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THE PURGE (2013)

: Ethan Hawke, Lena Headey, Max Burkholder, Adelaide Kane, Edwin Hodge, Tony Oller, Rhys Wakefield
: James DeMonaco
: James DeMonaco
: 85
: 16
: 13. 06. 2013
: Universal Pictures
: USA
: Blum House Productions, Platnium Dunes
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Ab Donnerstag im Kino: The Purge

: Ethan Hawke, Lena Headey, Max Burkholder, Adelaide Kane, Edwin Hodge, Rhys Wakefield
: James DeMonaco
: James DeMonaco
: 85 min
: 18
: USA, Frankreich, Belgien
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Ab Donnerstag im Kino: The Purge

PRG_31_5_Promo_CAN_4C_4F.inddOhne große Vorwarnung und Tamtam tauchte The Purge auf meinem Radar auf. Ganz plötzlich grinste mich die prägnante Maske von einem der Filmplakate herunter an und ließ mich mit der Frage zurück, was ich hier verpasst hatte.
Der Trailer selber zeigte dann, dass aber doch einige bekannte Gesichter mitwirken. Mit dabei sind Ethan Hawke, der bereits in dem jüngst erschienenen Sinister Erfahrungen im Horrormetier sammeln konnte, und Lena Headey, die viele als intrigante Cersei Lannister aus Game of Thrones kennen dürften. Der erste Eindruck vermittelt dank einem charmanten Bösewichts unter einer Maske eine Mischung aus Funny Games U.S. und The Strangers, aber der Plot dreht sich um etwas ganz anderes.

Die Verbrechensrate in Amerika befindet sich auf einem Tiefpunkt. Nachdem die Regierung mit den überfüllten Gefängnissen zu kämpfen hatte und die Polizei die täglichen Verbrechen nicht mehr in den Griff bekamen, hatte man sich für eine drastische Maßnahme entschieden. Einmal im Jahr findet “The Purge” statt. Zwölf Stunden, in denen jeder Bürger jedes Verbrechen begehen kann, ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen. Egal ob Mord, Vergewaltigung, Diebstahl, diese zwölf Stunden bietet jedem die Möglichkeit seine “Probleme” auf eigene Faust zu lösen. Polizei und Krankenhäuser verweigern allerdings jegliche Hilfe.
Hier dreht sich die Geschichte um James und Mary Sandin (Hawke und Headey) und deren Kinder, die sich gleich zu Beginn des jährlichen “Purge” in ihrem Haus verbarrikadieren. Mitten in der Nacht, als ein junger Mann um Hilfe schreiend durch die Straßen rennt, hat eines der Kinder Mitleid und lässt den Gejagten ins Haus. Dadurch allerdings wird eine Kette von Ereignissen in Gang gesetzt, deren Ausgang ungewiss ist, denn plötzlich steht eine Gruppe von merkwürdigen Gestalten vor ihrer Haustür, die die sofortige Auslieferung des jungen Mannes fordert.

Der Regisseur James DeMonaco präsentiert hier eine interessante fiktionale Zukunftsvision, in der Amerika seine Gesetze den Bürgern selbst überlässt, indem sie einmal im Jahr für 12 Stunden Zeit haben Selbstjustiz üben zu können. Ob der Sprung zum intelligenten SciFi-Horror gelingt bleibt fraglich –  die öffentliche Meinung geht hier weit auseinander.
Bildgewaltige SciFi-Szenarien sucht man in The Purge jedenfalls umsonst, DeMonaco scheint auf auf ein kleines, privates Kammerspiel zu setzen. Ob einem dabei schnell langweilig wird und der Horror auf der Strecke bleibt, muss man für sich selbst entscheiden.
The Purge – Die Säuberung kommt bei uns am 13. Juni in die Kinos.

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Geschrieben von Rinn Gomory | Neue Filme

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