Chained

Chained (2012)

: Eamon Farren, Evan Bird, Vincent D’Onofrio, Julia Ormond
: Jennifer Lynch
: Jennifer Lynch, Damian O'Donnell
: ca. 98 min
: -
: ausstehend
: Capelight Pictures
: USA
: Fantasy Filmfest 2012
Unsere Wertung
6.5
VN:F [1.9.22_1171]
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Chained

Chained – Trailer

: Jennifer Lynch
: Damian O'Donnell
: 2012

Chained (2012)

Ein Film, der uns unteren anderen beim Fantasy Filmfest ins Auge fiel, war CHAINED. Die Geschichte eines Serienmörders mal auf eine ganz andere Art.

Bob ist Taxifahrer und nutz seinen Job auch für sein privates Vergnügen. So entführt er eine Frau und ihren 8 jährigen Sohn, den er nach dem Mord an seiner Mutter als Haussklaven bei sich behält. Was der kleine Junge alles erleiden muss und was seine Aufgaben sein werden, bringt Bob ziemlich schnell und ausführlich zur Ansprache.
So verbringt Tim unter seinem neuen Namen Rabbit, den er von Bob erhalten hat, seine Jugend unter erniedrigenden Bedingungen, an einem dunklen Ort, als ständiger Zeuge vieler weiterer Morde. Wie sich Tim in der Zeit und unter dem Einfluss eines triebgesteuerten Mörders entwickelt, ist das Thema des Films.

Schon das Opening macht dem Zuschauer klar was ihn erwartet. Ein düsteres Set mit einer beklemmenden Stimmung. Diese zieht sich durch den ganzen Film, lässt aber wenig Höhen und Tiefen zu und eine Entwicklung in eine bestimmte Richtung oder hin zu einem besonderen Höhepunkt ist nicht zu erkennen. Interesse weckt die Geschichte und ihre Darstellung trotzdem und mit der Zeit bekommen wir eine Ahnung, um was es letztendlich geht und was die Beziehung zwischen Rabbit und Bob ausmacht. Leider etwas zu genau, so dass sich zum Ende des Films vieles vorahnen lässt. Eine kleine Überraschung, mit der wohl keiner vorher rechnet, gibt es allerdings dann doch noch.

Gespielt werden die beiden Hauptfiguren von Eamon Farren und Evan Bird als Rabbit und Vincent D’Onofrio als Bob, den wir hier zu Lande wohl am ehesten aus Criminal Intent kennen. Beide machen ihren Job gut. Das trifft auch auf den Film zu, er ist aber auch nicht mehr oder weniger als das. Trotz des düsteren Themas und der intensiven Beleuchtung der Charaktere, fehlt es unserer Meinung nach etwas an Tiefgang und Thrill. Dies wäre wohl auch der mäßigen Spannung zu gute gekommen.

Wer sich jedoch an dem Thema Serienmörder und dessen Geschichte noch nicht satt gesehen hat, wird hierin sicherlich für sich fündig werden und auch so wird der Film bestimmt seine Fans finden. Ihn direkt zu empfehlen fällt uns aber schwer.

Regisseurin Jennifer Chambers Lynch legte mit CHAINED ein gutes Statement hin und man merkt ihr die persönliche Wichtigkeit dieses Themas in ihrer Arbeit an.

 


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Geschrieben von May | Reviews (Filme)

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