z

Evil Dead (2013)

: Shiloh Fernandez, Jane Levy, Jessica Lucas, Lou Taylor Pucci, Eizabeth Blackmore
: Fede Alvarez
: Fede Alvarez
: 91 Minuten
: 18
: 24.09.2013
: Sony Pictures
: USA
Unsere Wertung
4.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
43 votes
7.5
z
Unsere Wertung
0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
0 votes
0.0

Evil Dead (2013)

vlcsnap-2013-07-08-01h37m39s162Ein dunkles Kellerverlies im Wald, dürftiger Kerzenschein. Eine Reihe Gestalten steht um einen Marterpfahl, an den eine junge Frau gebunden ist. Sie schreit in Schmerzensqualen, fleht um Verschonung. Immer wieder liest eine zerzauste Frau laut aus einem mysteriösen, in Leder gebundenem Buch vor. Dann ein Mann mit Brille, des Mädchens Vater. Er übergießt sie schweren Herzens mit Benzin, die Tochter schreit weiter, doch plötzlich – eine Dämonenfratze offenbart ihr wahres Gesicht, stößt Todesdrohungen gegen alle Anwesenden aus. Das Feuer aus einem Streichholz entzündet den Leib, der Geruch von versengendem Fleisch will einem in die Nase steigen – dann ein von den Worten “I love you, baby!” begleiteter Schuss aus der Schrotflinte, CUT!

vlcsnap-2013-07-08-02h48m56s219

Einige Jahre später treffen sich David (Shiloh Fernandez), seine Schwester Mia (Jane Levy), deren Freunde Olivia (Jessica Lucas) und Eric (Lou Taylor Pucci) sowie David’s neue Freundin Natalie (Elizabeth Blackmore) in genau derselben Holzhütte im Wald, um Mia bei ihrem bevorstehenden Heroinentzug zu unterstützen. Doch die vergangene Überdosis, die sie beinahe umgebracht hätte, hält Mia natürlich immer noch nicht davon ab, sich weiterhin ihrer Droge hingeben zu wollen und so offenbaren sich ihr schon nach kurzer Zeit seltsame Erscheinungen, die auf den ersten Blick als Halluzinationen abgetan werden. Eric und David begeben sich währendessen in den anfangs versteckten Keller der Hütte, um dem Ursprung eines verwesungsartigen Gestanks nachzugehen. Dort finden sie ein in Haut eingebundenes, durch Stacheldraht versiegeltes Buch, das Naturom Demonto, gespickt mit spiritistischen Zeichen und Symbolen sowie eindeutigen Warnhinweisen. Trotz allem liest Eric die versteckten, magischen Worte vor und erweckt das pure Böse wieder zum Leben, was zu allererst die mittlerweile in Panik geflohene Mia zu spüren bekommt, als sie sich nach einem durch Unachtsamkeit verschuldeten Autounfall anstatt auf der Flucht auf einmal in den Fängen eines lebendig gewordenen Dornenbuschs wiederfindet. Dieser Dämon muss sich nun 5 Seelen einverleiben, damit der Himmel wieder blutet und das Böse aus der Hölle empor steigen kann …

vlcsnap-2013-07-08-03h14m52s186

Evil Dead, das Original von 1981, eine Institution des Horrorfilmgenres, begeisterte damals wie heute die Zuschauerschaft. Bis heute ist der Film hierzulande nicht legal erhältlich, 2009 fand die Folgeindizierung durch die BPjM statt. Jetzt, im Jahre 2013, haben sich Regisseur Fede Alvarez und der ehemalige Star der Filmreihe Bruce Campbell sowie Special-Effects-Meister Sam Raimi (beide als Produzenten) auf die Mission begeben, dem Kultstreifen inform eines Hommage-Remakes zu noch mehr Berühmtheit zu verhelfen.

Dies dürfte den Dreien gelungen sein, denn nach dem Genuss dieses Aufgusses dürfte der geneigte Horrormaniac mit Genuss an seiner, sofern vorhandenen, Tanz der Teufel-Videokassette lecken und Senor Alvarez’ Bluray mit Schwung in den dunklen Wald hinaus befördern.

vlcsnap-2013-07-08-03h20m42s103

Evil Dead (2013) und The Evil Dead (1981) haben nicht nur per Trailer und Videoclips so einiges gemeinsam. Es reisen jeweils 5 junge Leute (3 Frauen, 2 Männer) in eine gammlige Waldhütte, dort wird das sog. Necronomicon gefunden, die Attraktivste der Damen ist deer erste Wirt des Dämons, dieser dezimiert nach und nach die Reihen, der Wald beginnt zu leben, eine Kettensäge kommt zum Einsatz, der Ursprungswirt kommt in das Kellerverlies und so weiter …So weit, so schlecht die handlungstechnischen Übereinstimmungen. Doch was der mit Liebe zum Handwerk mit damals beachtlichen Kamerafahrten, Spezialeffekten, Schockmomenten und atmosphärischen Schmankerln produzierte Ur-Film richtig gemacht hat, versaut die Wiederauflage komplett. Hier ist nichts, aber auch gar nichts vom B-Movie-Charme aus dem ’81er-Film zu spüren.

Hatte man damals Campbell und seine Mitstreiter nach und nach kennen gelernt, drückt Alvarez hier zeittypisch von Beginn an aufs Gas und präsentiert einem so eine Handvoll seelenloser, völlig austauschbarer Charaktere ohne Glanz oder besondere Merkmale. Selbst das Aufgebot der absurdesten Slasher-Verbrechen konnte in diesem Punkt zumindest in Bezug auf die Skurrilität oder die Eigenart der verwendeten Figuren Boden gut machen – froh war man dennoch, dass sie gekillt wurden. Es gibt keinen coolen, der Verzweiflung und dem Wahn verfallenen Hauptstar mit markigen Sprüchen, keine der Besessenen aus Der Exorzist Konkurrenz machende Dämonenschlampe, keinen peinlichen Nerd, dem man den Tod geradezu brachial eigenhändig in den Schlund rammen will.

vlcsnap-2013-07-08-04h08m34s141

Weiters kommt es natürlich, wenn man für die Handlung nur einen (Haupt-)Schauplatz verwendet darauf an, diesen möglichst effektiv zu nutzen, vor allem im Horror-Bereich. In Sam Raimi‘s Original war der Wald beinahe noch bedrohlicher gewesen als die Hütte selbst, überall lauerten verborgene Gefahren, die jederzeit einen der draußen Stehenden heimsuchen konnte, inklusive der legendären Vergewaltigung der Cheryl durch die Dornenbüsche natürlich, deren Pendant im aktuell vorliegenden Werk einfach nur eine verdammte Schande ist – gemessen am Versuch der Aufarbeitung prägnanter Szenen ist gerade die eben Genannte einfach nur symbolisch für die komplette verkorkste Beziehung zwischen Original und Remake.

Hinzu kommen total hirnverbrannte Aktionen, die bei einer Neuinterpretation mit Hommage-Charakter einfach nicht vorkommen dürfen. Lebendig begrabene Dämonenwirte werden per MacGyver-artig zusammen gebasteltem Defibrillator wieder belebt und sind fortan frei – what.the.fuck? Ein Hund wird vom ultimativen Bösen mit einem spitzen Gegenstand ins Jenseits befördert – what does that have to do with anything?! Die Brücke in die Freiheit ist wegen des durch ein paar Stunden anhaltenden Dauerregens überflutet und steht somit einer unsichtbaren Wand auf der Bergstraße gegenüber – dafuq did I just see?

vlcsnap-2013-07-08-03h38m54s21

Zu allem Überfluss fragt man sich auf jeden Fall nach der Sichtung dieses Hollywood-Hochglanz-Kotzgewirrs mit einem Budget von 18 Mio. US-Dollar, was sich Schöpfer Mr Raimi nur wirklich dabei gedacht hat. Vor allem, da sich der Meister der Effekte auch hier wieder für selbige inklusive der Maske verantwortlich zeigte. Denn die Figuren sehen nach der Transformation zum von Dämonen Dominierten schlichtweg beschissen langweilig aus, selbst Sadako aus den Ringu-Filmen versprühte da schon mehr bedrohliche Bösartigkeit.

Ich persönlich weiß nicht, warum eben genannter Urvater dieses Mal nicht auf dem Regiestuhl Platz genommen hatte, sei’s drum, das Drehbuch war auch schon vor der Umsetzung der Garant für einen inneren Reichsparteitag, wie man hier auf ganzen 103 Seiten nachlesen kann http://de.scribd.com/doc/118978101/evil-dead

vlcsnap-2013-07-08-01h40m29s157

Was nach diesem meinem Resümee vom zerfleischten Remake des Evil Dead noch bleibt, kann man getrost als Vergewaltigung am Original, mit dem der Streifen nur Rahmenhandlung, hinter den Kulissen Beteiligte und den prestigträchtigen Namen gemein hat, bezeichnen.

Möge der blutige Regen niemals seine Spuren auf der am besten tief vergrabenen, mit einer Handvoll mühselig vergossener Hollywood-Wannabe-Schweißtropfen benetzten Neuauflage eines der besten, blutigsten und abgedrehtesten Horrorschocker der Geschichte hinterlassen und diese jemals wieder zum Leben erwecken.

Evil Dead (2013), 7.5 out of 10 based on 43 ratings

Ähnliche Beiträge:

  • Keine ähnlichen Beiträge gefunden
Geschrieben von Autor | Reviews (Filme)

16 Kommentare

  1. rain
    08 Jul 2013, 9:27 am

    “Hier ist nichts, aber auch gar nichts vom B-Movie-Charme aus dem ’81er-Film zu spüren.”

    es hat ja auch keiner einen trashigen low-budget-streifen mit 17 millionen dollar produzieren wollen, sondern einen horrofilm in anlehnung an “evil dead”, der neue akzente setzt, neue dinge präsentiert und eine neue generation anspricht, ohne das original zu “verbrennen” – das ist das größte problem an diesem review: es kollidiert eine deplatzierte, viel zu affektiert-subjektive und wie ich finde auch recht naive erwartungshaltung mit der intention der macher vom film!

    letztlich zeigt dieser zitierte satz das überhaupt nicht verstanden wurde, was dieses remake ist, was dieses remake sein wollte, was am ende dazwischen für probleme tatsächlich auftauchen (natürlich gibts schwächen, aber greifbare, keine subjektiven weil fanboys nur vergleichen können) und was die macher im sinn hatten! es wird einem nur eine sehr fehlerhafte und vor allem auch unüberlegte eigene meinung aufgedrückt, die aus einem der besten, dreckigsten (im positiven sinne) und vor allem respektvollsten (vor dem original) horrorremakes überhaupt, einen unterdurchschnittlichen horrorfilm macht, wie sie täglich zu hunderten auf den markt geschwemmt werden…das ist “evil dead 2013” ganz einfach nicht!

    die vielen vergleiche zum durchgenudelten original, die bei einer neuinterpretation, die zwangsläufig andere, neue wege gehen MUSS um überhaupt sinn zu machen, sind total daneben; es findet mal wieder keine würdigung der handgemachten effekte statt, noch immer einer der wichtigsten aspekte in diesem film; der anspruch der hier an den tag gelegt wird, würde letztlich auch das original in sachen sinn und logik sprengen, was aber eh total deplatziert wäre, weil dies im splatter-subgenre noch nie von bedeutung war!

    weder das fazit, noch der holprige irrweg dorthin sind besonders brauchbar um tipps für oder gegen den film zu geben, einfach weil nicht richtig reflektiert wurde, der film, die intention der macher nichtmal im ansatz verstanden wurden! oder es wurde schon verstanden (das wort “neuinterpretation” taucht schon auf), aber eben nicht oder falsch berücksichtigt – machts auch nicht besser!

    nice try, eloquent geschrieben und so, DAS review, auf das ich auf dieser seite seit filmstart warte und was diese seite auch bräuchte, wenn sie sich schon “horrorpilot” nennt, ist mit diesen oberflächlichen, subjektiven, km-weit am film vorbeigeschriebenen hasstiraden leider auch noch nicht entstanden…

    es ist wirklich unnötig besonders spitzfinding sein zu wollen um zu verdeutlichen, wie super toll man doch das original findet und was man deswegen doch für ein szeneknner ist, also muss das remake auch genau so aussehen und sich so anfühlen wie das original, schafft es das nicht, kann es ja nur mies sein!

    wir lieben denke ich mal alle das original, dennoch ist platz für ein remake und weder verliert man persönlich an credits, noch macht man sich in diesem falle besonders unsympathisch wenn man mal das remake fair behandelt – indem man NULL auf die stärken vom film eingeht und alles nieder walzt um besonders selbstdarstellerisch-kritisch sein zu wollen als “horrormaniac”, und dabei die objektivität auf der strecke zu lassen, schließlich schreibt man hier nicht nur für sich, hilft keinem review!

    trust me, been there, done that!

    vielleicht schafft der nächste autor mal sich die wirklichen stärken vom film, aber auch die wirklichen schwächen vorzunehmen, fair zu analysieren mit den kontexten neuinterpretation, andere bedeutung, ohne dauer-vergleich zum original, würdigung der handgemachten effekte in der CGI-gegenwart usw, und ein fazit zu treffen, das dem film auch gerecht wird!

  2. JasonBlood
    08 Jul 2013, 10:19 am

    Klaro st die alte version Kult.
    Aber sind wir mal ehrlich, in Zeiten von Martyrs, Serbian Film, Frontiers und co kommt einem der alte Evil Dead lange nicht mehr so hart, düster und beunruhigend vor wie es zu damaligen zeiten war.
    Ich denke es hat viel mit glorifizierung eines alten Kults zu tun.
    Ich mag die neue und die alte verfilmung

  3. Ashley
    08 Jul 2013, 12:02 pm

    Danke Rain, du sprichst mir aus der Seele und vielleicht solltest du hier schreiben.
    Der gute Johnny hat nämlich von seinem Job keine Ahnung und verliert sich in selbstverliebtem Gerede ohne auch nur den Versuch von Objektivität.

    Auch Jason kann ich zustimmen, es gibt keinen, der einem verbietet, beide Filme gut zu finden.

  4. Johnny
    08 Jul 2013, 1:03 pm

    erst mal danke für die konstruktive kritik, genau wegen so was schreibe ich (u.a. reviews)! ein “danke, tolles review, weiter machen” geht zwar runter wie öl, geht aber auch viel schneller unter.

    ich schreibe hier weder warnungen noch empfehlungen, sondern meine eigenen auffassungen und gefühle beim und nach dem sichten. und interpretiere ich das dargebotene anders als die masse oder unterscheidet sich meine meinung von der euren, dann ist das verdammt noch mal so. es gibt unmengen an seiten, wo man reviews von leuten zu filmen lesen kann und es wird immer auch eine persönliche meinung enthalten sein, warum sonst entschließt man sich sonst hauptsächlich, ein review zu verfassen? und ich finde es hier mehr als anmaßend, mir zu unterstellen, ich hätte keine ahnung von meinem job oder von der materie, denn das ist einfach leeres gekeife, das ebenso wenig zur sache beiträgt wie in euren augen das review! ich empfehle an dieser stelle einfach mal denjenigen, die sich hier aufmanteln, es entweder besser zu machen oder sich fortan an profis zu halten, die die filme eher sichten, um danach ihren dung im feuilleton abzulassen!
    das ziel sind diskussionen, ich schreibe hier keine börsennews oder kriegsberichte. ich will erreichen, dass sich der kritische leser mit dem review selbst auseinandersetzt und hauptsächlich natürlich sich nicht meine meinung aufhalsen lässt, sondern beide werke sichtet, jedes für sich selbst betrachtet!

    so oder so, rain, mich würde brennend ein review deinerseits interessieren, am besten gleich zum hier besprochenen film! es steht dir auch jederzeit frei, dich mit einer “bewerbung” an den betreiber der seite zu wenden, ernsthaft! wenn du dich schon über mangelnde qualität hier beschwerst, wäre es doch nur konsequent, gleich selbst aktiv mitzuwirken – wer weiß, mglw. wärst du eine bereicherung?

  5. Freddy
    08 Jul 2013, 2:11 pm

    Ich hab den Film noch nicht gesehen (also das Remake), werds aber heute Abend nachholen. Kritik sollte immer konstruktiv sein, nicht nach dem Motto ,,dein Review ist der groesste Dreck und du auch”, man kann es eh nicht allen Recht machen, jeder hat einen anderen Geschmack. 🙂 Johnny lass Dich nicht ärgern und mach weiter 🙂 Objektiv betrachtet hört sich das Review ziemlich ,,schlecht bewertet” an, ich kann dann nur hoffen, dass der Film mich vielleicht doch überrascht, hoffentlich im positiven Sinne ^^

  6. crowley
    08 Jul 2013, 4:54 pm

    Hatte die Redaktion dem Film nicht ursprünglich 8,0 gegeben?

  7. Johnny
    08 Jul 2013, 6:08 pm

    ach, ärgern …ein rezensent lebt von guter und schlechter kritik, auch wenn er selbst ein kritiker ist! und auch wenn mir dieser anmaßende ton gehörig auf den sack geht, versuche ich HP zuliebe sachlich zu bleiben, an anderer stelle könnte meine reaktion durchaus anders aussehen!

    denn was viele gerne vergessen, ist, dass wir hier alle keine profis sind, sondern einfach filmfreaks, die zeit und arbeit investieren, um der “community” was zu geben! und das ohne lohn – der einzige lohn ist der spaß am schreiben und die mitarbeit an der “community” und am besten ist es dann, wenn von seiten der leser ein feedback kommt, ob nun gut oder schlecht ist scheißegal! ich lasse auch jedem seine meinung zu film x oder einem meiner reviews, nur lässt sich immer leicht reden, solange man nicht beweisen kann, dass man dazu imstande ist, die kritisierte leistung zu toppen!

  8. Dex
    08 Jul 2013, 9:00 pm

    War eigentlich ein sehr gutes Remake, doch lies es leider Spannung missen. Und wie immer nur Hochglanz-Schauspieler.. Das Original is einfach nicht zu schlagen! Zur Unterhaltung reichte aus und zweimal anschauen kann man ihn auch.

  9. Maynard Morrissey
    08 Jul 2013, 9:00 pm

    Kann diesem Review größtenteils nur zustimmen. Definitiv eine unsinnige Vergewaltigung des unschlagbaren Originals.

  10. Laura
    08 Jul 2013, 10:50 pm

    Hm, hab das original nicht gesehen, fand aber den 2013 so schon grausam daneben, allem voran die unfassbar bekloppten dialoge, die so merkbar gewollt emotionen hervorrufen sollten “…als mum gestorben ist” kommt gefühlt in jedem satz von der drogenollen und ihrem bruder vor.
    Wenn man sagt, man muss die dialoge für einen horrorfilm ja auch nicht so austüfteln bleiben da trotzdem noch handlungsstücke die eher schon unfreiwillig komisch anstatt gruselig sind…naja!

    Scheint aber eher die meinung von wenigen zu sein, macht mich daher ganz froh ne review zu lesen, die sagt was ich denke!

  11. BoB
    13 Jul 2013, 12:02 am

    Das einzige was bei mir im Hirn haften blieb,war die Blutregenszene und die doch etwas seltsame Soundkulisse an einigen Stellen.

    Ich musste öfters lachen als ich diese Sirenensounds hörte,da ich den Zusammenhang zwischen Bild und Ton einfach nicht in der Gänze erfassen konnte.

    Sonst,nunja,solides Filmmaterial ohne bleibenden Nachhall.

    5 von 5 Punkten auf meiner Skala.

    Das Böse sah mir persönlich nicht böse genug aus.

  12. S. B. Y. K.
    20 Jul 2013, 7:20 pm

    Wahrlich ein gelungenes Review,
    jedoch habe ich da gewissermaßen subjektive Belangen,
    die ich nicht derartig ansehe, wie du es hier tatest.

    Ich kenne das Original nicht und kann mir gewiss vorstellen,
    das Zuschauer des einstigen Filmes ihre Enttäuschungen nach Zurschaustellung dieses Streifens über sich ergehen mussten.
    Als ich den Film sah,
    musste ich aber sagen, dass er mir in seiner Art und Weise wirklich zusagte und als durchaus empfehlenswert anzusehen ist.

    Dieser Opus ist in meinen Augen ein brutal-blutiger, vor absurder Gewalttätigkeit und infernalischer Grausamkeit strotzender und in dämonisch-luziferischer Hinsicht einzigartiger Film, bei dem man annehmen könnte, er wäre für kaltblütige Psychopathen oder geisteskranke Mörder gemacht.

  13. Johnny
    23 Jul 2013, 7:48 am

    @ S. B. Y. K.: Ich empfehle dir auf jeden Fall, das Original mal zu sichten, ist Pflichtkost!

  14. Santos
    23 Jul 2013, 2:45 pm

    Schade, dieses Remake trift absolut nicht ins Ziel, wie man auch an der Userwertung erkennt hat der Verfasser hier einen subjektiv völlig anderen Geschmack als der übrige Durchschnitt.

    Ich fand den Film in puncto Splatter und Unwohlsein hervorragend. Das war einfach Tanz der Teufel ohne humoreske Einlagen. Während man das Original aufgrund der absoluten Überdrehtheit nicht ernst nehmen konnte(ist trotzdem einer meiner Lieblingsfilme), ist das Remake ein fingernagelkauerndes Spektakel. Man bekommt ohne Pause eingeschenkt, so dass selbst ich als Horrorjunkie(mehr als 3000 Filme nenne ich mein eigen)nach Minute 60 eine kleine Pause zum durchschnaufen einlegen musste.

    Grandioser Film, hier leider völlig falsch bewertet, während Cabin in the Woods mit 7 Punkten viel zu gut beurteilt wurde. In meinen Augen 9,5 Punkte für Evil Dead und höchstens 3-4 Punkte für den absolut langweiligen CotD….

  15. Santos
    23 Jul 2013, 3:02 pm

    PS.Sorry, meinte den amateurhaften Cabin of the Dead, nicht Cabin in the Woods, der passabel war aber mit 10 Punkten auch deutlich überbewertet…, meine Meinung…, ansonsten bin ich mit Eurer Seite zufrieden,so hat man eine Alternative um im Horrorfilmgenre up to date zu bleiben und Meinungen zu neuen Filmen einzuholen…

  16. Horrorprofi
    31 Jul 2013, 10:01 pm

    Das Original ist gut, wird zum Ende hin jedoch zu trashig und comicartig komisch (im negativen Sinne). Das Remake von Evil Dead ist auf jeden Fall sehenswert.

Schreibe ein Kommentar