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Unsere Wertung
7.0
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FEAR 3

FEAR ist wohl einer der bekanntesten Ego-Shooter mit Gruselelementen. Bei der Serie konnte vorallem das erste Spiel punkten. Wenn man sich jedoch das zweite FEAR unter die Lupe nimmt, dann fällt auf, dass der Horror, sowie der Shooter nicht überzeugen konnten. Nun wird man nochmal auf die Probe gestellt, oder eher FEAR?

Diesmal darf der Spieler wieder mit Point Man aus dem ersten Teil kämpfen. Dabei wird man ständig von seinem Bruder Fettel begleitet, den man ebenfalls spielen kann, wenn man das Spiel durch hat. Fettel tritt ohne Waffen in den Kampf, er besitzt “lediglich” seine kinetischen Kräfte, die es ihm z.B, ermöglichen in andere Körper zu schlüpfen.  Die Brüder haben das gleiche Ziel, jedoch andere Absichten. Ihre Mutter bekommt ein Kind und das soll vernichtet werden oder doch nicht? Die Story ist nicht einfach zu verstehen, vorallem nicht für Neueinsteiger. Viel vermischt sich aus den beiden Vorgängern.

 

Leider hat der Grusel den weiten Weg nicht überstanden. Angst bekommt man so gut wie fast nie. Erschrecken tut man sich auch nicht mehr. Zwar ist die Atmoshäre zum Teil furchteinflößend, aber wirklich überzeugen kann diese auch nicht. Nun, ab und zu kommt man schon zum schwitzen, wenn durchgedrehte Bewohner oder Monster auf einen stürmen. Da muss schnell reagiert werden und falls man eine kleine Hilfe brauch, da hilft die gebliebene Zeitlupenfunktion.

Ein Plus gibt es für die KI. Die Armacham-Soldaten sind um einiges schlauer geworden, als im zweiten FEAR. So versuchen sie diesmal den Spieler von hinten zu überraschen, werfen gezielt Granaten und suchen Deckung. Leider laufen sie dabei manchmal einfach auf den Charakter zu, sodass man diese mit links ausschalten kann. Im Kampf gegen Armacham, kann man ebenfalls an jeder denkbaren Stelle in Deckung gehen. Doch sollte man darauf achten, sich hinter einem resistenten Stoff  zu verschanzen, sonst ist die Deckung bald duchschoßen und der Schutz weg.
Anders läuft es bei den irren Einwohnern von Fairpoint. Diese haben es wohl nicht mit dem Fernkampf, sie stürmen auf den Spieler zu und dabei sollte man flink und genau sein. Eine Shotgun ist dafür der perfekte Waffe, aber auch nur bei den Einwohnern ohne Sprengstoffwesten. Bei denen sollte gezielt mit Pistole, Sturmgewehr etc. geschossen werden.

Wie erwartet, bleibt wieder in der deutsche Fassung das Blut weg. Da kann man sein vollständiges Magazin auf die Gegner ballern und kein Spritzer ist zu sehen. So ist es nicht möglich wie bei DEAD SPACE die Feinde zu zerstückeln – bei der geschnittenen Version. Uncut siehts wieder ganz anders aus. Dort kann man Gliedmaßen abschießen, wie natürlich auch den ganzen Körper in tausend Stücke fetzen. Zu empfehlen: Uncut vor Cut.

Bei der Grafik gibt es genauso Mängel. Auf die ferne sieht das Bild zwar gut aus, aber bei näherem Betrachten erkennt man, dass die Texturen nicht besonders scharf sind. Wo die Grafik ihren Schwachpunkt hat ist der Sound wenigstens gut gelungen. Vorallem dadurch ist die Atmosphäre gut.

FEAR 3 bittet einen Koop & Multiplayer an. Die Kapagne kann man als Fettel und Pointman spielen, also im Team. Doch muss man zuvor die einzelnen Abschnitte selbst meistern. Zu dem gibt es noch den Multiplayer mit 4 verschiedenen Spielmodi. Einer dieser Modi ist Wehen, bei dem man sich gegen immer stärkere Angriffswellen wehren muss.

Fazit: Um ehrlich zu sein, wollte ich mir FEAR 3 nicht kaufen. Wenn man sich umhört, hört man ja nicht alzu gutes von FEAR 3. Und das muss ich bestätigen, wenn es um Grusel geht. Ansonsten macht das Spiel unheimlichen Spaß. Wer einen Ego-Shooter im düsteren Stil sucht, ist mit diesem Spiel gut bedient. Leider gibt es zu wenig Waffen. Zwar ist jede Klasse vorhanden, aber eben nur ein bis zwei Waffen. Mir hat gut gefallen,dass es viele Erfolge zum freischalten gibt. Dazu bietet das Spiel auch Stufenaufstiege, womit sich die Eigenschaft des Charakters verbessert.

 

Wertung

 

Grafik 8 Punkte
Atmosphäre  7,5 Punkte
Grusel  4 Punkte
Sound  8 Punkte
Bedienung  9 Punkte
KI  8 Punkte
Handlung  7 Punkte
Sonstiges  8 Punkte

7 Punkte, da FEAR ja eigentlich ein Horror Shooter sein sollte.

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Geschrieben von Evan | Horror Allgemein

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