devil's due

Devils Due (2014)

: Allison Miller, Zach Gilford, Sam Anderson, Roger Payano, Vanessa Ray
: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett
: Lindsay Devlin
: 89 Min
: 16
: 2014
: Fox Deutschland
: USA
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Devils Due (2014)

devil's due samSamantha (Allison Miller – BLOOD: THE LAST VAMPIRE) und Zach (Zach Gilford – RISE, THE LAST WINTER) könnten glücklicher nicht  sein. Das frisch verheiratet Paar hat eine liebende Familie, ein eigenes Haus und verbringen ihre Flitterwochen in der herrlichen Dominikanischen Republik. Ihre letzte Nacht dort feiern sie auf einer dubiosen Party, auf die sie ein noch dubioserer Taxifahrer (Roger Payano), mitgenommen hat. Zach nimmt alles auf einer Videokamera auf und obwohl diese ausgeschaltet wird, als die Party richtig wild wird, schnappt sie einige verwirrende Bilder auf, die mit merkwürdigem Sprachgesang und ominösen Lichtern zu tun hat. Nichts, was einem der beiden vorerst auffällt.
Das Glückt scheint perfekt, als kurz nach den Flitterwochen herauskommt, dass Samantha schwanger ist. Doch ein Schatten legt sich über ihr perfektes Leben, als sich Samanthas Wesen langsam aber sicher verändert. Eine Tatsache, die mit ihrem von Tag zu Tag wachsenden Bauch zusammenzuhängen scheint.

 

Bei DEVILS DUE handelt es sich, wie es ja gerade in Mode ist, um einen Found Footage Film. Das typische Merkmal, überwiegend unbekannte Gesichter zu nehmen, wurde hier zur Seite geschoben und wartet mit (mehr oder weniger) bekannten Schauspielern auf. Auch das typische Gewackel der Handkamera hält sich deutlich in Grenzen, auch wenn die Umstände, warum immer eine Kamera in der Nähe ist, mehr als fragwürdig ist. (Familien-Cam, Überwachungskamera, etc…)

 

devils-due-priestLeider kommen die schaurigen Momente deutlich zu kurz, dafür sieht man aber immer das panische Gesicht eines der beiden Protagonisten. Wirklich neues bekommt man dabei auch nicht präsentiert. Zugegeben, gerade die Szene in der Kirche mit dem starrenden Pastor hat etwas surreales, aber ob die toten Tiere im Wald oder die Kinder, die Verstecken spielen, hat man so schon gesehen.

 

Ob es an der deutschen Synchronisation lag, aber besonders Hauptdarstellerin Allison Miller ging mir irgendwann gehörig auf die Nerven und ihre riesige Familie konnte ich nicht auseinander halten. Zu viele Menschen, die zu wenig Screentime hatten. Das ist nicht wirklich schlimm, aber ich fragte mich an Ende dann doch wer zum Geier “Suzie” ist und was sie in dem Haus zu suchen hat. Dazu wirkten einige Szenen deutlich fehlt am Platz und als hätte man sie nachträglich noch hinzugefügt, um den Film länger zu machen.

 

Meiner Ansicht nach kann DEVILS DUE nicht mit einem PARANORMAL ACTIVITY mithalten – wobei sich auch hier die Geister scheiden können. Am Unheimlichsten mag, gerade für Frauen, die Tatsache sein, dass nicht nur ein fremdes Wesen in Samanthas Bauch heranwächst, sondern auch noch eines, dass ihr, auf kurz oder lang, schaden kann. Die schmerzhaft anzusehenden Ausbeulungen des schwangeren Bauches tun ihr übriges.

 

devil's due bauchZum Ende dann kommt der Film noch mal richtig in Fahrt und rettet damit einiges. Schade, dass diese Dynamik nicht für den Rest des Streifens gereicht hat.

 

Übrig bleibt ein sauberer, braver Hollywoodfilm, der auf den Found-Footage-Zug mit aufspringt und mitspielen möchte.

 

Fazit: Muss man nicht gesehen haben, vor allem nicht im Kino. Für einen gruseligen Filmabend bei dunklem Licht aber durchaus zu empfehlen.

Regie führten Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett (beide V/H/S – Segment “10/ 31/98”), was  besonders zu merken ist bei der Wald-Szene mit den Jugendlichen, die die toten Tiere finden.

 

DEVILS DUE läuft seit dem 8. Mai 2014 in den deutschen Kinos.

 

 

 

Devils Due (2014), 4.2 out of 10 based on 6 ratings

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Geschrieben von Rinn Gomory | Reviews (Filme)

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