30 Days of Night

30 Days Of Night: Dark Days (2010)

: Kiele Sanchez, Rhys Coiro, Diora Baird
: Ben Ketai
: Steve Niles, Ben Ketai
: a. 88 min
: ab 18
: 25.11.2010 (DVD+BD)
: Sony Pictures
: USA
Unsere Wertung
6.0
VN:F [1.9.22_1171]
User Score:
7 votes
7.4

30 Days Of Night: Dark Days (2010)

Ein Jahr ist vergangen, seit eine Gruppe von Vampiren ein beschauliches Dörfchen in Alaska während der dreißigtägigen Dunkelheit heimsuchten und fast alle Einwohner töteten. Seitdem zieht Stella Oleson, eine der wenigen Überlebenden umher und versucht mit Vorträgen andere Menschen davon zu überzeugen, dass Vampire existieren, wofür sie vielerorts nur Hohn und Spott erntet.
Doch eines Tages wird sie von einer kleinen Gruppe angesprochen, die ähnliches erlebt haben und nun zusammen Vampir-Königin Lilith zur Strecke bringen wollen.

Ein Jahr ist im Film vergangen und in der Realität sind es noch einige mehr. Genügend Zeit für Veränderungen. Josh Hartnett, ist natürlich nicht mehr in Teil 2 vertreten, aber auch die Rolle der Stella Oleson, die in 30 Days Of Night von Melissa George gespielt wurde, ist nun mit Kiele Sanchez besetzt. Um diese Neuerung glaubwürdig zu verkaufen, zeigt der Film zu Beginn noch einmal die Schlussszene des ersten Films, wobei nun schon dort Kiele Sanchez zu sehen ist und suggeriert, sie wäre immer Stella Oleson gewesen.
Auch spielt Dark Days nicht mehr in Alaska, sondern in Los Angeles und der Begriff „30 Days Of Night“ ist irreführend, den dieser Umstand spielt in diesem Film kaum eine Rolle.
Ebenfalls neu ist ein Vampir, der sich aber seine Menschlichkeit bewahrt hat und mit den Jägern gemeinsame Sache macht.

Was geblieben ist, sind die Vampire selbst, mit ihrer eigenwilligen Sprache und den schrillen Schreien. Anders als in „Twilight“ und ähnlich blutarmen Filmen, sind die Untoten kein bisschen romantisch veranlagt sondern einfach böse Blutsauger.

Man sollte von Dark Days nicht erwarten, dass er genauso schick daher kommt wie der erste Film, aber für einen Direct-to-DVD-Streifen präsentiert er sich ansehnlich. Hier und da ist das fehlende Budget zu bemerken, wird aber durch genügend Tempo und ausreichend Brutalität kompensiert. Vielleicht merkt man Regisseur Ben Ketai die Erfahrung an, die er mit den TV-Serien „30 Days Of Night: Dust To Dust“ und „30 Days Of Night: Blood Trails“ als Drehbuchautor sammeln konnte.

Die Story beruht wie das Original auf der Comicbuch-Reihe von Steve Niles und Ben Templesmith beruht und während es lobenswert ist, dass man inhaltlich neue Wege einschlägt, statt in Alaska in Kalifornien, statt einer Kleinstadt im Moloch L.A. ist und die Jäger zu Gejagten werden,  so muss man doch auch anmerken, dass die beiden Parteien recht unbeholfen durch die Handlung stolpern.
Die Menschen dringen mehrere Male in die Unterkünfte der Vampire ein, wirken dabei aber immer schlecht vorbereitet. Die Vampire greifen ihrerseits die bewaffneten Jäger blindlings an, so dass man sie hier und da eher für hirnlose Zombies hält.

Fazit: Man muss 30 Days Of Night: Dark Days nicht gesehen haben, aber wer seine Vampire gerne übellaunig mag, kann eine schlechtere Wahl treffen.

30 Days Of Night: Dark Days (2010), 7.4 out of 10 based on 7 ratings

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Geschrieben von Mick | Reviews (Filme)

4 Kommentare

  1. Märy Cherry
    31 Dez 2010, 4:41 pm

    GÄÄÄHN 😛 Kann bei Weitem nicht mit dem erstn Teil mithalten! Josh Hartnett <3 .. ^^

  2. laurella
    01 Mai 2011, 8:48 pm

    dieser film war ja mal so richtig schlecht. geschichte war total vorhersehbar, schlechte effekte und schlechte schauspieler! der erste teil war richtig gut und die fortsetzung ist so lahm. von mir 4 von 10 sternen!! wenn überhaupt!!

  3. Colemarie
    28 Jan 2012, 9:52 pm

    viel blut ^^ blut blut blut blut blut daran wurde nicht gespart :p Kann man sich angucken, obwohl es etwas einseitig ist

  4. Summer
    27 Feb 2012, 1:43 pm

    Im Vergleich zum ersten Teil auf jeden Fall enttäuschend.

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