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Daybreakers (Review)

: Ethan Hawke: Edward Dalton - Willem Dafoe: Lionel 'Elvis' Cormac - Sam Neill: Charles Bromley - Claudia Karvan: Audrey Bennett - Michael Dorman: Frankie Dalton - Isabel Lucas: Alison Bromley - Jay Laga'aia: Senator Turner - Vince Colosimo: Christopher - Christopher Kirby: Jarvis Bayom - Emma Randall: Ellie Landon - Mungo McKay: Colin Briggs
: Michael Spierig, Peter Spierig
: Michael Spierig, Peter Spierig
: 94 Minuten
: 16
: 2009
: Australien, USA
Unsere Wertung
7.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
3 votes
7.7

Daybreakers (Review)

Hier sind wir mal wieder, diesmal jedoch mit einem Review von “Daybreakers”,  ein Sciene-Fiction Horrorfilm aus dem Jahre 2009. Während er in diversen Ländern in die Kinos kam, erschien er in Deutschland am 16 Juli 2010 direkt auf DVD. Das Drehbuch wurde von Michael & Peter Spierig geschrieben, welche auch Regie führten.

Um kurz auf die Handlung einzugehen:
Im Jahre 2019 wurde durch eine Krankheit bzw. Seuche der Großteil
der Weltbevölkerung zu Vampiren. Diese benötigen Blut um zu überleben, daher muss der Rest der Menschheit nun ums Überleben kämpfen.  Da die Weltbevölkerung kurz vor dem Aussterben steht,  werden die überlebenden Menschen nun gejagt und ihres Blutes beraubt.

Ein Vampir und Forscher mit Namen Edward Dalton (Ethan Hawke) weigert sich jedoch, Menschenblut zu trinken und tut alles daran, ein Heilmittel oder Blutersatz zu finden, die Zeit ist jedoch knapp, da die Blutvorräte zur Neige gehen und die Vampire unruhig werden. Denn wenn Vampire eine Zeit lang kein Blut kriegen, werden sie zu so genannten “Subsiders”, das Problem hier: Unglaublich stark, Denkvermögen größtenteils außer Kraft gesetzt und viel wichtiger: Sie fressen auch andere Vampire, daher auch der Zeitdruck, denn das Subsiderproblem nimmt schnell zu. Die Subsiders kommen übrigens ein wenig auf die altbewährten Vampire zurück, die mich sehr an “From Dusk Till Dawn” erinnert haben.
Wie das Schicksal so will, findet Edward eine menschliche Überlebende, Audrey (Claudia Karvan), schließt sich deren Gruppe an und arbeitet so mit jemandem zusammen, der anscheinend schon die Lösung hat, sie aber noch nicht perfektionieren kann. Von hier an findet schließlich eine Actionszene nach der anderen statt.

Meine Meinung zu dem Film:

Nachdem ich den zuerst den Trailer sah, war ich schon interessiert, ich mein, Großteil der Weltbevölkerung wurde zu Vampiren, Rest der Menschheit wird gejagt, man sucht nach einem Blutersatz, das klang alles recht vielversprechend für mich (auch, wenn hier vielleicht von Resident Evil 3: Extinction abgeguckt wurde?) und nachdem ich den Film gesehen hatte, muss ich sagen, ich habe mir nicht zuviel vorgestellt, aber ein Meisterwerk ist es trotzdem nicht, wie im Trailer erhofft.  Die Idee zur Story ist sehr originell, die Umsetzung lässt zwar ein wenig zu wünschen übrig, ist aber trotzdem gelaungen. Ist der Film in der 1- Hälfte des Films noch recht zivilisiert, folgt in der 2. Hälfte eine Action- oder Splatterszene nach der anderen.

Als der Film bei mir schließlich das Ende erreichte, hatte ich das Gefühl, dass man mehr hätte rausholen können, ich will nicht sagen, dass der Film deswegen schlecht ist, aber es war meiner Meinung nach definitiv mehr möglich, ganz besonders das Ende. Auch gab es ein ein paar wirklich vorhersehbare Szenen, die ich jedoch hier nicht erwähnen möchte, da sie storyrelevant sind und ich hier nicht vorgreifen möchte. Vor allem war es der plötzliche Umsprung, der mich störte: Ist der Film in der ersten Hälfte noch recht zivilisiert, wird er in der zweiten Hälfte brutaler je weiter man kommt, das Ende kann man sich ja nun vorstellen.

Aber ist “Daybreakers” aufgrund dessen nun ein schlechter Film? Ich sage: Nein.  Es hat mir richtig Spaß gemacht, den Film zu gucken, da ich persönlich ein Fan von Action, Vampiren und Splatter bin, aber nicht nur deswegen, auch, weil ich die Charaktere ansprechend fand, auch, wenn die Hintergrundgeschichte oder Bindungen zur Hauptperson sehr knapp geraten sind. Hier hätte man wirklich auf die Charaktere eingehen sollen. Dann noch, weil ich diverse Storyideen gut fand (wenn auch teils schlecht umgesetzt wie oben genannt) und noch diverse andere Punkte, dazu gehört der spätere Konflikt der Vampire vs. Subsiders. Ich muss leider zugeben, dass ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte!

Fazit: “Daybreakers” ist zwar kein Meisterwerk, aber definitiv sehenswert, eine willkommene Abwechslung zu anderen Vampirfilmen.

Alles in allem bekommt der Film von mir 7 Sterne.

[xrr rating=7/10]
Daybreakers (Review), 7.7 out of 10 based on 3 ratings

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Geschrieben von Autor | Reviews (Filme)

1 Kommentar

  1. Banshee
    07 Sep 2010, 5:07 pm

    Die Story fand ich mal richtig gut! Es gibt auf jeden Fall sehr viel schlechtere Vampirfilme!
    Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht ihn zu schauen!

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