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Cube

Darsteller: Maurice Dean Wint: Quentin - Nicole de Boer: Joan Leaven - Nicky Guadagni: Helen Holloway - David Hewlett: David Wort - Andrew Miller: Kazan - Wayne Robson: Rennes - Julian Richings: Alderson
Regie: Vincenzo Natali
Drehbuch: Ernie Barbarash, André Bijelic, Graeme Manson, Vincenzo Natali
Länge: ca. 87 Minuten
FSK: 16
Veröffentlichung: 1997
Unsere Wertung
7.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
3 votes
8.3

Heute schreibe ich über den kanadischen Film “Cube”, auf deutsch “Würfel”, aus dem Jahre 1997 von Vincenzo Natali.
Wie der Name schon verrät, hat der Film mit einem Würfel zu tun, genauer, er spielt in einem. Ein riesen Würfel mit unzähligen einzelnen Räumen die sich dann als kompletter Würfel zusammensetzen. In diesem Würfel bzw. den einzelnen Räumen befinden sich jeweils an den vier Wänden und oben und unten kleine Türen. Sieben Menschen wurden in diesen Würfel eingesperrt. Zunächst erwacht jeder einzelnd in einem Raum ohne von den anderen zu wissen und ohne zu wissen, wie sie dort hingelangt sind.  Diese sieben Personen finden nach und nach in den Farbigen räumen zueinander. Wie sich schnell rausfinden lässt, sind viele der Räume gefährlich und enthalten grausame Fallen. Zusammen versuchen die 7 Personen rauszufinden wie sie in den Würfel gekommen sind, warum sie dort sind und vorallem wie sie hinaus gelangen können. Die meisten Fallen in den Würfeln werden durch Bewegungssensoren ausgelöst, so überlegt sich die Gruppe, zuerst einen Stiefel in den Raum zu werfen, das funktioniert auch ganz gut, bis einer der Gruppe trotz des Stiefeltests ums Leben kommt indem ihm eine fiese Säure die ihm den halben Schädel wegetzt ins Gesicht spritzt.
In den Räumen sind an jeder Tür kleine Schilder mit einer neun stelligen Zahl drauf. Eine der Personen ist eine Mathe Studentin, sie vermutet anfangs, dass wenn von einer der drei mal drei stelligen Ziffern eine Priemzahl ist, der Raum eine Falle ist. Dies stellt sich aber auch als falsch heraus. Mit ein wenig tüftelei und ein paar Rechnungen kommen sie schließlich annähernd auf die Lösung. Doch ahnen sie nicht, dass die Räume sich in regelmäßigen intervallen sich verschieben. Am Ende schafft es nur einer, aus dem Würfel zu entkommen, auch wenn damit keiner gerechnet hat.

Das war erstmal die Zusammenfassung, der Film an sich ist sehr gut, vorallem eigentlich wenn man nichts über ihn weiß, da man dann erst nicht versteht, sich das ganze gegen Ende hin aber zusammen setzt und einen Sinn ergibt. In dem Würfel sind eine Ärztin, ein Krimineller, ein Ingenieur, eine Mathe Studentin, ein Authist usw. und jede Person hat seine Rolle und ist bestimmt ausgewählt worden und in den Würfel gesteckt worden. Am Anfang klappt das mit dieser Schuhtechnik ganz gut, sie lösen Fallen aus und sehen, dass sie den Raum nicht betreten können. Später stellt sich im Film aber auch raus, dass es auch Sensoren gibt die auf Töne oder Wärme reagieren. Es ist also unmöglich jede Falle vorher zu erfassen. Die Effekte im Film sind für das Jahr 1997 mehr als zufriedenstellend. Es ist 12 Jahre her und dafür kann man ganz und garnicht meckern, bin zufrieden damit. Einmal springt eine Person in ein Raum, wo scharfe Messer drin sind die aus den Wänden kommen und mit einem Augenzwinkern zusammengezogen werden, schon ist der Mann sauber in Würfel geschnitten und fällt auseinander (das evtl. ein wenig unrealistisch, aber trotzdem ganz gut). Der Film erinnert mich irgendwie ein wenig an Saw, wobei Saw wohl eher an Cube erinnern sollte, da Cube einige Jahre älter ist. Es ist auch ein Spiel auf Geschicklichkeit wo man mit den falschen Methoden und schnell bei dem Tod auf der Schippe steht. Das Ende ist recht lustig, ich habe mich aber fast ein wenig geärgert das es so ausgeht, da hab ich mir was anderes gewünscht aber es hat nicht sein sollen. Wem meine Beschreibung gefällt dem würd ich den Film mal empfehlen, gibt einen zweiten und dritten Teil, also eine ganze Trilogie, sind alles gute Filme die man sich gut anschauen kann.

Meine Bewertung/Fazit:
Film ist ganz nett, schon ein wenig veraltet aber trotzdem gut gemacht und spannend. Wer auf Saw und solchen kram steht nur ein wenig mehr Handlung mag, der kann sich den Film denke ich gut anschauen. Von mir gibts 7 von 10 Pilotenpunkten.

Cube, 8.3 out of 10 based on 3 ratings

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Geschrieben von Horrorpilot | 04 Jun 2009 | Reviews (Filme)

4 Kommentare

  1. ScreamqueenJo
    04 Jan 2010, 7:45 pm

    Fand ich damals super, versuchs mal mit Cube Zero, der war auch nicht schlecht.. (Cube 2 kannste vergessen, totaler Müll!)

  2. Horrorpilot
    04 Jan 2010, 7:53 pm

    Ich habe alle Teile gesehen, da gabs einen der eine irreale nachspielt, mehrere parallele Welten nachspielt. War zwar extrem schwer zu kapieren, aber hat mir gefallen. Den letzten Teil habe ich glaube ich nicht gesehen.

  3. ScreamqueenJo
    04 Jan 2010, 8:26 pm

    jep cube 2 war der wo sich paralleldimensionen im Würfel öffnen…Cube zero fand ich den verwirrendsten (spielt jetzt der VOR oder NACH Cube etc.) der 3 teile aber er war echt nicht übel

  4. Wirthi
    02 Okt 2011, 9:13 am

    Cube ist ein Kultfilm der das Genre geprägt hat!

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