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Cowboys & Aliens (2011)

: Harrison Ford, Daniel Craig, Olivia Wilde
: Jon Favreau
: 118 min
: ab 12
: 13.01.12 (DVD+BD)
: Paramount Home Entertainment
: USA
Unsere Wertung
6.5
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
10 votes
6.5

Cowboys & Aliens (2011)

COWBOYS & ALIENS ist erst der zweite oder dritte Film, der es trotz FSK ab12 – Freigabe zu uns geschafft hat und auch wenn die Wege des Jugendschutzes nicht immer leicht nachzuvollziehen sind, muss man sagen, dass diese Freigabe angemessen ist. Wer sein Steak also lieber blutig mag, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser Film wenig bis gar nichts mit den Werken eines Ittenbachs, der Rohnstocks oder des frühen Peter Jacksons gemein hat.
Da wir nun aber schon einmal hier sind, wäre es idiotisch einen Film, der Außerirdische, Revolverhelden, Indiana Jones (Harrison Ford) und James Bond (Daniel Craig) enthält, einfach zu ignorieren.

Als Jake Lonergan (Craig) irgendwo in der Wüste aufwacht, weiss er zunächst nicht mehr, wer er ist, warum er eine Wunde am Bauch hat oder was das futuristische Armband an seinem Handgelenk soll.
Er schlägt sich in die nächste Stadt durch und muss dort erfahren, dass er ein per Steckbrief gesuchter Verbrecher ist. Doch nicht nur das Gesetz, sondern auch der harte Rinderbaron und Ex-Soldat Dolarhyde (Ford) hat ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Gerade als sich die beiden gegenüber stehen, wird die Stadt von Raumschiffen angegriffen und zahlreiche Bürger entführt.
Gemeinsam machen sich die Überlebenden auf die Suche…

Der Film basiert auf dem Fundament eines Westerns, hat das Dach eines Science-Fictions-Films und die Wände bestehen aus allen anderen Genres. Action ist erwartungsgemäß ein wichtiger Bestandteil, aber es kann auch mal lustig oder gruslig werden.
Eines muss man COWBOYS & ALIENS lassen. Hier werden die richtigen Klischees gepflegt und viele falsche weggelassen. Die Hauptdarsteller sind harte Typen, keine hübschen Milchgesichter; Humor ist vorhanden, Klamauk aber nicht; eine Lovestory kommt vor, stiehlt aber kaum Zeit.
Die stärksten Momente entstehen immer dann, wenn die alten Haudegen Craig und Ford, die hier beide nicht den typischen Helden verkörpern, zusammen zu sehen sind. Das allerdings geschieht zu selten und gerade Ford wirkt alleine seltsamerweise etwas verloren.

Aus technischer Sicht kann man bei einem Big Budget – Film wie COWBOYS & ALIENS natürlich nicht viel meckern. Hier wurden über 150 Mio $ verpulvert, was dann doch etwas viel erscheint, aber zumindest dafür sorgt, dass die unzähligen Effekte einen guten Eindruck machen.
An der Story hätte man dafür wohl noch etwas feilen können, denn etwa nach der Hälfte nutzt sich die Originalität der ungewöhnlichen Grundidee zunehmend ab und im weiteren Verlauf fehlt der große Wiedererkennungswert.

Unterm Strich muss man den Film nicht zwingend gesehen haben und die Horror-Relevanz ist ohnehin kaum gegeben, die knapp 2 Stunden Laufzeit vergehen aber wie im Flug.

Cowboys & Aliens (2011), 6.5 out of 10 based on 10 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

3 Kommentare

  1. Wirthi
    26 Jan 2012, 10:04 pm

    Wollt ihr nicht bei Horrorfilmen bleiben? Bleibt den Wurzeln treu XD

  2. Colemarie
    28 Jan 2012, 2:43 pm

    nettes “Action”-gelage mit komischer Kombination aus Western und SciFi…kann man sehn ^^

  3. FOKI
    12 Mrz 2012, 9:59 pm

    ähnliche beiträge “wrong turn 4” ? XD

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