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	<title>Horrorfilme 2012 - News, Reviews, Horror &#187; Reviews (Literatur)</title>
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		<title>Buch- Der Augensammler (Sebastian Fitzek)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 19:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Literatur)]]></category>
		<category><![CDATA[der Augensammler]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Fitzek]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja oft schon schwer einen Film einem Genre zuzuordnen, doch bei Büchern, wo die Worte nur durch unsere eigene Fantasie ein Bild entstehen lassen ist es oft noch komplizierter. Man mag also darüber streiten, ob ein Buch über einen ehemaligen Polizisten, der ein Katz- und Maus &#8211; Spiel mit einem Serienmörder spielt „nur“ ein Krimi oder „nur“ ein Thriller ist oder ob das Hinzufügen von übernatürlichen Elementen den Stoff zu Mystery oder Horror werden lassen. Im Grunde sind diese Kategorien natürlich auch nur Worte, derer Leute wie wir uns bedienen, um den vorliegenden Stoff möglichst einfach zu beschreiben. Die düstere, kalte und harte Ausrichtung von Sebastian Fitzeks  6. Roman lässt jedenfalls keinen Zweifel daran, dass man hier richtig ist. Der frühere Polizist Alexander Zorbach arbeitet jetzt als Reporter in Berlin, wo ein Serienmörder sein Unwesen treibt. DER AUGENSAMMLER entführt Kinder, tötet ihre Mütter und gibt den Vätern rund 2 Tage Zeit das Kind zu finden, bevor es stirbt.Da der Mörder gerne spielt, nimmt er über Umwege Kontakt mit Zorbach auf und rückt diesen damit selbst ins Fadenkreuz der Polizei. Als dann noch das blinde Medium Alina Gregoriev beim Reporter meldet und nicht nur behauptet, sie habe den Augensammler getroffen, sondern durch Berührung in dessen Vergangenheit blicken können, verfängt sich Zorbach immer mehr in das Spiel des Mörders. Fitzek tut hier das, was auch seine anderen Bücher auszeichnet. Sein Stil ist nicht verkopft, sondern vergleichsweise simpel, dabei aber nicht flach. Die Figuren haben genügend Tiefe, aber (unnötige) Details werden ausgespart. Er hält das Tempo hoch und der Stoff lässt vor dem inneren Auge schnell Bilder  entstehen und würde sich wohl auch als Film gut machen. Hätten wir es tatsächlich mit einem Film zu tun, würde das ein oder andere Loch in der Logik sicher weniger auffallen, doch so bleibt man dann doch auf manchen Seiten hängen und legt verwundert die Stirn in Falten. Zufall oder nicht, der Charakter der Alina Gregoriev erinnert an Lisbeth Salander aus Stieg Larssons Romanen. Sehr eigenständig ist hingegen die Darstellung ihrer Blindheit, bei der Fitzek &#8211; wie er im Nachwort betont &#8211; versuchte alle üblichen Klischees zu umwandern. Der Augensammler hingegen könnte ein Bruder Jigsaws sein, denn beide lieben Spiele, Fallen und gehen mit einer gewissen Moral zu Werke. Da die Protagonisten auf der Suche nach den gekidnappten Kindern einem Countdown unterliegen, ist im Buch auch die Nummerierung der Kapitel in umgekehrter Reihenfolge gehalten. Eigentlich nur ein kleines Detail, das aber beim Leser den Eindruck verstärkt, dass den Helden die Zeit zwischen den Fingern verrinnt, denn wenn die Kapitelzahl bei null angekommen ist, wird es keine Rettung mehr geben. Potentielle Käufer sollten aufgrund Verwechslungsgefahr vorsichtig sein, denn neben DER AUGENSAMMLER schrieb der Autor inzwischen auch die Fortsetzung DER AUGENJÄGER. Bekannte Figuren aus früheren Fitzek-Büchern finden sich als Randbemerkung übrigens auch in DER AUGENSAMMLER wider. Fazit: DER AUGENSAMMLER ist trotz einiger Schwächen im besten Sinne kurzweilig und hält am Ende eine nette Überraschung bereit. Filmemacher sollten darüber nachdenken sich den Stoff zu sichern, es würde...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/der-augensammler.jpg"><img class="size-full wp-image-15640 alignright" title="der augensammler" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/der-augensammler.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Es ist ja oft schon schwer einen Film einem Genre zuzuordnen, doch bei Büchern, wo die Worte nur durch unsere eigene Fantasie ein Bild entstehen lassen ist es oft noch komplizierter. Man mag also darüber streiten, ob ein Buch über einen ehemaligen Polizisten, der ein Katz- und Maus &#8211; Spiel mit einem Serienmörder spielt „nur“ ein Krimi oder „nur“ ein Thriller ist oder ob das Hinzufügen von übernatürlichen Elementen den Stoff zu Mystery oder Horror werden lassen. Im Grunde sind diese Kategorien natürlich auch nur Worte, derer Leute wie wir uns bedienen, um den vorliegenden Stoff möglichst einfach zu beschreiben.<br />
Die düstere, kalte und harte Ausrichtung von Sebastian Fitzeks  6. Roman lässt jedenfalls keinen Zweifel daran, dass man hier richtig ist.</p>
<p>Der frühere Polizist Alexander Zorbach arbeitet jetzt als Reporter in Berlin, wo ein Serienmörder sein Unwesen treibt. DER AUGENSAMMLER entführt Kinder, tötet ihre Mütter und gibt den Vätern rund 2 Tage Zeit das Kind zu finden, bevor es stirbt.<span id="more-15639"></span>Da der Mörder gerne spielt, nimmt er über Umwege Kontakt mit Zorbach auf und rückt diesen damit selbst ins Fadenkreuz der Polizei. Als dann noch das blinde Medium Alina Gregoriev beim Reporter meldet und nicht nur behauptet, sie habe den Augensammler getroffen, sondern durch Berührung in dessen Vergangenheit blicken können, verfängt sich Zorbach immer mehr in das Spiel des Mörders.</p>
<p>Fitzek tut hier das, was auch seine anderen Bücher auszeichnet. Sein Stil ist nicht verkopft, sondern vergleichsweise simpel, dabei aber nicht flach. Die Figuren haben genügend Tiefe, aber (unnötige) Details werden ausgespart. Er hält das Tempo hoch und der Stoff lässt vor dem inneren Auge schnell Bilder  entstehen und würde sich wohl auch als Film gut machen.<br />
Hätten wir es tatsächlich mit einem Film zu tun, würde das ein oder andere Loch in der Logik sicher weniger auffallen, doch so bleibt man dann doch auf manchen Seiten hängen und legt verwundert die Stirn in Falten.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/fitzek.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-15641" title="fitzek" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/fitzek.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p>Zufall oder nicht, der Charakter der Alina Gregoriev erinnert an Lisbeth Salander aus Stieg Larssons Romanen. Sehr eigenständig ist hingegen die Darstellung ihrer Blindheit, bei der Fitzek &#8211; wie er im Nachwort betont &#8211; versuchte alle üblichen Klischees zu umwandern.<br />
Der Augensammler hingegen könnte ein Bruder Jigsaws sein, denn beide lieben Spiele, Fallen und gehen mit einer gewissen Moral zu Werke.</p>
<p>Da die Protagonisten auf der Suche nach den gekidnappten Kindern einem Countdown unterliegen, ist im Buch auch die Nummerierung der Kapitel in umgekehrter Reihenfolge gehalten. Eigentlich nur ein kleines Detail, das aber beim Leser den Eindruck verstärkt, dass den Helden die Zeit zwischen den Fingern verrinnt, denn wenn die Kapitelzahl bei null angekommen ist, wird es keine Rettung mehr geben.</p>
<p>Potentielle Käufer sollten aufgrund Verwechslungsgefahr vorsichtig sein, denn neben DER AUGENSAMMLER schrieb der Autor inzwischen auch die Fortsetzung DER AUGENJÄGER. Bekannte Figuren aus früheren Fitzek-Büchern finden sich als Randbemerkung übrigens auch in DER AUGENSAMMLER wider.<br />
Fazit: DER AUGENSAMMLER ist trotz einiger Schwächen im besten Sinne kurzweilig und hält am Ende eine nette Überraschung bereit. Filmemacher sollten darüber nachdenken sich den Stoff zu sichern, es würde sich anbieten.</p>
[xrr rating=7/10]
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		<title>BUCH-REVIEW: THE RING VON KÔJI SUZUKI</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Corinna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Literatur)]]></category>
		<category><![CDATA[koji suzuki]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>
		<category><![CDATA[the ring]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seinem Debut PARADISE gewann der japanische Schriftsteller Kôji Suzuki bereits im Jahre 1990 den Fantasy Novel Grand Prize. Als ein Jahr darauf THE RING erschien, war dies sein Durchbruch. In westlichen Ländern gilt er bereits als die japanische Antwort auf den Meister des Genres – Stephen King. Als in der Nacht zum sechsten September vier Jugendliche zur selben Zeit an Herzversagen sterben, ist dem Journalisten Kazuyuki Asakawa klar: Dies war kein Zufall. Ihre Gesichter waren zu grauenhaften Fratzen verzerrt. Auslöser des Herzstillstandes: Angst. Persönlich betroffen durch den Tod seiner Nichte Tomoko, die eines der vier Opfer war, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Bei einem Besuch der Eltern seiner Frau Shizu, schleicht er sich, mit der Hoffnung einen Hinweis für den Zusammenhang der vier Jugendlichen zu finden, in Tomokos Zimmer. Er findet eine Mitgliedskarte des Pacific Island, ein Blockhüttendorf in Hakone. Da dies sein einziger Anhaltspunkt bleibt, beschließt er selbst dorthin zu fahren. Dort angekommen findet er eine seltsame Videokassette. Immer von der Hoffnung getrieben endlich mit den Ermittlungen voran zu kommen, sieht er sich die Kassette an. Sie zeigt verstörende Aufnahmen, die einem schrecklichen Alptraum gleichen. Des Weiteren beinhaltet sie die Prophezeiung, dass jeder, der dieses Video gesehen hat, innerhalb von sieben Tagen sterben wird. Von Angst und Überlebenswillen getrieben, versucht Asakawa alles um die Botschaft zu entschlüsseln. Mit der Zeit wird nicht nur sein bester Freund Takahama ebenfalls in die mysteriöse Geschichte verstrickt, sondern auch seine Frau und seine kleine Tochter. Nun geplagt von Schuldgefühlen, stößt er auf die schreckliche Geschichte der Sadako Yamamura. Ihr Leben bestand nur aus Gewalt, Abweisung und Unglück. Sie war hellseherisch begabt und wurde deswegen ausgebeutet. Durch all diese Erlebnisse entwickelte sie einen nicht mehr zu steigernden Hass auf die Menschheit, dem nicht einmal der Tod ein Ende bereiten konnte. Kôji Suzuki bedient sich der in Japan beliebten Thematik des Übernatürlichen. Hellseherische Begabung, Geistergeschichten, Flüche und eine tödliche Prophezeiung. Zudem gewährt er uns einen Einblick in das typisch japanische Leben. So werden Wohnsituation und das für Westliche recht ungewöhnliche Verhältnis zwischen Ehemann und Ehefrau beschrieben. Diese RING-SAGA ist eine Trilogie des Schreckens und eine einzigartige Reise durch den Teufelskreis den das verstörende Video auslöst. Mit immer wieder sich zu eigenständigen Geschehnissen entwickelten Storys überrascht Suzuki in zwei weiteren Bänden: SPIRAL und LOOP. Des Weiteren erschien eine Kurzgeschichtensammlung: RING 0: BIRTHDAY. Vier Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans brachte der japanische Zeichner Misao Inagaki mit dem Autor Takahashi Hiroshi eine fünfteilige Manga-Serie auf den Markt. Der Erfolg reißt nicht ab. Als erstes wird THE RING für das japanische Fernsehen verfilmt, danach von Erfolgsregisseur Hideo Nakata fürs Kino. Weitere drei Kinofilme folgen. Spätestens jetzt wurde auch Hollywood darauf aufmerksam und mit einem Remake das 2002 in die Kinos kam, wurde der Erfolg noch größer. Ein Sequel folgt. Ein Vergleich von Original und Remake zeigt allerdings massive Unterschiede. Genau genommen kann man nicht einmal von einem Remake sprechen. Eine eigenständige Verfilmung und Umsetzung des Regisseurs Gore Verbinski trifft es eher. Dem westlichen Publikum einen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/THE-RING-BUCH-COVER.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-15096" title="THE RING BUCH COVER" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/THE-RING-BUCH-COVER-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a>Mit seinem Debut PARADISE gewann der japanische Schriftsteller <strong>Kôji Suzuki</strong> bereits im Jahre 1990 den Fantasy Novel Grand Prize. Als ein Jahr darauf THE RING erschien, war dies sein Durchbruch. In westlichen Ländern gilt er bereits als die japanische Antwort auf den Meister des Genres – <strong>Stephen King</strong>.</p>
<p>Als in der Nacht zum sechsten September vier Jugendliche zur selben Zeit an Herzversagen sterben, ist dem Journalisten Kazuyuki Asakawa klar: Dies war kein Zufall. Ihre Gesichter waren zu grauenhaften Fratzen verzerrt. Auslöser des Herzstillstandes: Angst.</p>
<p>Persönlich betroffen durch den Tod seiner Nichte Tomoko, die eines der vier Opfer war, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Bei einem Besuch der Eltern seiner Frau Shizu, schleicht er sich, mit der Hoffnung einen Hinweis für den Zusammenhang der vier Jugendlichen zu finden, in Tomokos Zimmer. Er findet eine Mitgliedskarte des Pacific Island, ein Blockhüttendorf in Hakone.<span id="more-15093"></span></p>
<p>Da dies sein einziger Anhaltspunkt bleibt, beschließt er selbst dorthin zu fahren. Dort angekommen findet er eine seltsame Videokassette. Immer von der Hoffnung getrieben endlich mit den Ermittlungen voran zu kommen, sieht er sich die Kassette an. Sie zeigt verstörende Aufnahmen, die einem schrecklichen Alptraum gleichen. Des Weiteren beinhaltet sie die Prophezeiung, dass jeder, der dieses Video gesehen hat, innerhalb von sieben Tagen sterben wird. Von Angst und Überlebenswillen getrieben, versucht Asakawa alles um die Botschaft zu entschlüsseln.</p>
<p>Mit der Zeit wird nicht nur sein bester Freund Takahama ebenfalls in die mysteriöse Geschichte verstrickt, sondern auch seine Frau und seine kleine Tochter. Nun geplagt von Schuldgefühlen, stößt er auf die schreckliche Geschichte der Sadako Yamamura. Ihr Leben bestand nur aus Gewalt, Abweisung und Unglück. Sie war hellseherisch begabt und wurde deswegen ausgebeutet. Durch all diese Erlebnisse entwickelte sie einen nicht mehr zu steigernden Hass auf die Menschheit, dem nicht einmal der Tod ein Ende bereiten konnte.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/suzuki.jpg"><img class="size-medium wp-image-15099 aligncenter" title="suzuki" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/suzuki-300x128.jpg" alt="" width="300" height="128" /></a></p>
<p><strong>Kôji Suzuki</strong> bedient sich der in Japan beliebten Thematik des Übernatürlichen. Hellseherische Begabung, Geistergeschichten, Flüche und eine tödliche Prophezeiung. Zudem gewährt er uns einen Einblick in das typisch japanische Leben. So werden Wohnsituation und das für Westliche recht ungewöhnliche Verhältnis zwischen Ehemann und Ehefrau beschrieben.</p>
<p>Diese RING-SAGA ist eine Trilogie des Schreckens und eine einzigartige Reise durch den Teufelskreis den das verstörende Video auslöst. Mit immer wieder sich zu eigenständigen Geschehnissen entwickelten Storys überrascht Suzuki in zwei weiteren Bänden: SPIRAL und LOOP. Des Weiteren erschien eine Kurzgeschichtensammlung: RING 0: BIRTHDAY. Vier Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans brachte der japanische Zeichner <strong>Misao Inagaki</strong> mit dem Autor <strong>Takahashi Hiroshi</strong> eine fünfteilige Manga-Serie auf den Markt.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/ring-manga.png"><img class="size-medium wp-image-15098 aligncenter" title="ring manga" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2012/01/ring-manga-187x300.png" alt="" width="187" height="300" /></a></p>
<p>Der Erfolg reißt nicht ab. Als erstes wird THE RING für das japanische Fernsehen verfilmt, danach von Erfolgsregisseur <strong>Hideo Nakata </strong>fürs Kino. Weitere drei Kinofilme folgen. Spätestens jetzt wurde auch Hollywood darauf aufmerksam und mit einem Remake das 2002 in die Kinos kam, wurde der Erfolg noch größer. Ein Sequel folgt. Ein Vergleich von Original und Remake zeigt allerdings massive Unterschiede. Genau genommen kann man nicht einmal von einem Remake sprechen. Eine eigenständige Verfilmung und Umsetzung des Regisseurs <strong>Gore Verbinski</strong> trifft es eher. Dem westlichen Publikum einen japanischen Film vorzuführen gelingt leider nie ohne Probleme. Alles daran wirkt auf unsere Kultur befremdlich und unbekannt. Deswegen hatte <strong>Verbinskis</strong> Film hierzu Lande mehr Erfolg. Doch auch nach alldem Ruhm, stellt sich immer noch die gleiche eine Frage. Kann man <strong>Kôji Suzuki</strong> wirklich mit <strong>Stephen King</strong> vergleichen oder sogar gleichsetzen? Als das Buch erstmals ins Englische übersetzt wurde musste es bereits viel an der Originalität und der Erzählweise des Autors einbüßen. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass der deutsche Heyne-Verlag bei der Übersetzung ins Deutsche nicht auf die japanische Originalfassung zurückgegriffen hat, sondern auf die englische Lizenzausgabe, kann man sich in etwa vorstellen, was dabei alles verloren ging. Wie kann man diese beiden Meister ihres Genres jetzt noch miteinander vergleichen? Was erhalten blieb ist, eine Spannung die sich kontinuierlich aufbaut und bis zur letzten Seite nicht abreißt. Man ist in der Lage mit dem Hauptcharakteren mit zu fühlen und kann ihre Gedankengänge und Handlungen nachvollziehen. <strong>Suzuki </strong>redet nicht lange um den heißen Brei herum, sondern kommt teilweise knallhart auf den Punkt. Bildhafte Vergleiche die sich selbst mit dem größten aufzubringendem Widerwillen in unser Gedächtnis brennen, wie <strong>King</strong> sie uns liefert, bleiben einem hier erspart. Dafür bekommt man eine nüchterne und realistische Erzählweise. Auch den für <strong>Stephen King</strong> so typischen und speziellen Humor sucht man hier vergebens. Aber ein Buch, dessen Cover <strong>Kings</strong> Namen trägt, verkauft sich eben besser. Was beide dennoch gemeinsam haben ist eine blühende Fantasie, die keine Grenzen zu haben scheint. Ihr zu Hause ist die Welt des Horrors.</p>
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		<title>Buch- Der Todeskünstler von Cody McFadyen</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 17:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cat</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Literatur)]]></category>
		<category><![CDATA[Cody McFadyen]]></category>
		<category><![CDATA[Der Todeskünstler]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Horror/Thriller-Literatur gibt es immer wieder Neues zu entdecken und irgendwann bin ich beim Stöbern über Cody McFadyen gestolpert. Sein erstes Werk BLUTLINIE sorgte international für Begeisterung und mittlerweile gibt es vier Bücher rund um die FBI-Agentin Smoky Barrett. Heute stellen wir euch DER TODESKÜNSTLER, das zweite Buch der Reihe, in einem Review vor. Falls ihr euch danach ein Buch von McFadyen zulegen wollt, sei euch gesagt, dass man nicht zwangsläufig bei dem ersten anfangen muss. Jedes Buch erzählt eine abgeschlossene Geschichte und ist auch verständlich, ohne die Vorgänger gelesen zu haben. In DER TODESKÜNSTLER treffen wir die besagte Agentin Barrett und man erfährt sofort, dass sie wohl schon einiges erlebt hat und vom Schicksal gezeichnet ist. Sie lebt zusammen mit der kleinen Bonnie. Die Aufklärung über die Umstände um die beiden ist ausführlich in dem ersten Teil der Reihe zu lesen, wird hier aber noch einmal für all die Leser (so auch die Verfasserin dieses Reviews) angeschnitten, die das Erstlingswerk nicht gelesen haben. Nachdem die beiden vorgestellt wurden, begleiten wir Smoky zu ihrem neuen Fall. Am Tatort wird ein Mädchen namens Sarah gefunden, das damit droht, sich umzubringen. Sie verlangt nach Agentin Barrett und Smoky kann sie tatsächlich davon abhalten. In dem Haus hat ein wahres Blutbad stattgefunden. Man erfährt, dass Sarah dort bei Pflegeeltern gewohnt hat und diese und der Sohn der Familie von einem Killer, den Sarah nur „Den Künstler“ nennt, umgebracht wurden. Nun heißt es Spuren zu suchen und den Wahnsinnigen ausfindig zu machen. Doch nach den ersten Vernehmungen des jungen Mädchens ist klar, dass das Team rund um Smoky Barrett viel weiter in der Vergangenheit suchen muss, als sie dachten. Denn „Der Künstler“ begleitet Sarah schon so gut wie ihr ganzes Leben und will aus dem Mädchen sein eigenes Kunstwerk formen. Seit Jahren bringt er jeden um, der dem Mädchen Liebe gegeben hat. Existiert der Künstler wirklich oder ist er nur ein Produkt Sarahs Fantasie?  Sarahs Tagebuch soll bei den Ermittlungen helfen und schon bald findet sich Smoky selbst in einem Alptraum wieder. Autor Cody McFadyen hat die Gabe, einen mit seinen Geschichten in eine andere, sehr dunkle Welt zu ziehen. Er beschreibt genau, was mit den Opfern passiert ist und man kann sich beim Lesen bildlich vorstellen, wie der ganze Schauplatz aussieht. McFadyen scheint sich im Vorfeld sehr gut informiert zu haben, man merkt, dass er einiges über Täteranalysen und ähnliche Fälle weiß. Das oben benannte Tagebuch von Sarah ist in dem Buch teilweise als eigener Abschnitt zu lesen und gibt uns so einen genauen Einblick in die Vergangenheit des Mädchens im Teenyalter. Der Rest der Geschichte wird aus der Sicht von Smoky Barrett erzählt. In dem Buch geht es nicht einfach nur um einen intelligenten Killer, auch Themen wie Menschenhandel, sexueller Missbrauch und Foltermethoden kommen in der Geschichte zum Vorschein. Am heftigsten nimmt einen das Schicksal von Sarah mit. Man erfährt viel über das Mädchen, das eigentlich ein „normales“ Leben mehr als verdient hätte. Immer wieder bekommt man mit, dass es für...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/12/Der-Todeskünstler.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14763" title="Der Todeskünstler" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/12/Der-Todeskünstler-194x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /></a>In der Horror/Thriller-Literatur gibt es immer wieder Neues zu entdecken und irgendwann bin ich beim Stöbern über Cody McFadyen gestolpert. Sein erstes Werk BLUTLINIE sorgte international für Begeisterung und mittlerweile gibt es vier Bücher rund um die FBI-Agentin Smoky Barrett. Heute stellen wir euch DER TODESKÜNSTLER, das zweite Buch der Reihe, in einem Review vor. Falls ihr euch danach ein Buch von McFadyen zulegen wollt, sei euch gesagt, dass man nicht zwangsläufig bei dem ersten anfangen muss. Jedes Buch erzählt eine abgeschlossene Geschichte und ist auch verständlich, ohne die Vorgänger gelesen zu haben.</p>
<p>In DER TODESKÜNSTLER treffen wir die besagte Agentin Barrett und man erfährt sofort, dass sie wohl schon einiges erlebt hat und vom Schicksal gezeichnet ist. <span id="more-14735"></span>Sie lebt zusammen mit der kleinen Bonnie. Die Aufklärung über die Umstände um die beiden ist ausführlich in dem ersten Teil der Reihe zu lesen, wird hier aber noch einmal für all die Leser (so auch die Verfasserin dieses Reviews) angeschnitten, die das Erstlingswerk nicht gelesen haben. Nachdem die beiden vorgestellt wurden, begleiten wir Smoky zu ihrem neuen Fall. Am Tatort wird ein Mädchen namens Sarah gefunden, das damit droht, sich umzubringen. Sie verlangt nach Agentin Barrett und Smoky kann sie tatsächlich davon abhalten. In dem Haus hat ein wahres Blutbad stattgefunden. Man erfährt, dass Sarah dort bei Pflegeeltern gewohnt hat und diese und der Sohn der Familie von einem Killer, den Sarah nur „Den Künstler“ nennt, umgebracht wurden. Nun heißt es Spuren zu suchen und den Wahnsinnigen ausfindig zu machen. Doch nach den ersten Vernehmungen des jungen Mädchens ist klar, dass das Team rund um Smoky Barrett viel weiter in der Vergangenheit suchen muss, als sie dachten. Denn „Der Künstler“ begleitet Sarah schon so gut wie ihr ganzes Leben und will aus dem Mädchen sein eigenes Kunstwerk formen. Seit Jahren bringt er jeden um, der dem Mädchen Liebe gegeben hat. Existiert der Künstler wirklich oder ist er nur ein Produkt Sarahs Fantasie?  Sarahs Tagebuch soll bei den Ermittlungen helfen und schon bald findet sich Smoky selbst in einem Alptraum wieder.</p>
<p>Autor Cody McFadyen hat die Gabe, einen mit seinen Geschichten in eine andere, sehr dunkle Welt zu ziehen. Er beschreibt genau, was mit den Opfern passiert ist und man kann sich beim Lesen bildlich vorstellen, wie der ganze Schauplatz aussieht. McFadyen scheint sich im Vorfeld sehr gut informiert zu haben, man merkt, dass er einiges über Täteranalysen und ähnliche Fälle weiß. Das oben benannte Tagebuch von Sarah ist in dem Buch teilweise als eigener Abschnitt zu lesen und gibt uns so einen genauen Einblick in die Vergangenheit des Mädchens im Teenyalter. Der Rest der Geschichte wird aus der Sicht von Smoky Barrett erzählt. In dem Buch geht es nicht einfach nur um einen intelligenten Killer, auch Themen wie Menschenhandel, sexueller Missbrauch und Foltermethoden kommen in der Geschichte zum Vorschein. Am heftigsten nimmt einen das Schicksal von Sarah mit. Man erfährt viel über das Mädchen, das eigentlich ein „normales“ Leben mehr als verdient hätte. Immer wieder bekommt man mit, dass es für sie bergauf zu gehen scheint, um dann in der nächsten Minute zu erfahren, dass sie wieder vom Todeskünstler heimgesucht wurde. Wie ein Faustschlag trifft es einen mitten ins Gesicht. Man wird wütend und fragt sich: Wer ist dieser Künstler? Warum tut er so etwas? Und wie viel kann Sarah noch ertragen, bis sie völlig zerbricht und der Künstler sein Werk damit vollendet hat?</p>
<p>Auch die anderen Protagonisten in dem Buch werden sehr genau vorgestellt, was einem beim Lesen einen guten Überblick gibt, da man sich die Personen gut einprägt. Im Laufe der Geschichte hat man immer mal wieder eine Vermutung, wer der Todeskünstler sein könnte, aber ob diese zutrifft, erfährt man erst, wenn man das ganze Schicksal von Sarah miterlebt hat. Und dieses heißt es erst einmal zu verdauen. Was man dabei die ganze Zeit im Hinterkopf hat, ist eigentlich, warum dieser Mann jahrelang unentdeckt davon kam. Jemand ermordet mehrere Menschen und kann es so gut vertuschen, dass es keinerlei Akten über ihn gibt? Etwas realitätsfern, aber die Story ist insgesamt trotzdem packend. Sympathien entwickelt man für Smoky Barrett, die weit entfernt von perfekt ist, aber unter ihrer harten Schale steckt eine sensible Frau, die ihr Leben versucht auf die Reihe zu bekommen und dank Unterstützung von Freunden auch nach vorne blicken kann.</p>
<p>DER TODESKÜNSTLER ist eine nervenaufreibende Geschichte, die vielleicht ab und an etwas zu ausgeklügelt wirkt, aber trotzdem nie an Spannung abbaut. Ein unschuldiges Mädchen wird auf brutalste Weise psychisch missbraucht, so dass man dem Bösewicht in der ganzen Geschichte alles Schlechte wünscht. Und auch die Hauptdarstellerin Smoky und ihre Geschichte ziehen einen in den Bann, so dass man das Buch nicht so einfach aus der Hand legen kann.</p>
<p>Fazit: Nichts für schwache Nerven. Cody McFadyen nimmt uns mit zu den Ermittlungen rund um den Todeskünstler und nicht nur Agentin Barrett hat bei diesem Fall schlaflose Nächte.</p>
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		<title>Buch- DIE ARENA von Stephen King</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 15:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Die Arena]]></category>
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		<category><![CDATA[The Dome]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man Horror liebt, wird man früher oder später über bestimmte Namen stolpern. Wes Craven ist ein solcher Name, Michael Myers ist ein solcher Name, Stephen King ist ein solcher Name. Wer in den letzten (knapp) 40 Jahren kein Buch von Stephen King gelesen hat, hat wohl zumindest eine Verfilmung seiner Romane oder Kurzgeschichten gesehen. DIE ARENA ist der bislang letzte in Deutschland erschienene Roman Kings und die Handlung erinnert paradoxerweise etwas an SIMPONS &#8211; DER FILM: Als sich eines Tages eine Art Kuppel über die Kleinstadt Chester‘s Mill legt und von einem Moment auf den nächsten die Außenwelt physisch abschneidet, ist die Aufregung verständlicherweise groß. Während von außen alles getan wird, die Barriere zu beseitigen, haben die Menschen im Inneren nicht nur mit schwindenden Ressourcen zu kämpfen, sondern auch einem machtgierigen Politiker, der die Situation für seine eigenen Interessen nutzt. Als King Ende der 80er TOMMYKNOCKERS &#8211; DAS MONSTRUM veröffentlichte war es deutlich geprägt von den Ängsten und Umständen der damaligen Zeit. Kurz nach Tschernobyl und der allgemeinen Angst vor Atomwaffen, waren die Anspielungen im Buch nicht zu übersehen. Mit DIE ARENA verhält es sich ähnlich. Auch wenn er die Grundidee schon lange mit sich herumtrug, begann er mit DIE ARENA zu einer Zeit, als George W. Bush Präsident war und Al Gores Film EINE UNBEQUEME WAHRHEIT zum Thema Klimawandel für Aufsehen sorgt. Auf diese die Menschen bewegenden Faktoren geht der Autor ein, verquickt sie aber mit typisch übernatürlichen Elementen. Apropos typisch: DIE ARENA ist ein typisches King-Buch. Daher wundert man sich nicht, dass die Seitenzahl -je nach Ausgabe- leicht in den vierstelligen Bereich schnellt und das Werk somit epischen Wälzern wie THE STAND oder ES zumindest quantitativ nicht nachsteht. Dazu kommen die üblichen bildhaften Vergleiche („Es war so dunkel wie im Arsch eines Murmeltiers“) und eine Prise Humor. Auch die Zeichnung der Figuren ist so, wie man es vom Altmeister erwarten kann. Wir erfahren viel über die zahlreichen Personen und nicht alles dient der Story, da King in gewohnter Manier abschweift. Trotzdem bleiben die Figuren stereotyp: wir haben die Guten, wir haben die Bösen, dazwischen gibt es bestenfalls noch die graue Masse, die ohnehin nicht wichtig genug sind, um sich für eine Seite entscheiden zu müssen. Vielleicht wäre es aber auch kaum möglich, bei der gewaltigen Anzahl der Figuren  weiter ins Detail zu gehen, denn verwirrt ist man hier und da ohnehin. Glücklicherweise liegt dem Buch eine mehrseitige Übersicht bei, in der die ca. 50 wichtigsten (!) Personen kurz vorgestellt werden. Obendrein  erhalten wir vorab eine Skizze des Stadtplans. Es ist schwer zu sagen, ob es diese Masse an Figuren war oder Kings unbedingter Wunsch eine ökologisch-soziale Botschaft zu senden ist, was DIE ARENA teils etwas hüftsteif wirken lassen. Nun gibt es Menschen, die selbst in einem Buch wie BRENNEN MUSS SALEM Kritik an der schleichenden Korruption sehen wollten; falls dem so ist, wurde diese aber in einer spannenden Geschichte versteckt. Hier steht die Message aber öfters so plump im Vordergrund, dass sie der Handlung wenig Platz lässt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/12/Die-Arena.jpg"><img class="alignright" title="Die Arena" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/12/Die-Arena.jpg" alt="" width="227" height="300" /></a>Wenn man Horror liebt, wird man früher oder später über bestimmte Namen stolpern. Wes Craven ist ein solcher Name, Michael Myers ist ein solcher Name, Stephen King ist ein solcher Name.<br />
Wer in den letzten (knapp) 40 Jahren kein Buch von Stephen King gelesen hat, hat wohl zumindest eine Verfilmung seiner Romane oder Kurzgeschichten gesehen.</p>
<p>DIE ARENA ist der bislang letzte in Deutschland erschienene Roman Kings und die Handlung erinnert paradoxerweise etwas an SIMPONS &#8211; DER FILM: Als sich eines Tages eine Art Kuppel über die Kleinstadt Chester‘s Mill legt und von einem Moment auf den nächsten die Außenwelt physisch abschneidet, ist die Aufregung verständlicherweise groß. Während von außen alles getan wird, die Barriere zu beseitigen, haben die Menschen im Inneren nicht nur mit schwindenden Ressourcen zu kämpfen, sondern auch einem machtgierigen Politiker, der die Situation für seine eigenen Interessen nutzt.<span id="more-14684"></span></p>
<p>Als King Ende der 80er TOMMYKNOCKERS &#8211; DAS MONSTRUM veröffentlichte war es deutlich geprägt von den Ängsten und Umständen der damaligen Zeit. Kurz nach Tschernobyl und der allgemeinen Angst vor Atomwaffen, waren die Anspielungen im Buch nicht zu übersehen.<br />
Mit DIE ARENA verhält es sich ähnlich.<br />
Auch wenn er die Grundidee schon lange mit sich herumtrug, begann er mit DIE ARENA zu einer Zeit, als George W. Bush Präsident war und Al Gores Film EINE UNBEQUEME WAHRHEIT zum Thema Klimawandel für Aufsehen sorgt.<br />
Auf diese die Menschen bewegenden Faktoren geht der Autor ein, verquickt sie aber mit typisch übernatürlichen Elementen.</p>
<p>Apropos typisch: DIE ARENA ist ein typisches King-Buch. Daher wundert man sich nicht, dass die Seitenzahl -je nach Ausgabe- leicht in den vierstelligen Bereich schnellt und das Werk somit epischen Wälzern wie THE STAND oder ES zumindest quantitativ nicht nachsteht. Dazu kommen die üblichen bildhaften Vergleiche („Es war so dunkel wie im Arsch eines Murmeltiers“) und eine Prise Humor.<br />
Auch die Zeichnung der Figuren ist so, wie man es vom Altmeister erwarten kann. Wir erfahren viel über die zahlreichen Personen und nicht alles dient der Story, da King in gewohnter Manier abschweift. Trotzdem bleiben die Figuren stereotyp: wir haben die Guten, wir haben die Bösen, dazwischen gibt es bestenfalls noch die graue Masse, die ohnehin nicht wichtig genug sind, um sich für eine Seite entscheiden zu müssen.<br />
Vielleicht wäre es aber auch kaum möglich, bei der gewaltigen Anzahl der Figuren  weiter ins Detail zu gehen, denn verwirrt ist man hier und da ohnehin. Glücklicherweise liegt dem Buch eine mehrseitige Übersicht bei, in der die ca. 50 wichtigsten (!) Personen kurz vorgestellt werden. Obendrein  erhalten wir vorab eine Skizze des Stadtplans.</p>
<p>Es ist schwer zu sagen, ob es diese Masse an Figuren war oder Kings unbedingter Wunsch eine ökologisch-soziale Botschaft zu senden ist, was DIE ARENA teils etwas hüftsteif wirken lassen.<br />
Nun gibt es Menschen, die selbst in einem Buch wie BRENNEN MUSS SALEM Kritik an der schleichenden Korruption sehen wollten; falls dem so ist, wurde diese aber in einer spannenden Geschichte versteckt.<br />
Hier steht die Message aber öfters so plump im Vordergrund, dass sie der Handlung wenig Platz lässt und spätestens nach der ersten Hälfte hat auch der größte Ignorant verstanden, dass die Kuppel wie ein Gewächshaus funktioniert unter dem es immer wärmer wird.</p>
<p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/12/Arena.jpg"><img src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/12/Arena-1024x491.jpg" alt="" title="Arena" width="600" height="300" class="aligncenter size-large wp-image-14685" /></a></p>
<p>Die eigentliche Story ist dann aber wieder typisch Stephen King. Eine Was-Wäre-Wenn?-Idee, die nicht von langer Hand konstruiert wurde, sondern dem Autor viel Platz zum Improvisieren lässt und in gewohnter Weise auf ein infernales Finale zuläuft.</p>
<p>Wer als Neuling in Kings Universum eintauchen will, sollte eher auf einen zeitlosen Klassiker wie FRIEDHOF DER KUSCHELTIERE, CUJO oder SHINING zurückgreifen, langjährige Fans (wie der Verfasser) werden ein Buch vorfinden, das sich zwar stilistisch in die Liste der letzten Publikationen einreiht und viele bekannte und beliebte Trademarks aufweist, aber sicher nicht den Weg in die Top 5 der King-Bücher finden wird.</p>
<p>Leider nur<br />
[xrr rating=6.0/10]
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		<title>Buch- DER ZOMBIE SURVIVAL GUIDE</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/buch-review-der-zombie-survival-guide/</link>
		<comments>http://www.horrorpilot.com/buch-review-der-zombie-survival-guide/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 00:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Literatur)]]></category>
		<category><![CDATA[max brooks]]></category>
		<category><![CDATA[Zombie]]></category>
		<category><![CDATA[Zombie Survival Guide]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es noch jemanden, dem nicht bewusst ist, dass uns eine Zombieapokalypse ins Haus steht? Ja, auch ich war ein Zweifler, aber vorsichtshalber habe ich schon mal die Fenster vernagelt, die Vorräte aufgestockt und die Schrotflinte geladen. Wer sicher gehen will, dass er nichts vergessen hat, sollte sich Max Brooks ZOMBIE SURVIVAL GUIDE vornehmen. Das Buch ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und Brooks-Jünger sind sich einig, dass alleine das konsequente Vorgehen nach seinen Angaben dafür gesorgt hat, dass seit Erscheinen keine größeren Zombie-Ausbrüche zu vermelden waren. Skeptiker mögen THE ZOMBIE SURIVAL GUIDE dem Bereich der Fiktion zuordnen, doch haben wir es hier nicht mit einem Roman, sondern einem knallharten Nachschlagewerk zu tun. Die Kapitel teilen sich entsprechend auf: Verteidigung, Angriff, geeignete Waffen, Flucht, eine ausführliche Beschreibung der Zombies, deren Attribute und wie sie die Welt wahrnehmen. Obendrein werden alle bisherigen Zombieausbrüche seit 60.000 vor Christus bis zur Neuzeit aufgelistet und beschrieben. Brooks geht dabei so detailliert und ernst vor, dass man nach kurzer Zeit sicher ist, dass der Mann 1) weiß was er sagt 2) selbst schon einigen Untoten gegenüberstand. Er wägt alle Vor- und Nachteile verschiedener Vorgehensweisen ab, erklärt uns, warum diese oder jene Waffe (un)geeignet ist und bereitet den Leser so perfekt vor, dass man sich den Weltuntergang förmlich herbeisehnt. Man muss allerdings auch sagen, dass sich der überzeugend nüchterne Stil irgendwann abnutzt. Nur echte Veteranen werden sich beispielsweise die Pros und Kontras von an die 20 verschiedenen Waffen durchlesen wollen. Dazu kommt, dass Max Brooks die Kettensäge, die ich selbst beim Schreiben dieser Zeilen neben mir stehen habe, verunglimpft. Wer es aber liebt über die Dummheit der Protagonisten in Zombiefilmen zu diskutieren oder selbst gegen die wandelnden Toten in den Krieg ziehen möchte, kommt am ZOMBIE SURVIVAL GUIDE kaum vorbei. Max Brooks ist der Sohn von Komiker Mel Brooks. Auch wenn das Buch zweifelsohne nicht ganz ernst gemeint ist, steht Humor hier aber nicht an erster Stelle. Andererseits ist genau durch die konsequente Ernsthaftigkeit zu diesem Thema ein Schmunzeln kaum zu vermeiden. Fazit: Als Kompendium für Überlebenswillige die sich der Was-wäre-wenn-Frage stellen, absolut zu empfehlen. Wer Zombies aber nur als reines Entertainment statt einer ernstzunehmenden Wissenschaft betrachtet, wird womöglich weniger viel Vergnügen haben. [xrr rating=7.5/10] Untenstehender Trailer zeigt übrigens Szenen aus dem Comic THE ZOMBIE SURVIVAL GUIDE: DOKUMENTIERTE ANGRIFFE in welchem die hier nur beschriebenen Ausbrüche nochmals grafisch aufgearbeitet wurden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/07/Der-Zombie-Survival-Guide.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-9362" title="Der Zombie Survival Guide" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/07/Der-Zombie-Survival-Guide.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>Gibt es noch jemanden, dem nicht bewusst ist, dass uns eine Zombieapokalypse ins Haus steht?<br />
Ja, auch ich war ein Zweifler, aber vorsichtshalber habe ich schon mal die Fenster vernagelt, die Vorräte aufgestockt und die Schrotflinte geladen.<br />
Wer sicher gehen will, dass er nichts vergessen hat, sollte sich Max Brooks ZOMBIE SURVIVAL GUIDE vornehmen.</p>
<p>Das Buch ist bereits seit einigen Jahren auf dem Markt und Brooks-Jünger sind sich einig, dass alleine das konsequente Vorgehen nach seinen Angaben dafür gesorgt hat, dass seit Erscheinen keine größeren Zombie-Ausbrüche zu vermelden waren.<span id="more-9360"></span><br />
Skeptiker mögen THE ZOMBIE SURIVAL GUIDE dem Bereich der Fiktion zuordnen, doch haben wir es hier nicht mit einem Roman, sondern einem knallharten Nachschlagewerk zu tun.<br />
Die Kapitel teilen sich entsprechend auf: Verteidigung, Angriff, geeignete Waffen, Flucht, eine ausführliche Beschreibung der Zombies, deren Attribute und wie sie die Welt wahrnehmen.<br />
Obendrein werden alle bisherigen Zombieausbrüche seit 60.000 vor Christus bis zur Neuzeit aufgelistet und beschrieben.</p>
<p>Brooks geht dabei so detailliert und ernst vor, dass man nach kurzer Zeit sicher ist, dass der Mann<br />
1) weiß was er sagt<br />
2) selbst schon einigen Untoten gegenüberstand.<br />
Er wägt alle Vor- und Nachteile verschiedener Vorgehensweisen ab, erklärt uns, warum diese oder jene Waffe (un)geeignet ist und bereitet den Leser so perfekt vor, dass man sich den Weltuntergang förmlich herbeisehnt.</p>
<p>Man muss allerdings auch sagen, dass sich der überzeugend nüchterne Stil irgendwann abnutzt. Nur echte Veteranen werden sich beispielsweise die Pros und Kontras von an die 20 verschiedenen Waffen durchlesen wollen. Dazu kommt, dass Max Brooks die Kettensäge, die ich selbst beim Schreiben dieser Zeilen neben mir stehen habe, verunglimpft.</p>
<p>Wer es aber liebt über die Dummheit der Protagonisten in Zombiefilmen zu diskutieren oder selbst gegen die wandelnden Toten in den Krieg ziehen möchte, kommt am ZOMBIE SURVIVAL GUIDE kaum vorbei.</p>
<p>Max Brooks ist der Sohn von Komiker Mel Brooks. Auch wenn das Buch zweifelsohne nicht ganz ernst gemeint ist, steht Humor hier aber nicht an erster Stelle. Andererseits ist genau durch die konsequente Ernsthaftigkeit zu diesem Thema ein Schmunzeln kaum zu vermeiden.</p>
<p>Fazit: Als Kompendium für Überlebenswillige die sich der Was-wäre-wenn-Frage stellen, absolut zu empfehlen. Wer Zombies aber nur als reines Entertainment statt einer ernstzunehmenden Wissenschaft betrachtet, wird womöglich weniger viel Vergnügen haben.</p>
[xrr rating=7.5/10]
<p>Untenstehender Trailer zeigt übrigens Szenen aus dem Comic THE ZOMBIE SURVIVAL GUIDE: DOKUMENTIERTE ANGRIFFE in welchem die hier nur beschriebenen Ausbrüche nochmals grafisch aufgearbeitet wurden.</p>
<p><object style="height: 390px; width: 640px;" width="640" height="390" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IXXxk5be4ns?version=3" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed style="height: 390px; width: 640px;" width="640" height="390" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/IXXxk5be4ns?version=3" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /></object></p>
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		<title>Buch- Gut und Böse (2011)</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/buch-review-gut-und-bose-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 17:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Literatur)]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut und Böse]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichtensammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[GUT &#38; BÖSE ist eine Anthologie von Kurzgeschichten und Gedichten weitestgehend unbekannter Autoren. Dass man es mit Amateuren zu tun hat, verrät schon ein Blick auf das etwas zu plakative Cover, dass das Motto des Buches durch ein elfengleiches Wesen und einen Teufel unterstreicht. GUT &#38; BÖSE ist als Überbegriff sehr weitläufig gefasst und die Grenzen werden dann auch ausgelotet. Während einige der Texte recht klar den Kontrast zwischen dem Guten und Bösen ansprechen, z.B. durch einen mörderischen Polizisten oder zwei Schwestern, die sie sich sehr unterschiedlich entwickeln, nehmen es andere Geschichten weniger genau, was aber auch nicht schlachtentscheid ist. Enthalten sind neben 10 Gedichten 32 Kurzgeschichten verschiedenster Autoren. Während die jüngste noch zur Schule geht (und dies auch noch einige Jahre tun wird), sind andere schon längst in der zweiten Lebenshälfte angekommen. Die Berufe, denen die Schreiber im normalen Leben nachgehen reichen von der Volkswirtin, über den Tischler bis zum Systemtechniker und auch die Geschichten selbst sind vielfältig. Mörderische Pflanzen, Amokläufer, häusliche Gewalt, Zauberer aus Fantasiewelten oder sogar eine Neuinterpretation einer biblischen Geschichte …für jeden Geschmack ist etwas zu finden. Manche der Stories sind nur 2 Seiten kurz, aber keine ist länger als 20 Seiten und alle kommen somit recht schnell zur Sache. Qualitativ ist ebenfalls alles Erdenkliche geboten. Während man sich bei einigen Autoren fragt, warum man nicht schon früher von ihnen gehört hat, sind andere Geschichten abgedroschen und fantasielos. Das Gesamtniveau ist aber nicht schlecht und gerade die jüngeren Autoren beweisen, dass auch mit der kommenden Generation zu rechnen ist. Es würde hier den Platzrahmen sprengen jede Story einzeln mit einer Bewertung zu versehen und ich möchte zudem keinen aufstrebenden Autoren aufgrund einiger weniger Seiten verreißen, zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass GUT &#38; BÖSE einige positive Überraschungen bereit hält. Für reine Horror &#8211; Leser ist das Buch sicher wenig erfüllend, wer aber auch mit Krimi, Fantasy und Märchen leben kann, wird womöglich entdecken, dass hier einige interessante Geschichten enthalten sind. [xrr rating=6.0/10] Außerhalb der Bewertung sei gesagt, dass unser Redakteur Alex mit einer Geschichte im Buch vertreten ist, die sich in der Schnittmenge bekannterer Horrorautoren bewegt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/04/gut-und-böse.jpg"><img class="size-full wp-image-6794 alignright" title="gut und böse" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/04/gut-und-böse.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>GUT &amp; BÖSE ist eine Anthologie von Kurzgeschichten und Gedichten weitestgehend unbekannter Autoren.<br />
Dass man es mit Amateuren zu tun hat, verrät schon ein Blick auf das etwas zu plakative Cover, dass das Motto des Buches durch ein elfengleiches Wesen und einen Teufel unterstreicht.</p>
<p>GUT &amp; BÖSE ist als Überbegriff sehr weitläufig gefasst und die Grenzen werden dann auch  ausgelotet. Während einige der Texte recht klar den Kontrast zwischen dem Guten und Bösen ansprechen, z.B. durch einen mörderischen Polizisten oder zwei Schwestern, die sie sich sehr unterschiedlich entwickeln, nehmen es andere Geschichten weniger genau, was aber auch nicht schlachtentscheid ist.<span id="more-6793"></span></p>
<p>Enthalten sind neben 10 Gedichten 32 Kurzgeschichten verschiedenster Autoren. Während die jüngste noch zur Schule geht (und dies auch noch einige Jahre tun wird), sind andere schon längst in der zweiten Lebenshälfte angekommen. Die Berufe, denen die Schreiber im normalen Leben nachgehen reichen von der Volkswirtin, über den Tischler bis zum Systemtechniker  und auch die Geschichten selbst sind vielfältig. Mörderische Pflanzen, Amokläufer, häusliche Gewalt, Zauberer aus Fantasiewelten oder sogar eine Neuinterpretation einer biblischen Geschichte …für jeden Geschmack ist etwas zu finden. Manche der Stories sind nur 2 Seiten kurz, aber keine ist länger als 20 Seiten und alle kommen somit recht schnell zur Sache.</p>
<p>Qualitativ ist ebenfalls alles Erdenkliche geboten. Während  man sich bei einigen Autoren fragt, warum man nicht schon früher von ihnen gehört hat, sind andere Geschichten abgedroschen und fantasielos. Das Gesamtniveau ist aber nicht schlecht und gerade die jüngeren Autoren beweisen, dass auch mit der kommenden Generation zu rechnen ist.</p>
<p>Es würde hier den Platzrahmen sprengen jede Story einzeln mit einer Bewertung zu versehen und ich möchte zudem keinen aufstrebenden Autoren aufgrund einiger weniger Seiten verreißen, zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass GUT &amp; BÖSE einige positive Überraschungen bereit hält. Für reine Horror &#8211; Leser ist das Buch sicher wenig erfüllend, wer aber auch mit Krimi,  Fantasy und Märchen leben kann, wird womöglich entdecken, dass hier einige interessante Geschichten enthalten sind.</p>
[xrr rating=6.0/10]
<p>Außerhalb der Bewertung sei gesagt, dass unser Redakteur Alex mit einer Geschichte im Buch vertreten ist, die sich in der Schnittmenge bekannterer Horrorautoren bewegt.</p>
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		<item>
		<title>Buch- Evil</title>
		<link>http://www.horrorpilot.com/buch-review-evil/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 11:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reviews (Literatur)]]></category>
		<category><![CDATA[evil]]></category>
		<category><![CDATA[jack ketchum]]></category>
		<category><![CDATA[Stephen King]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Langzeit-Leser werden sich erinnern, dass wir dieses Buch vor etwa einem Jahr schon einmal Kapitel für Kapitel vorstellten. Was wir am Ende hatten, war eine SEHR genaue Inhaltsangabe, was aber fehlte war ein Gesamtüberblick und eine Bewertung. Das möchten wir nun nachholen. Als EVIL erstmals auf Deutsch erschien, dürften viele Käufer weniger durch den hier unbekannten Autor Jack Ketchum, als vielmehr durch das Vorwort von Stephen King, dessen Name in großen Lettern auf dem Cover prangte, auf das Buch aufmerksam geworden sein. Wer King kennt, kennt auch dessen Humor und so nimmt man die Grausamkeiten, die er in den ersten Seiten schildert, nicht wirklich ernst bzw. rechnet mit den üblichen Horror-Brutalitäten, die der Star-Autor in seinen eigenen Büchern verwendet…und liegt falsch. Dabei beginnt EVIL fast wie eine Geschichte, wie man sie von Stephen King kennt. Es scheint eine idyllische Nachbarschaft zu sein, in der David in den 50er-Jahren aufwächst. Es ist Sommer, seine Freunde wohnen nebenan und plötzlich tritt die hübsche 15-jährige Meg in sein Leben, die nach einem Autounfall, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, zusammen mit ihrer Schwester bei Tante Ruth unterkommt. Ruth ist eine alleinerziehende Mutter dreier Söhne und bei den Kindern in der Nachbarschaft beliebt. Doch sie ist mit den beiden zusätzlichen Kindern überfordert und lässt über Jahre aufgestaute Frustration an ihrer Situation an den beiden Mädchen aus. Zunächst mit Beschimpfungen und Schikane, dann mit Schlägen. Als Meg sich an einen Polizisten wendet und Hilfe sucht, eskaliert die Situation. Erzählt wird die Geschichte in Rückblenden von dem inzwischen erwachsenen David, der selbst keineswegs als strahlender Held dargestellt wird, sondern als ambivalente Figur, die einerseits insgeheim in Meg verliebt ist, anderseits von den Ereignissen überwältigt ist und als Zeuge zwar nicht aktiv an der Gewalt gegen Meg teilnimmt, aber auch zu wenig dagegen unternimmt. Jack Ketchum tut in EVIL das, was er am besten kann und inzwischen zu einer Art Markenzeichen in seinen Büchern geworden ist: Er zeigt wie es dazu kam. Wenn wir davon hören, dass ein junges Mädchen von mehreren Menschen grausam gefoltert wurde, ist das unglaublich. Ketchum schafft es dieses Verbrechen durch tiefe Charakter nachvollziehbar zu machen, ohne in Klischees zu verfallen oder die Gewalt gutzuheißen. Er gibt Einblick in die Abwärtsspirale der Misshandlungen, lässt uns jeden Schritt verstehen, bevor er die nächste Windung noch enger zieht. Dass die Handlung kurz nach dem zweiten Weltkrieg ansetzt, zu einer Zeit, als man sich um Kommunisten und die atomare Bedrohung sorgte, aber nicht um die Schattenseiten seiner Nachbarn, kann kaum darüber hinwegtäuschen, dass das behandelte Thema an Aktualität nichts verloren hat. Anders als Stephen King, der gerne in seine Erzählungen abschweift, hat Ketchum einen eher nüchternen Schreibstil, der skalpellscharf auf den Punkt kommt und unnötige Schnörkel vermeidet. Monster, Vampire oder Werwölfe sucht man vergebens, nicht einmal ein maskierter Machetenmörder deutet darauf hin, dass man es hier mit Fiktion zu tun hat. Das Buch bietet keine nennenswerten Wendungen oder Überraschungen, dafür aber eine seltene Intensität. Es gibt eigentlich nur zwei Wege EVIL zu lesen: An...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/Evil-Horrorpilot.com_.jpg"><img class="size-full wp-image-6102 alignright" title="Evil Horrorpilot.com" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/03/Evil-Horrorpilot.com_.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>Unsere Langzeit-Leser werden sich erinnern, dass wir dieses Buch vor etwa einem Jahr schon einmal Kapitel für Kapitel vorstellten. Was wir am Ende hatten, war eine SEHR genaue Inhaltsangabe, was aber fehlte war ein Gesamtüberblick und eine Bewertung. Das möchten wir nun nachholen.</p>
<p>Als EVIL erstmals auf Deutsch erschien, dürften viele Käufer weniger durch den hier unbekannten Autor Jack Ketchum, als vielmehr durch das Vorwort von Stephen King, dessen Name in großen Lettern auf dem Cover prangte, auf das Buch aufmerksam geworden sein.<br />
Wer King kennt, kennt auch dessen Humor und so nimmt man die <span id="more-6101"></span>Grausamkeiten, die er in den ersten Seiten schildert, nicht wirklich ernst bzw. rechnet mit den üblichen Horror-Brutalitäten, die der Star-Autor in seinen eigenen Büchern verwendet…und liegt falsch.</p>
<p>Dabei beginnt EVIL fast wie eine Geschichte, wie man sie von Stephen King kennt.<br />
Es scheint eine idyllische Nachbarschaft zu sein, in der David in den 50er-Jahren aufwächst. Es ist Sommer, seine Freunde wohnen nebenan und plötzlich tritt die hübsche 15-jährige Meg in sein Leben, die nach einem Autounfall, bei dem ihre Eltern ums Leben kamen, zusammen mit ihrer Schwester bei Tante Ruth unterkommt.<br />
Ruth ist eine alleinerziehende Mutter dreier Söhne und bei den Kindern in der Nachbarschaft beliebt.<br />
Doch sie ist mit den beiden zusätzlichen Kindern überfordert und lässt über Jahre aufgestaute Frustration an ihrer Situation an den beiden Mädchen aus. Zunächst mit Beschimpfungen und Schikane, dann mit Schlägen. Als Meg sich an einen Polizisten wendet und Hilfe sucht, eskaliert die Situation.</p>
<p>Erzählt wird die Geschichte in Rückblenden von dem inzwischen erwachsenen David, der selbst keineswegs als strahlender Held dargestellt wird, sondern als ambivalente Figur, die einerseits insgeheim in Meg verliebt ist, anderseits von den Ereignissen überwältigt ist und als Zeuge zwar nicht aktiv an der Gewalt gegen Meg teilnimmt, aber auch zu wenig dagegen unternimmt.</p>
<p>Jack Ketchum tut in EVIL das, was er am besten kann und inzwischen zu einer Art Markenzeichen in seinen Büchern geworden ist: Er zeigt wie es dazu kam.<br />
Wenn wir davon hören, dass ein junges Mädchen von mehreren Menschen grausam gefoltert wurde, ist das unglaublich. Ketchum schafft es dieses Verbrechen durch tiefe Charakter nachvollziehbar zu machen, ohne in Klischees zu verfallen oder die Gewalt gutzuheißen. Er gibt Einblick in die Abwärtsspirale der Misshandlungen, lässt uns jeden Schritt verstehen, bevor er die nächste Windung noch enger zieht.<br />
Dass die Handlung kurz nach dem zweiten Weltkrieg ansetzt, zu einer Zeit, als man sich um Kommunisten und die atomare Bedrohung sorgte, aber nicht um die Schattenseiten seiner Nachbarn, kann kaum darüber hinwegtäuschen, dass das behandelte Thema an Aktualität nichts verloren hat.</p>
<p>Anders als Stephen King, der gerne in seine Erzählungen abschweift, hat Ketchum einen eher nüchternen Schreibstil, der skalpellscharf auf den Punkt kommt und unnötige Schnörkel vermeidet.<br />
Monster, Vampire oder Werwölfe sucht man vergebens, nicht einmal ein maskierter Machetenmörder deutet darauf hin, dass man es hier mit Fiktion zu tun hat.<br />
Das Buch bietet keine nennenswerten Wendungen oder Überraschungen, dafür aber eine seltene Intensität.</p>
<p>Es gibt eigentlich nur zwei Wege EVIL zu lesen: An einem Stück, um es schnell hinter sich zu bringen oder mit vielen Pausen um das Gelesene in ertragbare Stückchen zu unterteilen.<br />
Die vereinzelte Kritik, dass Ketchum zu voyeuristisch vorging, ist kaum haltbar. Jeder, der als Leser Zeuge der Verbrechen in Ruths Keller wird, möchte dort so schnell wie möglich entfliehen.<br />
Ich kenne niemanden, der EVIL für ein schlechtes Buch hält, aber auch niemand, der es gerne las.</p>
<p>Es ist das verstörendste Werk, das mir je unterkam, eine Sezierung eines unfassbaren Verbrechens, das auch dann noch schwer zu verdauen ist, wenn man die letzte Seite gelesen hat, denn das perfide an dieser Geschichte ist, dass sie auf einem realen Fall basiert.</p>
[xrr rating=10/10]
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		<title>Buch- Der wahre Schatz (2011)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 00:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[DER WAHRE SCHATZ ist eine phantastische, originelle, moderne und zugleich klassische Kurzgeschichtensammlung, die man jedem Freund phantastischer Literatur ans Herz legen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/02/Der-wahre-Schatz.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4556" title="Der-wahre-Schatz" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/02/Der-wahre-Schatz-189x300.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>Es ist wahrlich nicht leicht, hierzulande phantastische Gegenwartsliteratur zu finden, die das Zeug zum Klassiker hat.</p>
<p>Zu oft schielen Autoren und Verleger in Sachen Handlung oder Erzählweise in ferne Länder, interpretieren Kuscheltierfriedhofe neu oder versuchen, auf einen Trend aufzuspringen, um den Markt zu bedienen.</p>
<p>Umso erfreulicher ist es da, dass es Bücher wie DER WAHRE SCHATZ gibt, die zeigen, dass die deutsche Literaturszene keineswegs tot ist, sondern sich bester Gesundheit erfreut.</p>
<p>Das eZine FANTASYGUIDE sammelte die &#8220;Geschichten des Monats&#8221; und vereinte sie in diesem Band. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen und sich durchaus mit ähnlichen Publikationen internationaler Autoren messen.<span id="more-4555"></span></p>
<p>In DER WAHRE SCHATZ tummeln sich in 20 Erzählungen deutscher Nachwuchsautoren Schattenmänner, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, und menschliche Monster, die ihren Platz in der Welt suchen. Es geht um Ersatzteile und Abfallprodukte, Träume und Ängste, Fantasie und Realität.</p>
<p>Dabei hat jeder Autor sein eigenes, unverwechselbares Vokabular, seine ganze eigene Perspektive und Art, seiner Geschichte Leben einzuhauchen. Die Erzählungen erinnern bisweilen an Terry Pratchett, Edgar Allen Poe oder Stephen King, beschreiten jedoch noch öfter Wege, die über den Tellerrand des bisher Gelesenen hinausgehen. Keine Geschichte gleicht der anderen, punktet mit individueller  Metaphorik, Stil und Tempo, sodass nie Langeweile aufkommt und man sich zwingen muss, das Buch aus der Hand zu legen, wenn das Telefon klingelt.</p>
<p>Michael Schmidt, Marcus Richter, Sylke Brandt, Helmut W. Mommers, Uschi Zietsch, Ralf Steinberg, Christian Weis, David Grashoff, Antje Ippensen, Markus K. Korb, Andreas Gruber, Torsten Scheib, Michael K. Iwoleit, Charlotte Engmann, Jakob Schmidt, Andreas Flögel, Chris Schlicht, Edgar Güttge und Michael Siefener sind die Autoren, deren Geschichten in DER WAHRE SCHATZ zu einer abwechslungsreichen Anthologie zusammengestellt wurden. Den Geschichten geht stets eine Autorenvita des Herausgebers Michael Schmidt voraus. Jede Geschichte wurde mit einer Illustration bedacht. Außerdem äußern sich die Autoren kurz zum Inhalt ihrer Geschichte und zu ihrer Person, was insgesamt einen sehr ganzheitlichen und informativen Eindruck hinterlässt.</p>
<p>Das Titelbild der Autorin Chris Schlicht, die ebenfalls in der Anthologie vertreten ist, sieht sehr gut aus und hebt sich angenehm von Titelillustrationen ähnlicher Publikationen ab. Verarbeitung und Druckqualität des Buches können ebenfalls voll überzeugen.</p>
<p>Einzig der Preis von 19.95 € scheint für ein Taschenbuch mit ca. 350 Seiten zu hoch zu sein.<br />
Aus diesem Grund verfehlt DER WAHRE SCHATZ auch knapp die Höchstnote.</p>
<p>Fazit: DER WAHRE SCHATZ ist eine phantastische, originelle, moderne, gruselige, experimentelle und zugleich klassische Kurzgeschichtensammlung, die man jedem Freund phantastischer und unheimlicher Literatur ans Herz legen kann.</p>
<p>Oder, um Marcus Richters Titel als Zitat zu verwenden: &#8220;Ein verflucht gutes Buch!&#8221;</p>
[xrr rating=9/10]
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		<title>Buch- Göttin des Todes</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 08:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Nun, dies hier ist die Hölle; und ich bin noch in ihr.&#8221; Mit diesem Zitat beginnt der Debutroman GÖTTIN DES TODES von DAN SIMMONS, der später mit HYPERION, OLYMPOS und ILLIUM Welterfolge feierte und nahezu jeden Preis gewann, der in der Literaturszene Rang und Namen hat. Und die Hölle ist allgegenwärtig auf dieser Tour de Force, in jeder nur erdenklich Form der Angst, des Terrors und Wahnsinns. Gnadenlos wortgewaltig und bodenständig konfrontiert SIMMONS den Leser mit den verstörenden Eindrücken einer gänzlich fremden Kultur und schafft es so, den Leser in den Strudel der Ereignisse hineinzuziehen, und das umso nachhaltiger, weil viele der beschriebenen Schrecken und Gräuel wahrhaftig Realität sind und den Alltag Indiens ausmachen. Der Autor Robert Luczak wird von seinem Verleger nach Kalkutta geschickt um den verschollenen Schriftsteller M. Dash ausfindig zu machen. Ein neues Gedicht, das scheinbar aus der Feder des totgeglaubten Poeten stammt, sorgt für Furore, denn anders als seine bisher veröffentlichten Arbeiten ist es eine Lobhymne auf den Tod und die in Indien verehrte Todesgöttin Kali. Um auch in Zukunft dessen Werke vermarkten zu können, soll Luczak den Ursprung des neuen Gedichts ergründen und das Geheimnis der Jahre langen Abwesenheit von M. Dash lüften. Seine Suche wird zur Odyssee durch eine feindliche und düstere Realität der Unterwelt Indiens, führt ihn immer tiefer in Mysterien geheimnisvoller Sekten und treibt ihn an den Rand des Vorstellbaren. Dabei setzt er nicht nur sich unvorstellbaren Gefahren aus, sondern auch seine Frau und und seine kleine Tochter. Erschüttert durch die allgegenwärtige Armut der Eingeborenen, umringt von Krankheit, Elend und Tod, taucht er ein in die Welt der Kali, die im Geheimen verehrt wird, wohnt Menschenopfern bei und lernt auf schmerzvolle Weise, dass manche Mythen ihren Ursprung in Fleisch und Blut haben und es weitaus schlimmere Dinge gibt, als den Tod. Die sich vermischenden Grenzen von Leben und Tod, Vernunft und Wahnsinn, prägen Luczaks Wahrnehmung und lassen ihn an bisher felsenfesten Überzeugungen zweifeln. Nichts hat Bestand in der Finsternis, nichts außer der Angst und Verzweiflung, die ihn übermannt, als er erkennt, welchen Preis er zahlen muss, um das Ziel seiner Reise zu erreichen. GÖTTIN DES TODES ist zugleich Detektivgeschichte und Roadmovie, spielt jedoch in einer derart trostlosen und erbärmlichen Umgebung, dass man die eitrigen Wunden der Leprakranken förmlich riechen kann. Dabei schafft es die Lektüre stets glaubhaft und realistisch zu bleiben, selbst in den surrealistischen Momenten, in denen die bekannten Naturgesetze ausgehebelt werden, wenn Tote wieder auferstehen und die Dämonen der alten Religionen aus den Schatten treten und in Fleisch und Blut über die Erde wandeln, um Tod und Verderben über die Menschheit zu bringen. Luczak durchlebt diesen Alptraum stellvertretend für den Leser, doch man leidet mit ihm, wenn seine naive Vorstellung einer gerechten und unschuldigen Welt gnadenlos vernichtet wird und der schrecklichen Vision einer sterbenden Welt weicht, in der das Lied der Kali niemals verstummt. Vernichtend informativ und trocken wird Luczaks Niedergang beschrieben, mit jener eiskalten Eleganz und Rethorik, die SIMMONS´ Werke stets ausmachen. Und nicht nur die Idee und der...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/01/Göttin-des-Todes.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4192" title="Göttin des Todes" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/01/Göttin-des-Todes.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a>&#8220;Nun, dies hier ist die Hölle; und ich bin noch in ihr.&#8221;</p>
<p>Mit diesem Zitat beginnt der Debutroman GÖTTIN DES TODES von DAN SIMMONS, der später mit HYPERION, OLYMPOS und ILLIUM Welterfolge feierte und nahezu jeden Preis gewann, der in der Literaturszene Rang und Namen hat.<br />
Und die Hölle ist allgegenwärtig auf dieser Tour de Force, in jeder nur erdenklich Form der Angst, des Terrors und Wahnsinns.</p>
<p>Gnadenlos wortgewaltig und bodenständig konfrontiert SIMMONS den Leser mit  den verstörenden Eindrücken einer gänzlich fremden Kultur und schafft es so, den Leser in den Strudel der Ereignisse hineinzuziehen, und das umso nachhaltiger, weil viele der beschriebenen Schrecken und Gräuel wahrhaftig Realität sind und den Alltag Indiens ausmachen.<span id="more-4025"></span></p>
<p>Der Autor Robert Luczak wird von seinem Verleger nach Kalkutta geschickt um den verschollenen Schriftsteller M. Dash ausfindig zu machen. Ein neues Gedicht, das scheinbar aus der Feder des totgeglaubten Poeten stammt, sorgt für Furore, denn anders als seine bisher veröffentlichten Arbeiten ist es eine Lobhymne auf den Tod und die in Indien verehrte Todesgöttin Kali. Um auch in Zukunft dessen Werke vermarkten zu können, soll Luczak den Ursprung des neuen Gedichts ergründen und das Geheimnis der Jahre langen Abwesenheit von M. Dash lüften.</p>
<p>Seine Suche wird zur Odyssee durch eine feindliche und düstere Realität der Unterwelt Indiens, führt ihn immer tiefer in Mysterien geheimnisvoller Sekten und treibt ihn an den Rand des Vorstellbaren. Dabei setzt er nicht nur sich unvorstellbaren Gefahren aus, sondern auch seine Frau und und seine kleine Tochter. Erschüttert durch die allgegenwärtige Armut der Eingeborenen, umringt von Krankheit, Elend und Tod, taucht er ein in die Welt der Kali, die im Geheimen verehrt wird, wohnt Menschenopfern bei und lernt auf schmerzvolle Weise, dass manche Mythen ihren Ursprung in Fleisch und Blut haben und es weitaus schlimmere Dinge gibt, als den Tod. Die sich vermischenden Grenzen von Leben und Tod, Vernunft und Wahnsinn,  prägen Luczaks Wahrnehmung und lassen ihn an bisher felsenfesten  Überzeugungen zweifeln. Nichts hat Bestand in der Finsternis, nichts  außer der Angst und Verzweiflung, die ihn übermannt, als er erkennt,  welchen Preis er zahlen muss, um das Ziel seiner Reise zu erreichen.</p>
<p>GÖTTIN DES TODES ist zugleich Detektivgeschichte und Roadmovie, spielt jedoch in einer derart trostlosen und erbärmlichen Umgebung, dass man die eitrigen Wunden der Leprakranken förmlich riechen kann. Dabei schafft es die Lektüre stets glaubhaft und realistisch zu bleiben, selbst in den surrealistischen Momenten, in denen die bekannten Naturgesetze ausgehebelt werden, wenn Tote wieder auferstehen und die Dämonen der alten Religionen aus den Schatten treten und in Fleisch und Blut über die Erde wandeln, um Tod und Verderben über die Menschheit zu bringen.</p>
<p>Luczak durchlebt diesen Alptraum stellvertretend für den Leser, doch man leidet mit ihm, wenn seine naive Vorstellung einer gerechten und unschuldigen Welt gnadenlos vernichtet wird und der schrecklichen Vision einer sterbenden Welt weicht, in der das Lied der Kali niemals verstummt. Vernichtend informativ und trocken wird Luczaks Niedergang beschrieben, mit jener eiskalten Eleganz und Rethorik, die SIMMONS´ Werke stets ausmachen. Und nicht nur die Idee und der Aufbau der Geschichte sind verantwortlich für deren nachhaltige Wirkung auf den Leser, sondern vor allem die Eskalation der Geschehnisse, die mit der chirurgischen Präzision und Kaltblütigkeit eines Skalpells konsequent auf ein Ende zusteuern, das sich unmöglich für die breite Masse verfilmen lässt.</p>
<p>Fazit: GÖTTIN DES TODES ist anspruchsvoller Horror für hartgesottene Leser, die dem Mainstream entfliehen wollen und neue, literarische Herausforderungen nicht scheuen. Nicht umsonst urteilte STEPHEN KING über DAN SIMMONS:<br />
&#8220;Simmons schreibt wie ein Gott. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich ihn beneide.&#8221;</p>
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		<title>Buch- Das 1. Buch des Blutes (1984)</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 14:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Autor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die "Blut-Bücher" von "Hellraiser"-Schöpfer Clive Barker genießen Kultstatus, waren sie doch bereits bei ihrer Veröffentlichung 1984 wegweisend in Sachen Gore-Faktor und Originalität.
Stephen King sagte kurz nach der Veröffentlichung der "Blutbücher" über Clive Barker: "Ich habe die Zukunft des Horrors gesehen. Sie heißt Clive Barker. Seine Geschichten sind so gut, dass man den Eindruck bekommt, wir anderen hätten die letzten 10 Jahre verschlafen."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='wb_fb_top'><div style="float:right;"></div></div><p style="text-align: right;"><a href="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/01/Das-1.-Buch-des-Blutes.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3903" title="Das 1. Buch des Blutes" src="http://www.horrorpilot.com/wp-content/uploads/2011/01/Das-1.-Buch-des-Blutes-204x300.jpg" alt="" width="155" height="221" /></a></p>
<p>Die BÜCHER DES BLUTES von HELLRAISER-Schöpfer CLIVE BARKER genießen Kultstatus, waren sie doch bereits bei ihrer Veröffentlichung 1984 wegweisend in Sachen Gore-Faktor und Originalität. Quasi über Nacht machten sie den damals noch unbekannten Horror-Autor und Ausnahmekünstler zum gefeierten Superstar. Und auch heute wissen die Geschichten noch zu fesseln, wirken trotz ihres Alters verstörend frisch und modern und inspirieren nach wie vor, sowohl Autoren als auch Regisseure.</p>
<p>Ohne sich mit Vorgeschichten oder Einleitungen aufzuhalten katapultiert er den Leser direkt in das Geschehen. Dabei nimmt er ungewöhnliche und verstörend neue Perspektiven ein, die frischen WInd in die Welt der phantastischen Literatur brachten.</p>
<p>STEPHEN KING sagte kurz nach der Veröffentlichung der BLUT-BÜCHER über CLIVE BARKER: “Ich habe die Zukunft des Horrors gesehen. Sie heißt Clive Barker. Seine Geschichten sind so gut, dass man den Eindruck bekommt, wir anderen hätten die letzten 10 Jahre verschlafen.”<span id="more-3888"></span></p>
<p>Recht hat er. Die 6 Kurzgeschichten in diesem Band, das den Auftakt bildet zu Barkers 6-teiliger Reihe der BÜCHER DES BLUTES, sind originell, extrem und definitiv mit das Beste, was das Horror-Genre seit Jahren hevorgebracht hat.</p>
<p>“Das Buch des Blutes”<br />
Simon McNeal kann mit den Toten kommunizieren. Im Haus am Tollington Place 65, wo sich die Geister der Toten auf ihrem Weg ins Jenseits treffen, nimmt er ihre Stimmen wahr und schreibt ihre Geschichten auf. Dabei unterstützt ihn ein Team von Wissenschaftlern, um die Existenz der Geisterwelt zu dokumentieren und die Diskussion über ein Leben nach dem Tod zu beenden. Doch die Dinge sind nicht so, wie es den Anschein hat, denn jeder Teilnehmer des Experimentes hat seine eigenen Gründe für sein Wirken, verfolgt eigene Ziele und ist nicht immer das, was er zu sein vorgibt.</p>
<p>“Der Mitternachts-Fleischzug”<br />
Leon Kaufmann streift durch die Straßen der Stadt, die niemals schläft, auf den Spuren eines sadistischen Killers, der im U-Bahn-System von New-York sein Unwesen treibt. Der Mörder, der seine Opfer wie ein Fleischer “verarbeitet”, tötet jedoch nicht aus reinem Vergnügen, sondern verfolgt einen gewissenhaften Plan, der sich Leon nach und nach erschließt und dessen Konsequenz auch seinem Schicksal eine neue Richtung aufweist.</p>
<p>“Das Geyatter und Jack”<br />
Die Hölle hat einen Dämon auf die Erde geschickt, um Jack Polo in den Wahnsinn zu treiben: das Geyatter. Es tyrannisiert den Gewürzgurken-Importeur auf jede nur erdenkliche Art, doch seltsamerweise bleiben seine Anstrengungen ohne Ergebnis. Um den Kampf endgültig für sich zu entscheiden und endlich wieder in den Orkus hinabsteigen zu dürfen, muss es einfallsreicher sein, als je zuvor in seinem dämonischen Dasein, denn Jack scheint gegen jede Art höllischen Terrors immun zu sein.</p>
<p>“Schweineblut-Blues”<br />
Im Jugendgefängnis Tetherdone scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Mister Redman, ein ehemaliger Polizist, der als Lehrer der jugendlichen Kriminellen seine neue Arbeitsstelle antritt, gerät in den Sog einer merkwürdigen Sekte. Menschen verschwinden immer wieder auf geheimnisvolle Weise, wobei die Schweinefarm und die Leiterin Doktor Leverthal eine merkwürdige Rolle spielen.</p>
<p>“Sex, Tod und Starglanz”<br />
Terrence Colloway hat ein Problem: sein Theater steht kurz vor der Schließung, was einzig die Neuinterpretation von Shakespeares “Was ihr wollt” verhindern soll. Um die Schließung des Theaters zu verhindern, schaltet sich Richard Lichfield ein, der auf seine ganz eigene Art für volle Zuschauerränge sorgt und den “Brettern, die die Welt bedeuten” neues Leben einhaucht.</p>
<p>“Im Bergland: Agonie der Städte”<br />
Auf ihrer Reise in die Flitterwochen erfahren Judd und Mick in den Bergen Jugoslawiens, dass die regionalen Legenden über den Kampf der Städte Podujevo und Popolac durchaus real sind und sich Erzählungen und Mythen manchmal in Fleisch und Blut manifestieren.</p>
<p>CLIVE BARKERS Geschichten sind nie einfach zu konsumieren, doch sie wissen stets zu faszinieren. Gekonnt vermischt er den lockeren Ton eines Kumpels, der einem am Lagerfeuer Geschichten erzählt, mit der prazisen, wissenschaftlichen Erzählweise eines Akademikers, tut dies jedoch immer auf rhetorisch elegante Art und Weise. Dass er dabei fast schon nebenbei sämtliche Genregrenzen missachtet und einreißt, um alte Themen neu und irritierend ungezügelt umzusetzen, macht ihn einzigartig. Seine Geschichten schwanken zwischen blutigem Horror, Pornographie, Humor und Krimi.</p>
<p>Wer STEPHEN KINGS Kurzgeschichtensammlung NACHTSCHICHT mochte, sollte mal einen Blick riskieren.</p>
[xrr rating=9.5/10]
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