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Happy Birthday “ALIEN”

 

Aliens-RipleyAlles Gute zum Geburtstag, Alien. Heute wirst du genau 35 Jahre alt. Ein stolzes Alter. Und erinnerst du dich noch, wieviel Angst die Leute hatten, als sie dich damals im Kino besuchten?

 

Und das hatten sie tatsächlich. Bis dato gab es keinen Film wie ALIEN. Ob die Special Effects oder der Blutfaktor, das hatten die Zuschauer weltweit so noch nicht gesehen. Und vergessen soll dabei auch nicht bleiben, dass Heroine Ellen Ripley, dargestellt von Sigourney Weaver, eine der ersten erfolgreichen Frauen im Actiongenre waren. Gott sei Dank setzte sich Regisseur Ridley Scott gegen das Produktionsstudio durch, die, wie gewohnt, lieber einen männlichen Helden in der Hauptrolle sehen wollten.

 

H.R. Giger mit Schauspieler Boljaji Badejo im Ganzkörperkostüm.

H.R. Giger mit Schauspieler Boljaji Badejo im Ganzkörperkostüm.

Besonders zu erwähnen ist dieses Jubiläum natürlich auch anlässlich des leider kürzlich von uns gegangen Künstlers H.R. Giger, der für das Aussehen des ikonischen Aliens verantwortlich war. “Starbeast” (Sternenbestie), wie der Film zuerst eigentlich heißen sollte, wäre nichts ohne das reptiliengleiche Monster mit dem humanoiden Körper und dem tödlichen, säure-ähnlichen Blut. Schade, dass Giger nicht mehr den Geburtstag mit seiner Schöpfung feiern konnte.

 

Gespielt wurde das Alien übrigens tatsächlich von einem Schauspieler, dem 2,18 m großen Bolaji Badejo, der in einem Ganzkörperanzug steckte. Einzig der Kopf war mit einem Mechanismus versehen, damit die bezahnte Zunge mit Karacho aus dem Rachen schießen konnte. Viele Szenen mussten allerdings aus dem letztendlichen Film gestrichen werden, da sie, laut Ridley Scott, doch zu sehr nach einem Menschen in Kostüm und verdammt lächerlich aussahen. Der 116 Minuten lange Film umfasste so ursprünglich ganze 192 Minuten. Die lange Fassung wurde aber noch nie veröffentlicht.

 

Bis heute gibt es vier ALIEN-Filme, zwei “ALIEN VS PREDATOR”, in dem das Alien auf den Predator aus dem gleichnamigen Filmen trifft und zeigt, dass beide Filme nicht nur im gleichen Universum spielen, sondern dass das Schicksal beider Spezies eng miteinander verwoben ist, sowie “PROMETHEUS“, das eine eigene Geschichte zeigt, die allerdings auch im Alien-Universum spielt.

 

alien vs predator

Zwei die sich gut verstehen: Das Alien und der Predator.

Zum 20-Jährigen Jubiläum, 1999, erschien ein Director’s Cut, das hier eher als “Wunschversion des Regisseurs” zu verstehen sein soll, ist sogar eine Minute kürzer als die Kinoversion, da einige Szenen ergänzt, andere überarbeitet, aber auch einige herausgeschnitten wurden. Ridley Scott äußerte sich kurz darauf dazu, dass dies einzig zu Marketingzwecken geschehen sei und seine “Idealvorstellung” des Films die Kinoversion sei.

 

Am 26. November erschien das “ALIEN” dann endlich auch auf BluRay, in Form einer “Alien Anthology“. Alle vier Filme sind darin als Original- und Alternativfassung vorhanden. Dazu sechs Discs mit über 60 Stunden Bonusmaterial. Ein Leckerlie für den passionierten ALIEN Fan.

 

Wir wünschen dem Film und den Machern alles Gute zum Geburtstag und sind dankbar, dass wir so ein ikonisches Stück in unserer Filmgeschichte vorfinden können. Auf weitere 35 Jahre, in denen du die Menschen in Angst und Schrecken versetzt!

 

Der Original-Trailer zu ALIEN aus dem Jahr 1979:

 

 

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Geschrieben von Rinn Gomory | Specials

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