Heute berichte ich euch über den Film “Das Waisenhaus”. Es ist wieder einer der Spanischen Horrorfilme. Er kommt aus dem Jahre 2007 vom Regisseur Juan Antonio Bayona.
Der Film setzt ein in einem Waisenhaus, man sieht viele spielende Kinder, darunter auch das kleine Mädchen Laura. Man bekommt ein Telefonat mit, wie die kleine Laura in eine neue Familie kommen soll und anscheinend adoptiert wird. Viele Jahre später setzt der Film erneut an. Zu diesem Zeitpunkt ist Laura 37 und verheiratet. Sie kehrt mit ihrem Mann zu dem Haus zurück wo sie früher gelebt hatte, sie haben es gekauft und spielen mit dem Gedanken das alte Waisenhaus wieder in Betrieb zu nehmen und aus dem Gebäude ein Pflegeheim für behinderte Menschen zu machen. Laura und ihr Mann bringen auch einen Sohn mit, Simón. Er weiß weder, dass er adoptiert ist, noch, dass er HIV-Positiv ist. Simón hat zwei imaginäre Freunde von denen er seiner Mutter erzählt und mit denen er immer spielt. In dem neuen Zuhause lernt Simón noch sechs weitere Kinder kennen, die für die Mutter besorgniserregend sind. Am abend stellt sich der Mutter eine Sozialarbeiterin vor, die mit der Akte von Simón dort aufkreuzt und unangenehm wird. Daraufhin verweist Laura die alte greise Frau des Hauses. Am Abend hört Laura Geräusche aus dem alten Schuppen im Garten. Als sie nach sieht, was dort los ist, findet sie die alte Frau die sich dort versteckt hatte, als Laura ihren Mann zur Hilfe ruft, flieht die alte Frau. Laura und ihr Mann wollen anzeige erstatten, dabei stellen sie fest, das diese Sozialarbeiterin garnicht registriert ist. Am folgenden Tag erzählt Simón seiner Mutter, dass er mit seinen neuen Freunden eine Schnitzeljagt spielt. Sie nehmen einen weg, was einem am liebsten ist und legen spuren um den Schatz zu finden. Simón wurden Münzen gestohlen. Er und seine Mutter folgen den Spuren, sie endet genau an der Schublade wo Laura’s Mann die Atoptions- und Krankheitsunterlagen über Simón aufbewahrt. Als Laura ihren Sohn zurückweisen will und sagt es wären die Sachen des Vaters, er solle die Finger davon lassen, flippt der kleine Junge aus und beschuldigt seine Mutter als eine blöde Lügnerin, Tomas hat ihm erzählt er sei Adoptiert worden und Totkrank und Laura wäre nicht seine Mutter. Am nächsten Tag feiert die kleine Familie die eröffnung des Behindertenheims. Als Laura Simón holen will, weigert der Junge sich mit zu kommen weil er seiner Mutter erst das Zuhause von seinem Freund Tomas zeigen will, der Streit endet mit einer Ohrfeige, woraufhin Simón weint und seine Mutter ihm erlaubt, im Zimmer zu bleiben. Später auf der Feier entscheidet Laura sich wieder, jetzt doch ihren Sohn zu holen, doch der ist nicht aufzufinden. Stattdessen trifft sie im Flur einen kleinen Jungen mit einem Kartoffelsack über dem Kopf, und einem blauen Kleidchen auf dem Tomas gestickt ist. Laura hält den Jungen für Simón und will ihm den Sack vom Kopf ziehen, darauf hin schupst der junge Laura ins Badezimmer und verschließt die Tür. Simon wird vermisst. Laura stellt das ganze Haus auf den Kopf und die Küste mit Leuchtturm und Höhle, vergeblich. Es gibt keinerlei Hinweise auf das verschwinden von Simón. Laura schließt sich nach dem verschwinden einer Selbsthilfegruppe an. In der Stadt sehen Laura und ihr Mann dann wieder die Sozialarbeiterin mit einem Kinderwagen, als sie nach der Frau rufen wird diese von einem Rettungswagen überfahren und stirbt. Bei der Durchsuchung der Wohnung der alten Frau findet die Polizei Dokumente darüber, dass sie früher in dem Waisenhaus gearbeitet hatte und dort heimlich einen Sohn aufgezogen hatte, der immer mit einem Kartoffelsack über den Kopf , weil er so entstellt im Gesicht war. Eines Tages wollten die Kinder aus dem Waisenhaus dem Jungen einen Streich spielen, sie lockten ihn in die Höhle am Strand bei Ebbe und klauten ihm den Sack, um zu schauen ob er sich ohne aus der Höhle traut. Bei Flut ist der kleine Junge ertrunken. Sechs Monate gibt es keinerlei Hinweise zu dem verschwinden von Simón. Laura nimmt Kontakt zu Pseudowissenschaftlern auf die das Haus unter die Lupe nehmen und auch fündig werden. Bei der Abreise der Wissenschaftler gibt eine der Frauen Laura mit auf dem Weg, sie müsse glauben um zu sehen und nicht sehen um zu glauben. Mit diesen Worten verschwinden die Leute. Laura stößt im Haus auf eine Fährte, eine Schnitzeljagt wie Simón sie mit den Kindern gespielt hatte. Sie folgt der Spur bis zu einem Türknopf, den sie einsteckt. Er führt sie im Schuppen zu einem zugestellten und mit Brettern vermauerten kleinen Raum/Fach. In dem findet sie die Asche und Knochen von insgesamt fünf Kindern. Man vermutet, so hat die alte Frau Rache an den Kindern genommen, die den kleinen Tomas in die Höhle geführt haben. Laura akzeptiert den tot von Simón nicht. Sie streitet mit ihrem Mann, der wesentlich rationaler denkt und vereinbart mit ihm, dass sie zwei Tage alleine in dem Haus verbringen darf. In dieser Zeit findet sie auch die zugehörige Tür zu dem Türknopf, es ist in einer kleinen Abstellkammer eine zu tapizierte Tür. Das war immer der Unterschlupf von Tomas gewesen. Dort unten findet sie ihren Sohn Simón in einem Laken eingewickelt. Sie nimmt ihn auf den Arm und sagt ihm, er soll sich ganz fest vorstellen, es würde all die Kinder garnicht geben und sie wären ganz alleine dort unten. Allein die Vorstellung verhilft der Laura, alles zu vergessen und sie kommt zurück in die Realität. Ihr Laken gleitet ihr aus der Hand und ist leer, es war also nicht wirklich. Sie sieht auf dem Boden einen kleinen Kinderkörper liegen. Simón, mit dem Sack von Tomas auf dem Kopf, tot. Nun wird ihr alles klar. Als Simón weglief erwähnte er diese Kammer und als er sich dort versteckte ist die Tür zugefallen. Als Laura nach dem Jungen suchte, fielen ihr Rohre vor die Tür, die sie beiseite geschoben hatte um alles abzusuchen. Das Klopfen kam von Simón, das Knallen war als die Treppe zusammenbrach und all die Geräusche kamen von Simón. Er lag dort und war schon seit über neun Monaten tot. Sie nimmt die Leiche und trägt sie in den ehemaligen Schlafsaal. Dort nimmt sie einen haufen Tabletten, nickt ein und wünscht sich ihren Sohn wieder zurück. Nun Leuchtet der alte stillgelegte Leuchtturm wieder auf, Simón lebt wieder und auch Tomas und die restlichen Waisenkinder setzen sich im Kreis um Laura.
Am Ende sieht man, wie der Mann von Laura über den Tod von Simón und Laura trauert, doch findet er dann ein Amulett auf dem Boden, dass er Laura geliehen hatte. Er lächelt, als die Türen sich wie von Geisterhand öffnen.
Unglaublich, ich habe euch die längste Beschreibung überhaupt präsentiert, deshalb verkürz ich meine Meinung ein wenig. Der Film ist nicht wirklich die Art von Horrorfilm die man eventuell erwartet. Es ist einfach viel zu viel Geschichte dahinter, bei der man extrem auf das Detail achten muss. Es gibt so ein paar Szenen, bei denen man sich richtig erschrecken kann, leider sind diese sehr stark begrenzt. Mir fällt spontan die Szene ein, wo die alte Frau vom Bulli überfahrenwird, das hat mich richtig zucken lassen. Direkt danach greift die tote Frau noch nach der Hand von Laura, auch da musste ich wieder zucken. Viel mehr Szenen gibts dann leider aber auch garnicht. Spannend ist der Film trotzdem die ganze Zeit. Ich habe den Film zweimal gesehen und ihn richtig eigentlich erst beim zweiten mal verstanden. Nach dem ersten mal dachte ich was ist das für ein unrealistischer Film wenn aufeinmal die toten wieder leben und wieder sterben und dann doch wieder leben. Beim zweiten mal konnte ich dann mehr auf die Details achten und habs nach und nach immer mehr begriffen, viele Dinge, die mir beim ersten mal nicht aufgefallen sind. Ich kann euch also nur dringend dazu raten, genau aufzupassen und wirklich acht auf Details zu geben, wenn ihr mal kurz zur Toilette geht drückt auf Pause, sonst fehlt euch am Ende wieder ein wichtiges Stück, damit das Puzzle zusammen passt.
Mein Fazit/Bewertung:
Film ist leider nicht für richtige Horrorfans, es ist eher ein Drama/Tragödie als wirklich Horror bis auf wenige Szenen. Der Film ist wirklich nicht schlecht, wenn man alles versteht und gut aufpasst beim gucken, mein Lieblingsfilm wird es aber nicht, da ich jemand bin der einen Film verstehen möchte, wenn man auch mal ein Satz nicht mit bekommt. Er bekommt von mir 6,5 von 10 Pilotenpunkten.









06 Jul 2011, 11:24 pm
Langeweilig …. wir haben den bei nem dvd abend gesehen … ganz ehrlich … ich habe da nur alle 10 minuten mal hingesehen …und habe trotzdem noch alles verstanden … es passiert einfach zu wenig …das ende seh ich mir zwar gerne an weils gut is … aber der film kriecht nur vor sich hin bis iwann mal etwas passiert
06 Okt 2011, 9:59 pm
Erst das Weisenhaus, dann Rec und zum Schluss Julias Eyes wie gehts weiter mit den spanischen Horrofilmen
???
06 Okt 2011, 10:16 pm
Da kommt sicher noch was