Dead Snow (Død snø)
Hallo Leser,
vorab, das Vorwort stammt von Mick, die Zusammenfassung vom Horrorpiloten.
Vorwort:
Inzwischen scheint es so, als könne jedes Land bessere Horrorfilme hervorbringen als die Filmnation USA.
Egal ob die japanischen Ring-Filme, die Spanier mit [Rec], die Franzosen mit High Tension oder Martyrs oder die Briten mit Descent oder Shaun of the Dead.
Mit Dead Snow verschwindet nun auch Norwegen als weißer Fleck auf der Horrorlandkarte.Der ganz große Wurf ist der Film nicht geworden, aber vermutlich war der Anspruch auch eher eine Verbeugung vorden Klassikern wie Brain Dead, Tanz der Teufel etc, die im Film teils namentlich, teils durch Anspielungen Erwähnung finden.
Dieser Umstand macht Dead Snow sympathisch und kurzweilig, da schnell klar ist, dass er sich selbst nicht allzu ernst nimmt.
Die Idee z.B. seine Helden in eine entlegene Hütte zu schicken, ist alles andere als neu, jegliche Kritik wird aber im Keim erstickt, da genau dieser Umstand zu Beginn des Films angesprochen wird.
Etwas aus der Mode gekommen war es, die deutschen als Filmbösewichte einzusetzen. Die erleben nun ein starkes Comeback und was ist böser als ein deutscher Zombie-Nazi?
Dead Snow ist kein Film über den man sich Gedanken machen sollte. Wer sich fragt wie sich 5-6 Untote auf offenem Feld anschleichen können und auf raffinierte Handlungsstränge oder Dialoge hofft, wird unweigerlich enttäuscht.
Ob man in den untoten Nazis eine Anspielung auf das blinde Gehorsam im dritten Reich sehen will, bleibt jedem selbst überlassen, es darf aber zumindest angezweifelt werden, dass der Film mehr als nackte Unterhaltung transportieren will.
Wer hingegen seinen intellektuellen Anspruch für 90 min ablegen und (auch größere Mengen) Blut sehen kann, sollte einen kurzweiligen Trip in die norwegischen Berge geniessen.
Zusammenfassung:
Der Film ist aus dem Jahr 2009 und ist eine Norwegische Produktion vom Regisseur Tommy Wirkola, Produzent ist Harald Zwart.
Der Film setzt in einer wilden Verfolgunsjagd mitten in den verschneiten Norwegischen Bergen ein. Zu sehen ist eine Frau, die vor irgendetwas flüchtet, was in dieser Nacht hinter ihr her zu sein scheint. Ein Ende findet die Verfolgunsjagd zwischen einigen Bäumen, mit einer Leiche. Die Frau ist ihren Verfolgern nicht entkommen.
Erneut setzt der Film dann ein, wie eine Gruppe Midizinstudenten auf dem Weg in die Norwegischen Berge ist. Sie haben einen Kurzurlaub dort, in der Bloghütte der Freundin eines Mitreisenden, geplant. Für den einen mit Schneemobil, für die anderen zu Fuß geht es dann von dem Autostellplatz Richtung Holzhütte. Dort angekommen richtet man sich gemütlich ein und bereitet sich auf die erste Nacht vor. Am Abend stößt ein Wanderer auf die Hütte und deren Bewohner und warnt die Studenten. Zu Zeiten des zweiten Weltkriegs waren diese Berge zuflucht von den Deutschen Nazis, die diese Norwegische Gegend besetzt hatten. Als den Bewohnern das Treiben der Besatzung zu bunt wurde und das Fass zum überlaufen kam, wurden General Herzog und seine Leute von den Bewohnern mit allem, was sich als Waffe eignete und finden ließ, in die Berge vertrieben und wurden nicht wieder gesehen. Es heiße, dass sie ihr Unwesen dort noch immer treiben und dort versteckt leben, so der alte Mann. Nach Verkündigung dieser Nachricht verschwand der unheimliche Mann auch wieder aus der Hütte und setzte seine Wanderung fort. Die Studenten scherten sich nicht weiter um die Warnung, lachten den alten aus und feierten die erste wilde Partynacht. Dann macht der Film einen Schnitt und steigt bei dem alten Mann wieder ein, wie er in seinem Zelt liegt. Man sieht, wie er kurz darauf umgebracht wird. Hier macht der Film wieder einen Schnitt und setzt in der Nacht wieder ein. Der Freund der Besitzerin der Hütte hat einen Alptraum, wie seine Freundin Blutend und schwerverletzt vor der Tür steht. Die Freundin ist die sportlichste von allen und wollte die Hütte in Verbindung mit einem mehrtägigen Skitrip anreisen. Dann wacht er auf und merkt, dass er nur geträumt hatte. Am Morgen bricht der Student jedoch mit dem Schneemobil auf, um seine Freundin zu suchen, da sie eigentlich schon längst hätte an der Hütte eintreffen müssen. Auf der Suche entdeckt der junge Mann ein eingeschneites Zelt, er schaut in dieses Zelt und findet den alten Mann, der die Studenten vorher noch gewarnt hatte tot und übel zugerichtet vor. Voller Panik flüchtet er und fällt auf der Flucht in eine Höhle unter dem Schnee. In dieser Höhle findet er Habgut der alten Nazis und auch eine Hakenkreuzflagge. Neben dem ganzen Krämpel leuchtet er dann auf den Kopf seiner Freundin, der dort auch herum liegt. Jetzt begegnet auch er erstmals diesen “Nazizombies” und wird aus der Höhle geprügelt. Es beginnt eine wilde Schlacht zwischen ihm und einigen uniformierten Kämpfern des 2. Weltkriegs. Auch in der Hütte hat sich in der Zeit einiges getan, einige der Gruppe fehlen und mussten ihrem Schicksal schon ins Auge sehen. Das Haus wird von den jungen Leuten verteidigt, was allerdings durch ein dummes Missgeschick misslingt. Die “Metzel” Phase in dem Film ist in vollem Gange. Die beiden Mädels rennen los zu den Autos um Hilfe zu holen, die Männer bleiben bei der Hütte. Dieses Massaka zieht sich jetzt über die zweite Hälfte des Films hin und lässt Vorschlaghammer, Kettensäge uvm. nicht aus. Das Ende ist mehr oder weniger überraschend und wendet sich in allerletzter Sekunde nochmal, jedoch möchte ich es euch nicht verraten, ihr sollt ja noch was vom Film haben.
Mein Empfinden/Bewertung:
Fange ich mal so an, ich habe nach neueren Filmen gesucht und DeadSnow gefunden. Alles was ich wusste, war, dass er in den Norwegischen Bergen spielt. Mehr nicht! Am Anfang sieht man immer diese Kreaturen aber man weiß nicht was es ist und was einen damit erwartet. Ich habe mich das ein oder andere mal wirklich übel erschrocken. Diese Spannung zieht sich auch recht lange hin, man wird das ein oder andere mal hübsch überrascht. Die ersten 45 Minuten ziehen sich so hin, dann geht es los mit dem Gemetzel. Wer von euch auf unrealistische Blutszenen steht, der wird an der zweiten Hälfte mehr Freude haben. Es werden Köpfe in der Mitte auseinander gerissen, Leute zerteilt und spielend leicht auseinander gerupft und mit einem Hammerschlag fliegen Köpfe wie beim Baseball. Für Leute die auf Spannung stehen, ist der erste Teil besser, so war es auch bei mir. Bis zur Hälfte hat sich immer mehr Aufgebaut und ich habe den Film geliebt, dann hat man die Zombies das erste mal gesehen, das Metzeln ging ab und schon nahm der Film natürlich an Spannung ab und beschränkte sich auch auf das Metzeln. Ich hätte gerne einen besseren Mix in der zweiten Hälfte gehabt. Der Film wurde in meinen Augen dann nurnoch schlechter umso länger er gedauert hat und hat sich sein gutes Bild was ich nach den ersten 45 Minuten von ihm hatte dann wieder versaut. Aber wie gesagt, das ist reine Geschmackssache! Was ich vielleicht noch ansprechen sollte, es handelt sich ja um ComedyHorror bei dem Film, auch das habe ich vorher nicht gewusst. Die ein oder andere Szene gab es schon, wo man lachen musste, deshalb hatte es mich zuerst ein wenig verwirrt. Wer macht in ernsten Situationen schon Scherze? Richtig witzig ist der Film allerdings nicht, der Humor beschränkt sich auf wenige Szenen, entschuldigt eventuell aber die unrealistischen Szenen, denn manchmal kann man drüber lachen (wer merkt es schon nicht, wenn man an einem Ast hängen bleibt und die halben Eingeweide sich auf der weiteren Flucht verteilen?). Alles in allem ein Film, der ganz in Ordnung ist, bereue nicht ihn gesehen zu haben aber der Hit war es nicht. Jetzt gibts erstmal was für die Augen:
Trailer:
Bilder:
Natürlich fehlt noch meine Punktevergabe, ich denke, mit 6,5 Pilotenpunkten ist der Film ganz gut bedient, aber überzeugt euch selbst und postet in die Kommentare, was ihr davon haltet
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Rating: 








Bis zum nächsten Bericht,
euer Mick und der Horrorpilot!

















November 11th, 2009 at 21:28
Hi, mir hat der Film damals irre Spaß gemacht, auf DVD haut er mich dann auch nicht mehr so um. Mag daran liegen, dass wir ihn im Frühjahr im Kino mit ganz vielen Leuten gesehen haben und dabei richtig Partystimmung herrschte, die Atmosphäre ist da natürlich ganz anders. Aber nett ist er auf jeden Fall.
Januar 3rd, 2010 at 21:39
2x gesehen, einmal alleine, einmal in einer großen Gruppe. Der Film ist eindeutig für 2. gedacht, das wirkt einfach viel besser mit einer durchmischten Truppe aus Angsthasen, Kreischern und und und
Januar 4th, 2010 at 19:34
Hi!
Hab den Film letztes Jahr auf dem Neuchâtel Fantastic Film Festival(CH) gesehen. Nach LvT’s Antichrist eine willkommene Abwechslung zum Hirn ausschalten! Der Saal hat gekocht, die Zuschauer jubelten und schmissen Popcorn im Saal herum es war selbst fast wie im Film. Mein persönliches Horror-Highlight des letzten Jahres! Wobei auch ich annehme, dass mir der Film nicht halb so viel Spass gemacht hätte, wenn ich den in einem anderen Rahmen gesehen hätte.. Was ich dem Film aber hoch anrechne sind die vielen Anekdoten und Anlehnugen an andere Horror/Splatter Filme!
Mai 10th, 2010 at 14:24
ich find den irgw voll lustig nich eher als horror ;D aba is trotzdem cuhl gemacht xD