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	<title>Gute Horrorfilme 2012 - Horrorfilm Reviews &#187; Reviews (Filme)</title>
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		<title>Das Haus der Geheimnisse (2011)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 13:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>May</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Agnès Aujaleu]]></category>
		<category><![CDATA[Das Haus der Geheimnisse]]></category>
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		<description><![CDATA[DAS HAUS DER GEHEIMNISSE klingt erstmal nicht wirklich interessant und nach einem 08/15 Film. Liest man aber, dass der im Original „Derrière les murs“ (zu deutsch: Hinter den Mauern/Wänden) heißende Film von zwei französischen Regisseuren namens Pascal Sid und Julien Lacombe stammt, werden doch einige Ohren hellhörig werden. Es ist der erste Spielfilm der beiden, die schon einmal bei einem Kurzfilm zusammen Regie geführt haben. Frankreich, Winter 1922 &#8211; Eine junge Pariser Schriftstellerin zieht nach dem tragischen Verlust ihrer Tochter auf das Anwesen eines Herrenhauses in einem kleinen Dorf mitten auf dem Land. Die feine Dame sorgt für einiges an Aufsehen in der verschlafenen Gemeinde. Als dann plötzlich zwei junge Mädchen verschwinden gerät die zurückgezogene Fremde unter Verdacht. In der Hauptrolle sehen wir die Schauspielerin und Topmodel Laetitia Casta neben Thierry Neuvic und Jacques Bonnaffé. Dass die hübsche Frau Casta auch spielen kann, zeigte sie beispielsweise schon in GAINSBOURG, stellt es hier aber erneut unter Beweis. Trotz kleiner Bemühungen kommt während des ganzen Films keine schaurige Atmosphäre auf, lediglich ein Hauch Mystik liegt über der Handlung. Diese beginnt etwas schleppend und langatmig, nimmt jedoch noch an Fahrt auf und erzählt uns eine schöne und rührende Geschichte über Trauer und Schuld. DAS HAUS DER GEHEIMNISSE ist Beleg dafür, das Frankreich eben kein Garant für einen Schocker ist. Dieser Film gehört eindeutig zu den seichteren Vertretern des Genres mit kleiner, schönen Geschichte, toller Kulisse und Kostümen, einer fabelhaften Hauptdarstellerin, aber eben auch ohne große Spannung, Thrill oder gar Horror.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>DAS HAUS DER GEHEIMNISSE klingt erstmal nicht wirklich interessant und nach einem 08/15 Film. Liest man aber, dass der im Original „Derrière les murs“ (zu deutsch: Hinter den Mauern/Wänden) heißende Film von zwei französischen Regisseuren namens Pascal Sid und Julien Lacombe stammt, werden doch einige Ohren hellhörig werden. Es ist der erste Spielfilm der beiden, die schon einmal bei einem Kurzfilm zusammen Regie geführt haben.</p>
<p>Frankreich, Winter 1922 &#8211; Eine junge Pariser Schriftstellerin zieht nach dem tragischen Verlust ihrer Tochter auf das Anwesen eines Herrenhauses in einem kleinen Dorf mitten auf dem Land. Die feine Dame sorgt für einiges an Aufsehen in der verschlafenen Gemeinde. Als dann plötzlich zwei junge Mädchen verschwinden gerät die zurückgezogene Fremde unter Verdacht.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/das-haus-der-geheimnisse-2011/sombrero_films01-600x600/" rel="attachment wp-att-22978"><img class="aligncenter size-full wp-image-22978" title="Das Haus der Geheimnisse" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/sombrero_films01.600x600.jpg" alt="" width="600" height="338" /></a></p>
<p>In der Hauptrolle sehen wir die Schauspielerin und Topmodel Laetitia Casta neben Thierry Neuvic und Jacques Bonnaffé. Dass die hübsche Frau Casta auch spielen kann, zeigte sie beispielsweise schon in GAINSBOURG, stellt es hier aber erneut unter Beweis.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/das-haus-der-geheimnisse-2011/stephanie_dupont04-600x600/" rel="attachment wp-att-22979"><img class="aligncenter size-full wp-image-22979" title="Das Haus der Geheimnisse" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/stephanie_dupont04.600x600.jpg" alt="" width="600" height="399" /></a></p>
<p>Trotz kleiner Bemühungen kommt während des ganzen Films keine schaurige Atmosphäre auf, lediglich ein Hauch Mystik liegt über der Handlung. Diese beginnt etwas schleppend und langatmig, nimmt jedoch noch an Fahrt auf und erzählt uns eine schöne und rührende Geschichte über Trauer und Schuld.</p>
<p>DAS HAUS DER GEHEIMNISSE ist Beleg dafür, das Frankreich eben kein Garant für einen Schocker ist. Dieser Film gehört eindeutig zu den seichteren Vertretern des Genres mit kleiner, schönen Geschichte, toller Kulisse und Kostümen, einer fabelhaften Hauptdarstellerin, aber eben auch ohne große Spannung, Thrill oder gar Horror.</p>
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		<title>Hell (2011)</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 13:18:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Angela Winkler]]></category>
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		<category><![CDATA[Hannah Herzsprung]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Stipe Erceg]]></category>
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		<description><![CDATA[Eines will ich schon loswerden, seit ich zum ersten Mal von HELL hörte: Geiles Wortspiel! Obwohl angeblich noch nicht mal beabsichtigt, ergibt der Titel sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch einen Sinn. Denn schließlich ist der Widersacher hier zunächst die Sonne, die seit Jahren unerbittlich auf die Erde brennt und im Film im Jahre 2016 dafür sorgt, dass Wasser, Nahrung, aber auch Zivilisation wie wir sie kennen knapp ist. Inmitten dieser verdörrenden Welt suchen Marie, ihre jüngere Schwester Leonie und ihr „Zweck-Freund“ Phillip einen Ort der Zuflucht in den Bergen. Doch dort geraten sie in einen Hinterhalt einer anderen Gruppe und müssen um ihr Leben kämpfen. Endzeitstimmung made in Germany. Es ist die Kombination, die HELL zu etwas eigenem macht. Einerseits ist das Szenario aus anderen Filmen bekannt, egal ob diese MAD MAX (weniger) oder THE ROAD (mehr) heißen, andererseits wird das Thema selten aus deutscher Sicht behandelt. Spielt grundsätzlich aber auch keine große Rolle, denn nach der Apokalypse pfeift man auf Ländergrenzen. Das Kennzeichen des Autos, in dem die drei unterwegs sind, ist jedenfalls kein Deutsches, aber Schlagbäume sind ohnehin längst passé. Wenn im Radio Musik läuft, ist das zwar ein deutscher Titel, aber es ist Nenas „99 Luftballons“, einer der wenigen weltweiten Hits aus Deutschland. Auch eine Art, wie man gleichermaßen die eigene Identität stärken und den internationalen Markt erobern kann. Anders als vielleicht erwartet, sind Klimaerwärmung oder ökologische Warnungen nicht Gegenstand des Films. Selbst die grell blendende Sonne verschwindet zeitweise hinter dem Horizont und ist letztlich nur ein Aufhänger für einen Unterhaltungsfilm. Trotzdem entsteht durch den Einsatz des Himmelskörpers oft ein interessantes Spiel aus Licht und Schatten und zwingt die Protagonisten sich unter Kapuzen zu verstecken und ihr Fahrzeug vor den gefährlichen Strahlen abzudecken. Als Zuschauer bekommt man überbelichtete Bilder, die an einen brutal heißen Sommertag erinnern und selbst im heimischen Wohnzimmer die Temperatur in die Höhe treiben. Dass die Stimmung trotz der optischen Helligkeit dunkel wirkt, ist indes ein gelungenes Kunststück. Auch wenn Regisseur Tim Fehlbaum im Making-of verrät, dass er eigentlich einen Zombiefilm mit ähnlichen Ansätzen drehen wollte, ist HELL gerade am Anfang kaum als typischer Horrorfilm einzustufen. Das wandelt sich zunehmend gen Ende hin, wenn Kannibalismus thematisiert wird und 1-2 Szenen (auch ohne Säge) an TEXAS CHAINSAW MASSACRE erinnern. Auf die Charaktere wird Wert gelegt, völlig ausgereift ist die Entwicklung aber nicht, bzw. sie geht letztlich etwas unter. Dafür deutet der Film eine Dreiecksgeschichte zwischen Marie, Phillip und dem zugestiegenen Tom an, von der man befürchten könnte, sie würde sich so vorhersehbar entwickeln wie jede schwülstige 2-Männer-1-Frau-Geschichte aus deutschen TV-Events…hier bleibt es aber glücklicherweise tatsächlich bei Andeutungen. Da Roland Emmerich als Produzent agierte, war nicht nur ein Sachverständiger in Sachen Weltuntergang an Bord, sondern wohl auch das nötige Kleingeld. Verschwenderisch geht HELL mit dem Zaster aber nicht um. Er wirkt professionell, vermeidet aber überhebliche Popcorn-Effekte und bleibt bodenständig. Hier und da hätte die Handlung etwas straffer erzählt sein dürfen und manche Dialoge verlieren sich in der Bedeutungslosigkeit, trotzdem ist HELL ein gelungener Beitrag...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/hell-2011/layout-1-2/" rel="attachment wp-att-22865"><img class="size-large wp-image-22865 alignright" title="Hell" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Hell-2-600x850.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Eines will ich schon loswerden, seit ich zum ersten Mal von HELL hörte: Geiles Wortspiel! Obwohl angeblich noch nicht mal beabsichtigt, ergibt der Titel sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch einen Sinn.</p>
<p>Denn schließlich ist der Widersacher hier zunächst die Sonne, die seit Jahren unerbittlich auf die Erde brennt und im Film im Jahre 2016 dafür sorgt, dass Wasser, Nahrung, aber auch Zivilisation wie wir sie kennen knapp ist.<br />
Inmitten dieser verdörrenden Welt suchen Marie, ihre jüngere Schwester Leonie und ihr „Zweck-Freund“ Phillip einen Ort der Zuflucht in den Bergen. Doch dort geraten sie in einen Hinterhalt einer anderen Gruppe und müssen um ihr Leben kämpfen.</p>
<p>Endzeitstimmung made in Germany. Es ist die Kombination, die HELL zu etwas eigenem macht. Einerseits ist das Szenario aus anderen Filmen bekannt, egal ob diese MAD MAX (weniger) oder THE ROAD (mehr) heißen, andererseits wird das Thema selten aus deutscher Sicht behandelt.<br />
Spielt grundsätzlich aber auch keine große Rolle, denn nach der Apokalypse pfeift man auf Ländergrenzen. Das Kennzeichen des Autos, in dem die drei unterwegs sind, ist jedenfalls kein Deutsches, aber Schlagbäume sind ohnehin längst passé.<br />
Wenn im Radio Musik läuft, ist das zwar ein deutscher Titel, aber es ist Nenas „99 Luftballons“, einer der wenigen weltweiten Hits aus Deutschland. Auch eine Art, wie man gleichermaßen die eigene Identität stärken und den internationalen Markt erobern kann.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/hell-2011/hell-3/" rel="attachment wp-att-22866"><img class="size-full wp-image-22866 aligncenter" title="Hell (3)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Hell-3.jpg" alt="" width="600" height="300" /></a></p>
<p>Anders als vielleicht erwartet, sind Klimaerwärmung oder ökologische Warnungen nicht Gegenstand des Films. Selbst die grell blendende Sonne verschwindet zeitweise hinter dem Horizont und ist letztlich nur ein Aufhänger für einen Unterhaltungsfilm.<br />
Trotzdem entsteht durch den Einsatz des Himmelskörpers oft ein interessantes Spiel aus Licht und Schatten und zwingt die Protagonisten sich unter Kapuzen zu verstecken und ihr Fahrzeug vor den gefährlichen Strahlen abzudecken. Als Zuschauer bekommt man überbelichtete Bilder, die an einen brutal heißen Sommertag erinnern und selbst im heimischen Wohnzimmer die Temperatur in die Höhe treiben. Dass die Stimmung trotz der optischen Helligkeit dunkel wirkt, ist indes ein gelungenes Kunststück.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/hell-2011/hell-4/" rel="attachment wp-att-22867"><img class="size-large wp-image-22867 aligncenter" title="Hell (4)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Hell-4-600x337.jpg" alt="" width="600" height="337" /></a></p>
<p>Auch wenn Regisseur Tim Fehlbaum im Making-of verrät, dass er eigentlich einen Zombiefilm mit ähnlichen Ansätzen drehen wollte, ist HELL gerade am Anfang kaum als typischer Horrorfilm einzustufen. Das wandelt sich zunehmend gen Ende hin, wenn Kannibalismus thematisiert wird und 1-2 Szenen (auch ohne Säge) an TEXAS CHAINSAW MASSACRE erinnern.</p>
<p>Auf die Charaktere wird Wert gelegt, völlig ausgereift ist die Entwicklung aber nicht, bzw. sie geht letztlich etwas unter. Dafür deutet der Film eine Dreiecksgeschichte zwischen Marie, Phillip und dem zugestiegenen Tom an, von der man befürchten könnte, sie würde sich so vorhersehbar entwickeln wie jede schwülstige 2-Männer-1-Frau-Geschichte aus deutschen TV-Events…hier bleibt es aber glücklicherweise tatsächlich bei Andeutungen.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/hell-2011/hell-1/" rel="attachment wp-att-22864"><img class="size-large wp-image-22864 aligncenter" title="Hell (1)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Hell-1-600x300.jpg" alt="" width="600" height="300" /></a></p>
<p>Da Roland Emmerich als Produzent agierte, war nicht nur ein Sachverständiger in Sachen Weltuntergang an Bord, sondern wohl auch das nötige Kleingeld. Verschwenderisch geht HELL mit dem Zaster aber nicht um. Er wirkt professionell, vermeidet aber überhebliche Popcorn-Effekte und bleibt bodenständig.</p>
<p>Hier und da hätte die Handlung etwas straffer erzählt sein dürfen und manche Dialoge verlieren sich in der Bedeutungslosigkeit, trotzdem ist HELL ein gelungener Beitrag aus der Heimat.</p>
<p><iframe frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/HE4iomYHF7c" width="560"></iframe></p>
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		<title>Monster Brawl (2011)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/monster-brawl-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 11:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man stelle sich vor, die bekanntesten Horrorfilm &#8211; Monster würden gegeneinander kämpfen. Die Idee ist grundsätzlich nicht ganz neu, denn schon King Kong zog gegen Godzilla in die Schlacht und neben Trash &#8211; Bombardements wie MEGA SHARK VS. GIANT OCTOPUS dürfte sich noch jeder an ALIENS VS. PREDATOR erinnern. Mit MONSTER BRAWL begegnen sich die Kreaturen der Nacht aber erstmals auf neutralem Boden in einem organisierten Match und unter Einhaltung gewisser Regeln. Es treten gegeneinander an: eine Hexe gegen einen Zyklopen, eine Vampirin gegen eine Mumie, Frankensteins Monster gegen einen Zombie und ein Werwolf gegen das Ding aus dem Sumpf. Alle mit eigenem Kampf-Logo, manche mit Manager oder Kampfnamen (Witchbitch). Eine Idee, die so dämlich ist, MUSS einfach Spaß machen und der steht bei MONSTER BRAWL klar im Vordergrund. Egal, ob es die markigen Sprüche der Kämpfer vor dem Fight sind (im Falle der Mumie mit Hieroglyphen „untertitelt“, die einleitenden Filmchen zu jedem Protagonisten oder die zahlreichen der Wrestling-Szene entliehenen Gastauftritte, wie Managerlegende Jimmy Hart, samt Megaphon oder Ringrichter Herb Dean, die sich beide selbst spielen und teilweise nicht in einem Stück das Ende des Films erleben dürfen. Überhaupt kommen Freunde brachialer Showkämpfe auf ihre Kosten, den auch hinter den Monstern verstecken sich Wrestler und dementsprechend erinnern die Fights in jeder Hinsicht an WWE-Kämpfe…mit Ausnahme der scharfkantigen Gegenstände und übernatürlichen Kräfte, die dazu führen, dass jeder Kampf durch Tod des Gegners entscheiden wird. Eine zusammenhängende Handlung sucht man indes vergebens; jede Begegnung kann für sich betrachtet werden und erlaubt dem Zuschauer auch mal an den Kühlschrank zu gehen um sich noch ein Bier zu holen, ohne was zu verpassen. Davon sollte man oft und reichlich Gebrauch machen, denn objektiv betrachtet gibt es wahrlich bessere Filme. Die Kämpfe nutzen sich doch relativ rasch ab und Masken und Effekte fallen alleine durch einen kritischen Blick auseinander. Da der Film nicht vorgibt mehr zu sein als kurzweiliger blutiger Klamauk, passt ein stofftierartiger Werwolf oder ein nuschelnder Zyklop eigentlich ganz gut ins Programm, man mag sich aber fragen, was hier mit mehr Budget drin gewesen wäre. Wer glaubt, dass Wrestling-Kämpfe echt sind, hält auch MONSTER BRAWL für ein cineastisches Meisterwerk. Das ist der Streifen sicher nicht, aber wenn zur nächsten Halloween-Party der Fernseher läuft, ist er unbedingt zu empfehlen, da man als Zuschauer durch den Episoden-Charakter fast jederzeit ein- und aussteigen kann. Unterm Strich ein billiger, aber nichtsdestotrotz liebevoller Film.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/monster-brawl-2011/monster-brawl-dvd-whv-inlay-indd/" rel="attachment wp-att-22890"><img class="wp-image-22890 alignright" title="monster brawl " src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Monster-Brawl-2-600x847.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Man stelle sich vor, die bekanntesten Horrorfilm &#8211; Monster würden gegeneinander kämpfen. Die Idee ist grundsätzlich nicht ganz neu, denn schon King Kong zog gegen Godzilla in die Schlacht und neben Trash &#8211; Bombardements wie MEGA SHARK VS. GIANT OCTOPUS dürfte sich noch jeder an ALIENS VS. PREDATOR erinnern.<br />
Mit MONSTER BRAWL begegnen sich die Kreaturen der Nacht aber erstmals auf neutralem Boden in einem organisierten Match und unter Einhaltung gewisser Regeln.</p>
<p>Es treten gegeneinander an: eine Hexe gegen einen Zyklopen, eine Vampirin gegen eine Mumie, Frankensteins Monster gegen einen Zombie und ein Werwolf gegen das Ding aus dem Sumpf.<br />
Alle mit eigenem Kampf-Logo, manche mit Manager oder Kampfnamen (Witchbitch).<br />
Eine Idee, die so dämlich ist, MUSS einfach Spaß machen und der steht bei MONSTER BRAWL klar im Vordergrund. Egal, ob es die markigen Sprüche der Kämpfer vor dem Fight sind (im Falle der Mumie mit Hieroglyphen „untertitelt“, die einleitenden Filmchen zu jedem Protagonisten oder die zahlreichen der Wrestling-Szene entliehenen Gastauftritte, wie Managerlegende Jimmy Hart, samt Megaphon oder Ringrichter Herb Dean, die sich beide selbst spielen und teilweise nicht in einem Stück das Ende des Films erleben dürfen.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/monster-brawl-2011/monster-brawl-3/" rel="attachment wp-att-22891"><img class="size-large wp-image-22891 aligncenter" title="Monster Brawl (3)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Monster-Brawl-3-600x262.jpg" alt="" width="600" height="262" /></a></p>
<p>Überhaupt kommen Freunde brachialer Showkämpfe auf ihre Kosten, den auch hinter den Monstern verstecken sich Wrestler und dementsprechend erinnern die Fights in jeder Hinsicht an WWE-Kämpfe…mit Ausnahme der scharfkantigen Gegenstände und übernatürlichen Kräfte, die dazu führen, dass jeder Kampf durch Tod des Gegners entscheiden wird.<br />
Eine zusammenhängende Handlung sucht man indes vergebens; jede Begegnung kann für sich betrachtet werden und erlaubt dem Zuschauer auch mal an den Kühlschrank zu gehen um sich noch ein Bier zu holen, ohne was zu verpassen. Davon sollte man oft und reichlich Gebrauch machen, denn objektiv betrachtet gibt es wahrlich bessere Filme. Die Kämpfe nutzen sich doch relativ rasch ab und Masken und Effekte fallen alleine durch einen kritischen Blick auseinander.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/monster-brawl-2011/monster-brawl-4/" rel="attachment wp-att-22892"><img class="size-large wp-image-22892 aligncenter" title="Monster Brawl (4)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Monster-Brawl-4-600x264.jpg" alt="" width="600" height="264" /></a></p>
<p>Da der Film nicht vorgibt mehr zu sein als kurzweiliger blutiger Klamauk, passt ein stofftierartiger Werwolf oder ein nuschelnder Zyklop eigentlich ganz gut ins Programm, man mag sich aber fragen, was hier mit mehr Budget drin gewesen wäre.</p>
<p>Wer glaubt, dass Wrestling-Kämpfe echt sind, hält auch MONSTER BRAWL für ein cineastisches Meisterwerk. Das ist der Streifen sicher nicht, aber wenn zur nächsten Halloween-Party der Fernseher läuft, ist er unbedingt zu empfehlen, da man als Zuschauer durch den Episoden-Charakter fast jederzeit ein- und aussteigen kann.<br />
Unterm Strich ein billiger, aber nichtsdestotrotz liebevoller Film.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/monster-brawl-2011/monster-brawl-1/" rel="attachment wp-att-22889"><img class="size-large wp-image-22889 aligncenter" title="Monster Brawl (1)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Monster-Brawl-1-600x261.jpg" alt="" width="600" height="261" /></a></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/MAdBVH4OSiM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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		<title>The Walking Dead (Serie) (2010)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 15:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit George A. Romero die wandelnden Toten Ende der 60er aus ihren Gräbern entließ, haben sie Schritt für Schritt die Erde erobert. Heute findet man sie scheinbar überall und inzwischen nicht nur auf Leinwand und DVD, sondern auch im praktischen 45-Minuten-Format zerstückelt im Fernsehen. THE WALKING DEAD ist natürlich nicht die erste TV-Horrorserie, aber die erste, die eine Zombieapokalypse in den Mittelpunkt rückt. Es ist wohl kaum übertrieben zu behaupten, dass THE WALKING DEAD in der Fernsehunterhaltung einschlug wie ein ungebremster Tanklastzug auf einen Trabi. Wo Serien wie BUFFY, CHARMED oder SUPERNATURAL bislang meist nur teenagergerechten Schauder auslösten, werden hier andere Töne angeschlagen. Hauptfigur ist Polizist Rick, der sich nach einer wüsten Schießerei mit Gangstern auf der Intensivstation wiederfindet und dadurch zunächst den Ausbruch einer fatalen Krankheit verpasst. Als er zu sich kommt, ist das Gebäude verwüstet und verlassen, es herrscht Chaos auf den Straßen und seine Familie ist geflohen. Angetrieben von dem Wunsch Frau und Sohn zu finden, begibt sich Rick auf die Reise in ein zombieverseuchtes Atlanta. Unterwegs lernt er andere Überlebende kennen, muss aber auch immer wieder geliebte Menschen verlieren. Braucht die Menschheit einen weiteren Ausbruch der Untoten? Haben nicht gute und schlechte, lustige und boshafte, professionelle und stümperhafte Produktionen alles gesagt, was zu sagen war? Nun, als Frank Darabont ankündigte die Comics von Robert Kirkman fürs TV zu adaptieren, versprach er den Charakteren viel Platz einzuräumen und spätestens seit Filmen wie DIE VERURTEILTEN weiß man, das Darabont ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler ist. Natürlich sind Horrorfans mit dem 1&#215;1 der auferstandenen Toten vertraut und Ricks Geschichte erinnert zunächst an den Beginn von 28 DAYS LATER, trotzdem sind es gerade die persönlichen Schicksale, die in einer im Verfall befindlichen Welt mitreißen. Das schließt sogar mit ein, dass man zuweilen Mitleid mit den verwesenden Kreaturen empfindet. Dazu kommt eine Reihe von hübschen, teilweise unverbrauchten Ideen: sei es ein Pferd, dass zum Opfer wird; eine tote Mutter, die nach Hause zurückkehren möchte oder ein untotes Mädchen in Häschen-Pantoffeln. Dass die Effekte in First Class &#8211; Qualität daherkommen und insbesondere für eine TV-Produktion brutal deutlich sind, schadet sicher auch nicht. Die Schauspieler sind allesamt gestandene Mimen und dank häufig wechselnder Schauplätze und Zombiemasken, kommt kaum Langeweile auf und es lässt sich nur schwer vorhersagen, welcher der Überlebenden als nächstes das Zeitliche segnet. Eins steht fest, THE WALKING DEAD hat schon jetzt TV-Geschichte geschrieben. Nicht nur, weil die Serie in den USA diverse Quoten-Rekorde gebrochen hat oder beweist, dass Zombies (hier übrigens meist „Beißer“ genannt) im Fernsehen funktionieren können sondern vor allem dadurch, dass sie Horror auch einem Publikum näher brachten, das ansonsten eher einen Bogen um Horrorfilme macht, die Anteile eines düsteren Dramas aber zu schätzen weiß. Wie zu hören ist, war Ideengeber Robert Kirkman während des Drehs der gesamten Staffel am Set. Auf Frank Darabont trifft das leider nicht zu. Er führte nur beim Pilotfilm selbst Regie und überließ dann jede der 5 weiteren Episoden einem anderen Regisseur. Dadurch wird THE WALKING DEAD noch lange nicht miserabel, man mag den leicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/the-walking-dead-5-2/" rel="attachment wp-att-22779"><img class="size-large wp-image-22779 alignright" title="The Walking Dead (5)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/The-Walking-Dead-5-600x888.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Seit George A. Romero die wandelnden Toten Ende der 60er aus ihren Gräbern entließ, haben sie Schritt für Schritt die Erde erobert. Heute findet man sie scheinbar überall und inzwischen nicht nur auf Leinwand und DVD, sondern auch im praktischen 45-Minuten-Format zerstückelt im Fernsehen.<br />
THE WALKING DEAD ist natürlich nicht die erste TV-Horrorserie, aber die erste, die eine Zombieapokalypse in den Mittelpunkt rückt.<br />
Es ist wohl kaum übertrieben zu behaupten, dass THE WALKING DEAD in der Fernsehunterhaltung einschlug wie ein ungebremster Tanklastzug auf einen Trabi. Wo Serien wie BUFFY, CHARMED oder SUPERNATURAL bislang meist nur teenagergerechten Schauder auslösten, werden hier andere Töne angeschlagen.</p>
<p>Hauptfigur ist Polizist Rick, der sich nach einer wüsten Schießerei mit Gangstern auf der Intensivstation wiederfindet und dadurch zunächst den Ausbruch einer fatalen Krankheit verpasst. Als er zu sich kommt, ist das Gebäude verwüstet und verlassen, es herrscht Chaos auf den Straßen und seine Familie ist geflohen.<br />
Angetrieben von dem Wunsch Frau und Sohn zu finden, begibt sich Rick auf die Reise in ein zombieverseuchtes Atlanta. Unterwegs lernt er andere Überlebende kennen, muss aber auch immer wieder geliebte Menschen verlieren.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/the-walking-dead-4-2/" rel="attachment wp-att-22778"><img class="size-full wp-image-22778 aligncenter" title="The Walking Dead (4)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/The-Walking-Dead-4.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>Braucht die Menschheit einen weiteren Ausbruch der Untoten? Haben nicht gute und schlechte, lustige und boshafte, professionelle und stümperhafte Produktionen alles gesagt, was zu sagen war?<br />
Nun, als Frank Darabont ankündigte die Comics von Robert Kirkman fürs TV zu adaptieren, versprach er den Charakteren viel Platz einzuräumen und spätestens seit Filmen wie DIE VERURTEILTEN weiß man, das Darabont ein ausgezeichneter Geschichtenerzähler ist.<br />
Natürlich sind Horrorfans mit dem 1&#215;1 der auferstandenen Toten vertraut und Ricks Geschichte erinnert zunächst an den Beginn von 28 DAYS LATER, trotzdem sind es gerade die persönlichen Schicksale, die in einer im Verfall befindlichen Welt mitreißen. Das schließt sogar mit ein, dass man zuweilen Mitleid mit den verwesenden Kreaturen empfindet.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/the-walking-dead-3-2/" rel="attachment wp-att-22777"><img class="size-large wp-image-22777 aligncenter" title="The Walking Dead (3)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/The-Walking-Dead-3-600x386.jpg" alt="" width="600" height="386" /></a></p>
<p>Dazu kommt eine Reihe von hübschen, teilweise unverbrauchten Ideen: sei es ein Pferd, dass zum Opfer wird; eine tote Mutter, die nach Hause zurückkehren möchte oder ein untotes Mädchen in Häschen-Pantoffeln.<br />
Dass die Effekte in First Class &#8211; Qualität daherkommen und insbesondere für eine TV-Produktion brutal deutlich sind, schadet sicher auch nicht.</p>
<p>Die Schauspieler sind allesamt gestandene Mimen und dank häufig wechselnder Schauplätze und Zombiemasken, kommt kaum Langeweile auf und es lässt sich nur schwer vorhersagen, welcher der Überlebenden als nächstes das Zeitliche segnet.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/the-walking-dead-2-2/" rel="attachment wp-att-22776"><img class="alignleft size-full wp-image-22776" title="The Walking Dead (2)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/The-Walking-Dead-2.jpg" alt="" width="500" height="304" /></a>Eins steht fest, THE WALKING DEAD hat schon jetzt TV-Geschichte geschrieben. Nicht nur, weil die Serie in den USA diverse Quoten-Rekorde gebrochen hat oder beweist, dass Zombies (hier übrigens meist „Beißer“ genannt) im Fernsehen funktionieren können sondern vor allem dadurch, dass sie Horror auch einem Publikum näher brachten, das ansonsten eher einen Bogen um Horrorfilme macht, die Anteile eines düsteren Dramas aber zu schätzen weiß.</p>
<p>Wie zu hören ist, war Ideengeber Robert Kirkman während des Drehs der gesamten Staffel am Set. Auf Frank Darabont trifft das leider nicht zu. Er führte nur beim Pilotfilm selbst Regie und überließ dann jede der 5 weiteren Episoden einem anderen Regisseur. Dadurch wird THE WALKING DEAD noch lange nicht miserabel, man mag den leicht unterschiedlichen Herangehensweisen vielleicht sogar etwas abgewinnen und Leute wie Guy Ferland oder Gwyneth Horder-Payton haben im TV-Bereich einige Erfahrung…haben aber auch nicht die Klasse eines Darabonts.</p>
<p>Es muss aber klar gesagt werden, dass dies Jammern auf hohem Niveau ist. Wenn jede TV-Sendung nur das Problem hätte, dass Frank Darabont NICHT der Regisseur ist, wäre die Fernsehlandschaft wohl etwas besser.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-walking-dead-serie-2010/the-walking-dead-1/" rel="attachment wp-att-22775"><img class="aligncenter" title="The Walking Dead (1)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/The-Walking-Dead-1.jpg" alt="" width="570" height="306" /></a></p>
<p>Apropos, da RTL II gelinde gesagt bislang nicht immer im Ruf stand Qualitätsfernsehen zu liefern, ist es umso lobender zu erwähnen, dass sich der Sender THE WALKING DEAD unter den Nagel reißen konnte und am kommenden Wochenende in je zwei Doppelfolgen ausstrahlt…ungeschnitten.</p>
<p>&nbsp;<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/vVZwoIKHhv4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Inside the Darkness (2011)</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 03:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dennis Quaid ist der Mann für alle Fälle: egal ob es darum geht seinen Sohn aus der nächsten Eiszeit zu retten (THE DAY AFTER TOMORROW), im selbstgebauten Flugzeug aus der Wüste zu entkommen (DER FLUG DES PHOENIX) oder einen Burger zu braten (LEGION). Gleichzeitig ist der Mann eine Wundertüte, von der man nie so recht weiß, was man bekommt. Neben belanglosen Popcorn-Kino der Marke G.I. JOE, wirkte Quaid in seiner 35-jährigen Karriere auch an hochklassigen Streifen wie AN JEDEN VERDAMMTEN SONNTAG, SUSPECT oder dem unterbewerteteten DREAMSCAPE mit. In INSIDE THE DARKNESS spielt er nun den Leichenbestatter Ely, der selbst sein bester Kunde ist, bzw. dafür sorgt, dass die Auftragsbücher voll sind. Als einige Jugendliche auf der Suche nach einer guten Gruselgeschichte in sein Haus eindringen, geraten die Dinge außer Kontrolle und ein Toter bleibt zurück. Doch die Freunde haben im Haus etwas Unglaubliches gesehen, das nicht für ihre Augen bestimmt war und sind von nun an darauf aus, Ely seiner gerechten Strafe zuzuführen. Die Geschichte von 4 Jugendlichen, die anderen in die Fenster schauen und beweisen wollen, dass ein angesehener Bürger der Stadt schreckliche Verbrechen verübt, wäre sicher nicht neu und würde womöglich an den unterhaltsamen DISTURBIA oder -entfernter- den Klassiker DAS FENSTER ZUM HOF erinnern. Schlimmer ist aber, dass man hier scheinbar aus bekannten Mitteln etwas ganz neues kreieren will, dabei aber alle Fäden verliert und am Ende aus einer simplen Story ein Kuddelmuddel aus Geistern, Psychopathen und Eifersuchtsmorden erhält. Schuld daran trägt primär Bruce Wilkinson der als Produzent den falschen Drehbuchautor bestimmt hat…nämlich sich selbst. Bis der Zuschauer weiß in welche Richtung die Ereignisse sich entwickeln, ist die Hälfte des Films um und bis dahin reißt Debütant Wilkinson das Steuer mehrmals wild herum ohne voranzukommen. Die ausgelegte Fährte über die verstorbene Schwester der Hauptfigur verliert sich gar völlig. Spannung baut sich nur selten auf, da der Zuschauer allzu oft bereits in das Kommende eingeweiht ist, bevor die Helden dort angelangen. Dazu passen inhaltsleere Dialoge. Hätten sich die Protagonisten übers Wetter unterhalten, wüsste man wenigstens ob morgen die Sonne scheint, stattdessen hören wir oft minutenlanges Blabla der Marke: „Ich kann den Typen, der meinen Kumpel gerade ermordet hat, nicht gut leiden.“ „Ich auch nicht.“ Zwar ist auch Regisseur Martin Guigui bislang eher durch unterdurchschnittliche Komödien aufgefallen, hier kann man ihm aber nur zum Vorwurf machen, dass er sich nicht gegen das zerfahrene Skript wehrte und zumindest Äußerlich wirkt INSIDE THE DARKNESS wie eine professionelle Produktion. An der schauspielerischen Front steht wie erwähnt Quaid, dem man den biederen Bestatter abnimmt, aber nicht sein Doppelleben als nekrophiler Killer. Des Weiteren tritt Aimee Teegarden auf, die man aus SCREAM 4 kennt. Miss Teegarden kann den Karren zwar auch nicht aus dem Dreck ziehen, da die Kleinstadtgeschichte, aber an die weißen Gartenzäune erinnert, die Wes Craven in seinen Filmen oft zeigt, ist ihre Besetzung zumindest sinnig. Fazit: Muss man nicht gesehen haben. PS: Zu guter Letzt traut man den deutschen Thriller &#8211; Fans offenbar nur eingeschränkte Englischkenntnisse zu, daher wurde der Originaltitel BENEATH...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/inside-the-darkness/inside-the-darkness-2/" rel="attachment wp-att-22589"><img class="size-full wp-image-22589 alignright" title="Inside The Darkness (2)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Inside-The-Darkness-2.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Dennis Quaid ist der Mann für alle Fälle: egal ob es darum geht seinen Sohn aus der nächsten Eiszeit zu retten (THE DAY AFTER TOMORROW), im selbstgebauten Flugzeug aus der Wüste zu entkommen (DER FLUG DES PHOENIX) oder einen Burger zu braten (LEGION). Gleichzeitig ist der Mann eine Wundertüte, von der man nie so recht weiß, was man bekommt. Neben belanglosen Popcorn-Kino der Marke G.I. JOE, wirkte Quaid in seiner 35-jährigen Karriere auch an hochklassigen Streifen wie AN JEDEN VERDAMMTEN SONNTAG, SUSPECT oder dem unterbewerteteten DREAMSCAPE mit.</p>
<p>In INSIDE THE DARKNESS spielt er nun den Leichenbestatter Ely, der selbst sein bester Kunde ist, bzw. dafür sorgt, dass die Auftragsbücher voll sind.<br />
Als einige Jugendliche auf der Suche nach einer guten Gruselgeschichte in sein Haus eindringen, geraten die Dinge außer Kontrolle und ein Toter bleibt zurück. Doch die Freunde haben im Haus etwas Unglaubliches gesehen, das nicht für ihre Augen bestimmt war und sind von nun an darauf aus, Ely seiner gerechten Strafe zuzuführen.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/inside-the-darkness/inside-the-darkness-3/" rel="attachment wp-att-22591"><img class="size-full wp-image-22591 aligncenter" title="Inside The Darkness (3)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Inside-The-Darkness-3.jpg" alt="" width="540" height="359" /></a></p>
<p>Die Geschichte von 4 Jugendlichen, die anderen in die Fenster schauen und beweisen wollen, dass ein angesehener Bürger der Stadt schreckliche Verbrechen verübt, wäre sicher nicht neu und würde womöglich an den unterhaltsamen DISTURBIA oder -entfernter- den Klassiker DAS FENSTER ZUM HOF erinnern.<br />
Schlimmer ist aber, dass man hier scheinbar aus bekannten Mitteln etwas ganz neues kreieren will, dabei aber alle Fäden verliert und am Ende aus einer simplen Story ein Kuddelmuddel aus Geistern, Psychopathen und Eifersuchtsmorden erhält.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/inside-the-darkness/inside-the-darkness-4/" rel="attachment wp-att-22592"><img class="wp-image-22592 aligncenter" title="Inside The Darkness (4)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Inside-The-Darkness-4-600x398.jpg" alt="" width="600" height="398" /></a></p>
<p>Schuld daran trägt primär Bruce Wilkinson der als Produzent den falschen Drehbuchautor bestimmt hat…nämlich sich selbst. Bis der Zuschauer weiß in welche Richtung die Ereignisse sich entwickeln, ist die Hälfte des Films um und bis dahin reißt Debütant Wilkinson das Steuer mehrmals wild herum ohne voranzukommen. Die ausgelegte Fährte über die verstorbene Schwester der Hauptfigur verliert sich gar völlig.<br />
Spannung baut sich nur selten auf, da der Zuschauer allzu oft bereits in das Kommende eingeweiht ist, bevor die Helden dort angelangen.<br />
Dazu passen inhaltsleere Dialoge. Hätten sich die Protagonisten übers Wetter unterhalten, wüsste man wenigstens ob morgen die Sonne scheint, stattdessen hören wir oft minutenlanges Blabla der Marke: „Ich kann den Typen, der meinen Kumpel gerade ermordet hat, nicht gut leiden.“ „Ich auch nicht.“</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/inside-the-darkness/inside-the-darkness-1/" rel="attachment wp-att-22590"><img class="size-full wp-image-22590 aligncenter" title="Inside The Darkness (1)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Inside-The-Darkness-1.jpg" alt="" width="590" height="392" /></a></p>
<p>Zwar ist auch Regisseur Martin Guigui bislang eher durch unterdurchschnittliche Komödien aufgefallen, hier kann man ihm aber nur zum Vorwurf machen, dass er sich nicht gegen das zerfahrene Skript wehrte und zumindest Äußerlich wirkt INSIDE THE DARKNESS wie eine professionelle Produktion.<br />
An der schauspielerischen Front steht wie erwähnt Quaid, dem man den biederen Bestatter abnimmt, aber nicht sein Doppelleben als nekrophiler Killer. Des Weiteren tritt Aimee Teegarden auf, die man aus SCREAM 4 kennt. Miss Teegarden kann den Karren zwar auch nicht aus dem Dreck ziehen, da die Kleinstadtgeschichte, aber an die weißen Gartenzäune erinnert, die Wes Craven in seinen Filmen oft zeigt, ist ihre Besetzung zumindest sinnig.</p>
<p>Fazit: Muss man nicht gesehen haben.</p>
<p>PS: Zu guter Letzt traut man den deutschen Thriller &#8211; Fans offenbar nur eingeschränkte Englischkenntnisse zu, daher wurde der Originaltitel BENEATH THE DARKNESS auf INSIDE THE DARKNESS vereinfacht…na wenn’s hilft.</p>
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		<title>Incite Mill (2010)</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 11:36:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf eine Zeitungsannonce hin werden zehn Menschen ausgewählt, die an einem gutbezahlten Experiment teilnehmen wollen. Was sie nicht wissen: Ihr Zuhause für die nächsten sieben Tage ist ein unterirdischer Bunker, immerhin luxuriös ausgestattet, aber auch von einem bewaffneten Roboter bewacht, der sich um die Einhaltung der Spielregeln kümmert. Diese Spielregeln sehen auch vor, dass das Experiment vorbei ist, sobald nur noch zwei Leute am Leben sind und im Todesfall die Gruppe nach dem Täter suchen muss, wobei Mörder, Opfer (!) und Ermittler mit zusätzlichem Geld belohnt werden. Eine ungewöhnliche Ausgangslage, die sich dadurch zuspitzt, dass jeder Proband eine Waffe in seinem Zimmer vorfindet und der erste Tote nicht lange auf sich warten lässt. OK, die Geschichte wirkt reichlich konstruiert, erinnert dabei aber an brutale Kammerspiele wie SAW, CUBE oder BATTLE ROYALE und punktet durch etliche Entwicklungen und Wendungen. Stilistisch bewegt man sich zwischen gesellschaftskritischer Sci-Fi, Psychothriller und Detektivfilm. Der Krimi-Anteil geht dabei so weit, dass man sich in einer Live-Version vom bekannten Brettspiel Cluedo wiederzufinden glaubt, denn die zehn Personen sind nicht nur von unterschiedlicher sozialer Herkunft und kommen mit unterschiedlichen Motiven und Problemen, sondern werden auch mit verschiedenen Waffen ausgestattet. Armbrust, Pistole, Zyankali-Kapsel, Schürhaken…für Abwechslung ist gesorgt. Optisch sieht der Bunker etwa so aus, wie man sich in der Vergangenheit die Zukunft vorstellte, wodurch alles altbacken anmutet, womöglich in Fernost in Fernost aber gerade total angesagt ist. Ansonsten ist die Geschichte nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip passabel erzählt. Dafür sorgt nicht zuletzt Regisseur Hideo Nakata, der für RINGU 1&#38;2, RING 2 oder DARK WATER verantwortlich war und somit weiß, wie man Spannung aufbaut. Auch wenn Nakata zwischenzeitlich mehrere Filme im Ausland drehte, ist INCITE MILL ein rein japanisches Produkt. So finden sich unter den Schauspieler auch Gesichter, die man schon aus ICHI THE KILLER, DEATH NOTE oder eben BATTLE ROYALE kennt. Auf einzelne Charaktere geht die Handlung letztlich aber nur oberflächlich ein. Die Figuren wirken schablonenhaft gezeichnet; nicht die Personen, sondern das Rätselraten steht im Vordergrund. Fazit: Wenn man hier und da mal ein paar Logiklöcher übersehen kann ist INCITE MILL, eine blutigere und absurde Alternative zum Sonntagabend-TATORT.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/incite-mill-2010/incite-mill-2/" rel="attachment wp-att-22162"><img class="alignright" title="Incite Mill (2)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Incite-Mill-2.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Auf eine Zeitungsannonce hin werden zehn Menschen ausgewählt, die an einem gutbezahlten Experiment teilnehmen wollen.<br />
Was sie nicht wissen: Ihr Zuhause für die nächsten sieben Tage ist ein unterirdischer Bunker, immerhin luxuriös ausgestattet, aber auch von einem bewaffneten Roboter bewacht, der sich um die Einhaltung der Spielregeln kümmert.</p>
<p>Diese Spielregeln sehen auch vor, dass das Experiment vorbei ist, sobald nur noch zwei Leute am Leben sind und im Todesfall die Gruppe nach dem Täter suchen muss, wobei Mörder, Opfer (!) und Ermittler mit zusätzlichem Geld belohnt werden. Eine ungewöhnliche Ausgangslage, die sich dadurch zuspitzt, dass jeder Proband eine Waffe in seinem Zimmer vorfindet und der erste Tote nicht lange auf sich warten lässt.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/incite-mill-2010/incite-mill-4/" rel="attachment wp-att-22164"><img class="alignleft  wp-image-22164" title="Incite Mill (4)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Incite-Mill-4-600x400.jpg" alt="" width="292" height="194" /></a></p>
<p style="text-align: left;">OK, die Geschichte wirkt reichlich konstruiert, erinnert dabei aber an brutale Kammerspiele wie SAW, CUBE oder BATTLE ROYALE und punktet durch etliche Entwicklungen und Wendungen.</p>
<p>Stilistisch bewegt man sich zwischen gesellschaftskritischer Sci-Fi, Psychothriller und Detektivfilm. Der Krimi-Anteil geht dabei so weit, dass man sich in einer Live-Version vom bekannten Brettspiel Cluedo wiederzufinden glaubt, denn die zehn Personen sind nicht nur von unterschiedlicher sozialer Herkunft und kommen mit unterschiedlichen Motiven und Problemen, sondern werden auch mit verschiedenen Waffen ausgestattet. Armbrust, Pistole, Zyankali-Kapsel, Schürhaken…für Abwechslung ist gesorgt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.horrorpilot.com/incite-mill-2010/incite-mill-3/" rel="attachment wp-att-22163"><img class="size-large wp-image-22163" title="Incite Mill (3)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Incite-Mill-3-600x314.jpg" alt="" width="600" height="314" /></a></p>
<p>Optisch sieht der Bunker etwa so aus, wie man sich in der Vergangenheit die Zukunft vorstellte, wodurch alles altbacken anmutet, womöglich in Fernost in Fernost aber gerade total angesagt ist. Ansonsten ist die Geschichte nach dem 10-kleine-Negerlein-Prinzip passabel erzählt. Dafür sorgt nicht zuletzt Regisseur Hideo Nakata, der für RINGU 1&amp;2, RING 2 oder DARK WATER verantwortlich war und somit weiß, wie man Spannung aufbaut. Auch wenn Nakata zwischenzeitlich mehrere Filme im Ausland drehte, ist INCITE MILL ein rein japanisches Produkt. So finden sich unter den Schauspieler auch Gesichter, die man schon aus ICHI THE KILLER, DEATH NOTE oder eben BATTLE ROYALE kennt.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/incite-mill-2010/incite-mill-5/" rel="attachment wp-att-22165"><img class="alignleft size-full wp-image-22165" title="Incite Mill (5)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Incite-Mill-5.jpg" alt="" width="294" height="303" /></a>Auf einzelne Charaktere geht die Handlung letztlich aber nur oberflächlich ein. Die Figuren wirken schablonenhaft gezeichnet; nicht die Personen, sondern das Rätselraten steht im Vordergrund.</p>
<p>Fazit: Wenn man hier und da mal ein paar Logiklöcher übersehen kann ist INCITE MILL, eine blutigere und absurde Alternative zum Sonntagabend-TATORT.</p>
<p><iframe frameborder="0" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/JvMAeXbOho8" width="420"></iframe></p>
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		<title>Blood Runs Cold (2011)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/blood-runs-cold-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 21:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was macht man mit 5000$? Man kriegt dafür schon eine Rolex, kann eine Kreuzfahrt buchen oder wie Sonny Laguna einen Horrorfilm drehen und der hört dann auf den Namen BLOOD RUNS COLD. Künstlerin Winona macht Urlaub in ihrem alten Heimatort. Als sie dem ungemütlichen, einsamen Haus, das ihr Manager für sie mietete, einen Abend lang entkommen will, begegnet sie ihrem Ex-Freund, den sie zusammen mit einem weiteren Paar zu sich einlädt. Dort müssen die vier auf unangenehme Weise erfahren, dass das Haus nicht nur von ihnen bewohnt wird. Das Backcover von BLOOD RUNS COLD macht keinen Hehl daraus, dass man sich gerne in der Nähe von Klassikern wie HALLOWEEN und FREITAG DER 13. aufhalten möchte. Der norwegische COLD PREY bleibt dabei als offensichtlichster Einfluss aber unerwähnt. Auch wenn BLOOD RUNS COLD aus Schweden stammt; auch wenn die Spitzhacke einer Axt weichen muss, teilen die Filme doch neben den skandinavischen Wurzeln und viel Schnee und Eis auch den vermummten Killer. COLD PREY hat das Rad natürlich auch nicht neu erfunden, wurde aber knackig umgesetzt und hatte alles was ein guter Slasher braucht. BLOOD RUNS COLD kann da nicht immer mithalten, was vermutlich zum Großteil auf fehlendes Budget zu schieben ist, denn Talent blitzt bei verschiedenen Verantwortlichen immer wieder durch. Sonny Laguna, der uns auch den absurd schlechten MADNESS bescherte, macht hier einen guten Schritt nach vorne und sein nächster Film WITHER, soll gerüchteweise noch besser sein. Der Killer, über den wir wenige Details erfahren, ist gut gelungen (erinnert etwas an unser horrorpilot-Logo) und sorgt für den einen oder anderen Schauder und auch die Schauspieler haben hier und da gute Momente. Leider ist diese Qualität nicht durchgängig abrufbar. Spannende Momente und Splattereinlagen halten sich zwar die Waage, wollen hier zusammen aber nicht so recht harmonieren. Dazu gesellen sich Logik- und Anschlussfehler und technische Unsauberkeiten. Warum der Film wie schon MADNESS bemüht auf Amerikanisch getrimmt ist, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar. Für Fans positiv anzumerken ist, dass der Film trotz FSK16-Freigabe einiges an ungeschnittener Gewalt zeigt. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Wer sich BLOOD RUNS COLD ansieht, sollte dies mit dem richtigen Mindset tun. Wer sich einen durch und durch professionellen Film erhofft, wird ihn amateurhaft finden. Erwartet man hingegen einen Amateurfilm, macht er einen professionellen Eindruck. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/blood-runs-cold-2011/blood-runs-cold-2-2/" rel="attachment wp-att-22141"><img class="size-full wp-image-22141 alignright" title="blood runs cold (2)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/blood-runs-cold-2.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Was macht man mit 5000$? Man kriegt dafür schon eine Rolex, kann eine Kreuzfahrt buchen oder wie Sonny Laguna einen Horrorfilm drehen und der hört dann auf den Namen BLOOD RUNS COLD.<br />
Künstlerin Winona macht Urlaub in ihrem alten Heimatort. Als sie dem ungemütlichen, einsamen Haus, das ihr Manager für sie mietete, einen Abend lang entkommen will, begegnet sie ihrem Ex-Freund, den sie zusammen mit einem weiteren Paar zu sich einlädt. Dort müssen die vier auf unangenehme Weise erfahren, dass das Haus nicht nur von ihnen bewohnt wird.</p>
<p>Das Backcover von BLOOD RUNS COLD macht keinen Hehl daraus, dass man sich gerne in der Nähe von Klassikern wie <a href="http://www.horrorpilot.com/halloween-1978-classic-review/">HALLOWEEN</a> und FREITAG DER 13. aufhalten möchte. Der norwegische <a href="http://www.horrorpilot.com/review-cold-prey-eiskalter-tod-2006/">COLD PREY</a> bleibt dabei als offensichtlichster Einfluss aber unerwähnt. Auch wenn BLOOD RUNS COLD aus Schweden stammt; auch wenn die Spitzhacke einer Axt weichen muss, teilen die Filme doch neben den skandinavischen Wurzeln und viel Schnee und Eis auch den vermummten Killer.<br />
COLD PREY hat das Rad natürlich auch nicht neu erfunden, wurde aber knackig umgesetzt und hatte alles was ein guter Slasher braucht.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/blood-runs-cold-2011/blood_runs_cold/" rel="attachment wp-att-22140"><img class="size-large wp-image-22140 aligncenter" title="Blood Runs Cold" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/Blood_Runs_Cold-600x400.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></p>
<p>BLOOD RUNS COLD kann da nicht immer mithalten, was vermutlich zum Großteil auf fehlendes Budget zu schieben ist, denn Talent blitzt bei verschiedenen Verantwortlichen immer wieder durch.<br />
Sonny Laguna, der uns auch den absurd schlechten <a href="http://www.horrorpilot.com/review-madness-2010/">MADNESS</a> bescherte, macht hier einen guten Schritt nach vorne und sein nächster Film WITHER, soll gerüchteweise noch besser sein. Der Killer, über den wir wenige Details erfahren, ist gut gelungen (erinnert etwas an unser horrorpilot-Logo) und sorgt für den einen oder anderen Schauder und auch die Schauspieler haben hier und da gute Momente.<br />
Leider ist diese Qualität nicht durchgängig abrufbar. Spannende Momente und Splattereinlagen halten sich zwar die Waage, wollen hier zusammen aber nicht so recht harmonieren. Dazu gesellen sich Logik- und Anschlussfehler und technische Unsauberkeiten. Warum der Film wie schon MADNESS bemüht auf Amerikanisch getrimmt ist, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/blood-runs-cold-2011/blood-runs-cold-3/" rel="attachment wp-att-22139"><img class="size-large wp-image-22139 aligncenter" title="blood runs cold" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/05/blood-runs-cold-600x200.jpg" alt="" width="600" height="200" /></a></p>
<p>Für Fans positiv anzumerken ist, dass der Film trotz FSK16-Freigabe einiges an ungeschnittener Gewalt zeigt. Das war nicht unbedingt zu erwarten.<br />
Wer sich BLOOD RUNS COLD ansieht, sollte dies mit dem richtigen Mindset tun. Wer sich einen durch und durch professionellen Film erhofft, wird ihn amateurhaft finden. Erwartet man hingegen einen Amateurfilm, macht er einen professionellen Eindruck.</p>
<p>&nbsp;<br />
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		<title>The Divide (2011)</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 13:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>May</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Gruppe unterschiedlicher und sich völlig fremder Menschen auf engem Raum eingeschlossen, ohne Ausweg zu entkommen. Ein häufiges und immer wieder interessantes Szenario, dem sich Xavier Gens fünf Jahre nach HITMAN und FRONTIER(S) nun in THE DIVIDE widmet. Eine Atombombe zündet mitten über New York. Ein paar Bewohner eines Wohnblocks können sich in einen Schutzkeller unterhalb des Gebäudes retten. Nachdem das Haus unter Bombenbeschuss über ihnen zusammenbricht, hoffen sie auf Suchtrupps. Doch als tatsächlich etwas zum Keller vordringt, ist es nicht die erwartete Hilfe. Gefangen in den Kellerräumen, die zwar einiges an Nahrung, aber wenig Hoffnung in Aussicht stellen, gilt es irgendwie miteinander auszukommen. Dabei beginnt für jeden Einzelnen ein Überlebenskampf, der in jedem den tiefsten und dunkelsten Abgrund hervorbringt. Der Fokus der Geschichte liegt auf den Personen im Keller, vom Geschehen außerhalb der Räumlichkeiten bekommen wir kaum bis gar nichts zusehen oder zu verstehen. So wird auch der Zuschauer mit den Protagonisten gefangen genommen und die stetig durch den Raum wandernde Kamerasicht verstärkt dieses Gefühl zusätzlich. Die Leistung aller beteiligten Schauspieler ist beeindruckend, besonders hervorstechen tun dabei Milo Ventimiglia (HEROES, ROCKY BALBOA), Rosanna Arquette (PULP FICTION) und Michael Eklund (DAS KABINETT DES DR. PARNASSUS) dessen Rollen wohl die extremste Entwicklung durchmachen. Wie auch schon zuvor bei FRONTIER(S) bildet ein (aktuelles) sozialpolitisches Thema den Rahmen für die Handlung, wird aber nicht tiefer gehend behandelt. Die Titelmusik spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Sobald sie eingespielt wird, überkommt die Szenerie eine fast melancholische, bedrückende Atmosphäre, während die Kamera durch die Räume wandert. Die Bilder und Handlungen sind nichts für zartbesaitete und lassen das Herz eines Horrorfans höher schlagen. Denn es wird neben der psychischen Extreme auch einiges an Blut fließen. Der Film verliert bei den Ereignissen keine Zeit, hätte sich aber ruhig für einige Dinge etwas mehr davon nehmen können um gewisse Entwicklungen etwas intensiver zu behandeln und zeigen zu können. Langweilig wird einem so aber nicht, denn Xavier Gens hat sich hier einiges einfallen lassen um dem Zuschauer etwas über den Fernseher zu vermitteln. Dabei packt uns THE DIVIDE nicht direkt am Kragen, sonder greift irgendwo tief in uns. Als Tipp: Neben der auch in Deutschland ungeschnittenen Fassung, existiert noch ein Director’s Cut, der noch mal etwas über 10 Minuten länger ist und unter anderem mehr Blut beinhalten soll. Hoffen wir, dass auch er den Weg in unsere Regale findet!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p>Eine Gruppe unterschiedlicher und sich völlig fremder Menschen auf engem Raum eingeschlossen, ohne Ausweg zu entkommen. Ein häufiges und immer wieder interessantes Szenario, dem sich <a href="http://www.horrorpilot.com/exklusiv-interview-mit-regisseur-xavier-gens/" target="_blank">Xavier Gens</a> fünf Jahre nach HITMAN und FRONTIER(S) nun in THE DIVIDE widmet.</p>
<p>Eine Atombombe zündet mitten über New York. Ein paar Bewohner eines Wohnblocks können sich in einen Schutzkeller unterhalb des Gebäudes retten. Nachdem das Haus unter Bombenbeschuss über ihnen zusammenbricht, hoffen sie auf Suchtrupps. Doch als tatsächlich etwas zum Keller vordringt, ist es nicht die erwartete Hilfe. Gefangen in den Kellerräumen, die zwar einiges an Nahrung, aber wenig Hoffnung in Aussicht stellen, gilt es irgendwie miteinander auszukommen. Dabei beginnt für jeden Einzelnen ein Überlebenskampf, der in jedem den tiefsten und dunkelsten Abgrund hervorbringt.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-divide-2011/the-divide-01/" rel="attachment wp-att-21848"><img class="aligncenter size-full wp-image-21848" title="The Divide" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/The-Divide-01.jpg" alt="" width="500" height="335" /></a></p>
<p>Der Fokus der Geschichte liegt auf den Personen im Keller, vom Geschehen außerhalb der Räumlichkeiten bekommen wir kaum bis gar nichts zusehen oder zu verstehen. So wird auch der Zuschauer mit den Protagonisten gefangen genommen und die stetig durch den Raum wandernde Kamerasicht verstärkt dieses Gefühl zusätzlich. Die Leistung aller beteiligten Schauspieler ist beeindruckend, besonders hervorstechen tun dabei Milo Ventimiglia (HEROES, ROCKY BALBOA), Rosanna Arquette (PULP FICTION) und Michael Eklund (DAS KABINETT DES DR. PARNASSUS) dessen Rollen wohl die extremste Entwicklung durchmachen.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-divide-2011/rosanna-arquette-as-marilyn-in-the-divide/" rel="attachment wp-att-21847"><img class="aligncenter size-full wp-image-21847" title="The Divide" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/rosanna-arquette-as-marilyn-in-the-divide.jpg" alt="" width="658" height="426" /></a></p>
<p>Wie auch schon zuvor bei FRONTIER(S) bildet ein (aktuelles) sozialpolitisches Thema den Rahmen für die Handlung, wird aber nicht tiefer gehend behandelt. Die Titelmusik spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Sobald sie eingespielt wird, überkommt die Szenerie eine fast melancholische, bedrückende Atmosphäre, während die Kamera durch die Räume wandert.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-divide-2011/the-divide-photo-2/" rel="attachment wp-att-21853"><img class="aligncenter size-full wp-image-21853" title="The Divide" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/the-divide-photo-2.jpg" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p>Die Bilder und Handlungen sind nichts für zartbesaitete und lassen das Herz eines Horrorfans höher schlagen. Denn es wird neben der psychischen Extreme auch einiges an Blut fließen. Der Film verliert bei den Ereignissen keine Zeit, hätte sich aber ruhig für einige Dinge etwas mehr davon nehmen können um gewisse Entwicklungen etwas intensiver zu behandeln und zeigen zu können. Langweilig wird einem so aber nicht, denn <a href="http://www.horrorpilot.com/exklusiv-interview-mit-regisseur-xavier-gens/" target="_blank">Xavier Gens</a> hat sich hier einiges einfallen lassen um dem Zuschauer etwas über den Fernseher zu vermitteln. Dabei packt uns THE DIVIDE nicht direkt am Kragen, sonder greift irgendwo tief in uns.</p>
<p>Als Tipp: Neben der auch in Deutschland ungeschnittenen Fassung, existiert noch ein Director’s Cut, der noch mal etwas über 10 Minuten länger ist und unter anderem mehr Blut beinhalten soll. Hoffen wir, dass auch er den Weg in unsere Regale findet!</p>
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<p><a href="http://www.horrorpilot.com/the-divide-2011/the-divide-5/" rel="attachment wp-att-21856"><img class="aligncenter size-full wp-image-21856" title="The Divide" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/The-Divide.jpg" alt="" width="535" height="793" /></a></p>
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		<title>Shark Night (2011)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/shark-night-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ist es Übertreibung zu behaupten, dass DER WEISSE HAI auch nach mehr als 35 Jahren noch das Maß der Dinge ist, wenn es um Gefahr aus dem Wasser geht? Hunderte schickten sich seither an, ihre Haie, Oktopusse, Alligatoren, Piranhas und sonstiges Getier auf Badegäste loszulassen um den großen Weißen vom Thron zu stürzen. Auch SHARK NIGHT ist ein Vertreter dieser Zunft und versuchte sein Glück im Kino in 3D. Ein paar Collegekids wollen das Wochenende im entlegenen Strandhaus von Saras Eltern verbringen. Als einer der Jugendlichen nach einem Wakeboard-Unfall einen Arm verliert sieht es für die anderen zunächst wie ein tragischer Unfall aus. Schnell wollen ihn seine Freunde ins entfernte Krankenhaus bringen, müssen aber feststellen, dass das Gewässer voller Gefahren ist, Sara ein Geheimnis hat und ihnen nicht alle Einheimischen wohlgesonnen sind. Um SHARK NIGHT zu mögen, sollte man mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehen: Dieser Film wurde nicht gemacht, um tiefsinnig zu sein oder realistisch oder innovativ. Dieser Film wurde gemacht um Menschen zu unterhalten, die genau darauf pfeifen. So kann man sich nach 5 Minuten denken, wer am Ende noch lebt und wer nicht. Die Figuren bleiben blass, ihre Körper sind hingegen gut gebräunt und knackig. Auch ein Jahr nach TUCKER &#38; DALE schreckt man nicht davor zurück die Collegekids beim Schnapskauf an der letzten Tanke in ein paar rotzige Rednecks laufen zu lassen und selbstverständlich findet man einen Grund, warum Handyempfang nicht zu haben ist. Auf derartige Klischees sollte man sich einstellen, sie vielleicht sogar wertschätzen. Auf der anderen Seite versucht man aus der alten Wolle einen neuen Pullover zu stricken und kombiniert den Schatten auf Saras Vergangenheit mit Backwood-Anleihen und Hai-Action. So werden die Versatzstücke in eine wüste Story gepresst, die (Achtung Spoiler) zwischen vergangener Liebe und Hai-Snuff endet. Die Fische stehen logischerweise im Vordergrund und wir bekommen nicht nur viele, sondern auch viele verschiedene Arten zu Gesicht (ein Umstand über den man besser auch nicht lange nachdenkt). Mechanische Attrappen und computeranimierte Fische halten sich etwa die Waage, in beiden Fällen wurde meist professionell gearbeitet. Das kann auch für die restliche Technik gesagt werden. Auch wenn die Effekte gegenüber PIRANHA, der ganz offensichtlich als Vorbild diente, weit weniger blutig ausfallen, ist die Umsetzung anständig. Allerdings ist SHARK NIGHT-Regisseur David R. Ellis (FINAL DESTINATION 2&#38;4, SNAKES ON A PLANE) nicht Alexandra Aja und wenn eine nicht weniger krude PIRANHA-Story dank etlicher Over-the-Top Momente zündete, gelingt das hier nur mit Abstrichen. Daher kann sich DER WEISSE HAI entspannt zurücklehnen, er bleibt der größte Fisch im Wasser.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/shark-night-2011/shark-night-2/" rel="attachment wp-att-21603"><img class="size-full wp-image-21603 alignright" title="Shark Night (2)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/Shark-Night-2.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Ist es Übertreibung zu behaupten, dass DER WEISSE HAI auch nach mehr als 35 Jahren noch das Maß der Dinge ist, wenn es um Gefahr aus dem Wasser geht?<br />
Hunderte schickten sich seither an, ihre Haie, Oktopusse, Alligatoren, Piranhas und sonstiges Getier auf Badegäste loszulassen um den großen Weißen vom Thron zu stürzen.<br />
Auch SHARK NIGHT ist ein Vertreter dieser Zunft und versuchte sein Glück im Kino in 3D.</p>
<p>Ein paar Collegekids wollen das Wochenende im entlegenen Strandhaus von Saras Eltern verbringen. Als einer der Jugendlichen nach einem Wakeboard-Unfall einen Arm verliert sieht es für die anderen zunächst wie ein tragischer Unfall aus. Schnell wollen ihn seine Freunde ins entfernte Krankenhaus bringen, müssen aber feststellen, dass das Gewässer voller Gefahren ist, Sara ein Geheimnis hat und ihnen nicht alle Einheimischen wohlgesonnen sind.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/shark-night-2011/shark-night-1/" rel="attachment wp-att-21602"><img class="size-large wp-image-21602 aligncenter" title="Shark Night (1)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/Shark-Night-1-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" /></a></p>
<p>Um SHARK NIGHT zu mögen, sollte man mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehen: Dieser Film wurde nicht gemacht, um tiefsinnig zu sein oder realistisch oder innovativ. Dieser Film wurde gemacht um Menschen zu unterhalten, die genau darauf pfeifen.<br />
So kann man sich nach 5 Minuten denken, wer am Ende noch lebt und wer nicht. Die Figuren bleiben blass, ihre Körper sind hingegen gut gebräunt und knackig.<br />
Auch ein Jahr nach <a href="http://www.horrorpilot.com/tucker-dale-vs-evil-review/">TUCKER &amp; DALE</a> schreckt man nicht davor zurück die Collegekids beim Schnapskauf an der letzten Tanke in ein paar rotzige Rednecks laufen zu lassen und selbstverständlich findet man einen Grund, warum Handyempfang nicht zu haben ist.<br />
Auf derartige Klischees sollte man sich einstellen, sie vielleicht sogar wertschätzen.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/shark-night-2011/shark-night-4/" rel="attachment wp-att-21601"><img class="size-large wp-image-21601 aligncenter" title="Shark Night (4)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/Shark-Night-4-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" /></a></p>
<p>Auf der anderen Seite versucht man aus der alten Wolle einen neuen Pullover zu stricken und kombiniert den Schatten auf Saras Vergangenheit mit Backwood-Anleihen und Hai-Action. So werden die Versatzstücke in eine wüste Story gepresst, die (Achtung Spoiler) zwischen vergangener Liebe und Hai-Snuff endet.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/shark-night-2011/shark-night-3/" rel="attachment wp-att-21604"><img class="size-large wp-image-21604 aligncenter" title="Shark Night (3)" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/Shark-Night-3-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" /></a></p>
<p>Die Fische stehen logischerweise im Vordergrund und wir bekommen nicht nur viele, sondern auch viele verschiedene Arten zu Gesicht (ein Umstand über den man besser auch nicht lange nachdenkt).<br />
Mechanische Attrappen und computeranimierte Fische halten sich etwa die Waage, in beiden Fällen wurde meist professionell gearbeitet. Das kann auch für die restliche Technik gesagt werden. Auch wenn die Effekte gegenüber <a href="http://www.horrorpilot.com/review-piranha-3d-2010/">PIRANHA</a>, der ganz offensichtlich als Vorbild diente, weit weniger blutig ausfallen, ist die Umsetzung anständig.</p>
<p>Allerdings ist SHARK NIGHT-Regisseur David R. Ellis (FINAL DESTINATION 2&amp;4, SNAKES ON A PLANE) nicht Alexandra Aja und wenn eine nicht weniger krude PIRANHA-Story dank etlicher Over-the-Top Momente zündete, gelingt das hier nur mit Abstrichen.</p>
<p>Daher kann sich DER WEISSE HAI entspannt zurücklehnen, er bleibt der größte Fisch im Wasser.</p>
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		<title>Der Killer (2012)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/der-killer-2012/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 14:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<description><![CDATA[1986 erschien ein TV-Film namens DER HERRSCHER DES CENTRAL PARKS in dem Tommy Lee Jones einen Vietnamveteranen spielt, der sich im Central Park verschanzt, dort Tunnel und Fallen erbaut und sich mit Guerilla-Taktik gegen die Übermacht der anrückenden Polizei behauptet. 2012 erscheint mit THE KILLER ein Film von Regie-Debütant Neil Mackay, der wohl 1986 auch schon einen Fernseher besaß. Als Remake ist THE KILLER allerdings nicht zu verstehen, obwohl auch hier ein Vietnamveteran die zentrale Figur ist, die im Grünen Fallen und unterirdische Gänge errichtet hat, die den Vietcong neidisch machen würden. Allerdings benutzt der Film nicht New York als Schauplatz und verzichtet auf jeden Ansatz von Moral, die uns seinerzeit Tommy Lee Jones mit auf den Weg geben wollte. Hier wird Jagd auf Menschen gemacht, Motive sind zweitrangig. Bevorzugte Opfer des Einzelgängers ist eine Bande von Bankräubern, die nach einem leicht missratenen Coup um 3 Millionen Dollar reicher ist, aber auch die gesamte Polizei von Michigan auf den Fersen hat und sich fürs Erste in den Wäldern versteckt, bis der Flieger ins Ausland abhebt. Als der Fluchtwagen plötzlich verschwunden ist, macht man sich zu Fuss auf den Weg durchs Unterholz. THE KILLER ist ein etwas anderer Backwood-Film. Statt inzestiöser Mutanten haben wir es mit einem äußerlich normalen älteren Herren zu tun, der deswegen nicht weniger gefährlich ist. Seine Opfer sind allerdings auch keine Kinder von Traurigkeit sondern bis an die Zähne bewaffnete Mörder. Dem Zuschauer wird es daher auch nicht gerade leichter gemacht, Sympathien für die eine oder andere Seite zu empfinden und so nimmt man das -durchaus blutige- Geschehen hin, ist aber weder begeistert noch entsetzt. Neben dem oben erwähnten DER HERRSCHER DES CENTRAL PARKS finden sich noch weitere Parallelen. Wenn aus allen Rohren auf einen unsichtbaren Gegner im Gehölz geballert wird, fühlt man sich kurz an PREDATOR erinnert, eine andere Szene gab es ähnlich bei RAMBO. Auch diese Filme waren keine Sternstunden des Schauspiels, konnten aber durch variantenreiche Schauplätze, Atmosphäre oder schlichtweg geiler Action überzeugen. Dort fehlt es DER KILLER nicht zuletzt wegen eines überschaubaren Budgets. Fazit: Nur für ausgewiesene Freunde von Terror im Grünen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/der-killer-2012/367_0/" rel="attachment wp-att-21256"><img class="size-large wp-image-21256 alignright" title="367_0" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/367_0-600x836.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>1986 erschien ein TV-Film namens DER HERRSCHER DES CENTRAL PARKS in dem Tommy Lee Jones einen Vietnamveteranen spielt, der sich im Central Park verschanzt, dort Tunnel und Fallen erbaut und sich mit Guerilla-Taktik gegen die Übermacht der anrückenden Polizei behauptet.<br />
2012 erscheint mit THE KILLER ein Film von Regie-Debütant Neil Mackay, der wohl 1986 auch schon einen Fernseher besaß.</p>
<p>Als Remake ist THE KILLER allerdings nicht zu verstehen, obwohl auch hier ein Vietnamveteran die zentrale Figur ist, die im Grünen Fallen und unterirdische Gänge errichtet hat, die den Vietcong neidisch machen würden. Allerdings benutzt der Film nicht New York als Schauplatz und verzichtet auf jeden Ansatz von Moral, die uns seinerzeit Tommy Lee Jones mit auf den Weg geben wollte. Hier wird Jagd auf Menschen gemacht, Motive sind zweitrangig.</p>
<p>Bevorzugte Opfer des Einzelgängers ist eine Bande von Bankräubern, die nach einem leicht missratenen Coup um 3 Millionen Dollar reicher ist, aber auch die gesamte Polizei von Michigan auf den Fersen hat und sich fürs Erste in den Wäldern versteckt, bis der Flieger ins Ausland abhebt.<br />
Als der Fluchtwagen plötzlich verschwunden ist, macht man sich zu Fuss auf den Weg durchs Unterholz.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/der-killer-2012/367_7/" rel="attachment wp-att-21258"><img class="size-large wp-image-21258 aligncenter" title="367_7" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/367_7-600x311.jpg" alt="" width="600" height="311" /></a></p>
<p>THE KILLER ist ein etwas anderer Backwood-Film. Statt inzestiöser Mutanten haben wir es mit einem äußerlich normalen älteren Herren zu tun, der deswegen nicht weniger gefährlich ist.<br />
Seine Opfer sind allerdings auch keine Kinder von Traurigkeit sondern bis an die Zähne bewaffnete Mörder. Dem Zuschauer wird es daher auch nicht gerade leichter gemacht, Sympathien für die eine oder andere Seite zu empfinden und so nimmt man das -durchaus blutige- Geschehen hin, ist aber weder begeistert noch entsetzt.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/der-killer-2012/367_1/" rel="attachment wp-att-21257"><img class="size-large wp-image-21257 aligncenter" title="367_1" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/04/367_1-600x311.jpg" alt="" width="600" height="311" /></a></p>
<p>Neben dem oben erwähnten DER HERRSCHER DES CENTRAL PARKS finden sich noch weitere Parallelen. Wenn aus allen Rohren auf einen unsichtbaren Gegner im Gehölz geballert wird, fühlt man sich kurz an PREDATOR erinnert, eine andere Szene gab es ähnlich bei RAMBO. Auch diese Filme waren keine Sternstunden des Schauspiels, konnten aber durch variantenreiche Schauplätze, Atmosphäre oder schlichtweg geiler Action überzeugen.<br />
Dort fehlt es DER KILLER nicht zuletzt wegen eines überschaubaren Budgets.</p>
<p>Fazit: Nur für ausgewiesene Freunde von Terror im Grünen.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/ulvnrGxfeEc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div class='wb_fb_comment'><br/></div>]]></content:encoded>
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