlich weiblichen Vampire sind allesamt gut gebaut und zeigen auch mal Haut, stöhnen permanent und man darf sich fragen, warum Vampirblut weiß und schleimig ist. Aber auch davon abgesehen, ist Lesbian Vampire Killers auf Hochglanz getrimmt, hat einen netten Soundtrack und ein paar ansehnliche Effekte, was den Film letztlich aber noch mehr vom Horror abbringt und ihm etwas comichaftes verleiht. Eine ausgefeilte Handlung bietet Doghouse nicht. Nachdem unsere Helden erst einmal in der Stadt angekommen sind, beginnt der Überlebenskampf. Alle Männer sind tot, alle Frauen böse. Das ist recht lustig, bietet aber nicht viel Abwechslung. Lesbian Vampire Killers ist diesbezüglich besser aufgestellt und hat so etwas wie eine Geschichte, die allerdings auch keinen Preis für herausragende Kreativität gewinnen wird: Vampir-Queen Carmilla hat das Dorf mit einem Fluch belegt, wodurch jede Frau an ihrem 18ten Geburtstag zum lesbischen Vampir wird und der unwissende Jimmy ist ein Nachkomme des Ritters, der Carmilla einst schon einmal besiegte. Beide Filme dürften insbesondere in einer Männerrunde (und reichlich Bier) Spaß machen, wobei...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p style="text-align: left;"><a title="doghouseVSlvk" rel="lightbox[pics1417]" href="http://www.amazon.de/dp/B00319YF7G/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="attachment wp-att-1418  alignright" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/07/doghouseVSlvk.thumbnail.jpeg" alt="doghouseVSlvk" width="161" height="200" /></a>Nein, diesmal geht es nicht um eine Neuverfilmung, aber um zwei Filme, die einerseits gravierende Parallelen aufweisen, andererseits doch grundverschieden sind.</p>
<p>Da wäre einmal die englische Horrorkomödie Doghouse aus dem Jahr 2009, in der ein Typ mit soeben gescheiterter Beziehung aufs Land fährt und dort auf eine Reihe gefährlicher Frauen trifft.<br />
Und dann wäre da die englische Horrorkomödie Lesbian Vampire Killers aus dem Jahr 2009, in der….richtig, auch der Rest ist identisch.<span id="more-1417"></span> Da beide Filme fast zeitgleich veröffentlicht wurden, ist nicht davon auszugehen, dass einer beim anderen Ideenklau betrieben hat und trotz der offensichtlichen Verwandtschaft, gehen die beiden Werke auch recht unterschiedlich an die Sache heran.</p>
<p>Wie zu erahnen, handelt es sich bei LVK um einen Vampirfilm, die Frauen in Doghouse lassen sich am besten als kluge Zombies beschreiben, die durch einen Militärversuch das wurden was sie sind.<br />
Während man bei Doghouse gleich einen Kleinbus für die 7 Freunde chartert, macht sich der betrogene Jimmy aus LVK nur mit einem Kumpel  auf den Weg in die Einsamkeit.</p>
<p>Wenn man sich schlecht gelaunten Damen beider Filme genauer anschaut, erkennt man unschwer optische Unterschiede, die sich auch auf den jeweiligen Film übertragen lassen. Während die Damen aus Lesbian Vampire Killers trotz ihrer Vampirzähne ein Männertraum sind, möchte man den Ladies von Doghouse definitiv nicht zu nahe kommen.<br />
Doghouse kommt so bodenständig daher, wie ein englischer Pub, wirkt manchmal etwas ungewaschen und dürfte sich Shaun of the Dead als Vorbild genommen haben. Große Effekte sucht man vergebens. Die Stärke des Films ist vor allem der uralte, aber immer wieder interessante Kampf der Geschlechter, der hier natürlich wörtlich zu nehmen ist, sowie der typische englische Humor.<br />
Hier und da werden einige nette Splattereinlagen geboten und dass die Frauenzombies mit diversen Werkzeugen ans Schlachten gehen, wertet das Ganze auf, andererseits gibt es auch Männer in Röcken zu „bewundern“, was als Gag seit 30 Jahren nicht mehr zündet.</p>
<p>Dass man schon beim Titel Lesbian Vampire Killers an ein anderes Filmgenre denkt, das Volljährigkeit verlangt, kommt nicht von ungefähr. Die ausschließlich weiblichen Vampire sind allesamt gut gebaut und zeigen auch mal Haut, stöhnen permanent und man darf sich fragen, warum Vampirblut weiß und schleimig ist. Aber auch davon abgesehen, ist Lesbian Vampire Killers auf Hochglanz getrimmt, hat einen netten Soundtrack und ein paar ansehnliche Effekte, was den Film letztlich aber noch mehr vom Horror abbringt und ihm etwas comichaftes verleiht.</p>
<p>Eine ausgefeilte Handlung bietet Doghouse nicht. Nachdem unsere Helden erst einmal in der Stadt angekommen sind, beginnt der Überlebenskampf. Alle Männer sind tot, alle Frauen böse. Das ist recht lustig, bietet aber nicht viel Abwechslung.<br />
Lesbian Vampire Killers ist diesbezüglich besser aufgestellt und hat so etwas wie eine Geschichte, die allerdings auch keinen Preis für herausragende Kreativität gewinnen wird: Vampir-Queen Carmilla hat das Dorf mit einem Fluch belegt, wodurch jede Frau an ihrem 18ten Geburtstag zum lesbischen Vampir wird und der unwissende Jimmy ist ein Nachkomme des Ritters, der Carmilla einst schon einmal besiegte.</p>
<p>Beide Filme dürften insbesondere in einer Männerrunde (und reichlich Bier) Spaß machen, wobei Doghouse eher Leute mit lichter werdendem Haar, Bauchansatz und einer zerrütteten Ehe anspricht, LVK dagegen Menschen, die beim Bierkauf nach ihrem Ausweis gefragt werden und noch vor der Damenwelt gewarnt werden müssen.</p>
<p>Sind die Filme frauenfeindlich, wie hier und da zu hören war? Nur, wenn alle Filme, in denen Männer die Bösen spielen auch als männerfeindlich betrachtet werden. Natürlich geht der ein oder andere Gag auf Kosten der Damenwelt, aber in beiden Filmen ist es vor allem die Einfältigkeit der männlichen „Helden“, die das wieder ausgleicht.</p>
<p>Mir hat Doghouse etwas besser gefallen, weil er natürlicher daherkam, während LVK zuweilen ins kitschige und bemüht frivole abdriftet, aber das ist wohl wirklich Geschmackssache.</p>
<p>Übrigens: In beiden Filmen gibt es den „Quoten-Schwulen“. In Doghouse ist es einer von Vince‘ Freunden, in LVK ein schwuler Werwolf, was durchaus sehenswert ist.</p>
<table style="height: 290px;" border="2" cellspacing="0" cellpadding="7" width="294">
<tbody>
<tr>
<th></th>
<th>Doghouse</th>
<th>LVK</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>2009</td>
<td>2009</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>Jake West</td>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Phil Claydon</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 86 min</td>
<td>ca. 88 min</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>ab  18</td>
<td>ab 16</td>
</tr>
<tr>
<td>Ort im Film</td>
<td>Moodley</td>
<td>Cragwich</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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[amazonshowcase_4b08811362eaba1de38ec4dbf8298902]
<p>Doghouse: [xrr rating=6.5/10]
<p>Lesbian Vampire Killers: [xrr rating=6,0/10]
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/D6rtlfUtbSM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/D6rtlfUtbSM&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/33988JSCCnA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/33988JSCCnA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versus: The Crazies (1973 vs. 2010)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/versus-the-crazies-1973-vs-2009/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/versus-the-crazies-1973-vs-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 12:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[1973]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Crazies]]></category>
		<category><![CDATA[george a. romero]]></category>
		<category><![CDATA[Ogden Marsh]]></category>
		<category><![CDATA[versus]]></category>
		<category><![CDATA[Zombie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.horrorpilot.com/?p=1344</guid>
		<description><![CDATA[Dass George A. Romeros Crazies aus dem Jahr 1973 noch einmal neu aufgelegt wurde, ist doch eher überraschend, denn anders als anderen Remakes wie z.B. Nightmare on Elm Street, Texas Chainsaw Massacre oder dem ebenfalls von Romero stammenden Dawn of the Dead, war der Film seinerzeit weder kommerziell erfolgreich, noch kann man ihm einen Kultstatus attestieren. Andererseits muss man sagen, dass der Streifen durchaus ein gewisses Potential hat, das damals aus verschiedenen Gründen nicht ausgeschöpft werden konnte und so ergibt diese Neuverfilmung durchaus Sinn. Hinzu kommt, dass man bei allen Parallelen nicht darauf aus war, Szene für Szene nachzubauen, sondern in Tempo und Erzählweise eigene Wege einschlägt. Dabei lässt es der neuere Film überaschenderweise zunächst ruhiger angehen, während in seinem Vorbild schon nach wenigen Minuten Chaos herrscht. Beide Filme spielen in einer ländlichen Kleinstadt. Durch ein mit Giftstoffen beladenes Flugzeug, das in Stadtnähe abstürzt, wird das Trinkwasser verseucht und Menschen werden aggressiv und verrückt. Das herbei beorderte Militär soll für Ordnung sorgen, wird aber der Lage nicht Herr, sondern verschlimmert alles nur noch… Der Original-Film beginnt damit, dass einer der Stadtbewohner Amok läuft, die Eltern zweier Kinder tötet und deren Haus niederbrennt. Kurz darauf treffen Soldaten in der Stadt ein, die alles abriegeln und die Menschen zusammentreiben. Einige Personen, darunter die Hauptpersonen des Films, Feuerwehrleute Clank und David, sowie dessen schwangere Freundin Judy, versuchen dem Militär zu entkommen, das mit der Situation sichtlich überfordert scheint und letztlich auf alle schießen, die Fluchtversuche unternehmen. Parallel zu diesem Handlungsstrang lernen wir die Befehlshaber der Soldaten kennen, die sich bemühen vom Büro aus alles unter Kontrolle zu bringen und erfahren, dass man für den Fall der Fälle einen Atombomber über der Stadt kreisen lässt. Gleichzeitig arbeiten aber auch einige Wissenschaftler an einem Gegenmittel. Flüchtlinge, Soldaten, aufgebrachte Stadtbewohner, infizierte Menschen, Wissenschaftler…und in gewisser Weise kämpft jeder gegen jeden. Der Zuschauer bekommt das Chaos aus verschiedenen Sichtweisen präsentiert und stellt dabei mitunter fest, dass sich Parteien, die das gleiche Ziel haben sollten manchmal im Weg stehen. So wird einer der Wissenschaftler, just in dem Moment, da er eine Lösung gefunden zu haben glaubt, von den Soldaten für einen Stadtbewohner gehalten und in einer Massenpanik tödlich verletzt, bevor seine Entdeckung jemanden nutzen kann. Das Remake setzt einige Tage vor dem Eintreffen des Militärs an und zeigt uns eine harmlose Stadt, in der die Welt in Ordnung scheint, bis einer der Bewohner mit einem Gewehr bei einem Baseballspiel auftaucht und vom Sheriff in Notwehr erschossen wird. Der Sheriff heißt David, sein Deputy Clank und seine schwangere Frau Judy und somit ist auch schnell klar, wer diesmal -trotz abweichender Berufe- tragende Rollen spielen wird. Danach häufen sich ungewöhnliche Vorfälle, das abgestürzte Flugzeug wird gefunden und schließlich taucht wie im Original das Militär in der Stadt auf, das versucht gesunde von infizierten Menschen zu trennen. Dabei wird Judy aufgrund ihrer Schwangerschaft für krank gehalten und von ihrem Mann getrennt. David und Clank gelingt es sie zu befreien und zusammen mit einigen anderen wollen sie die Stadt zu verlassen, aber...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a title="Crazies" rel="lightbox[pics1344]" href="http://www.amazon.de/dp/B003LOH33O/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="attachment wp-att-1345  alignright" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/06/crazies.thumbnail.jpg" alt="Crazies" width="155" height="221" /></a>Dass George A. Romeros Crazies aus dem Jahr 1973 noch einmal neu aufgelegt wurde, ist doch eher überraschend, denn anders als anderen Remakes wie z.B. Nightmare on Elm Street, Texas Chainsaw Massacre oder dem ebenfalls von Romero stammenden Dawn of the Dead, war der Film seinerzeit weder kommerziell erfolgreich, noch kann man ihm einen Kultstatus attestieren. Andererseits muss man sagen, dass der Streifen durchaus ein gewisses Potential hat, das damals aus verschiedenen Gründen nicht ausgeschöpft werden konnte und so ergibt diese Neuverfilmung durchaus Sinn. Hinzu kommt, dass man bei allen Parallelen nicht darauf aus war, Szene für Szene nachzubauen, sondern in Tempo und Erzählweise eigene Wege einschlägt. Dabei lässt es der neuere Film überaschenderweise zunächst ruhiger angehen, während in seinem Vorbild schon nach wenigen Minuten Chaos herrscht.</p>
<p><span id="more-1344"></span></p>
<p>Beide Filme spielen in einer ländlichen Kleinstadt. Durch ein mit Giftstoffen beladenes Flugzeug, das in Stadtnähe abstürzt, wird das Trinkwasser verseucht und Menschen werden aggressiv und verrückt. Das herbei beorderte Militär soll für Ordnung sorgen, wird aber der Lage nicht Herr, sondern verschlimmert alles nur noch…</p>
<p>Der Original-Film beginnt damit, dass einer der Stadtbewohner Amok läuft, die Eltern zweier Kinder tötet und deren Haus niederbrennt. Kurz darauf treffen Soldaten in der Stadt ein, die alles abriegeln und die Menschen zusammentreiben. Einige Personen, darunter die Hauptpersonen des Films, Feuerwehrleute Clank und David, sowie dessen schwangere Freundin Judy, versuchen dem Militär zu entkommen, das mit der Situation sichtlich überfordert scheint und letztlich auf alle schießen, die Fluchtversuche unternehmen. Parallel zu diesem Handlungsstrang lernen wir die Befehlshaber der Soldaten kennen, die sich bemühen vom Büro aus alles unter Kontrolle zu bringen und erfahren, dass man für den Fall der Fälle einen Atombomber über der Stadt kreisen lässt. Gleichzeitig arbeiten aber auch einige Wissenschaftler an einem Gegenmittel.<br />
Flüchtlinge, Soldaten, aufgebrachte Stadtbewohner, infizierte Menschen, Wissenschaftler…und in gewisser Weise kämpft jeder gegen jeden. Der Zuschauer bekommt das Chaos aus verschiedenen Sichtweisen präsentiert und stellt dabei mitunter fest, dass sich Parteien, die das gleiche Ziel haben sollten manchmal im Weg stehen. So wird einer der Wissenschaftler, just in dem Moment, da er eine Lösung gefunden zu haben glaubt, von den Soldaten für einen Stadtbewohner gehalten und in einer Massenpanik tödlich verletzt, bevor seine Entdeckung jemanden nutzen kann.</p>
<p>Das Remake setzt einige Tage vor dem Eintreffen des Militärs an und zeigt uns eine harmlose Stadt, in der die Welt in Ordnung scheint, bis einer der Bewohner mit einem Gewehr bei einem Baseballspiel auftaucht und vom Sheriff in Notwehr erschossen wird. Der Sheriff heißt David, sein Deputy Clank und seine schwangere Frau Judy und somit ist auch schnell klar, wer diesmal -trotz abweichender Berufe- tragende Rollen spielen wird. Danach häufen sich ungewöhnliche Vorfälle, das abgestürzte Flugzeug wird gefunden und schließlich taucht wie im Original das Militär in der Stadt auf, das versucht gesunde von infizierten Menschen zu trennen.<br />
Dabei wird Judy aufgrund ihrer Schwangerschaft für krank gehalten und von ihrem Mann getrennt. David und Clank gelingt es sie zu befreien und zusammen mit einigen anderen wollen sie die Stadt zu verlassen, aber Militär, Infizierte und die Angst selbst infiziert zu sein, stehen ihnen im Weg.</p>
<p>Während uns Romeros Film verschiedene Blickwinkel liefert und durch diese Distanz hin und wieder sogar kurz wie eine Dokumentation wirkt, bleibt das Remake die ganze Zeit über bei David und Judy. Das hat Vor- und Nachteile: Einerseits wird die Handlung dadurch straffer und der Zuschauer kann seine Sympathien klar auf unsere drei Helden verteilen, andererseits macht es genau den Reiz der 1973er-Version aus, dass es keine absolute Wahrheit gibt und man letztlich allen Sichtweisen eine Logik abgewinnen kann.</p>
<p>Romeros Film war ein Low Budget Werk, das für gerade einmal  275.000 $ entstand, was dem Film –zumindest nach heutigem Maßstab – anzumerken ist. Weder schauspielerisch noch technisch kann der Streifen glänzen und lebt somit alleine von einer guten Idee. Übrigens sollten die „Crazies“, wie die Infizierten genannt werden nicht mit den Romero-bekannten Zombies verwechselt werden. Zwar wurde der Film erst 1979 in Deutschland veröffentlicht, also unmittelbar nachdem Romero mit Dawn of the Dead einen Erfolg verzeichnen konnte und Menschen, die eine Verwandlung durchleben und daraufhin anderen Menschen an den Kragen wollen erinnern allemal an Zombies, aber die Crazies sind keine Untoten, sondern, wie der Name sagt, einfach verrückt.<br />
Für die Neuverfilmung, bei der Romero als Produzent aktiv war, standen 20 Mio $ zur Verfügung, was ausreichte um einen spannenden, wenn auch oberflächlicheren Film herzustellen. Die Rettung-in-letzter-Sekunde-Szenen kennt man und was hier mit einer Heugabel veranstaltet wird, reicht nicht ganz an das heran, was eine liebenswerte Großmutter 1973 mit einer Stricknadel vollzog. Die Romero-üblichen kritischen Anspielungen, wie die Szene, in der sich ein Priester selbst in Brand steckt und damit an einen realen buddhistischen Märtyrer während des Vietnamkriegs erinnert (<a href="http://lifewithoutsleep.files.wordpress.com/2009/05/moench500_500.jpg">Brennender Mönch</a>), sucht man 2010 vergebens, aber man kann wohl ohnehin darüber streiten ob bloße Unterhaltung nicht ausreicht. Das wiederum gelingt Regisseur Breck Eisner hervorragend.</p>
<table border="2" cellspacing="0" cellpadding="7">
<tbody>
<tr><strong> </strong></tr>
<tr>
<th colspan="3"> <strong>The Crazies<br />
</strong></th>
<p><strong> </strong></tr>
<tr>
<th></th>
<th style="text-align: left;">Original</th>
<th style="text-align: left;">Remake</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>1973</td>
<td>2010</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>George A. Romero</td>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Breck Eisner</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Produzent</td>
<td>A.C. Croft</td>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>u.a. George A. Romero</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 103 min</td>
<td>ca. 101 min</td>
</tr>
<tr>
<td>Budget</td>
<td>ca. 275.000 $</td>
<td>ca. 20 Mio $ *</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspielergebnis (USA)</td>
<td>ca. 143.000 $</td>
<td>ca. 45 Mio $ *</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>ab 16</td>
<td>ab 18</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* &#8211; unterschiedliche Angaben</p>
<p>Ich muss zugeben, dass es mir schwer fällt, dem Original eine Bewertung zu verpassen, da der Film zumindest für sein Alter nichts kann, aber heutzutage alleine die Tapete im Büro der Armee oder die Mode der Darsteller bei mir Unbehagen auslöst. Nein, Romeros Film ist kein zeitloser Klassiker wie der etwa gleichalte Exorzist oder Das Omen, sondern ein Relikt, dass im Kontext seiner Zeit optisch und inhaltlich sicher mehr Sinn machte als heute. Dazu kommen schlechte Schnitte, schlechte Effekte, aber eben auch einige intelligente Ideen.<br />
The Crazies (1973)[xrr rating=6,0/10]
<p>Die Neuverfilmung ist nicht perfekt, aber ordentlich und tatsächlich mal ein Remake, das es wert ist angeschaut zu werden.<br />
The Crazies (2010)[xrr rating=7.5/10]
<span style="color: #ffff00;">Mit einem Klick auf das Bild kannst du dir die Filme sicher bei Amazon kaufen:</span><br />
[amazonshowcase_5284967183bf0e701f077407684e6fa1]
<p>Netter Spaß am Rande: Die Stadt Evans City, Pennsylvania, in der Romeros Film 1973 spielte, existiert tatsächlich. Googlet man hingegen Ogden Marsh, Iowa, das 2010 Schauplatz für Crazies sein soll, stößt man u.a. auf diese Seiten, die wohl eigens für den Film erstellt wurden: ogdenmarsh.com  und saveogdenmarsh.blogspot.com und ogdenmarshsheriff.com. Auf der Seite des Sheriffs kann man sich als User: ddutten mit Passwort: judy einloggen und einige Telefonanrufe abhören.</p>
<p>Trailer (1973):<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/knTCcLPaqVw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/knTCcLPaqVw&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Trailer (2010):<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/J7w9uWFIMBs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/J7w9uWFIMBs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Versus: A Nightmare on Elm Street (1984 vs. 2010)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/versus-a-nightmare-on-elm-street-1984-vs-2010/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/versus-a-nightmare-on-elm-street-1984-vs-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 19:43:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[freddy krueger]]></category>
		<category><![CDATA[michael bay]]></category>
		<category><![CDATA[nightmare]]></category>
		<category><![CDATA[Remake]]></category>
		<category><![CDATA[versus]]></category>
		<category><![CDATA[wes craven]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.horrorpilot.com/?p=1331</guid>
		<description><![CDATA[Freddy Krueger ist zurück. So richtig lange war er nicht weg, wenn man bedenkt, dass der letzte Teil der Original-Reihe erst 1994 veröffentlicht wurde und Herr Krueger 2003 nochmal in „Freddy vs. Jason“ zuschlug. Trotzdem sah man wohl den Zeitpunkt für einen Relaunch als richtig an und schließlich basiert dieser neue Nightmare on Elm Street auch nicht auf den zahlreichen Fortsetzungen, sondern auf dem ersten und von Wes Graven (Scream, Last house on the left) gedrehten Film aus 1984. Wie bei jeder Neuverfilmung kann man sich darüber streiten, wie viel man aus dem Inhalt des Originals übernehmen sollte und wann ein Remake überhaupt Sinn macht. Logischerweise ist die Rahmenhandlung in beiden Filmen identisch: Freddy Krueger, ein Verbrecher, der einer Lynchjustiz zum Opfer fiel, schleicht sich in die Träume von Teenagern um diese zu ermorden. Das Remake startet in den Film mit einer Szene in einem Diner in dem sich einige Jugendliche befinden. Dean, einer von ihnen, schläft ein und wird im Schlaf von Freddy attackiert. Während Krueger ihm im Traum die Kehle durchschneidet, sieht es in der Realität so aus, als würde Dean Selbstmord begehen. Kein schlechter Einstand, zumal wir auf einen Schlag fast alle Personen kennenlernen, die im Film eine größere Rolle spielen. Leider folgt in der ersten Filmhälfte kaum noch eine Überraschung, denn die nächsten Szenen wurden teilweise 1:1 aus dem Original übernommen. Dies kann man einerseits fehlende Originalität nennen, andererseits zeigt es, dass Wes Craven seinerseits Anfang der 80er einen starken Film geschaffen hat, dessen Ideen auch heute noch zu erschrecken wissen. Alles was die Verantwortlichen des Remakes gemacht haben, ist den Schauspielern einen Haarschnitt zu verpassen, der ins neue Jahrtausend passt und schon war der halbe Film fertig. Auch wenn mit Ausnahme von Nancy alle Protagonisten mit neuen Namen ausgestattet wurden, kann man doch recht eindeutig das jeweilige Pendant von 1984 zuordnen. Die zweite Hälfte des Films widmet sich der Vorgeschichte von Freddy Krueger und tut dies intensiver als das Original, zudem werden einige Fakten in Kruegers Lebenslauf geändert. Während man in der Version von 1984 nur erfährt, dass Krueger ein Kindermörder war, lernen wir ihn 2010 zunächst als freundlichen Schulgärtner kennen (ich fühlte mich dabei an die Halloween-Folge der Simpsons erinnert, in der Hausmeister Willy den Freddy spielt), der jedoch scheinbar ein Doppelleben führt und pädophil ist. Dabei lässt uns der Film lange Zeit im Unklaren, ob Freddy tatsächlich schuldig war oder unschuldig getötet wurde. Interessant ist in jedem Fall, dass man Krueger in Rückblenden erstmals lebend und somit ohne seine markanten Brandnarben sieht. Über die Darstellung des Freddy wurde im Vorfeld viel gesprochen. Für die alten Fans ist Originaldarsteller Robert Englund der einzig wahre Freddy Krueger. Wie zu hören war, hatte Englund aber kein Interesse, nochmals den Messerhandschuh überzuziehen und so verkörpert diesmal Jackie Earle Haley (Watchmen, Shutter Island) den Bösewicht, wobei auch das Äußere von Krueger etwas modifiziert wurde. Ja, Englund ist auch für mich DER Fred Krueger, aber objektiv gesehen kann ich keinen Favoriten benennen. Insbesondere in den zahlreichen Fortsetzungen hat Freddy...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a title="Nightmare Cover" rel="lightbox[pics1331]" href="http://www.amazon.de/dp/B003P0WQWW/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="attachment wp-att-1333  alignright" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/05/nightmare_on_elm_street1.thumbnail.jpg" alt="Nightmare Cover" width="155" height="221" /></a>Freddy Krueger ist zurück. So richtig lange war er nicht weg, wenn man bedenkt, dass der letzte Teil der Original-Reihe erst 1994 veröffentlicht wurde und Herr Krueger 2003 nochmal in „Freddy vs. Jason“ zuschlug. Trotzdem sah man wohl den Zeitpunkt für einen Relaunch als richtig an und schließlich basiert dieser neue Nightmare on Elm Street auch nicht auf den zahlreichen Fortsetzungen, sondern auf dem ersten und von Wes Graven (Scream, Last house on the left) gedrehten Film aus 1984.<span id="more-1331"></span></p>
<p>Wie bei jeder Neuverfilmung kann man sich darüber streiten, wie viel man aus dem Inhalt des Originals übernehmen sollte und wann ein Remake überhaupt Sinn macht.<br />
Logischerweise ist die Rahmenhandlung in beiden Filmen identisch: Freddy Krueger, ein Verbrecher, der einer Lynchjustiz zum Opfer fiel, schleicht sich in die Träume von Teenagern um diese zu ermorden.<br />
Das Remake startet in den Film mit einer Szene in einem Diner in dem sich einige Jugendliche befinden. Dean, einer von ihnen, schläft ein und wird im Schlaf von Freddy attackiert. Während Krueger ihm im Traum die Kehle durchschneidet, sieht es in der Realität so aus, als würde Dean Selbstmord begehen.<br />
Kein schlechter Einstand, zumal wir auf einen Schlag fast alle Personen kennenlernen, die im Film eine größere Rolle spielen.<br />
Leider folgt in der ersten Filmhälfte kaum noch eine Überraschung, denn die nächsten Szenen wurden teilweise 1:1 aus dem Original übernommen. Dies kann man einerseits fehlende Originalität nennen, andererseits zeigt es, dass Wes Craven seinerseits Anfang der 80er einen starken Film geschaffen hat, dessen Ideen auch heute noch zu erschrecken wissen. Alles was die Verantwortlichen des Remakes gemacht haben, ist den Schauspielern einen Haarschnitt zu verpassen, der ins neue Jahrtausend passt und schon war der halbe Film fertig. Auch wenn mit Ausnahme von Nancy alle Protagonisten mit neuen Namen ausgestattet wurden, kann man doch recht eindeutig das jeweilige Pendant von 1984 zuordnen.</p>
<p>Die zweite Hälfte des Films widmet sich der Vorgeschichte von Freddy Krueger und tut dies intensiver als das Original, zudem werden einige Fakten in Kruegers Lebenslauf geändert.<br />
Während man in der Version von 1984 nur erfährt, dass Krueger ein Kindermörder war, lernen wir ihn 2010 zunächst als freundlichen Schulgärtner kennen (ich fühlte mich dabei an die Halloween-Folge der Simpsons erinnert, in der Hausmeister Willy den Freddy spielt), der jedoch scheinbar ein Doppelleben führt und pädophil ist.<br />
Dabei lässt uns der Film lange Zeit im Unklaren, ob Freddy tatsächlich schuldig war oder unschuldig getötet wurde. Interessant ist in jedem Fall, dass man Krueger in Rückblenden erstmals lebend und somit ohne seine markanten Brandnarben sieht.</p>
<p>Über die Darstellung des Freddy wurde im Vorfeld  viel gesprochen. Für die alten Fans ist Originaldarsteller Robert Englund der einzig wahre Freddy Krueger. Wie zu hören war, hatte Englund aber kein Interesse, nochmals den Messerhandschuh überzuziehen und so verkörpert diesmal Jackie Earle Haley (Watchmen, Shutter Island) den Bösewicht, wobei auch das Äußere von Krueger etwas modifiziert wurde. Ja, Englund ist auch für mich DER Fred Krueger, aber objektiv gesehen kann ich keinen Favoriten benennen. Insbesondere in den zahlreichen Fortsetzungen hat Freddy an seiner Boshaftigkeit verloren, an deren Stelle ein schwarzer Humor trat. Dadurch wirkte Krueger auf den Zuschauer irgendwann nicht mehr unsympathisch genug. Haley spielt die Rolle einerseits straighter und böser, andererseits aber auch menschlicher.</p>
<p>Leider sind nicht alle Versuche etwas zu verändern erfolgreich: 2010 scheinen Teenager bei jeder Gelegenheit einzuschlafen. Der Kampf mit der Müdigkeit war schon 1984 präsent und ich habe Verständnis dafür, dass einem nach 4 Tagen ohne Schlaf die Augen zufallen, wage aber zu bezweifeln, dass dies im Schwimmtraining passiert, schließlich ist ein Nickerchen im Pool auch ohne einen Wahnsinnigen mit Messer gefährlich.</p>
<p>Abschließend lässt sich sagen, dass das Remake kein schlechter Film ist, falls man sich bislang nicht mit Freddy Krueger beschäftigt hat. Für Kenner des Originals ist die Neuverfilmung aber kein Muss, da außer zeitgemäßer Optik nichts geboten wird, was besser oder origineller als 1984 wäre.</p>
<table border="2" cellspacing="0" cellpadding="7">
<tbody>
<tr><strong> </strong></tr>
<tr>
<th colspan="3"> <strong>A Nightmare on Elm Street<br />
</strong></th>
<p><strong> </strong></tr>
<tr>
<th></th>
<th style="text-align: left;">Original</th>
<th style="text-align: left;">Remake</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>1984</td>
<td>2010</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>Wes Craven</td>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>Samuel Bayer</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Produzent</td>
<td>Robert Shaye</td>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td>u.a. Michael Bay</td>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 87 min</td>
<td>ca. 95 min</td>
</tr>
<tr>
<td>Budget</td>
<td>ca. 1,8 Mio $</td>
<td>ca. 35 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspielergebnis (USA)</td>
<td>ca. 25 Mio $</td>
<td>ca. 88 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>ab 16</td>
<td>ab 16</td>
</tr>
<tr>
<td>Bodycount</td>
<td>4</td>
<td>4</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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[amazonshowcase_0edc1a26695df84c75b56e4bf3d614e3]
<p>A Nightmare on Elm Street  (1984) [xrr rating=8/10]
<p>A Nightmare on Elm Street  (2010) [xrr rating=6/10]
<p>Trailer 1984:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Adgp0v_mfTk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Adgp0v_mfTk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Trailer 2010:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1S0Yn8NZLWg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/1S0Yn8NZLWg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Versus: The Fog (1980 gegen 2005)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/versus-the-fog-vergleich-1980-gegen-2005/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/versus-the-fog-vergleich-1980-gegen-2005/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 15:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Filme)]]></category>
		<category><![CDATA[Versus (Horrorfilme)]]></category>
		<category><![CDATA[1980]]></category>
		<category><![CDATA[2005]]></category>
		<category><![CDATA[John carpenter]]></category>
		<category><![CDATA[nebel]]></category>
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		<category><![CDATA[versus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt die erste The Fog &#8211; Verfilmung völlig neutral zu betrachten, weil dies einer der ersten Horrorfilme war, die ich je gesehen habe und mir als Kind einige schlaflose Nächte bereitet hat. Als ich viele Jahre später von einem Remake erfuhr, stellte ich mir zwar die Frage, ob dies nötig ist, wollte dem Film aber eine faire Chance geben, zumal John Carpenter, der im Original von 1980 Regie führte, auch 2005 wieder mit an Bord war, wenn auch nur als Produzent. Inhaltlich gleichen sich die beiden Filme weitestgehend. Die Kleinstadt Antonio Bay bereitet sich auf eine Jubiläumsfeier vor, doch die Gründungsväter, die die Stadt im 19. Jahrhundert erbauten haben ein Schiff mit Leprakranken, die sich in der Nähe niederlassen wollten, geplündert und versenkt. Genau diese Schiffsbesatzung kehrt nun zurück, um sich sich an den heutigen Bewohnern der Stadt zu rächen&#8230; Im Original erzählt in den ersten Minuten des Films ein alter Mann einigen Kindern am Lagerfeuer diese Begebenheit und große Überraschungen sind in der Folge nicht zu erwarten. Das Remake hält sich mit diesen Hintergründen länger bedeckt, allerdings ist das auch nötig, weil ansonsten wohl noch weniger Spannung aufgekommen wäre. So scheint Elisabeth im Remake eine Verbindung zur Vergangenheit zu besitzen, wohingegen der Elisabeth des Originals (Scream-Queen Jamie Lee Curtis) keine besondere Beachtung zukommt. Der 2005er-Version des Films merkt man an, dass er zeitgemäß sein und ein junges Puplikum erreichen soll. Als Hauptdarsteller fungieren hier Tom Welling (bekannt aus Smallville) und Maggie Grace (Lost). Die Special-Effects sind oftmals am Computer entstanden, was leider auch zu häufig auffällt. Natürlich sind auch die Effekte des Originals heutzutage nicht mehr ungewöhnlich, waren seinerzeit aber immerhin für den Saturn Award nominiert. Ein weiterer Unterschied liegt in der Art der Bedrohung, die vom Nebel ausgeht. War 1980 der Nebel gewissermassen nur die Tarnung für die zurückgekehrten Seeleute, die sich mit Haken und Säbeln ihrer Opfer annahmen, so scheint 2005 vom Nebel selbst Gefahr auszugehen. Beide Filme sind angenehm unblutig, auch wenn im Remake vermehrt auf Optik gesetzt wird, während das Original ab und an der Fantasie des Zuschauers den Rest überlässt. Mehr als alles andere fehlt es dem Remake an Stimmung. Alleine der ebenfalls von Carpenter komponierte Soundtrack schafft es mehr Gänsehaut auszulösen als das gesamte Remake. Wie ich eingangs erwähnte, wollte ich der Neuverfilmung eine faire Chance geben, bin aber dennoch zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Film nur dazu dienen kann, um junge Menschen auf ein wesentlich stärkeres Original hinzuweisen. John Carpenter soll nach der Veröffentlichung 1980 gesagt haben, dass man einiges hätte besser machen können. Das mag objektiv gesehen stimmen, mit dem Remake ist das jedoch definitiv nicht gelungen und dass Carpenter an diesem Projekt mitarbeitete kann eigentlich nur auf Geldnot zurückzuführen sein. The Fog Original Remake Jahr 1980 2005 Regisseur John Carpenter Rupert Wainwright Länge ca. 90 min ca. 100 min Budget ca. 1 Mio $ ca. 18 Mio $ Einspielergebnis (USA) ca. 21 Mio $ ca. 46 Mio $ FSK ab 16 ab...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><a title="fog" rel="lightbox[pics1231]" href="http://www.amazon.de/dp/B0001BUK2G/?tag=horrorpilot2-21" target="_blank"><img class="attachment wp-att-1306  alignright" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2010/05/fog.thumbnail.jpg" alt="fog" width="135" height="200" /></a></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"> </span>Ich muss gestehen, dass es mir schwer fällt die erste The Fog &#8211; Verfilmung völlig neutral zu betrachten, weil dies einer der ersten Horrorfilme war, die ich je gesehen habe und mir als Kind einige schlaflose Nächte bereitet hat.<br />
Als ich viele Jahre später von einem Remake erfuhr, stellte ich mir zwar die Frage, ob dies nötig ist, wollte dem Film aber eine faire Chance geben, zumal John Carpenter, der im Original von 1980 Regie führte, auch 2005 wieder mit an Bord war, wenn auch nur als Produzent.</p>
<p><span id="more-1231"></span>Inhaltlich gleichen sich die beiden Filme weitestgehend.<br />
Die Kleinstadt Antonio Bay bereitet sich auf eine Jubiläumsfeier vor, doch die Gründungsväter, die die Stadt im 19. Jahrhundert erbauten haben ein Schiff mit Leprakranken, die sich in der Nähe niederlassen wollten, geplündert und versenkt.<br />
Genau diese Schiffsbesatzung kehrt nun zurück, um sich sich an den heutigen Bewohnern der Stadt zu rächen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Im Original erzählt in den ersten Minuten des Films ein alter Mann einigen Kindern am Lagerfeuer diese Begebenheit und große Überraschungen sind in der Folge nicht zu erwarten. Das Remake hält sich mit diesen Hintergründen länger bedeckt, allerdings ist das auch nötig, weil ansonsten wohl noch weniger Spannung aufgekommen wäre. So scheint Elisabeth im Remake eine Verbindung zur Vergangenheit zu besitzen, wohingegen der Elisabeth des Originals (Scream-Queen Jamie Lee Curtis) keine besondere Beachtung zukommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der 2005er-Version des Films merkt man an, dass er zeitgemäß sein und ein junges Puplikum erreichen soll. Als Hauptdarsteller fungieren hier Tom Welling (bekannt aus Smallville) und Maggie Grace (Lost). Die Special-Effects sind oftmals am Computer entstanden, was leider auch zu häufig auffällt. Natürlich sind auch die Effekte des Originals heutzutage nicht mehr ungewöhnlich, waren seinerzeit aber immerhin für den Saturn Award nominiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Unterschied liegt in der Art der Bedrohung, die vom Nebel ausgeht. War 1980 der Nebel gewissermassen nur die Tarnung für die zurückgekehrten Seeleute, die sich mit Haken und Säbeln ihrer Opfer annahmen, so scheint 2005 vom Nebel selbst Gefahr auszugehen. Beide Filme sind angenehm unblutig, auch wenn im Remake vermehrt auf Optik gesetzt wird, während das Original ab und an der Fantasie des Zuschauers den Rest überlässt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr als alles andere fehlt es dem Remake an Stimmung. Alleine der ebenfalls von Carpenter  komponierte Soundtrack schafft es mehr Gänsehaut auszulösen als das gesamte Remake.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ich eingangs erwähnte, wollte ich der Neuverfilmung eine faire Chance geben, bin aber dennoch zu dem Entschluss gekommen, dass dieser Film nur dazu dienen kann, um junge Menschen auf ein wesentlich stärkeres Original hinzuweisen.<br />
John Carpenter soll nach der Veröffentlichung 1980 gesagt haben, dass man einiges hätte besser machen können. Das mag objektiv gesehen stimmen, mit dem Remake ist das jedoch definitiv nicht gelungen und dass Carpenter an diesem Projekt mitarbeitete kann eigentlich nur auf Geldnot zurückzuführen sein.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<table border="2" cellspacing="0" cellpadding="7">
<tbody>
<tr>
<th colspan="3"> <strong>The Fog<br />
</strong></th>
</tr>
<tr>
<th></th>
<th style="text-align: left;">Original</th>
<th style="text-align: left;">Remake</th>
</tr>
<tr>
<td>Jahr</td>
<td>1980</td>
<td>2005</td>
</tr>
<tr>
<td>Regisseur</td>
<td>John Carpenter</td>
<td>Rupert Wainwright</td>
</tr>
<tr>
<td>Länge</td>
<td>ca. 90 min</td>
<td>ca. 100 min</td>
</tr>
<tr>
<td>Budget</td>
<td>ca. 1 Mio $</td>
<td>ca. 18 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>Einspielergebnis (USA)</td>
<td>ca. 21 Mio $</td>
<td>ca. 46 Mio $</td>
</tr>
<tr>
<td>FSK</td>
<td>ab 16</td>
<td>ab 16</td>
</tr>
<tr>
<td>Bodycount<br />
(ohne Besatzung Elisabeth Dane)</td>
<td>6</td>
<td>11</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>The Fog  (1980) [xrr rating=10/10]
<p>The Fog  (2005) [xrr rating=3/10]
<p>Trailer (1980):<br />
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<p>Trailer (2005):<br />
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<p>Immerhin: der Trailer der Neuverfilmung ist besser <img src='http://www.horrorpilot.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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