dream house

Dream House (2011)

: Daniel Craig, Naomi Watts, Rachel Weisz
: Jim Sheridan
: David Loucka
: ca. 88 min
: ab 16
: 26.10.2012 (DVD)
: Universum Film GmbH
: USA
Unsere Wertung
7.0
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6.8
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Dream House (2011)

Verleger Will kündigt seinen Job in New York um mit seiner Frau und den beiden Töchtern ins idyllische neue Zuhause in New England zu ziehen. Schon bald stellt die Familie fest, dass dort etwas nicht stimmt: Jugendliche feiern makabre Partys im Keller, ein Fremder treibt sich auf dem Grundstück herum und die Nachbarin von gegenüber scheint ebenfalls seltsam.
Als sie herausfinden, dass in dem Haus vor einigen Jahren eine blutige Familientragödie stattfand, sind die neuen Besitzer geschockt, doch der größte Schrecken steht ihnen noch bevor.

Naomi Watts (THE RING), Rachel Weisz (DIE MUMIE) und Daniel Craig (SKYFALL) sind die drei großen Namen des Streifens und sicher auch der Hauptgrund, warum der Film, der ohne viel Bombast auskommt, doch ein stolzes Budget von über 50 Mio-$ ausweist. Dafür bekommt man aber eben auch solide Schauspieler. Zwar bleibt Weisz neben den anderen insgesamt etwas blass, dass sie und Kollege Craig seit dem Dreh ein Paar sind, lässt sich in den Szenen, die familiäre Harmonie ausstrahlen, aber gut erkennen.

Bei dieser Besetzung sollte natürlich niemand ein hyperbrutales Splatterfest erwarten, das will DREAM HOUSE aber auch gar nicht sein, sondern setzt stattdessen auf Atmosphäre, Story und dezenten Grusel. Unterm Strich ist der Film ein Mystery-Thriller, der aber auch andere Genres anreißt und ganz gut von seiner Stimmung lebt. Die Story bewegt sich glücklicherweise abseits der üblichen Haunted House – Filme, wobei die ganz großen Wiedererkennungsmomente fehlen.

Achtung, ab hier folgen SPOILER:
Die größte Überraschung erlebt der Zuschauer etwa zur Mitte des Films, wenn er erfährt, dass Will selbst seine Familie umgebracht haben soll und nun in einer Mischung aus Fantasie, Realität und Geisterwelt lebt. Grundsätzlich ist dieser Einfall, der das bis hierhin gesehene auf den Kopf stellt nicht mehr neu. Filme wie THE SIXTH SENSE, THE OTHERS, SHUTTER ISLAND oder THE WARD bedienten sich vergleichbarer Pointen, platzierten diese aber stets im Finale und ließen den Zuschauer mit diesem Twist zurück.
Nicht nur ist DREAM HOUSE deutlich früher dran -was die sich allmählich abnutzende Idee wieder auffrischt- sondern zeigt uns in der zweiten Filmhälfte, wie der betroffene mit diesem Wissen umgeht. Dabei ist positiv hervorzuheben, dass es nicht eine absolute Wahrheit zu geben scheint, sondern sich (Wunsch-)Traum, Wahnsinn und Übersinnliches mit dem kalten Hier und Jetzt vermengen.

Sicher, der eine oder andere Augenblick wirkt konstruiert, trotzdem empfiehlt es sich den Film auch ein zweites Mal zu sehen, um die Hinweise auf die Wende zu finden.
Fazit: Ansehnliche Variante eines bekannten Themas.

Achtung: auch der Trailer enthält Spoiler!

Dream House (2011), 6.8 out of 10 based on 5 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

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